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Vermittlungsgutschein über 2000,- EUR bei Zeitarbeitsfirma

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ARGE Forum

Elo-User/in

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#1
Hallo,

also die Forensuche gibt zu "Vermittlungsgutschein" leider irgendwie überhaupt nix aus...

Meine Frage wäre, ob es bei diesen Gutscheinen irgendetwas zu beachten gibt? Denn die Sache klingt irgendwie ziemlich nach einen Haken, wenn die ARGE da mal jemanden einfach 2000,- EUR hintenrein pumpt.

Muss man diese Gutscheine im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht überhaupt einlösen?



Zusätzlich steht da drin, dass man den Gutschein -NICHT- unbedingt für die beigefügte Stelle verwenden muss, sondern auch woanders einlösen kann.
Hier wäre dann aber die Frage, was passiert, denn ohne Gutschein kann man sich ja dann nichtmehr auf den ursprünglichen Vermittlungsvorschlag bewerben.
 

Rounddancer

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#2
Ganz einfach: Wenn Du einen VG hast, dann kannste Dich bei privaten Arbeitsvermittlern (PAV) bewerben, und zwar bei so vielen, wie Du willst,- die können Dich dann zwar auch an Zeitarbeitsfirmen vermitteln,- werden aber auch nach Firmen im ersten Arbeitsmarkt suchen, die gleich fest anstellen. Denn der VG ist für die ja nur dann Geld wert, wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 3 Monate bestehen bleibt (dann kriegen sie die ersten 1000 EUR des VG), bzw. -noch besser- mindestens sechs Monate bestehen bleibt,- dann kriegen sie die vollen 2000 oder 2500 EUR.

Was zu beachten ist? Ganz einfach: Wenn Du Dich bei einem PAV bewirbst, dann schickste dem EINE KOPIE Deines VG mit. Das Original verwahrst Du griffbereit bei Dir daheim. Kommt dann auf diese Weise ein Arbeitsvertrag zustande, DANN kriegt der PAV, der den Vertrag vermittelte, das Original des VG von Dir.
 

ShankyTMW

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#3
Hallo ARGE Forum.

Der Vermittlungsgutschein (VG) ist erstmal die übliche KANN Leistung. Den muß man sich aushändigen lassen und ist NIE auf eine bestimmte Stelle/Firma ausgeschrieben.

Diesen VG gibt man in der Regel auch keiner ZAF sondern einem Privatem Arbeitsvermittler (PAV) - und im Original auch erst dem, bei dem man einen Vertrag unterschreibt. Sollte da ein Nachweis von einem PAV verlangt werden: immer NUR eine Kopie davon rausrücken. Das Geld bekommen die ohnehin erst wenn die Anstellung in einem versicherungspflichtigem Job längere Zeit funktioniert hat.

Und JA - man kann sich damit auch auf mehrere Stellen mit so einem wisch in der Hand bewerben, die eben einen solchen vorraussetzen.

Und NEIN - der ELO kann den gar nicht einlösen, und wenn die PAVs keine passenden Angebote haben MUSS man ihn auch nciht im Rahmen der Mitwirkungspflicht einlösen (häufig gibts da ohnehin nur Angebote bei denen zu irgendwelchen ZAF Unternehmen - oder sind selbst Tochtergesellschaften solcher. Stichwort Sittenwiedrige Löhne und evt. noch weitere Bewerbungen bei anderen Stellenausschreibungen spielen ja auch eine Rolle).

Gemäß dem Threadtitel frag ich mcih gerade: ist dieses Zeitarbeitsunternhemen tatsächlich auch als PAV tätig? Dann solltet Ihr ncoh darauf achten das der Bewerber nciht eben zu diesem Unternehmen (also von der ZAF zu sich selbst) vermittelt wird. Das ist ebenfalls nciht im sinn der VGs udn kann ohne Bedenken abgelehnt werden.

Das ist das wesentliche was man beachten sollte beim VG.

Was ich persönlich von den PAV und deren gehabe halte steht auf einem ganz anderem Blatt (und sicher kaum was positives). Threads darüber sind hier im Forum reichlich zu finden inkl. ARGEn und ZAF mauscheleien.
 

ARGE Forum

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#4
Hi also es handelt sich um einen Trendige Consultige Unternehmensberatung die in der Stelle einen Callcenter-Agenten für ein Unternehmen vor Ort (nicht näher bezeichnet) sucht, zwecks Kundenzufriedenheitsanalysen... (also das was der Volksmund unter Telefonspam versteht)

Lohn/gehalt: Tarif (aha, genauer gehts net?... :icon_dampf:)


und danke für die bisherigen Infos...

nen "Haken" gibt es also nicht wirklich? in wie fern erhält der PAV Weisungsbefugnisse z.b. Verdonnerung zu Bewerbungstraining usw. ? Also woraus kann einem der PAV oder ARGE per Gutschein einen Strick drehen?
 

hartz4

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#5
du allein bestimmst wer den vermittlungsgutschein erhalten soll. den vermittlern soll er als anreiz dienen dich zu vermitteln. da gibts keinen haken, ausser das der vermittler dich bei einem arbeitgeber vermittelt, den er sehr gut kennt. dieser stellt dich dann die festgelegte zeit über ein und dann wirst wieder gefeuert. die kohle aus dem schein teilen sich dann vermittler und arbeitgeber.

ist zwar ne unterstellung von mir, aber denkbar ;)
 

Rounddancer

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#6
Ein PAV ist ein Vermittler auf Erfolgsbasis.
Die kriegen ihr Geld entweder vom Arbeitgeber, oder über einen VG, oder vom Arbeitnehmer,-
manche auch von allen Seiten.

Bewerber, die der PAV vom Amt gekriegt hat, z.B. gibt es engagierte Arbeitsvermittler im Amt, oder pAp in den Argen, die einen fair arbeitenden PAV kennen, und arbeitswillige, fair auftretende Stellensuchende, denen sie selbst nicht helfen können, an den ihnen bekannten PAV weitergeben, damit dem Stellensuchenden bald geholfen werden kann, solche Bewerber , die zum PAV geschickt, dort nicht auftauchen, oder sich arbeitsunwillig zeigen, etc., da meldet das der PAV natürlich zurück. Aber sonst?

"Kundenzufriedenheitsanalyse" ist im Übrigen in der Regel kein Spam,- denn da muß ja ein Kontakt, eine Geschäftsbeziehung bestehen, und irgendwas gekauft oder geleistet worden sein.

Den Tarif dürfte man bei ver.di finden, denke ich.
 

ShankyTMW

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#7
nen "Haken" gibt es also nicht wirklich?
Beim VG? Nein. Es bleibt jedem selbst überlassen ob udn wem er den Wisch aushändigt/aushändigen kann. Achja, so ein Wisch ist längstens 3 Monate gültig, dann muß ein neuer her wenn er bis dahin nicht bei einem PAV gelassen werden kann.

in wie fern erhält der PAV Weisungsbefugnisse z.b. Verdonnerung zu Bewerbungstraining usw. ? Also woraus kann einem der PAV oder ARGE per Gutschein einen Strick drehen?
Gar keine. Das sind reine Vermittler, da gibts keine Weisungsbefugnisse. Wenns ein Vermittlungsvorschlag vom Amt, vor allem mit angehängter RFB ist. Da halten die eben wie Rounddance schon schrieb, Rückmeldung wie jeder andere Arbeitgeber auch.

Der VG selbst ist nur ein reines (Geldbeantragungs)Papier für PAVs, das auf sowas keine Auswirkungen hat und man auch keine Verpflichtungen mit eingeht, wenn man sich sowas ausstellen läßt.
 
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