Vermittlungsvorschläge Jobcenter Kreis Warendorf

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TimoNRW

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Genügt diese Form?

Hier Helfer/in über ZAF in Dortmund
 

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Vidya

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Welche Form meinst du denn hier genau? Die RFB ist hier schon recht dürftig, was ich erkennen kann. VV können die zwar so auch erstellen, aber ob die daraus Rechtsfolgen ableiten können, da käme es auf den Einzelfall an.

Das einzige , was mir auffällt -ich sehe gar keine Stellenbeschreibung. Die Kopie ist aber auch sehr dunkel.

Dieser AG auch eine Homepage, die durchaus eine E-Mail-Adresse zur Bewerbung anbietet. An Deiner Stelle würde ich mich vorab per Mail bei Deinem Ansprechpartner bewerben und am nächsten Tag dann fragen, ob die Bewerbung angekommen ist und ob er Dir schon einen Termin für ein Vorstellungsgespräch nennen kann. Solltest Du hier keine Stellenbeschreibung anbei haben, dann rufe den AG an und sage ihm das ruhig und frage ruhig nach.

***************************************************************

Einen Vorstellungstermin würde ich hier so verabreden, dass Du theoretisch noch einen Friseurtermin wahrnehmen könntest. Hast aber gar keinen Antrag auf Unterstüzung der Persönlichkeit von Deiner SB dazubekommen, vermute ich mal. Somit hast Du hier vielleicht das Pech, dass Du nicht noch zum Friseur gehen kannst und das Geld dafür wieder bekommst. Also -wie sich das einige Jobcenter so vorstellen, wie das alles aus dem Regelsatz gehen soll. :wink:

Wenn Du hier vielleicht nur deshalb einen nicht angemessen Eindruck machen solltest -dann hast du das nicht zu verantworten ,das ist jedenfalls meine Meinung dazu.

Ergänzung: was verdienen Helfer in einer Industriewäscherei ?:

Mindestens EG1 9,00 Euro plus ggf. übertarifliche Zulage Tarifvertrag: IGZ/DGB .
 

Vidya

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In Sachen Zumutbarkeit ist es vielleicht schon ratsam, sich Gedanken un die Fahrtkosten von Warendorf nach Dortmund zu machen. Immerhin könnte es sich hier um 82,6 km handeln. Und wir haben bald Monatsende, wer hat da so kurz davor noch Fahrgeld dafür übrig. Wäre gut , wenn der der Personaler die Kosten hierfür übernimmt.Oder schon ein Fahrtkosten -Erstattungsantrag vorhanden wäre bzw. die Kostenfrage dazu geklärt wäre Siehe auch :

https://www.elo-forum.org/reise-fah...fahrtkosten-vorstellungsgespraech-voraus.html

Hier handelte es sich um die Kostenfrage für ein Vorstellungsgespräch in 60 km Entfernung und vor dem Monatsende.

Der Einsatzort der Tätigkeit sollte schon angegeben sein. Oder die Referenznummer der Stelle. Denn TimoNRW sollte schon überprüfen können, ob es sich bei der Stelle im VV auch um die handelt, die dann im Vorstellungsgespräch "angeboten" oder besprochen wird. Oder ob es sich möglicherweise sogar um einen Fake handelt, der nur Bewerber allgemein anlocken soll.
 

Diplomjodler

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Es ist zwar Optionskommune, aber ja, die Form reicht meiner Meinung nach zunächst einmal aus.
 

Vizekanzler

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Und wo ist der Einsatzort?
Theoretisch müsste der VV dich in die Lage versetzen, die Zumutbarkeit zu prüfen. Das ist mit den vorhandenen Angaben allerdings etwas schwierig ... :glaskugel:

Theortisch....ja!!! Die meisten VV die von ZAF kommen weisen keinen Einsatzort aus, zu mindest ist das meine Erfahrung. Das geht allien schon deshalb nicht, weil die meisten Stellen der ZAF überhaupt nicht existieren.
 

Schikanierter

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Aus meiner Sicht genügt der betreffende VV nicht den Bestimmtheitsanforderungen, denn der VV enthält keine Angaben zur vorgesehenen Entlohnung. Dies ist jedoch nicht zulässig, da ein VV zwingend die Höhe des Arbeitsentgeltes enthalten muss, damit man diesbezüglich bereits im Vorfeld die Zumutbarkeit prüfen kann.

