Vermittlungsgutschein; Gehaltzuschuss für Arbeitsgeber vom JC und deren Bedingungen

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verona

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hallo,
ich habe heute ein Vorstellungsgesräch gehabt. Der AG bekommt bei Anstellung Zuschüsse über einen Vermittlungsgutschein vom Amt. (bin übrigens über 50 Jahre und es handelt sich um eine 20 Std. Stelle)
Es wurde von 12 Monaten Bezuschussung gesprochen.

Meine nicht unberechtigte Befürchtung ist, dass die mich nach einem Jahr wieder vor die Tür setzen.

Welche rechtlichen Auflagen hat ein AG in Kooperation mit dem JC? Können die Arbeitnehmer anstellten, kassieren und dann nicht weiter beschäftigen und sich wieder andere ranholen? Hat jemand Erfahrungen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Claus.

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Erfahrungen habe ich keine ... bin noch ein junger Hupfer :icon_razz: um es mit Charlie Sheen zu halten, bin erst seit ein paar Jahren 37.

Ich habe mich zufällig erst die Tage wieder ein wenig zu Förderungen schlau gemacht. Da ist mir dann ziemlich schnell wieder die Lust vergangen ... darum versuch´ ich jetzt auch nicht, großartig irgendwas nachzuvollziehen.

Ich hab im Endeffekt ziemlich plump gesucht - also einfach Suchbegriffe verwendet bei denen man eigentlich ausschließlich annehmen kann, daß da nichts dabei rauskommt. Komischerweise ist der Gockel aber voll drauf angesprungen^^

Eine m.E.n. doch einigermaßen seriös wirkende Quelle hat da geschrieben, daß es auf eine Förderzeit von x Monaten auch immer gleichzeitig eine "Nachbeschäftigungspflicht" in nochmal sovielen Monaten wie die Förderung war, gäbe /gibt. In dem Fall also 12 Mon. Förderung + 12 Mon. Nachbeschäftigungspflicht obendrauf = insg. 24 Mon. Beschäftigung (wobei 12 Mon. und 20h m.M.n. irgendwas zwischen seltsam und rechtlich etwas bedenklich ist).

Sollte es vor Ablauf dieser hier 24 Mon. zu einer Kündigung kommen (egal von wem) ... wäre in der grauen Theorie der AG dazu verpflichtet, die gesamte Förderung wieder an die Behörde zurückzuzahlen.
Dummerweise war das dann der Punkt, an dem sich mein Hirnkastl mal dazu bequemt hat, ein paar längst vergessene Infos wieder auszuspucken. Eine Info war: lt. BA glaube ich soll die Förderung nur dann vom AG zurückverlangt werden, wenn er sich ganz grob etwas zuschulden kommen hat lassen. Also nie ...

Und ein zweiter Punkt: die Förderungen sind immer nur für zu erwartende Minderleistungen des AN. Mag sein daß in Politikerträumen damit eine geminderte Leistungsfähigkeit des AN aufgrund der vorangegangen Arbeitslosigkeit gemeint sei. In der BA-Sprache heißt das jedoch "Ausgleich für die Minderleistungen die wir erzeugen indem wir den AN regelmäßig während der Arbeitszeit antraben lassen, und auch sonst weiterhin fleißig quälen".

Denkt man dann auch noch an "die andere Seite", sprich wieviel Papierkram ect. das für den AG darstellen dürfte, dann ... kann sich das wohl -unter "normalen" Umständen- für überhaupt niemanden lohnen. Jetzt bin ich allerdings schon 37^^, entsprechend glaube ich schon lange nicht mehr an heilbringende AG´s.

Ich hab deswegen "einfach" für mich entschieden, sobald ein AN an mich herantritt mit der gigantischen Idee vonwegen "Förderung" - wird meine Lust (und Fairness) sofort in das 4.te Kellergeschoss absinken.

Aber das sind grad rein theoretische Überlegungen von mir ... deswegen


schiiiiieeeeeeeb^^
 
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