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Vermittler verlangt Probearbeit und PKW-Anschaffung...

Fiona1983

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Hallo liebe Community,

ich hatte heute im Jobcenter wieder einmal ein Erlebnis der besonderen Art :eek: und würde euch gern einmal um eure Meinung dazu fragen. :icon_wink:
Ich war vergangene Woche zu einem Vorstellungsgespräch. Dort bot man mir ein Probearbeiten an - allerdings nur dann, wenn ich sicherstellen könne, dass ich den AG mit einem eigenen PKW erreichen kann (auch schon während der Probearbeit, da Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich). Jedoch habe ich keinen eigenen PKW, was ich auch ehrlich so sagte. Der AG hat nun eine Rückmeldung an das Jobcenter geschickt und dies auch so vermerkt. Meine Vermittlerin ist darauf gleich komplett angesprungen und hat mir heute mitgeteilt, dass Sie mit dem AG alles zwecks Probearbeit klären wird und ich die Probearbeit auf jeden Fall machen MUSS (für eine Unterkunft vor Ort für die Zeit der Probearbeit würde sie sich dann einsetzen :icon_exclaim:)! Sollte mir der Arbeitgeber daraufhin den Job anbieten, MÜSSE ich mir einen eigenen PKW anschaffen. :icon_eek: Sie würde mir dann einen entsprechenden Zuschuss gewähren. Ich konnte gar nicht so schnell denken wie sie festgelegt hatte, was ich alles machen MUSS! :icon_eek: Gibt es denn eigentlich eine gesetzliche Grundlage dafür, dass ich eine Probearbeit machen MUSS bzw. dass dies der Vermittler einfach so über meinen Kopf hinweg entscheidet? Ich glaube auch nicht, dass mir das Jobcenter vorschreiben darf, dass ich mir ein Auto kaufen MUSS, oder?:eek:
 
E

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Die Trulla kann Dich nicht zu einem Darlehen für ein Auto zwingen.
Verlange eine schriftliche Auskunft für die rechtliche Grundlage.
Ich glaube es geht los, verschulden, nur weil es die Trulla so will.
Denn der Zuschuss wird ein Darlehen sein, die schenken Dir bestimmt nichts.
 

Dark Vampire

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Zuschuß --kein Darlehen.

So manche würden sich so eine SB wünschen, vorrausgesetzt die Arbeit gefällt einem.
 
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Zuschuß --kein Darlehen.

So manche würden sich so eine SB wünschen, vorausgesetzt die Arbeit gefällt einem.

Wach auf, der Zuschuss wird ein Darlehen sein.
Es gibt keine JC, die einem was schenken.
Und was ist überhaupt mit den Folgekosten, für den Unterhalt eines Autos?
Wenn man nicht möchte, dann gibt es keinen Zwang sich ein Auto anzuschaffen.
Und rede jetzt nicht wieder alles so schön, dass nervt wirklich.
 

Fiona1983

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Wach auf, der Zuschuss wird ein Darlehen sein.
Es gibt keine JC, die einem was schenken.
Und was ist überhaupt mit den Folgekosten, für den Unterhalt eines Autos?
Wenn man nicht möchte, dann gibt es keinen Zwang sich ein Auto anzuschaffen.
Und rede jetzt nicht wieder alles so schön, dass nervt wirklich.
@Domino: Genau diese Gedanken mache ich mir nämlich auch.. es ist ja nicht nur so, dass man einen PKW hat, die ganzen Kosten drumherum muss ich ja auch bedenken und das im Voraus! Und bei dem Job, um den es geht, wäre ich letztlich noch Aufstocker... mal davon abgesehen, dass ich ca. 10 Jahre nicht mehr hinter einem PKW-Steuer saß und ich für mich persönlich ein wenig "Aufholbedarf" in Sachen Praxis sehe... will ja niemanden gefährden. Aber letzteres ist ein anderes Thema...
 

Don Vittorio

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@Domino: Genau diese Gedanken mache ich mir nämlich auch.. es ist ja nicht nur so, dass man einen PKW hat, die ganzen Kosten drumherum muss ich ja auch bedenken und das im Voraus! Und bei dem Job, um den es geht, wäre ich letztlich noch Aufstocker... mal davon abgesehen, dass ich ca. 10 Jahre nicht mehr hinter einem PKW-Steuer saß und ich für mich persönlich ein wenig "Aufholbedarf" in Sachen Praxis sehe... will ja niemanden gefährden. Aber letzteres ist ein anderes Thema...
Schlicht und ergreifend,niemand kann Dich zwingen,ein Auto anzuschaffen,das entbehrt jeder Rechtsgrundlage.
Also schriftlichen Bescheid anfordern und dann wird es ruhig werden.
 

Kleeblatt

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Zuschuß --kein Darlehen.

So manche würden sich so eine SB wünschen, vorausgesetzt die Arbeit gefällt einem.
Na klar doch. Und die Folgekosten wie Versicherung und Steuern, TÜV und Werkstattkosten werden auch "übernommen" sowie der volle Benzinpreis ... ?
Träume mal weiter.
Ein Auto kostet immer, - mal sind es die Versicherungen, mal die Steuern, mal die Werkstatt, auf alle Fälle aber das Benzin und zudem oft genug noch - einen Stellplatz.
Wie darf man sich die Anschaffung vorstellen ? Ich meine wird einem da die Automarke vorgeschrieben sowie das Baujahr / Alter ? Wird der volle Kaufpreis "übernommen" oder nur ein Teil .... ?

Wenn das mit dem Arbeitsplatz - aus unterschiedlichen Gründen - nicht klappt, was dann ? Auto wieder verkaufen unter Verlust ?
Wie oft soll das Spielchen dann gehen ?
Wie soll der Kredit dafür abgestottert werden ?
Aus dem Regelsatz = Minimum zum Überleben ? Wie genau soll ich mir das dann vorstellen ? Was sagt das BVerfG wohl dazu ?
Außerdem, - Zwang zur Kreditaufnahme weil WER ? das so WILL ?