Nach der gängigen Rechtsprechung muss ein Vermittlungsvorschlag dem Bestimmtheitserfordernis genügen, d. h. die Art der Tätigkeit, ihr zeitlicher Umfang, die zeitliche Verteilung und die vorgesehene Entlohnung müssen im Arbeitsangebot selbst bezeichnet werden (Münder, SGB II, § 31 Rn. 34)!

In vorgenanntem Zusammenhang möchte ich auf das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichtes vom 24.04.2014 (Az. L 11 AS 410/13) verweisen:
„Der Leistungsberechtigte muss anhand der Angaben die Zumutbarkeit des Arbeitsangebotes prüfen können und ein Vorstellungsgespräch mit dem künftigen Arbeitgeber vereinbaren können (vgl. Berlit in LPK-SGB II, 5. Aufl., § 31 Rdnr. 27 mwN).“

Aus o. a. Berlit:
„[...]
Ein Arbeitsangebot des Leistungsträgers muss in hinreichend bestimmter Weise (dazu BSG 13.03.1997 – 11 RAr 25/96 – …) die Art der Tätigkeit ihren zeitlichen Umfang, die zeitliche Verteilung und die vorgesehene Entlohnung im Arbeitsangebot selbst bezeichnen (LSG SN 02.04.2008 – L 2 B 141/08 AS-ER; LSG BE-BB 28.09.2006 – L 14 B 518/06 AS ER).
[...]
Der Leistungsberechtigte muss anhand der Angaben die Zumutbarkeit des Arbeitsangebotes prüfen (LSG BW 16.04.2008 – L 7 AS 1398/08 ER; LSG NW 06.04.2009 – L 20 B 4/09 AS) und ein Vorstellungsgespräch mit dem künftigen Arbeitgeber vereinbaren können (LSG BE-BB 13.12.2006 – L 18 AS 1191/06).
[...]"

Berlit in Münder LPK-SGB II, 4. Auflage, § 31 RN. 27

Zu gleichem Ergebnis kommt das Bundessozialgericht – B 4 AS 60/07 R – vom 16.12.2008 zum Bestimmtheitsgebot:
„Das Bestimmtheitsgebot erfordert insbesondere, dass die Art der Tätigkeit, ihr zeitlicher Umfang, die zeitliche Verteilung und die vorgesehene Entlohnung im Arbeitsangebot bezeichnet werden (LSG Hamburg, a.a.O.; LSG Niedersachsen-Bremen, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 04.06.1992, a.a.O.; Berlit, ZFSH/SGB 2008, S. 3, 12). Denn diese Angaben sind erforderlich, um den Hilfebedürftigen in die Lage zu versetzen, das Angebot überprüfen zu können. Es genügt daher nicht, den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen einer Einrichtung oder einem Arbeitgeber zuzuweisen und die Arbeitszeit, dessen Verteilung und die Entlohnung offen zu lassen. Die Verantwortung für die Korrektheit des Arbeitsangebots liegt insbesondere im Hinblick auf die Sanktionsfolgen allein beim Leistungsträger."

Desweiteren ist auf die FH der Bundesagentur für Arbeit zu verweisen, nach denen solche Angebote ohne Nennung des Lohnes gar nicht existieren dürften.

FH zu § 16 SGB II, RN 16.21 Mindestlöhne/Lohnwucher:
„In Deutschland besteht kein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn. Der Arbeitgeber ist jedoch verpflichtet, mindestens die Entgelte zu zahlen, die nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), Tarifvertragsgesetz (TVG) oder Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) für einzelne Branchen aufgrund von Rechtsverordnungen oder Allgemeinverbindlicherklärungen festgelegt worden sind.

Soweit arbeitsrechtliche Vorschriften nicht einschlägig sind, besteht ein Vermittlungsverbot auch, wenn die Entlohnung unter dem ortsüblichen Entgelt (Lohnwucher) gegen Gesetz oder die guten Sitten verstößt.

Auf die Fachlichen Hinweise zu § 10 Rz. 10.02, 10.03 sowie auf die GA Nr. 19/2010: Arbeitsvermittlung in Verbindung mit dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG); Beachtung Mindestlöhne und zwingende Arbeitsbedingungen (insbesondere Leitfaden Mindestlöhne/zwingende Arbeitsbedingungen) wird Bezug genommen. Im Weiteren wird bei entsprechend abweichender Entlohnung auf die Regelungen zum Arbeitsentgeltübergang in den Fachlichen Hinweisen zu § 33 wird verwiesen."

FH zu § 33 SGB II, 7.4 S.31 Sonderfall Lohnwucher:
„(1) Einen Sonderfall der „Nichterfüllung“ eines Anspruches auf Arbeitsentgelt bildet die Zahlung eines zu geringen, sittenwidrigen Lohnes. Hier steht dem Arbeitnehmer ein Anspruch gegen den Arbeitgeber auf Zahlung der Differenz zur üblichen Vergütung, §§ 612 Abs. 2, 138 Abs. 2 BGB zu.

(2) In Fällen auffälliger, sittenwidriger Lohnzahlungen sind die Leistungsträger gehalten, die nach § 115 SGB X übergegangenen Arbeitsentgeltansprüche durchzusetzen. Als Arbeitshilfe hierzu dient der Leitfaden „Lohnwucher“, vgl. Anlage 1."

weiter auf S. 36 2. Sachverhaltsermittlung:
„Werden im Rahmen des Profilings oder anhand von Abfragen über den operativen Datensatz, Neuanträgen etc. Fälle bekannt, in denen Kunden ein auffällig geringes Arbeitsentgelt erzielen und deshalb ergänzend auf den Bezug von SGB II-Leistungen angewiesen sind, sollten diese unter dem Gesichtspunkt des § 115 SGB X (Ansprüche gegen den Arbeitgeber) einer Prüfung unterzogen werden."

und auf S. 37:
„Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 22.04.2009 (Az.: 5 AZR 436/08), entschieden, dass ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung und damit Sittenwidrigkeit gemäß § 138 Abs. 2 BGB vorliegt, wenn die Entlohnung nicht einmal 2/3 eines in der betreffenden Branche und Wirtschaftsregion üblicherweise gezahlten Tariflohns erreicht. Maßstab für die Prüfung, ob ein auffälliges Missverhältnis vorliegt, ist das üblicherweise gezahlte Tarifentgelt und zwar ohne tarifliche Zusatzleistungen. Dieses ist im Zweifel das Bruttoentgelt. Die Üblichkeit einer Tarifvergütung kann angenommen werden, wenn mehr als 50 % der Arbeitgeber eines Wirtschaftsgebiets tarifgebunden sind oder wenn die organisierten Arbeitgeber mehr als 50 % der Arbeitnehmer eines Wirtschaftsgebiets beschäftigen. Hat sich der Tariflohn nicht durchgesetzt, ist von dem allgemeinen Lohnniveau im Wirtschaftsgebiet auszugehen."

in der HEGA 05/10 – 01 – Arbeitsvermittlung in Verbindung mit dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AentG); Beachtung Mindestlöhne und zwingende Arbeitsbedingungen
Gültig bis: 19.05.2015
SGB II: Weisung (GA Nr. 19/2010)
SGB III: Weisung
„Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 21.10.2009 (Az.: BAG 5 AZR 951/08) entschieden, dass ein Verleiher seinem Leiharbeitnehmer nur dann den Mindestlohn für Tätigkeiten zu zahlen hat, wenn auch der Entleihbetrieb in den betrieblichen Geltungsbereich des für av erklärten Tarifvertrages fällt. Es kommt also nicht allein auf die Tätigkeit des Leiharbeitnehmers an. Für die Prüfung der Arbeitsbedingungen nach § 8 AentG sind die Behörden der Zollverwaltung zuständig (§ 16 AEntG). Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße geahndet werden (§ 23 AEntG).

Wird von einem Arbeitgeber, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages fällt, mindestens die Zahlung des Mindestlohnes angeboten, ist im Stellenangebot einzutragen: „Tarif" ggfs. „über Tarif" oder der konkrete Lohn. Der Eintrag „Nach Vereinbarung", „Nach Absprache“, o. ä. ist nicht zulässig. Wird die Zahlung des festgesetzten Mindestlohnes nicht angeboten und ist der Arbeitgeber – trotz Hinweises auf die Rechtslage und die Folgen ordnungswidrigen Verhaltens – ausdrücklich nicht bereit, sein Stellenangebot anzupassen, sind unter Hinweis auf die gesetzlichen Regelungen (§ 36 Abs. 1 SGB III i. V. m. §§ 8 Abs. 1 und 23 Abs. 1 Nr. 1 AEntG bzw. § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 36 Abs. 1 SGB III i. V. m. §§ 8 Abs. 1 und 23 Abs. 1 Nr. 1 AEntG) Vermittlungsbemühungen abzulehnen.

Die Äußerung des Arbeitgebers auf die gegebenen Hinweise zur Rechtslage sind als Anhörung i. S. des § 24 Abs. 1 SGB X zu werten. Das Stellenangebot wird nicht in VerBIS aufgenommen, ein ggfs. bereits erfasstes Stellenangebot ist zu stornieren.

Die Ablehnung des Stellenangebotes wegen Verstoßes gegen das AEntG erfolgt grundsätzlich mündlich.

Die Höhe der Mindestlöhne sowie das Verzeichnis der für av erklärten Tarifverträge sind in der aktualisierten Anlage „Verzeichnis Mindestlöhne“ zu entnehmen. Das „Verzeichnis Mindestlöhne“ als Bestandteil dieser Weisung ist verbindlich anzuwenden. Es wird jeweils zeitnah aktualisiert, wenn weitere Tarifverträge für av erklärt werden oder die Gültigkeit eines Tarifvertrages endet."

Soweit die Fachlichen Hinweise der Bundesagentur für Arbeit!

Somit ist zusammenfassend zu sagen, dass die Nichtnennung des konkreten Lohns in einem VV aus o. a. Gründen nicht zulässig ist.
 

0zymandias

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Inhaltlich ungenügend, da weitestgehend unbestimmt.

Arbeitsort, Lohn und Art der Tätigkeit lassen sich nicht erkennen.
Dementsprechend wäre eine Zumutbarkeitsprüfung nicht durchführbar, jemand mit einer Sehbehinderung wüsste gar nicht, ob er überhaupt für die Tätigkeit infrage käme oder ob sie im Liegen, Stehen oder vom Pferd aus ausgeführt würde.

Vonseiten der SG-Gerichte gäbe es u.a. LSG Sachsen vom 2.8.2008 - L 2 B 141/08 AS-ER (https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=77913):
Das Arbeitsangebot war jedenfalls nicht hinreichend bestimmt. Der Sanktionsmechanismus des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. c) SGB II setzt voraus, dass dem Hilfebedürftigen eine hinreichend bestimmt bezeichnete Arbeit angeboten wird (LSG Hamburg, Beschluss vom 11.07.2005 – L 5 B 161/05 ER-AS –, zitiert nach Juris, Rn. 5 ff.; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.09.2006 – L 14 B 518/06 AS-ER –, zitiert nach Juris, Rn. 18 ff.; Berlit, ZFSH/SGB, S. 3, 12). Nur ein solches Angebot ermöglicht es dem Hilfebedürftigen zu prüfen, ob die angebotene Tätigkeit zumutbar ist oder zulässige Ablehnungsgründe vorliegen (LSG Hamburg, a.a.O., Rn. 6; LSG Berlin-Brandenburg, a.a.O., Rn. 18 ff.; BVerwG, Urteil vom 04.06.1992 – 5 C 35/88 ¬–, info also 1992, S. 199, 200; BVerwG, Beschluss vom 12.12.1996 – 5 B 192/95 –, zitiert nach Juris). Auch in der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zu § 144 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) ist anerkannt, dass das Beschäftigungsangebot hinreichend bestimmt sein muss (BSG, Urteil vom 13.03.1997 – 11 RAr 25/96 –, SozR 3-410 § 119 Nr. 11).

