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Vermittlungsgutschein

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Mario69

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#1
Hallo miteinander

Habe da mal eine Frage zum Vermittlungsgutschein.

In unserer ARGE werden Vermittlungsgutscheine ausschließlich an Empfängern von AlG I ausgegeben. AlG II-Empfänger bekommen gundsätzlich keinen. Nun ist es so, dass ich selber nur AlG II beziehe, meine Lebenspartnerin jedoch AlG I, welches auf mein AlG II mit angerechnet wird.

Meine Frage hierzu: Da ich nun durch die Anrechnung des AlG I meiner Lebenspartnerin nun im gewissen Sinne auch AlG I beziehe, habe ich dadurch einen Rechtsanspruch auf einen Vermittlungsgutschein oder nicht?

Für Eure Antworten bedanke ich mich in voraus.
 

Andi_

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#2
Hier in den ARGEn Rhein/Main Gebiet werden die Gutscheine auch an Alg2 Empfänger verteilt. Scheint also recht willkürlich zuzugehen, wie gewohnt. Ein Rechtsanspruch besteht meines Wissens nicht. Man kann solchen allerdings in der EGV einbringen. Steht dort unter Pflichten der ARGE der Gutschein, besteht ein Rechtsanspruch. Oder die EGV ist eben hinfällig ;)
 

Mario69

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#3
Eine EGV besteht bei mir nicht, da ich nebenbei noch ein Gewerbe zu laufen habe, welches ich aber aufgeben will sobald ich einen Job gefunden habe.
 

Andi_

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#4
Mario69 sagte :
Eine EGV besteht bei mir nicht, da ich nebenbei noch ein Gewerbe zu laufen habe, welches ich aber aufgeben will sobald ich einen Job gefunden habe.
Dann gibts auch zunächst keinen Anspruch auf Vermittlungsgutschein. Wenn das Gewerbe sich nicht rechnet, würde ich es gleich aufgeben. Allerdings ist mir neu, dass ein nebenberufliches Gewerbe ein Grund ist, keine EGV abzuschliessen :?:
 

Mario69

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#5
Das Gewerbe ist nur noch gemeldet. Betrieben wird es nicht mehr. Abgemeldet habe ich es nur noch nicht, weil ich mit der ARGE auf Kriegsfuß stehe, und damit zu rechnen ist, wenn ich es abmelde, dass mir sofort eine der sinnlosen Maßnahmen aufgedrückt wird - nur um mir einen reinzuwürgen.

Meine Stellensuche nehme ich auch lieber in die eigene Hand - zumal ich meine eigenen Vorstellungen (Arbeitsort usw.) von einer neuen Stelle habe. Von der ARGE ist sowieso nichts sinnvolles zu erwarten.
 

Andi_

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#6
Wie gesagt, dann wirst du eben auch auf den Gutschein verzichten müssen. Wobei es genug Vermittler gibt, die prof. ihre Gebühren beim AG einstreichen und nicht beim AN ;)
 

Saviour1981

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#7
Grundsätzlich bekommt jeder Bezieher von ALG II nach dreimonatiger "Hartz IV-Mitgliedschaft" einen Vermittlungsgutschein. Und diesen jedoch nur bei jener berüchtigen Einladung (...überihre berufliche Situation sprechen...).
Habe mal versucht, den einach so mit Wartemarke zu bekommen. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht ;-(

@ Andi - es gibt sehr wohl einen Rechtsanspruch. Immerhin hat die ARGE doch ein Interesse, wenn man nicht mehr arbeitslos ist (obwohl ich daran langsam zweifle). Zumindest gibt es einen grundsätzlichen Anspruch, das ist "for sure".
Und deine Aussage ist - Verzeihung - totaler Mist! Egal, ob Gewerbe oder EGV, das hat alles nichts damit zu tun! Ich kriege doch auch einen Gutschein, jeder der drei Monate alo ist, kriegt einen. Ansonsten würde ich da mal auf'm Tisch hauen, weil die ARGE da ihre Kompetenzen überschreitet.

Und was ist das bitte für eine ARGE, die allen Ernstes solch eine "Diensthandlung" verfolgt?
Auf jeden Fall wehr dich! Du HAST Anspruch, da kann die ARGE noch so wüst einen vom Pferd erzählen.
 

Saviour1981

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#9
Der Thread ist über 2 Jahre alt.
Das habe ich nicht gesehen, hier tummeln sich drölfzig Threads über den Vermittlungsgutschein rum und jeder hat eine andere (faslche) Aussage. Da verliert man leicht den Überblick.
 
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