Na ich glaube jetzt knallt es aber bei Einigen wirklich in der Birne.
 

Kleeblatt

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Wenn ein AG solche außergewöhnlichen Forderungen stellt, dann soll der AG eben einen Firmenwagen für solche Fälle vorhalten.

Also entweder sucht der AG händeringend einen Mitarbeiter und stellt dann eben auch eine entsprechende Fahrmöglichkeit zur Verfügung oder der AG backt sich seine Mitarbeiter oder aber der AG sucht nur einen Dummen.

Was kommt denn so als Nächstes ?
Demnächst vielleicht noch Helikopter samt Flugerfahrung für schnelle Anwesenheit ?
So langsam weiß man bei einigen AG wirklich nicht mehr weiter.
Wie war das doch gleich mit dem "Fachkräftemangel" ?

Im Kapitalismus bedeutet ein Mangel an Irgendetwas dieses Etwas besonders zu hoffieren, - besonders gute Vergütungen, besondere Extras wie z.B. Firmenwagen ect. pp.

Wahrscheinlich wird dieser AG dann wieder klagen das die bösen Arbeitssuchenden nur alle zu faul sind weil sie seinen Wünschen und Erwartungen nicht in jedem Fall entgegen kommen.

Das ein JC die Anschaffung von Firmenwagen aus Steuergeldern bereitwillig akzeptiert ist noch der Höhepunkt von Unverfrorenheit und Frechheit.
Will ein AG Mitarbeiter weil er sie wirklich braucht, dann soll er gefälligst auch die Voraussetzungen zur Arbeitsaufnahme selber schaffen.
Will oder kann er es nicht, - weg vom Markt.
 

Lilastern

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@Fiona1983;

Deine SB hat wohl keinen Schimmer daß es damit nicht getan ist, einen PKW zu kaufen. Den PKW zu verhalten das kostet erst richtig Geld.

Versicherung, Benzin, Reifen, Kundendienst.
 
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War das ein VV oder hast Du da selber hingeschrieben, wegen Rückmeldung?
 

Maxenmann

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Dann verzichtet man eben auf das geschenkte Auto und verpasst die Chance endlich mobil zu sein.........es gibt bei uns massenweise Hartzler die ein Auto unterhalten, schon alleine um nicht mit dem ÖPNV fahren zu müssen, und wenn man Auto und Job bekommt würde ich nicht ablehnen, das Auto kann man notfalls wenn es zu teuer wird wieder verkaufen
 

Charlot

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Und während der Probearbeit sorgt SB für Unterkunft ?
SB bezahlt auch die Miete dafür ?

Wenn Du ein Auto bekommst, nach 4 Wochen aber den Jobb verlierst, dann hast ganz schöne Schulden.
 

0zymandias

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Wach auf, der Zuschuss wird ein Darlehen sein.
[...]
... wäre auch meine Vermutung.

Bekämen Hartzer Autos geschenkt, wäre das schon längst eine Titelzeile in der 4-Buchstaben-Zeitung gewesen.

@Fiona1983: Irgendetwas Schriftliches gibt es wohl noch nicht, oder? Beachte bitte, dass Mündliches bei denen leider nichts zu sagen hat.
 

Maxenmann

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Und während der Probearbeit sorgt SB für Unterkunft ?
SB bezahlt auch die Miete dafür ?

Wenn Du ein Auto bekommst, nach 4 Wochen aber den Jobb verlierst, dann hast ganz schöne Schulden.

Wenn es das als Zuschuss gibt hat man keine Schulden
 
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Dann verzichtet man eben auf das geschenkte Auto und verpasst die Chance endlich mobil zu sein.........es gibt bei uns massenweise Hartzler die ein Auto unterhalten, schon alleine um nicht mit dem ÖPNV fahren zu müssen, und wenn man Auto und Job bekommt würde ich nicht ablehnen, das Auto kann man notfalls wenn es zu teuer wird wieder verkaufen

Da wird nix geschenkt. Es liegt im Ermessen des Jobcenters ob es dem Arbeitssuchenden ein Darlehen für den Erwerb eines KFZ gewährt.

Bei einer Tätigkeit bei der am Ende weiter aufgestockt werden muss mit ALG um genug zu Essen zu haben, was soll da bitte wirtschaftlich drann sein oder vernünftig?
So etwas macht Sinn wenn jemand dann auch genug über hat am Ende vom Monat.
Aber egal. Niemand kann gezwungen werden Auto zu kaufen.
Firmenwagen für den Arbeitgeber das er dem Arbeitnehmer dann zur Verfügung stellt wäre hier eigentlich die korrekte und preiswertere Variante, der AG kann das Ding ja leasen und Jobcenter übernimmt Teil der Kosten.
 

Don Vittorio

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es gibt bei uns massenweise Hartzler die ein Auto unterhalten
Da will man nicht unbedingt wissen,wie das funktioniert,ausser sie verbrauchen nach und nach das Schonvermögen dafür.

Ansonsten sind dann sind solche Thraeds ja überflüssig.

https://www.elo-forum.org/off-topic/127774-wieviel-habt-leben.html

Wenn ich volltanke,sind 80 € weg.Wenn ich mir vorstelle,ich hätte einen Regelsatz von 392 €,dann müsste ich Hungerkünstler sein um dann noch mit dem Rest auszukommen.
Zumal alleine für Steuer und Versicherung ja auch noch im günstigsten Fall 50 € im Monat dazukommen.Von Reparaturen und all den anderen Kosten ganz abgesehen.Einmal TÜV Prüfgebühr sind auch knapp 100 € weg.

Von daher ist eine solche Forderung durch die SB nach einem Auto abseits jeder Realität.
 

