Vermittlungsvorschläge EGV ohne rfb

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dantebo

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Guten Tag,

ich habe da eine Frage und zwar:

Ich bin seit einer Woche arbeitslos und beziehe ALG I. Ich habe seitdem schon 9 Vermittlungsvorschläge (meist ZAF) bekommen aber ohne rfb. Des weiteren habe ich dummerweise schon eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben in der steht, "Ich bewerbe mich auf die Vermittlungsvorschläge der BA und melde das Ergebnis zeitnah zuück".
Die EGV ist ebenfalls ohne rfb abgesehen vom schlußsatz in dem steht: "Unklare Punkte und die möglichen Rechsfolgen wurden erläutert" (was aber nicht stattgefunden hat )

Jetzt zur meiner Frage.

Drohen mir Sanktionen wenn ich mich auf manche Vermittlungsvorschläge ohne rfb nicht bewerbe ? Wenn nein auch nicht über den weg der EGV ?

Vielen Dank im vorraus!
 

Arania

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das weiss hier niemand wie Dein SB reagiert,. bei ALG 1 herrschen noch nicht so strenge Regeln wie bei ALG II , und man sollte davon ausgehen das wenn die RFB fehlt auch nichts passieren kann, aber wissen kann das nur Dein SB

Vielleicht klärst Du das mit ihm/ihr ab?
 
E

ExitUser

Gast
Unabhängig davon solltest du jeden Vermittlungsvorschlag zunächst einmal auf hinreichende Bestimmtheit (wurde eine konkret bezeichnete Stelle mit Beschäftigungsort, Arbeitszeit und Gehalt angeboten?) sowie auf Zumutbarkeit überprüfen. Bei ALG I gelten recht genaue Regeln, was noch zumutbar ist - sowohl von der Höhe des Verdienstes her als auch von der Pendelzeit. Einzelheiten stehen in § 121 SGB III. Wenn ein Vermittlungsvorschlag z.B. gehaltsmäßig nicht zumutbar ist, kann er deswegen sofort abgelehnt werden.

Weiterhin solltest du künftig ein bißchen darauf achten, was du eigentlich unterschreibst. Solche wichtigen Dinge wie eine EGV unterzeichnet man nicht mal eben "zwischen Tür und Angel". Vor allem, wenn dort Sachen behauptet werden, die so gar nicht stimmen oder ganz unbestimmt sind (Erläuterung von unklaren Punkten und Rechtsfolgen).

Tendentiell denke ich aber, daß nichts passieren kann, weil diese EGV ohne Rechtsfolgenbelehrung ist. Für eine Sperrzeit müßte nachgewiesen werden, daß du voher ganz konkret auf bestimmte drohende Folgen hingewiesen worden bist, und das beweist die allgemeine Formulierung am Schluß nicht. Wenn du einen zumutbaren Vermittlungsvorschlag samt RFB bekommen solltest, sieht die Sache - völlig unabhängig von dieser EGV - natürlich anders aus.
 

dantebo

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Vielen Dank für die raschen Antworten.

Verdienst stand bisher noch auf keinen Vorschlag, meine Sachbearbeiterin will sich auch nicht wirklich festlegen mit Ihren aussagen. Auf die Fragen ob ich mich auf diese stellen bewerben muß erfolgte lediglich die Antwort was haben sie zu verlieren ?! Mit der Unterschrift ist wirklich dämlich von mir gewesen.

Noch eine Frage hätte ich da, wenn ich mich nicht auf eine Stelle aus dem Vermittlungsvorshclag ohne RFB bewerbe muss ich dennoch eine Rückmeldung zur Argentur schicken ?
 
E

ExitUser

Gast
Ich vermute mal, diese Vorschläge stammen sowieso aus einem automatischen Datenabgleich, waren nicht näher geprüft und wurden dir deshalb von vornherein ohne RFB (und damit als unverbindliches Angebot) zugesandt. "Was haben Sie denn zu verlieren?" ist ein bißchen kurzsichtig - verlieren kann man ein wirklich geeignetes Stellenangebot, das erst etwas später verfügbar sein wird.

Wenn du das Angebot nicht für geeignet hältst, würde ich gar nichts an Arbeitsamt zurückmelden. Falls du darauf angesprochen wirst, kannst du immer noch darauf verweisen, daß das Angebot unverbindlich war, nicht hinreichend bestimmt und für dich offensichtlich nicht geeignet bzw. nicht zumutbar.

Solltest du tatsächlich einmal ein zumutbares Angebot mit RFB bekommen, mußt du, wie schon geschrieben, dich aber tatsächlich bewerben.

Nebenbei: dir hat das Arbeitsamt doch hoffentlich in der EGV eine Übernahme von Bewerbungskosten sowie von Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen verbindlich zugesagt?
 

dantebo

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Ja, in der Vereinbarung sind mir Bewerbungskosten (je Bewerbung 5 € max 300€ gesamt) und Reisekosten bis max 500€ zugesagt worden.

Das dumme ist, Dass eins der Vorschläge für eine ZAF zumutbar ist, nach Verdienst (lt. Rücksprache mit den AG liegt er nicht unter 20% meines letzten Gehaltes) und entfernung (20km) zuurteilen.

Nur möchte ich nicht wirklich in einer ZAF arbeiten, zumindest für die ersten 2 Monate nicht, da ich zuversichtig bin das ich bis dahin was passendes gefunden habe, sollte ich nichts haben kann ich ja immer noch zu einer ZAF gehen vielmehr es dort versuchen.
 
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