Vermittlungsvorschlag als "Falle" für §16i Förderung? (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Steppenwolf84

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Juni 2016
Beiträge
26
Bewertungen
0
Kürzlich wurde mir in der Maßnahme in der ich gerade bin die Teilnahme an einer Förderung durch §16i Teilhabechancengesetz offeriert. Ich habe um bedenkzeit gebeten, jedoch bekam ich nun einen VV. Das ist natürlich nichts unübliches, aber hier auf im Forum steht:

"Demnach werden SB versuchen, potentielle Teilnehmer als erstes zum Abschluß eines Arbeitsvertrages mit einem geförderten AG zu bewegen.
Das kann während einer laufenden Maßnahme, mittels eines VV oder über das Gespräch beim Meldetermin erfolgen.
Erst nach Abschluß des Vertrages mit dem geförderten AG, kann der überrumpelte ELO einer Maßnahme nach § 16i SGB II zugewiesen werden."


Kann es sein dass der AG des VV unter der Hand also ein geförderter AG ist und ich nun im Glauben mich auf eine normale Stelle/VV zu bewerben im Nachhinein verpflichte an 16i teil zunehmen? Quasie: Ich unterschreibe potentiell einen Arbeitsvertrag und bekomme dann die Verpflichtung das Verhältnis nach 16i zu finanzieren? oder wie läuft das ab? Wie kann ich sehen ob der AG gefördert ist?

Wie gesagt, ich stehe dem Teilhabechancen Gesetzt noch skeptisch gegenüber und will mich "normal" dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
18.842
Bewertungen
17.473
Schau dir mal diesen Thread an:

 

abcabc

Elo-User*in
Mitglied seit
30 Oktober 2019
Beiträge
264
Bewertungen
605
Kann es sein dass der AG des VV unter der Hand also ein geförderter AG ist und ich nun im Glauben mich auf eine normale Stelle/VV zu bewerben im Nachhinein verpflichte an 16i teil zunehmen? Quasie: Ich unterschreibe potentiell einen Arbeitsvertrag und bekomme dann die Verpflichtung das Verhältnis nach 16i zu finanzieren? oder wie läuft das ab? Wie kann ich sehen ob der AG gefördert ist?
Das muss im Arbeitsvertrag stehen und/oder in einem Zusatzvertrag.
Also aufmerksam(!) den Arbeitsvertrag durchlesen - besser noch zur Prüfung mit nach Hause nehmen. Wenn da nichts drin steht wegen 16i (direkt oder indirekt im Kleingedruckten) und der Vertrag unterschrieben ist, kann nichts mehr passieren. Der Arbeitgeber kann dich nicht zwingen nachträglich zusätzlich noch irgendwas zu unterschreiben.
Das JC kann dich auch nicht zwingen was dazu zu unterschreiben oder bei 16i mitzumachen. Die wären auch ziemlich dumm, wenn sie dem AG grundlos Geld in den Hintern schieben würden, obwohl du auch ohne Förderung einen gültigen Arbeitsvertrag bekommen hast (aber beim JC sollte einen nichts wundern). Dem JC teilst du einfach mit, ab wann du wieviel Geld verdienst. Es gibt KEINEN Grund dem JC den Arbeitsvertrag zu zeigen oder gar eine Kopie zu geben / anfertigen zu lassen!
Kommt der Arbeitgeber jetzt nachträglich mit 16i und will dich nicht mehr normal einstellen (wie im Arbeitsvertrag vereinbart), gehts vors Arbeitsgericht mit besten Erfolgsaussichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten