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Vermittlungsschein verweigert

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Niederrheiner

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Guten Tag,

folgender Sachverhalt.

Ein Hartz IV Empänger wurde von der ARGE Moers an die Firma ZAG Personaldienste vermittelt. Weil der Arbeitnehmer nicht ständig telefonisch erreichbar war, wurde er fristlos gekündigt, und erhielt promt von der ARGE eine Leistungssperre einschl. der Mietzahlungen von drei Monate.

Der Betroffene hat sich selber bei einem Arbeitsvermittler beworben, kann auch einen Job bekommen, jedoch nur wenn er auch einen Vermittlungsschein der ARGE vorlegen kann.

Die ARGE verweigert ihm auf Grund der Leistungssperre von drei Monate auch den Vermittlungsschein (also verweigert ihm einen Arbeitsplatz) für den gleichen Zeitraum der Leistungssperre.

Hier kann doch was nicht richtig sein, und mit Sicherheit nicht im Sinne des Gesetzgebers.

Was tun ???

mfg

vom Niederrhein
 

Martin Behrsing

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#2
und warum hat er sich nicht gegen die Leistungssperre gewhert und sofort einen Antrag beim Sozialgericht eingereicht??
Ich hoffe ja, dass auch eine Klage gegen die Kündigung vorliegt.
Ansonsten gibt es bei einer Leistungssperre tatsächlich keine Leistungen der Arbeitsagentur (auch kein Vermittlungsgutschein)
 

Borgi

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#4
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ExitUser

Gast
#5
Grundsätzlich nirgendwo eine Telefonnummer oder Email-Adresse angeben. Dann ist man nur per Post via Brief erreichbar und man geht dieser Art von Problemen aus dem Weg.
 

Martin Behrsing

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#6
Grundsätzlich nirgendwo eine Telefonnummer oder Email-Adresse angeben. Dann ist man nur per Post via Brief erreichbar und man geht dieser Art von Problemen aus dem Weg.
Bei einem Arbeitgeber wird man schlecht darum kommen, seine Tel.Nr. zu hinterlegen. Aber einen immerwährenden Verfügungsanspruch des Arbeitgeber gibt es nicht.

Ich hoffe wirklich, dass Kündigungsschutzklage eingereicht ist.
 
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ExitUser

Gast
#7
Beseitigung der Ursache

Gebt doch den Bütteln keinen Grund, euch zu sanktionieren. Die fristlose Kündigung versetzt das Amt per Gesetz in die Lage genau das zu tun (§ 144 SGB III und § 31 SGB II). Somit müssen sich Betroffene gegen diese fristlose Kündigung mit Kündigungsschutzklage wehren (Frist von 3 Wochen wahren). Damit kann ich dann auch gegen die Sanktionierung vorgehen.
 
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