Das Bestimmtheitsgebot erfordert insbesondere, dass die Art der Tätigkeit, ihr zeitlicher Umfang, die zeitliche Verteilung und die vorgesehene Entlohnung im Arbeitsangebot bezeichnet werden (LSG Hamburg, a.a.O.; LSG Niedersachsen-Bremen, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 04.06.1992, a.a.O.; Berlit, ZFSH/SGB 2008, S. 3, 12). Denn diese Angaben sind erforderlich, um den Hilfebedürftigen in die Lage zu versetzen, das Angebot überprüfen zu können. Es genügt daher nicht, den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen einer Einrichtung oder einem Arbeitgeber zuzuweisen und die Arbeitszeit, dessen Verteilung und die Entlohnung offen zu lassen. Die Verantwortung für die Korrektheit des Arbeitsangebots liegt insbesondere im Hinblick auf die Sanktionsfolgen allein beim Leistungsträger.
Wahrscheinlich ist es Zeitarbeit, man weiß es nicht, und dann käme noch infrage LSG Bayern, Urteil vom 23. April 2014 (Az.: L 11 AS 410/13) (https://openjur.de/u/689937.html, Fettdruck von mir):
24 Der Eintritt einer Sanktion scheitert jedoch vorliegend auch daran, dass im VV vom 24.01.2013 der mögliche Arbeitgeber nicht unmissverständlich benannt wird. Die angebotene Tätigkeit muss nämlich zumutbar sein (§ 31 Abs 1 Satz 1 Nr 2 SGB II). Ob dies der Fall ist, muss der Leistungsempfänger anhand des unterbreiteten VV prüfen können. Ein Arbeitsangebot des Leistungsträgers muss in hinreichend bestimmter Weise die Art der Tätigkeit usw. bezeichnen. Der Leistungsberechtigte muss anhand der Angaben die Zumutbarkeit des Arbeitsangebotes prüfen können und ein Vorstellungsgespräch mit dem künftigen Arbeitgeber vereinbaren können (vgl Berlit in LPK-SGB II, 5.Aufl., § 31 Rdnr. 27 mwN). Die Unbestimmtheit des Vermittlungsvorschlages hindert die Sanktion indes nicht, wenn der erwerbsfähige Leistungsberechtigte gleichwohl mit dem Arbeitgeber Kontakt aufgenommen und die Stelle dann ohne wichtigen Grund nicht angetreten hat (vgl. Berlit a.a.O.).

25 Nachdem eine Kontaktaufnahme mit dem vom Kläger als auch vom SG angenommenen Arbeitgeber - Unternehmen der Druck- und Papierindustrie - durch den Kläger nicht erfolgt ist, weil die Firma r. keine Auskunft gegeben hatte und geben wollte, scheitert eine Sanktion vorliegend an einem hinreichend bestimmten Arbeitsangebot. Aus dem Vermittlungsvorschlag samt Anlage ist nicht ersichtlich, dass es sich bei der dem Kläger angebotenen Tätigkeit um Leiharbeit handelt. Auch ist nicht erkennbar, wer Arbeitgeber des Klägers sein soll. Zwar wird vom Beklagten die Firma r. als Arbeitgeber genannt und dort eine Ansprechpartnerin für eine befristete Vollzeitstelle ("spätere Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis möglich") erwähnt. In der Anlage wird jedoch ausgeführt, dass die Firma r. für einen Kunden eine langfristige Vollzeitstelle anbiete und die Möglichkeit auf Übernahme beim Kunden bestünde. Diese Formulierung legt es nahe, von einem Arbeitsverhältnis bei dem Kunden der Firma r. als Arbeitgeber auszugehen, wobei die befristete Stelle ggf. in eine dauerhafte übergehen könnte. Ein Hinweis, dass es sich um Leiharbeit handele, fehlt völlig. Für den Kläger, für das SG und auch für den Senat war daher unklar, wer der mögliche Arbeitgeber sein sollte, für den die Firma r. GmbH - als Headhunter oä.- evtl. eine Stelle anbietet. Selbst der Beklagte legt sich nicht fest, wer Arbeitgeber des Klägers sein soll, wenn er im Widerspruchsbescheid vom 29.04.2013 ausführt, der Kläger hätte bei einer (nochmaligen) Nachfrage bei der Firma r. erfahren, dass erst nach Eingang der Bewerbung Informationen zum Arbeitgeber bekanntgegeben würden. Mangels konkreten Arbeitsangebot hat sich der Kläger nicht geweigert, eine zumutbare Arbeit aufzunehmen, wenn er zunächst nachfragt, bei welchem Arbeitgeber die Einstellung erfolgen solle. Ein vorwerfbares Verhalten des Klägers ist daher nicht zu erkennen, eine nochmalige Nachfrage bei der Firma r. ist nicht erforderlich. Eine Sanktion kann nicht eintreten.
Ich würde mich der Einfachheit halber bewerben. :biggrin:

Allerdings bestimmt nicht telefonisch, sondern papierschriftlich und unter Auslassung von Telefonnummer und E-Mailadresse, Foto brauchen wir auch nicht.
Ungefähr am dritten Tag nach Erhalt des Angebots, kurz nach der Leerung des Briefkastens. :icon_hihi:

Edit: Schikanierter war schneller. :biggrin:
 

Texter50

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Inhaltlich ungenügend, da weitestgehend unbestimmt.

Arbeitsort, Lohn und Art der Tätigkeit lassen sich nicht erkennen.
...

Edit: Schikanierter war schneller. :biggrin:

Nachfrage:
Die Art der Tätigkeit ist doch unter Sonstiges beschrieben?
Es handelt sich dabei um gleichförmige Tätigkeiten an einem Förderband in einer Industriewäscherei.

Beim Lohn kann man doch von nem Tariflohn ausgehen, oder dürfen die auch anders?

Der Arbeitsort ist eben gut mitte Öffis zu erreichen - in Kuweit wirds nicht liegen?

Wo is mein Denkfehler? :icon_cry:
 

Schikanierter

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Beim Lohn kann man doch von nem Tariflohn ausgehen, oder dürfen die auch anders?

Ich persönlich bin der Ansicht, dass es nicht ausreichend ist, auf einen konkreten Lohntarifvertrag zu verweisen. Meines Erachtens ist das Arbeitsentgelt beitragsmäßig zu benennen.

In vorgenanntem Zusammenhang ist auf das Urteil des Sozialgerichtes Chemnitz vom 15.11.2007 (Az. S 6 AL 253/06) zu verweisen, demzufolge ein Stellenangebot ohne Lohnangabe unwirksam ist:
„Die Arbeitsagentur hat Zumutbarkeit eines Einkommens zu prüfen. Macht die Arbeitsagentur einem Empfänger von Arbeitslosengeld ein Stellenangebot, muss sie dieses zuvor auch auf die Zumutbarkeit der zu erwartenden Bezüge geprüft haben. Es reicht nicht, wenn die Höhe des in Aussicht gestellten Verdienstes erst im Zusammenhang mit der Begründung für eine anschließende Sperrung des Arbeitslosengeldes ermittelt wird.

Die Arbeitsagentur habe also schon vor der Übersendung eines Arbeitsangebotes die Höhe der erzielbaren Vergütung zu ermitteln und zu bewerten. Tut sie das nicht, kann sie später auch nicht mit einer Sperre des Arbeitslosengeldes drohen, weil sich der Arbeitslose mangels ausreichender Informationen nicht beim Stellenanbietergemeldet hat.“
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Nach der gängigen Rechtsprechung muss ein Vermittlungsvorschlag dem Bestimmtheitserfordernis genügen, d. h. die Art der Tätigkeit, ihr zeitlicher Umfang, die zeitliche Verteilung und die vorgesehene Entlohnung müssen im Arbeitsangebot selbst bezeichnet werden (Münder, SGB II, § 31 Rn. 34)!
In der 5. Auflage ist das Rn 27. :wink:

Ist dieser nicht in Münster ?
Bei dem Stichwort "Industriewäscherei" hab ich das auch vermutet, steht aber im VV nicht ausdrücklich drin.

Beim Lohn kann man doch von nem Tariflohn ausgehen, oder dürfen die auch anders?
ZAF dürfen auch Equal Pay, sofern die Vorgaben der LohnUGAÜV2 nicht unterschritten werden.
Wobei diese Verordnung Ende des Jahres ohnehin ausläuft.

Der Arbeitsort ist eben gut mitte Öffis zu erreichen - in Kuweit wirds nicht liegen?

Wo is mein Denkfehler? :icon_cry:
Entfernung, Fahrtzeit, zu erwartende Fahrtkosten ---> Zumutbarkeit
Und ob er von Warendorf oder Umgebung nach Münster muss oder nach Dortmund, das ist schon ein kleiner Unterschied.



Nachtrag:
Beim Heranziehen von Urteilen sollte etwas differenziert werden, ob es sich um ein Urteil zum SGB II handelt oder zum SGB III. Im SGB III spielt die Lohnhöhe noch eine nennenswerte Rolle bei der Zumutbarkeit, im SGB II deutlich weniger.
 

0zymandias

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Nachfrage:
Die Art der Tätigkeit ist doch unter Sonstiges beschrieben?
Es handelt sich dabei um gleichförmige Tätigkeiten an einem Förderband in einer Industriewäscherei.
[...]

Nö. :wink:
Stehend oder sitzend wäre z.B. für Leute mit Hüftleiden wichtig, Wäschesäcke oder Taschentücher wäre für Leute mit einem 5-kg-Schein relevant, Akkord oder Valiumgeschwindigkeit für Leute mit Bluthochdruck, usw.

Das kann alles mögliche sein, von duftem Lenz bis Knochenbrecherjob.
Sicher können sie nicht das ganze Spektrum möglicher Einzeltätigkeiten beschreiben, aber "gleichförmige Tätigkeit an einem Förderband" ist deutlich zu mager.
[...]
Beim Lohn kann man doch von nem Tariflohn ausgehen, oder dürfen die auch anders?
[...]

