Vermittlungsvorschläge der ARGE (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Hansi1976

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Ich bewerbe mich seit geraumer Zeit und bekomme seit Monaten nur Absagen, obwohl die Stellen teilweise schon seit Monaten frei sind und auch nicht besetzt werden. Auch nicht nach meinen Bewerbungsbemühungen. Es frustriert mich, dass ich nicht einmal zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werde, obwohl ich die Qualifikation mitbringe. Nun habe ich mich in die Hände einer Headhunterin begeben und habe nächste Woche mein erstes Vorstellungsgespräch.

Von der ARGE bekam ich gestern Vermittlungsvorschläge zugeschickt. Ich bin Akademiker und soll mich auf Stellen bewerben wozu man (eigentlich nur) eine Lehre braucht. Ich werde mich nicht beschweren und mich auf diese Stellen bewerben. Ein potentieller Arbeitnehmer schießt jedoch den Vogel ab. Ich soll mich schriftlich per Post bewerben (bisher konnte ich mich immer überall online bewerben) und dazu noch einen frankierten Rückumschlag dabeilegen. Zudem handelt es sich nur um eine Halbtagsstelle.

Muss ich mich auf diese Stelle bewerben? Ich finde es reichlich unverschämt solche Forderungen zu stellen nach einem frankierten Rückumschlag.

Bei allen anderen potentiellen Arbeitgebern werde ich mich bewerben.

Mit freundlichen Grüßen
 

Conny001

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Wenn der Job von der ARGE kommt, würde ich es machen oder am besten vorbei fahren. Kommt der Job nicht vom Amt, würde ich den sausen lassen.
 

Porks

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hi


leider ist es so . Auch als Akademiker musst du jeden Zumutbaren Job annehmen. Es ist halt so , dass die bei der ARGE es so Interessiert wie in China der Reissack was du zuvor gemacht hast . Wenn die eine Stelle als WC Wärter von einer Zeitarbeit haben musst du dich bewerben.
Die wollen doch so nur ihre Zahlen am Monatsende passen.
 
H

Huemmel

Gast
Ich finde es reichlich unverschämt solche Forderungen zu stellen nach einem frankierten Rückumschlag.

mir ist nicht bekannt, das man für einem AG noch das porto für eine Antwort bezahlen soll.

ich würde dem AG ne BW zukommen lassen und das mit dem rückporto einfach ignorieren - soweit kommt es noch !

bekommst du den frankierten Rückumschlag von dem JC auch erstattet ?
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Hansi,

in einer Stellenausschreibung ist es oftmals gefordert per Post und mit frankierten Rückumschlag, so ist dein VV kein Einzelfall.

Hast du schon einen Antrag aus dem Vermittlungsbuget gestellt, das solltest du immer vor einer Bewerbung schriftlich und nachweisbar beim JC abgegeben.

Sogar große Unternehmen schreiben diese o.g. Bedingungen in den Stellenangeboten,
der Grund liegt in der vielzahl der Bewerber.

:icon_pause:
 

Hansi1976

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hallo,

danke für die zahlreichen Antworten.

Es handelt sich um Vermittlungsangebote, die mir von der ARGE geschickt wurden. Es handelt sich um Stellenangebote aus deren Jobbörse, das nicht durch die Agentur für Arbeit betreut wird.

Es geht also meiner Meinung nicht darum, ob ich den Job annehme oder nicht, sondern darum, dass ich mich darauf bewerbe.

Am Freitag habe einen Antrag zur Bewerbungskostenübernahme abgegeben, weil ich dort nur 15 Bewerbungen angeben konnte.

Sollte ich also jetzt am Montag vorsprechen bzw. formlos schriftlich einen Antrag auf Bewerbungskostenübernahme stellen, damit ich einen neuen Antrag zugeschickt bekomme und vorher auch nicht beginnen mich auf diese Stellen zu bewerben?

Mit freundlichen Grüßen


P.S. das mit dem Vorbeifahren ist schwierig, weil der pot. Job 500km entfernt ist.
 