Maxenmann

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Wenn ich volltanke sind auch 80 Euro weg, damit komme ich 1200km weit, ohne Auto könnte ich nicht mal meine Kinder am WE zu mir holen

Versicherung und Steuern kostet mich aktuell im Jahr knappe 500 Euro für meinen Diesel

Ersatzteile kaufe ich mit Trick 17 bei E.bay ein

Hier ist das erste was man benötigt ein Auto, will man per ÖPNV zum Landkreis dann müsste man dort übernachten weil man nicht mehr zurück kommt am selben Tag, täglich eine Schachtel Kippen (~ 1800 Euro/Jahr) ist teurer als ein Auto zu unterhalten, ich rauche nicht
 

Fiona1983

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@Fiona1983;

Deine SB hat wohl keinen Schimmer daß es damit nicht getan ist, einen PKW zu kaufen. Den PKW zu verhalten das kostet erst richtig Geld.

Versicherung, Benzin, Reifen, Kundendienst.
Das hab ich ihr auch so gesagt. Ihr Kommentar darauf war: "Sie verdienen doch dann!" Ja richtig und zwar soviel, dass ich wieder im JC zum Aufstocken antanzen kann.
 

Maxenmann

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Du hast dann aber höhere Freibeträge und kannst die Fahrtkosten ansetzen

Mit einem sparsamen Auto geht das unterm Strich auch auf, kauft man sich einen Spritvernichter der 10ltr/100km braucht dann kann man es abhaken
 

0zymandias

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Normalerweise heißt es: Erst verdienen, dann Auto leisten.

Hier heißt es: Auto leisten, dann verdienen.

Kann gut gehen, wenn die Zahlen stimmen. Gibt es denn schon Zahlen oder etwas Schriftliches oder ist da einfach nur ein Arbeitgeber, dem der nächste Probearbeiter shayceegal ist?
 

Fiona1983

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Und während der Probearbeit sorgt SB für Unterkunft ?
SB bezahlt auch die Miete dafür ?

Wenn Du ein Auto bekommst, nach 4 Wochen aber den Jobb verlierst, dann hast ganz schöne Schulden.

Ja hat die SB heute großspurig versprochen, dass für die Unterkunft vor Ort während der Probezeit aufgekommen wird. :icon_twisted:
Ja über sowas wie Schullden, alle weiteren Kosten für PKW mache ICH mir Gedanken, aber ein SB doch anscheinend nicht... ist dem doch dann wurscht. :icon_twisted:
 

Maxenmann

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Wenn das Jobcenter das Auto bezahlt als Zuschuss, wo ist dann das Problem?

Wie gesagt, man kann auch zuhause sitzen und warten bis ein Job vor der Türe zugeflogen kommt
 
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Ja hat die SB heute großspurig versprochen, dass für die Unterkunft vor Ort während der Probezeit aufgekommen wird. :icon_twisted:
Ja über sowas wie Schullden, alle weiteren Kosten für PKW mache ICH mir Gedanken, aber ein SB doch anscheinend nicht... ist dem doch dann wurscht. :icon_twisted:
Soll die Dir schriftlich geben! Als Verwaltungsakt. Und das die, falls es mit/ nach der Probezeit nicht klappt die das Auto für das Derlehen zurücknehmen und Du keine Schulden hast danach.

Muss nur ein Unfall passieren, ohne eigenes Verschulden, man wird krankgeschrieben und schon wars das mit dem Job auf Probe... :icon_evil:
 

Charlot

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Wenn das Jobcenter das Auto bezahlt als Zuschuss, wo ist dann das Problem?

Wie gesagt, man kann auch zuhause sitzen und warten bis ein Job vor der Türe zugeflogen kommt
Du solltest mal von der Realität ausgehen und nicht von irgendwelchen Phantasien ausgehen.
 

Maxenmann

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Ich bin Realist und weiss das ich für eine Arbeit mindestens 25km weit fahren muss, und das geht bei uns nur mit dem Auto wenn man kein Beamter mit Gleitzeit ist

Und wenn jemand seinen (von mir angenommenen) Zigarettenkonsum um die Hälfte senkt dann sind die festen Kosten für ein Auto schon drin
 

Don Vittorio

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Wenn das Jobcenter das Auto bezahlt als Zuschuss, wo ist dann das Problem?

Wie gesagt, man kann auch zuhause sitzen und warten bis ein Job vor der Türe zugeflogen kommt
Das ist das Problem :

Und bei dem Job, um den es geht, wäre ich letztlich noch Aufstocker...
Wenn sie genügend verdienen würde für ein Leben ohne JC,dann wäre ich der letzte,der abraten würde.
Aber sich ungewisse Kosten aufzubürden für einen Ausbeuter Job,das sehe ich auch nicht ein.
Nicht jeder kann wie Du seine Karre selbst reparieren und man steckt in einem Gebrauchten sowieso nie drinnen.Da fährst Du 1 Monat und hast plötzlich einen kapitalen Motorschaden.Dann sitzt Du da mit Deinem Aufstocker Job.
 

Don Vittorio

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Und wenn jemand seinen (von mir angenommenen) Zigarettenkonsum um die Hälfte senkt dann sind die festen Kosten für ein Auto schon drin
Ach Du kennst Fiona1983 persönlich und weisst dass sie raucht ?
Vielleicht empfiehlst Du gleich auch noch den Alkoholkonsum zu senken ?
 

Roter Bock

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Schon wieder die dusselige Auto Diskussion, das Märchen vom töfften gebrauchten (eher verbrauchten) Auto für schlappe 1000 Hühner - Oh Mann.

@maxenmann - wenn Du soll toll bist kannst Du ja für Fiona 83 den Verbrauchtwagen vom Amt gleich mit warten. Ich stell meinen 20 Jahre alten Essie noch daneben, da kannst Du schrauben bis Dir die Finger abfallen. Der sollte schon gar nicht mehr da sein.

@fiona 83 vergiss es- die Reparaturkosten machen Dich tot und als Aufstocker lohnt sich das nicht. Wenn der Job annähernd was taugt und Du kein Haus hast zieh um - aber alles erst nach der Probezeit.

Übrigens es kann keine Pflicht geben ein Auto wegen einem mies bezahlten job zu kaufen..

Roter Bock
 

götzb

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Wenn das Jobcenter das Auto bezahlt als Zuschuss, wo ist dann das Problem?

Wie gesagt, man kann auch zuhause sitzen und warten bis ein Job vor der Türe zugeflogen kommt
Arbeit ist nicht alles, oder sollte nicht alles sein.
Und Autos haben Risiken, man kann in Unfälle verwickelt werden.
:icon_twisted:
Oft ist es besser zu Hause zu sitzen, und zwar für alle beteiligten Seiten.
 
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ich hatte heute im Jobcenter wieder einmal ein Erlebnis der besonderen Art :eek: und würde euch gern einmal um eure Meinung dazu fragen. :icon_wink:
Ich war vergangene Woche zu einem Vorstellungsgespräch. Dort bot man mir ein Probearbeiten an - allerdings nur dann, wenn ich sicherstellen könne, dass ich den AG mit einem eigenen PKW erreichen kann (auch schon während der Probearbeit, da Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich).
Probearbeiten heißt ja nach neudeutschem Verständnis, für lau zu arbeiten. Wer ist so mall und kauft sich dafür ein Auto und bezieht eine Zweitwohnung? Und vor allem, wovon?

Jedoch habe ich keinen eigenen PKW, was ich auch ehrlich so sagte. Der AG hat nun eine Rückmeldung an das Jobcenter geschickt und dies auch so vermerkt. Meine Vermittlerin ist darauf gleich komplett angesprungen und hat mir heute mitgeteilt, dass Sie mit dem AG alles zwecks Probearbeit klären wird und ich die Probearbeit auf jeden Fall machen MUSS (für eine Unterkunft vor Ort für die Zeit der Probearbeit würde sie sich dann einsetzen :icon_exclaim:)!
Bei wem will sie sich dafür einsetzen? Beim dortigen Bürgermeister? Der wird Lachkrämpfe kriegen ...

Sollte mir der Arbeitgeber daraufhin den Job anbieten, MÜSSE ich mir einen eigenen PKW anschaffen. :icon_eek: Sie würde mir dann einen entsprechenden Zuschuss gewähren.
Wirklich einen Zuschuß? Und wenn ja, wieviel vom Kaufpreis? Der Maxenmann ist eh dereinzige hier, der im Schlaraffenland wohnt ...

Ich konnte gar nicht so schnell denken wie sie festgelegt hatte, was ich alles machen MUSS! :icon_eek: Gibt es denn eigentlich eine gesetzliche Grundlage dafür, dass ich eine Probearbeit machen MUSS bzw. dass dies der Vermittler einfach so über meinen Kopf hinweg entscheidet?
Einfach mal im Forum lesen, Du wirst staunen - was da alles gemacht wird. Wenn der neue Arbeitgeber keinen Bock hat Lohn zu zahlen, macht man auch Monate später noch eine Maßnahme draus ... In meinen Augen wäre das Prozeßbetrug gewesen.

Nirgendwo wird von den Angestellten mehr geschwätzt, als in einem Jobcenter, wenn der Tag lang ist. Also laß Dir alles schriftlich geben. Nötigenfalls sagst der Trulla eben, daß Du das fürs Gericht brauchst.

Ich glaube auch nicht, dass mir das Jobcenter vorschreiben darf, dass ich mir ein Auto kaufen MUSS, oder?:eek:
Die Leute im JC interessieren sich nicht dafür, ob sie etwas dürfen oder nicht. Sie machen es einfach. Die Frage stellt sich also anders: Wie geht man damit um, daß die einem mit maßlosen Forderungen die Taschen leeren? Richtig: Man verlangt, die Kosten vorgestreckt zu bekommen. Da Du Aufstocker bleiben würdest, setzt Du ein Schreiben auf, wonach das JC nicht nur das Auto voll bezahlt, sondern auch die damit verbundenen Fixkosten übernimmt, solange es Dich zwingt, das Ding zu halten.

Und noch eins:
Ein Auto, dessen TÜV demnächst abläuft bzw. bereits Geschichte ist, wird mit größter Wahrscheinlichkeit das letzte Mal durch den TÜV gekommen sein. Keiner schmeißt wegen den 100 Euros sein Auto weg oder verzichtet auf die Kohle, die er für eines mit frischem TÜV bekommen würde. Und alles unter 1.000 Euro ist ohnedies Schrott auf Rädern.
 

dagobert1

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Meine Vermittlerin ist darauf gleich komplett angesprungen und hat mir heute mitgeteilt, dass Sie mit dem AG alles zwecks Probearbeit klären wird und ich die Probearbeit auf jeden Fall machen MUSS
Studiere mal genau den §1 SchwarzArbG und achte darauf daß das alles korrekt abläuft. Mit etwas Glück treibst du deine SB damit zur Weißglut. :icon_twisted:
Im Übrigen gab es für sowas mal die gute alte Probezeit. Lang ist's her.
 

Hamburgeryn1

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Jedoch habe ich keinen eigenen PKW, was ich auch ehrlich so sagte. Der AG hat nun eine Rückmeldung an das Jobcenter geschickt und dies auch so vermerkt. Meine Vermittlerin ist darauf gleich komplett angesprungen und hat mir heute mitgeteilt, dass Sie mit dem AG alles zwecks Probearbeit klären wird und ich die Probearbeit auf jeden Fall machen MUSS
Probearbeit? Find ich gut! Macht aber mehr Spaß, wenn man vorher mal beim Zoll anfragt, was der so von Schwarzarbeit hält.....:icon_party:
Sollte mir der Arbeitgeber daraufhin den Job anbieten, MÜSSE ich mir einen eigenen PKW anschaffen. :icon_eek:
Grandiose Geschäftsidee. :icon_twisted: AG bietet etwas Probearbeit an, und der unbezahlte AN legt zur Arbeit zum Nulltarif noch ein hübsches Auto obendrauf.
Sie würde mir dann einen entsprechenden Zuschuss gewähren.
Ganz großes Kino! Ein "Zuschuss" in Höhe von ..... bei einem Kaufpreis von..... Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Schätze es wird bei dem Zuschuß allenfalls für eine altersschwache Rostlaube mit intensiven Reparaturbedarf reichen.
Ich konnte gar nicht so schnell denken wie sie festgelegt hatte, was ich alles machen MUSS! :icon_eek:
Mit dem Mund wird die gute SB so ziemlich alles festgemacht haben was sie nicht in verbindliche Schriftform gießen wollte....
Ich glaube auch nicht, dass mir das Jobcenter vorschreiben darf, dass ich mir ein Auto kaufen MUSS, oder?:eek:
Doch. Im Fantasialand der Jobcenter gibt es sowas. Ganz bestimmt.... Und wenn die eifrige SB ausgeträumt hat, dann verrät sie dir auch WO dein neues Auto bezahlt, versteuert, versichert und vollgetankt steht.... :icon_party:

Angesichts der Kreativität welche manche SB so entwickeln um ihre Vermittlungsquoten zu erfüllen kann man sich nur noch an den Kopf fassen!
 
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Blub blub blub.
Du solltest mal richtig lesen, um welches Stellenangebot es sich bei der TE handelt.
Und dann überlege mal ein wenig, wie sie das alles finanzieren soll.

Nur weil Du es scheinbar schaffst, wie auch immer, ist Deine Meinung nicht auf alle Hilfebedürftigen übertragbar.

In meiner Ausbildungszeit habe ich auch Auto gefahren, 500 DM netto und es war möglich
Ja toll, da hast Du sicher noch bei Mutti gewohnt, und keine weiteren Unkosten gehabt.
 

Admin2

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:icon_Info: Bitte bbedenken dass sich der eigene "Horizont" nicht immer mit einem anderen vergleichen lässt.
Insofern nun bitte mal wieder zurück zu Beiträgen die helfen wie es einem Hilfeforum angemessen ist
 
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:icon_Info: Bitte bbedenken dass sich der eigene "Horizont" nicht immer mit einem anderen vergleichen lässt.
Insofern nun bitte mal wieder zurück zu Beiträgen die helfen wie es einem Hilfeforum angemessen ist
Gut, wie ich schon am Anfang geschrieben habe, soll sie erst mal schriftliche Auskunft über die Rechtliche Grundlage verlangen.
Man sollte auch bedenken, wenn sie 10 Jahre kein Auto mehr gefahren ist, und jetzt wieder eins auf ihren Namen zulassen würde, dann wären allein die Versicherungsbeiträge unheimlich hoch.

Und das alles mit einem Job, bei dem man noch aufstocken muss, dass ist in meinen Augen nicht finanzierbar.
 

hass4

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wenn es keine leihbude ist, die nur einen niedriglöhner sucht, wenigstens 1 jahresvertrag, dann würde ich mal rechnen was ich jetzt habe und wie viel mehr wenn ich den job annehme!?

der zuschuss wird ein darlehen, und die raten werden bei entsprechenden verdienst nicht gering, die liegen höher wie 10 % vom alg II regelsatz.

die zumutbarkeit lässt sich nur über den rechenweg klären. dazu muss abgeklärt werden ob es ein darlehen wird oder zu 100 % spende!

bei spende wird man dich knebeln, selbstverschuldet den arbeitsplatz verloren, wird auch richtig teuer!
 
E

ExitUser

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Schade, das man nicht erfährt, ob das ein VV war oder selber hingeschrieben wurde. Das macht nämlich den Unterschied. Letzteres kann man im Sande verlaufen lassen.
 
E

ExitUser

Gast
Mein Jobcenter hat mir mal vor längerer Zeit angeboten für ein halbes Jahr ein Leihwagen (Sixt etc) zu stellen. Wenn die Stelle Mindestens auf 1 Jahr befristet bzw unbefristet ist. Ich bräuchte nur die Bezinkosten zu tragen. Ich fragt die SB was denn nachdem halben Jahr sei. Ich bekam die tolle Antwort in der Zeit könne ich ja für ein eigenes Auto sparen. Ich verwies auf die Benzinkosten das es unmöglich sei neben diese dann noch für ein Auto zu sparen wenn man 350-400e Bezinkosten hätte bei einen Verdienst von 1200-1300€ wenn die Stelle 40km Hin u Rückfahrt entfernt wäre.

Danach großes Schweigen vom SB.:icon_lol:
 

Caso

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Ich war vergangene Woche zu einem Vorstellungsgespräch. Dort bot man mir ein Probearbeiten an - allerdings nur dann, wenn ich sicherstellen könne, dass ich den AG mit einem eigenen PKW erreichen kann (auch schon während der Probearbeit, da Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich). Jedoch habe ich keinen eigenen PKW, was ich auch ehrlich so sagte. Der AG hat nun eine Rückmeldung an das Jobcenter geschickt und dies auch so vermerkt. Meine Vermittlerin ist darauf gleich komplett angesprungen und hat mir heute mitgeteilt, dass Sie mit dem AG alles zwecks Probearbeit klären wird und ich die Probearbeit auf jeden Fall machen MUSS (für eine Unterkunft vor Ort für die Zeit der Probearbeit würde sie sich dann einsetzen :icon_exclaim:)! Sollte mir der Arbeitgeber daraufhin den Job anbieten, MÜSSE ich mir einen eigenen PKW anschaffen. :icon_eek: Sie würde mir dann einen entsprechenden Zuschuss gewähren. Ich konnte gar nicht so schnell denken wie sie festgelegt hatte, was ich alles machen MUSS! :icon_eek: Gibt es denn eigentlich eine gesetzliche Grundlage dafür, dass ich eine Probearbeit machen MUSS bzw. dass dies der Vermittler einfach so über meinen Kopf hinweg entscheidet? Ich glaube auch nicht, dass mir das Jobcenter vorschreiben darf, dass ich mir ein Auto kaufen MUSS, oder?:eek:
Langer Rede, wenig Sinn.
Vermittler dürfen viel, aber zwingen dürfen und können sie nich.
Wenn deine Vermittlerin dir diese tollen Versprechungen
-Zuschuß für PKW-Anschaffung
-Unterkunft am Ort des AG für die Probezeit incl. Bezahlung
schriftlich vorlegt und du dann das Geld für das Auto+Nebenkosten hast-----------------
Erst dann gehts doch überhaupt erst los für dich.
Erst dann kannst du gucken, ob du für dieses Geld ein Auto kriegst.
Erst wenn du so ein Auto hast (Anmeldungskosten, Spritkosten, Steuern Versicherungen eintüten), erst dann kannst du dem AG mitteilen, daß du die Probearbeit anneehmen kannst.

Glaubst du im Ernst, daß deine Vermittlerin das macht? Oder der AG wartet, bis du und das JC soweit seid?

Ich würde diese Vermittlerin jetzt rotieren lassen. Pass auf, bald legt sich der Sturm.
Du hast keinen Grund, irgendwas abzulehnen, denn nur so eine Ablehnung könnte zur Sanktion führen.
 

Hamburgeryn1

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Ich war vergangene Woche zu einem Vorstellungsgespräch. Dort bot man mir ein Probearbeiten an
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- allerdings nur dann, wenn ich sicherstellen könne, dass ich den AG mit einem eigenen PKW erreichen kann
Und? Kannst du das...^^
Jedoch habe ich keinen eigenen PKW, was ich auch ehrlich so sagte.
Der AG hat nun eine Rückmeldung an das Jobcenter geschickt und dies auch so vermerkt.
Ja, weil er sich den ganz großen Reibach erhofft.
Einen AN zum Nulltarif, sponsored by Steuerzahler.

Das wird die ideale Gratisnummer für ihn. Kostenlose Probearbeit.
Keine Sozialabgaben, keine Lohnkosten!
Einen vom JC gedrillten und zugerichteten mobilen Lohnsklaven für den er keinen Cent zuzahlen muss.
Meine Vermittlerin ist darauf gleich komplett angesprungen und hat mir heute mitgeteilt, dass Sie mit dem AG alles zwecks Probearbeit klären wird
Klar - so hat sie doch endlich mal wieder einen erforderlichen Vermittlungsnachweis der ihren eigenen Arbeitsplatz unterfüttert.
Schließlich bist dann raus aus der Statistik, weg von ihrem PC-Fenster, einen Schritt näher zu ihren eigenen Entfristung.
und ich die Probearbeit auf jeden Fall machen MUSS
Sicherlich war die forsche Dame auch in der Lage diese Behauptung mit entsprechenden Gesetzestexten aus dem reichen SGB II-Fundus zu untermauern.....

Anderenfalls solltest du sie ganz unverbindlich gemäß ihrer Beratungs -und Auskunftspflicht §§ 13-15 SGB I auffordern,
den entsprechenden Nachweis zu erbringen.

Nur am Rande: Der immer wieder gern bemühte § 66 SGB I ist es nicht :icon_wink:
(für eine Unterkunft vor Ort für die Zeit der Probearbeit würde sie sich dann einsetzen :icon_exclaim:)!
Zusagen gleich welcher Art immer schriftlich konkretisieren lassen!
Sonst bleibt man schnell auf den Kosten sitzen, die vom Alg II unmöglich zu tragen sind!

Also:
Um welche Art Unterkunft handelt es sich?
Werden die Unterkunftskosten nebst ALLEN Nebenkosten, einschl. Energiekosten komplett übernommen?

Wird die KdU für die Wohnung am Heimatort weiter finanziert?

Oder ist eher damit zu rechnen, dass sich das JC mit einer zirkusreifen Finanznummer geschickt aus der Verantwortung winden wird?

Egal was dir MÜNDLICH auch immer zugesagt wird:Nur SCHRIFTLICHES zählt.
Mit dem JC kann und darf nichts auf "Treu und Glauben" verabredet werden!
Sollte mir der Arbeitgeber daraufhin den Job anbieten, MÜSSE ich mir einen eigenen PKW anschaffen. :icon_eek:
...Klar, und die ganze Welt besteht aus Marshmallows.....

Wenn ein SB behauptet, "man MUSS", dann muss dieses MUSS auch gesetzlich in Stein gemeißelt sein!

Hier lautet die Frage an die SB: "WO im Gesetz steht, dass ich gezwungen bin mir ein Auto kaufen zu müssen?"

Kein ausweichendes Geschwurbel akzeptieren wie:
"Sie wollen doch den Job?"
oder
"Sie sind verpflichtet alles zu tun um Ihre Hilfebedürftigkeit zu verringern!"
oder
"Wenn Sie nicht mitwirken, kann ich Ihnen die Leistung kürzen!" ect.pp.

Hartnäckig bleiben.
"Ich fordere Sie gemäß Ihrer Beratungs -und Auskunftspflicht §§ 13-15 SGB I auf die Stellen im Gesetz zu benennen,
nach denen ich gesetzlich verpflichtet bin mir ein Auto anschaffen zu müssen!"

Nimm dir einen Beistand mit. (§ 13 SGB X).
Macht euch vorher hier im Forum über die Funktion eines Beistandes schlau - gilt für ALLE "Besuche" auf dem JC,
und sorgt für Basiswissen im SGB II, damit man euch nicht über den Tisch ziehen kann!
Sie würde mir dann einen entsprechenden Zuschuss gewähren.
Hier gilt es aufzupassen!

Im Nullkommanix wird aus einem "Zuschuss" ein handfestes Darlehen,
dass man von seinem kümmerlichen RS abstottern darf.

Dazu kommen die laufenden Nebenkosten für ein Auto.
Steuern, Versicherungen, Sprit, Rücklagen für Reparaturen.
Sommer/Winterbereifung, Kosten für TÜV, ASU usw.

Das ist ein Rattenschwanz von Kosten die nur schwer/gar nicht von Alg II zu tragen sind.
Ich konnte gar nicht so schnell denken wie sie festgelegt hatte, was ich alles machen MUSS! :icon_eek: Gibt es denn eigentlich eine gesetzliche Grundlage dafür, dass ich eine Probearbeit machen MUSS
Ich schätze bei der sog "Probearbeit" verhält es sich ähnlich wie beim Praktikum.
Es handelt sich hierbei nicht um eine Ausbildung, Arbeit oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 SGB II.
§ 2 Abs. 2 Satz 2 SGB II bestimmt, dass erwerbsfähige Hilfebedürftige ihre Arbeitskraft zur Beschaffung ihres Lebensunterhaltes einsetzen müssen. Da unentgeltliche Tätigkeiten aber diesen Zweck nicht unmittelbar zu erreichen vermögen, dürften diese - falls sie nicht Bestandteil eines abgestuften und genauen Eingliederungsplanes sind - schwerlich als Arbeit qualifiziert werden können (Hauck/Noftz, SGB II - Kommentar, Stand: November 2011, § 31 Rdz. 94 mit weiteren Hinweisen).

sozialrechtsexperte: Ein unentgeltliches Praktikum ist keine angebotene Arbeit im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II
Entgegen der Ansicht der Antragsgegnerin hat sich der Antragsteller durch den Abbruch des Praktikums nicht geweigert, eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit fortzuführen.
Denn bei dem unentgeltlichen Praktikum handelt es sich nicht um eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) SGB II.

http://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/104656-unentgeltliches-praktikum.html#post1309288 #6
 
E

ExitUser

Gast
Ich denke, http://www.elo-forum.org/alg-ii/127108-30-vermittlungsvorschlaege-tag.html verschiebt die Wahrscheinlichkeit deutlich in Richtung Vermittlungsvorschlag.

Hallo liebe Community,

ich hatte heute ein Erstgespräch im Rahmen des sogenannten Projektes "Jobinitiative". Ziel soll (angeblich) die individuelle und intensive Vermittlung des Einzelnen sein.
Dabei gab man mir sage und schreibe 30 Vermittlungsvorschläge mit - die meisten (komplett) unpassend. :icon_kratz: Dann ging der Drucker kaputt! :icon_pfeiff: (kein Scherz) Die restlichen kämen mir dann per Post zu. :icon_exclaim: Es wurde die ganze Zeit nur einfach "irgend etwas" ausgesdruckt, ohne die Beschreibung genau zu lesen bzw. darauf zu achten, ob es passt.
Verstehendes Lesen stand nicht unter den Stellenanforderungen dieser Sachbearbeiter. Das muß man schon selbst drauf haben - am Besten gleich an Ort und Stelle, um den Papiermüll gleich mit entsprechendem Kommentar zurückzuweisen und sich damit gar nicht erst zu belasten.

Ist, wie hier, eine Arbeitsstelle nicht erreichbar, dann ist das eines der härtesten Ausschlußkriterien überhaupt. Denn wenn man auf eine selbst verfaßte Bewerbung einen Arbeitsvertrag angeboten bekäme und den dann nicht unterschreiben würde bzw. nicht zur Arbeit erschiene und darob die fristlos Kündigung erhielte ... Also ein bißchen mitdenken wäre manchmal ganz nett.

Wenn so etwas mit der Post kommt und eine Rechtsfolgenbelehrung hat, muß man sich hierüber an einer Stelle beschweren, die es den Vögeln im JC unmöglich macht, die Beschwerde stehenden Fußes in den Reißwolf zu werfen.
 

Laa Luna

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Ist es eigentlich zumutbar, Fiona 1983, am Probearbeitsort unterzubringen?

Meiner Meinung nach nicht!

Was ist wenn Fiona z.B. jemanden (1xtägl.) zu versorgen hat.

Ja, es wäre dann ihr Problem, aber es kann doch nicht sein, dass man sich X Wochen in z.B. nem Schullandheim unterbringen lassen muss.
 

Charlot

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Ist es eigentlich zumutbar, Fiona 1983, am Probearbeitsort unterzubringen?

Meiner Meinung nach nicht!

Was ist wenn Fiona z.B. jemanden (1xtägl.) zu versorgen hat.

Ja, es wäre dann ihr Problem, aber es kann doch nicht sein, dass man sich X Wochen in z.B. nem Schullandheim unterbringen lassen muss.
keine Sorge.
Das JC würde auch niemals diesen "Zweitwohnsitz" bezahlen.
Hinzu kämen ja auch noch die Fahrtkosten.
 

obi68

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Niemand kann gezwungen werden Auto zu kaufen.
Mehr gibts da nicht zu sagen. Ebenso kann auch niemand dazu gezwungen werden, überhaupt Auto zu fahren.

Und ja, dabei ist es auch unerheblich, ob man den Führerschein hat oder nicht.

Ich bin ein sehr unsicherer Autofahrer (schon immer gewesen) und nach 2 Unfällen innerhalb kürzester Zeit vor 15 Jahren habe ich mir vorgenommen, nie wieder selbst Auto zu fahren, so lange der ÖPNV an meinem Wohnort für mich zufriedenstellend ist.

Mal davon abgesehen, daß ich keine Lust habe, den größten Teil meines Einkommens für ein Auto auszugeben.

Sanktionierbar ist daran natürlich überhaupt nichts.
 
E

ExitUser

Gast
Mehr gibts da nicht zu sagen. Ebenso kann auch niemand dazu gezwungen werden, überhaupt Auto zu fahren.

Und ja, dabei ist es auch unerheblich, ob man den Führerschein hat oder nicht.
Das würde ich - und sicher auch die Mehrzahl der Zeitgenossen (darunter JC-Mitarbeiter und Richter am SG) - ganz anders sehen. Es gibt genügend Gegenden in Deutschland, wo ÖPNV faktisch nicht mehr stattfindet und man ohne Auto (bzw. Freunden und Verwandten, die eins haben) von jeglicher Versorgung abgeschnitten ist. Und da gehören dann auch Besuche beim Zahnarzt dazu, der aus naheliegenden Gründen keine Hausbesuche macht. Partout nicht Auto fahren und stattdessen im Regen zu Fuß gehen zu wollen ist in Deutschland in etwa so verbreitet, wie keinen Fernseher zu besitzen.