Es ist noch nicht einmal klar, ob es Zeitarbeit ist.
Der Arbeitgeber ist zwar ein Verleihunternehmen, aber es ist denkbar, dass er eine eigene Wäscherei betreibt.
Vielleicht ist es ein florierendes Unternehmen mit vielen, vielen Arbeitskleidern oder sogar eigenen Uniformen?
Welcher Tarif also?
(Man könnte - harhharh - auch übertariflich zahlen, so dass man bei der Pendelstrecke nicht allzu genau hinschauen müsste. :wink:)

[...]
Der Arbeitsort ist eben gut mitte Öffis zu erreichen - in Kuweit wirds nicht liegen?
[...]

Warum nicht in Kuwait? :biggrin:
Na gut: Wenn es Zeitarbeit ist und der Ort des Entleihers liegt außerhalb des Radius, der in zweieinhalb Stunden Pendelzeit zu erreichen ist ...

In der 5. Auflage ist das Rn 27. :wink:
[...]
Rn. 31 in der 2. Auflage 2007. :wink:
 

Vidya

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In der 5. Auflage ist das Rn 27. :wink:


Bei dem Stichwort "Industriewäscherei" hab ich das auch vermutet, steht aber im VV nicht ausdrücklich drin.


ZAF dürfen auch Equal Pay, sofern die Vorgaben der LohnUGAÜV2 nicht unterschritten werden.
Wobei diese Verordnung Ende des Jahres ohnehin ausläuft.


Entfernung, Fahrtzeit, zu erwartende Fahrtkosten ---> Zumutbarkeit
Und ob er von Warendorf oder Umgebung nach Münster muss oder nach Dortmund, das ist schon ein kleiner Unterschied..

Der AG sucht seit 3 Wochen für 2 freie Stellen Wäschereihelfer in Münster -und hat inseriert. Mit Konditionen und Anforderungen. Hier ist eine Ansprechpartnerin genannt. Hier könnte doch TimoNRW mal vergleichen, ob die Ansprechpartner übereinstimmen - mit seinem VV. Dann könnte es sich um diese Stelle handeln. Siehe:

Stellenangebot: Wäschereihelfer/innen Personal-Management Dortmund GmbH Münster - Jobs meinestadt.de


Jedoch stehen hier auch keine genauen Angaben zum Lohn. Die Entfernung von Warendorf nach Münster beträgt 28.6 km. Erreichbar:

mit dem Auto: 40 Minuten.

mit Fahrrad: 1,31. Stunden.

zu Fuß: 5,33 Sunden..:icon_frown:
 

0zymandias

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Die Ursprungsfrage richtete sich aber eher nicht nach Inseraten oder Orten.

Das JC ist in der Pflicht und es kam ihr nicht nach.
 

Vidya

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Das JC ist in der Pflicht und es kam ihr nicht nach.

Es ist naheliegend, dass die Jobcenter VV gerne "entkernen" um sie vielseitig verwendarer zu machen. also auch zu verteilen und entsprechend mehr - zuächst fiktive -Sanktionsgelegenheiten zu eröffnen. Kann aber auch zum Eigentor für die JC werden, wenn man das Originalinserat kennt und sich entsprechend darauf einstellt. Dies wollte ich indirekt mal aufzeigen. Wenn hier doch auf einmal Kenntnisse im Mangeln und Bügeln gewünscht werden, dann kann man das gleich entsprechend in der Bewerbung nett "ansprechen".

Ich selbst bekam auch schon unzählige "entkernte" Vermittlungsvorschläge. Das kann sogar Spaß machen, sich auf solch eine Stelle zu bewerben, besonders wenn man da eigentlich die persische Sprache beherrschen soll, aber im VV plötzlich dagegen steht - persische Sprachkenntnisse erwünscht - aber nicht notwendig. Zum Beispiel.

Das wirklich ärgerliche an Diesem VV von TimoNRW ist -meiner Meinung nach - hier dazu die Entfernung zum AG usw. und die damit verbundene Kostenfrage.
 

Vidya

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Da Wäscherei-Jobs im Raum Münster ziemlich häufig im Angebot sind (von verschiedenen ZAF), tippe ich mal auf letzteres.