Seepferdchen 2010

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Ja Hansi,

nur beachte im Jahr werden nur ca. 260 Euro für Bewerbungen anerkannt!

Die Summe kann unterschiedlich sein von JC zu JC, nach "Haushaltslage" der Kommune/Stadt.

Gruß:icon_pause:
 

Hansi1976

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und ich darf doch in die Bewerbungsanschreiben reinschreiben, dass meine Gehaltsvorstellung bei xx Euro liegt. Auch wenn sie mich nicht danach expliziet fragen, oder?

Es sind ja keine Stellen, wo ich nur noch "Ja" sagen muss.
 

Seepferdchen 2010

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Natürlich kannst du das schreiben, wenn vom AG so in der Stellenausschreibung
gewünscht.

Steht das nicht würde ich keine Angaben dazu machen, dafür ist das Vorstellungsgespräch.
 

Hansi1976

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Ein Halbtagsjob, der 500km entfernt ist?

Solltest du nicht dein Einverständnis für bundesweite Jobangebote gegeben haben, kommen die mit so einem VV eh nicht durch.
ja, ich komme aus der Region Köln und die Halbtagsstelle gäbe es in München. Was wäre denn, wenn ich mich auf alle vorgeschlagenen Bewerbungen schriftlich bewerbe und dazu dann noch auf weitere selbstgesuchte und es dann einfach vergessen hätte diese eine Bewerbung wegen der Halbtagsstelle (wo ich einen frankierten Rückumschlag mitschicken sollte) abzuschicken? Kürzen die sofort, wenn eine Bewerbung nicht angekommen ist bzw. wenn sich der Empfänger nicht daran erinnern kann. Nicht jede kleine Klitsche speichert alle Bewerber im PC, damit die ARGE nachforschen kann?
Das ist natürlich nur die Theorie.
 

Hansi1976

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Natürlich kannst du das schreiben, wenn vom AG so in der Stellenausschreibung
gewünscht.

Steht das nicht würde ich keine Angaben dazu machen, dafür ist das Vorstellungsgespräch.
nun ja, da hast du natürlich Recht. Nur möchte ich mich nicht umbedingt wegen einer Halbtagsstelle in eine Stadt aufmachen, die 500 km entfernt ist. Es käme dann ja noch dazu, dass die ARGE nur einen Teil der Reise dorthin übernimmt.

Was 100% Stellen angeht, ist das etwas ganz anderes. Diesbezüglich bin ich sehr flexibel, weil so schnell wie möglich wieder arbeiten möchte. Nur sollte es meiner Quali ungefähr entsprechen. Teilweise geht es hier um Stellen, wo nicht einmal eine Lehre verlangt wird.
 
E

ExitUser

Gast
ja, ich komme aus der Region Köln und die Halbtagsstelle gäbe es in München. Was wäre denn, wenn ich mich auf alle vorgeschlagenen Bewerbungen schriftlich bewerbe und dazu dann noch auf weitere selbstgesuchte und es dann einfach vergessen hätte diese eine Bewerbung wegen der Halbtagsstelle (wo ich einen frankierten Rückumschlag mitschicken sollte) abzuschicken? Kürzen die sofort, wenn eine Bewerbung nicht angekommen ist bzw. wenn sich der Empfänger nicht daran erinnern kann. Nicht jede kleine Klitsche speichert alle Bewerber im PC, damit die ARGE nachforschen kann?
Das ist natürlich nur die Theorie.
Da wär ich vorsichtig. Selbst wennst 50 eigene verschickst und einen VV "vergisst" zählt das in deren Augen meist als Sanktionsgrund.
Schliesslich gehts ja nur um Sanktionen. Es wird meist regelrecht nach kleinsten Verfehlungen gelauert, um vermeintlich Geld einsparen zu können.

Aber nochmal: Halbtagsjob über 500km entfernt. Das steht der Aufwand (Umzug etc.) meines Erachtens in keiner Relation zur tatsächlichen Bedürftigkeitsverringerung.

Btw: Schau dir mal in München die Mieten an. Wie soll man da von einem Halbtagsjob ne Bude zahlen können?
 

Hansi1976

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ja, das sehe ich genauso. Ich habe meinen AV deswegen auch schon kontaktiert.

Mir ist noch eine zweite Sache eingefallen. Ich versuche auf eigene Faust eine vernünftige Anstellung zu finden. Die Stellenvorschläge, die nix mit meiner Quali zu tun haben, kann ich ja nun leider nicht ignorieren. Dies ist mir klar. In meiner Eingliederungsvereinbarung steht, dass ich jeden Monat 5 Bewerbungen schreiben muss (das ist natürlich ein Witz). Ich bekam heuer schon wieder einen Brief von der ARGE. Diesmal mit 15 Bewerbungsvorschlägen. Zusammen also 22 seit Beginn dieser Woche. Muss ich mich jetzt auf alle zeitnah bewerben? Beziehen sich die 5 Bewerbungen, die in der Eingliederungsvereinbarung stehen nur auf Eigeniniative? So gesehen könnte die mir doch ansonsten jeden zweiten Tag 10 neue Stellenvorschläge schicken?

Wie darf ich bitte die 5 Bewerbungen, welche in der Eingliederungsvereinbarung stehen, interpretieren?

Gruß
 

Hansi1976

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ich habe ein Vorstellungsgespräch bei einem Unternehmen bei dem ich mich beworben habe. :icon_party:


Kann mir bitte jemand sagen, wie das läuft, wenn es sich um Unternehmen handelt, was mir von der ARGE vorgeschlagen wurde? Kann ich dann in einem Vorstellungsgespräch das Gehaltsangebot ablehnen?

Oder muss ich eine STelle annehmen, die nur bis zum 31.12. befristet ist? Mir ist nicht so ganz klar, wie man sich das bei der Arge vorstellt. Ich ziehe doch nicht für 3 Monate in eine 300km entfernte Stadt, um dort über eine Leiharbeitsfirma für ein Unternehmen zu arbeiten? Oder ist dort schon wieder etwas schiefgelaufen?

Ich bitte um Rückmeldungen
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Hansi,

na dann Daumendrücken für das Gespräch!

Bei einem Angebot vom JC kannst du nur ablehen wenn das Gehalt sittenwidrig ist!

Hmm Hansi, du bist verpflichtet alles zu tun um deine "Hilfebedürftigkeit" zu verringern.

Was ist schief gelaufen????????

Aus dem Vermittlungsbuget kann folgendes gezahlt werden:

Bewerbungskosten pauschal oder mit Nachweis
Reisekosten zum Vorstellungsgespräch
Fahrkosten für Pendelfahrten
Kosten für getrennte Haushaltsführung
Kosten für den Umzug
Fahrkosten zum Antritt einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle
Kosten für Arbeitsmittel
Kosten für Nachweise
Unterstützung der Persönlichkeit
Sonstige Kosten


Gruß:icon_pause:
 

Hansi1976

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Hallo Hansi,

na dann Daumendrücken für das Gespräch!

Bei einem Angebot vom JC kannst du nur ablehen wenn das Gehalt sittenwidrig ist!

Hmm Hansi, du bist verpflichtet alles zu tun um deine "Hilfebedürftigkeit" zu verringern.

Was ist schief gelaufen????????

Aus dem Vermittlungsbuget kann folgendes gezahlt werden:

Bewerbungskosten pauschal oder mit Nachweis
Reisekosten zum Vorstellungsgespräch
Fahrkosten für Pendelfahrten
Kosten für getrennte Haushaltsführung
Kosten für den Umzug
Fahrkosten zum Antritt einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle
Kosten für Arbeitsmittel
Kosten für Nachweise
Unterstützung der Persönlichkeit
Sonstige Kosten


Gruß:icon_pause:
das heißt im Klartext, wenn die Zeitarbeitsfirma mich möchte, dann muss ich die Stelle annehmen, weil die Arge ein Zimmer bezahlen würde? Und es spielt keine Rolle, dass diese Stelle mehr als 300km entfernt ist und sie nur bis zum 31.12. befristet ist? ist das nicht unzumutbar?
 
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