Zudem kann es auch Wäsche geben -mit erhöhter Infektionsgefahr. Gaaaaaaaaaanz übel -wenn die Betriebe und Mitarbeiter nicht andauernd und ganz penibel eine Vielzahl von Vorschriften beachten. Wie man bei der Berufsgenoossenschaft Elektro, Energie und Textil nachlesen kann. Hier zwar aus 2009, aber die Vorschriften sind bis heute bestimmt nicht weniger geworden. Keine Piercings usw. Siehe Anhang -für TImoNRW, damit er sich dementsprechend für den Ernstfall der Arbeitsaufnahme vorbereiten kann...

Wahrscheinlich sind diese Gefahren auch ansonsten mithin ein Grund für die andauernden freien Helferstellen in der Branche.

Für mich wäre das seelisch nicht zumutbar. Ich würde wahrscheinlich nur paralysiert vor der Mangel stehen und mir dabei ausmalen, was ich mir an Krankheiten dort einfangen werde oder schon eingefangen habe. Ich bewundere jeden , der sich sowas gesundheitlich zutraut und dort auch länger unter diesen Bedingungen arbeiten kann und will.
 

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Pixelschieberin

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[...] Das einzige , was mir auffällt -ich sehe gar keine Stellenbeschreibung. [...]
Wie neben einer Glückskeksfabrik gebügelt wird, kann ich ich mir vorstellen.

Für wen klingt
Helfer in Wäscherei; Vollzeit; es handelt sich um gleichförmige Tätigkeit an einem Förderband in einer Industrie-Wäscherei
nicht nach monotoner Fließbandarbeit?
[...] An Deiner Stelle würde ich mich vorab per Mail bei Deinem Ansprechpartner bewerben und am nächsten Tag dann fragen, ob die Bewerbung angekommen ist und ob er Dir schon einen Termin für ein Vorstellungsgespräch nennen kann. Solltest Du hier keine Stellenbeschreibung anbei haben, dann rufe den AG an und sage ihm das ruhig und frage ruhig nach. [...]
Der Vorschlag könnte ein gelungener Start-Post für den noch zu eröffnenden Antagonisten-Thread zum Anti-ZAF-Faden sein.

<irony> Ob es beim Vorstellungsgespräch einen besonders guten Eindruck macht - vorausgesetzt der TE sieht sich in der Verfassung, auf Dauer stumpfsinnige Arbeiten unter prekären Bedingungen zu verrichten - wenn er ein flauschiges Bällchen mitbringt?
Das könnte doch der künftige Chef in einer peinlichen Gesprächspause zum Apportieren werfen. Zur Auflockerung. </irony>
 

TimoNRW

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Nach 4 Jahren bekomme ich mal 1 Vermittlungsvorschlag gesendet. Immerhin keine Zeitarbeit. Fantastisch. Aber hey Telefonische Bewerbung und im Text steht Bewerbung per Mail/Telefon/Schriftlich möglich: Rechtsfolgebleherung is auch nicht angehängt. Nur der Text Siehe 2. Seite.

JA WAS DENN NUN?
 

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E

ExitUser

Gast
Ja sag mal, der letzte Absatz auf dem zweiten Blatt ist ja der Hammer.
Steht das auf Euren VV immer so?

Ich bin ja mal gespannt auf unsere Optionskommune, ab nächsten Monat werden von der auch VV kommen.

Aber zurück zum letzten Absatz, da muss man ja Angst habenm überhaupt ein VG wahrzunehmen.
 

TimoNRW

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Ja der Textbaustein ist IMMER DRIN

Bei mir heute ohne RFB Dadrunter aber auf der 1. Seite hier im Forum mit RFB.
 
E

ExitUser

Gast
Hm, der letzte Absatz macht es auch ohne RFB gefährlich.
Ich meine, sich erst gar nicht zu bewerben.
Ob es natürlich rechtens ist, dazu können andere sicher mehr sagen.
 

Diplomjodler

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Also das ist eben typisch Optionskommune... Seite 2 ist der Versuch einer Rechtsfolgenbelehrung, der einer gerichtlichen Prüfung wahrscheinlich nicht standhält.

Sie hält den Anforderungen nicht stand - eine RFB muss die Rechtsgrundlagen benennen und ebenso klar die Folgen, die im Falle einer Sanktion eintreten würden, das bedeutet da gehört wenigstens die 30% plus eigentlich auch die absolute Höhe rein.

Das wird aber im Zweifelsfall das Jobcenter nicht davon abhalten, erstmal zu kürzen.
 
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