Die SBs machen Dir autoscout auf und zeigen Dir vierrädriges Zeugs für niedrige dreistellige Eurobeträge im Dutzend. Daß die Dinger - nicht mehr / nie wieder - fahren, ist den Schreibtischhengsten doch egal.

Ich bin ein sehr unsicherer Autofahrer (schon immer gewesen) und nach 2 Unfällen innerhalb kürzester Zeit vor 15 Jahren habe ich mir vorgenommen, nie wieder selbst Auto zu fahren, so lange der ÖPNV an meinem Wohnort für mich zufriedenstellend ist.
Wenn man in einer Großstadt lebt und infolgedessen davon ausgehen kann, daß der ÖPNV da zuletzt eingestellt werden wird und die Unsicherheit im leider nun einmal nicht mehr gemütlicher werdenden Straßenverkehr gesundheitliche Einschränkungen zur Grundlage hat, dann sollte man seinen Führerschein aus Verantwortungsbewußtsein gegenüber sich selbst und seiner Umwelt gegenüber vielleicht freiwillig zurückgeben. Ein Arzt, der einem zur Ruhigstellung des JCs schriftlich dringend davon abrät Auto zu fahren, wird sich dann sicherlich finden lassen.

Und damit wären dann alle Diskussionen und eventuelle Sanktionen wegen Verweigerung zumutbarer Arbeit definitiv vom Tisch.

Mal davon abgesehen, daß ich keine Lust habe, den größten Teil meines Einkommens für ein Auto auszugeben.
Mal von der Lust abgesehen ist der Regelsatz nicht so üppig bemessen, daß da monatlich zwischen fünfzig und hundert Euro über blieben, für die man keine andere Verwendung hat, als damit Versicherungen und Fiskus anzufetten. Und damit ist man dann noch keinen Meter gefahren.

Sanktionierbar ist daran natürlich überhaupt nichts.
Erfahrungsgemäß scheren sich die SBs weder um Gesetze noch um (Nürnberger) Dienstanweisungen. Insofern lehnst Du Dich da etwas weit aus dem Fenster, denn nicht jeder hat das zuständige SG in der nächsten Querstrasse.

Hier schlägt ein Besuch in dessen heiligen Hallen schon mal mit zwanzig Euro für Bahnfahrkarten zu Buche. Da überlegt es sich mancher schon, ob er es auf zusätzliche Prozesse ankommen lassen muß.
 

Roter Bock

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@P123 ...stimmt nicht. Die SB hat mündlich von einem "Zuschuss" gesprochen, der Rest muss selbst aufgebracht werden. Ich sehe auch keine Pflicht sich zu verschulden.

Ich wäre mal so dreist der SB schriftlich mitzuteilen


...der Probearbeit komme ich gerne nach, wenn Sie mitteilen wo ich den dafür erforderlichen PKW abholen kann und Sie mir Schlüssel und Papiere dafür aushändigen....Das Geld für einen PKW nebst und Unterhalt kann ich nicht aufbringen. Bitte teilen Sie mir bis zum... mit, wann ich mit Übernahme des Fahrzeuges rechnen kann, ansonsten muss ich leider das Angebot der Probearbeit ausschlagen.

So und dann lass die mal machen.

Die ganze Veranstaltung des SB ist nicht auf Vermittlung sondern auf Sanktion ausgerichtet - darum geht es. 30 Vermittlungsvorschläge innerhalb von 3 tagen bearbeiten ein Irrwitz. Hat das aber trotzdem geklappt wird die Autonummer hochgezogen.

Da gibts es keinen Mittelweg - da muss gestritten werden.

Roter Bock
 

Caso

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@P123 ...stimmt nicht. Die SB hat mündlich von einem "Zuschuss" gesprochen, der Rest muss selbst aufgebracht werden.
Stimmt doch auch nicht.
Zuschuß oder Darlehen----so heißt das Spiel.
Keiner weiß was Definitives.

Ob sie seit 7.5. bis 10.5. ihre 30 VV abgearbeitet hat, weiß hier keiner.
Wieviel davon *unpassend* bzw. wirklich unzumutbar waren, weiß hier keiner.
Wieviel für Bewerbungen übrig blieben, weiß keiner.
Fiona ist trotzdem lustig---was fürn Glück.:icon_hug:

Warten wir doch, was überhaupt bekanntgegeben wird von Fiona.
Dann weiß man vielleicht auch, ob überhaupt gestritten werden muß.
Oder obs nur heiße Luft war----alles.:icon_razz:
 

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Hallo


wenn dann heisst das Zauberwort Zuschuss und das in einer mehr als 4 stelligen summe und auhc übernahme der kompletten FAhrzeugkosten sprit Versicherung sowie reparaturen in derm zeitraum ales andere ist rausgeworfenes Geld

und dann mus der Lohn noch so hoch sein das man nicht mehr abhängig ist.

@ Maxemann langsam nervt es immer zu hören was man alles selbermachen kann und das du weisst wo man die besten gebrauchten bekommt und Teile dafür.
Nicht jeder ist der Schraubergott vor dem herrn wie du.
Ich habe jetzt mehrer hundert Euro ausgegeben für meinen kleinen weil die Kupplung im ***** war


das thema ist nicht zielführend.
entweder als grossen zuschuss ansonsten zungerausstrecken und bäh schreien zum SB
 

SB Feind

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Guten Abend,

Schreibe deinem SB das du dem Probearbeiten nachkommen würdest wenn sie Anschaffungskosten und die Nebenkosten übernehmen wie Benzin, Versicherung, Reperaturkosten und das ganze.
Das gleiche gilt für die Unterkunft wie Strom,Miete,Verpflegung oder wenn du in einer Pension übernachtest.
 

teddybear

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Auf welcher Rechtsgrundlage sollte eine "Probearbeit" förderungsfähig sein? Etwa nach § 16 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II ??? :icon_party:

Die Probearbeit ist entgeltlich über die Probezeit zu vernichten. Alles andere ist unzulässig, da sittenwidrig. Darüber hinaus ist kostenlose Arbeit über die Suggestion der ""Probearbeit"" auch Arbeitsplatz vernichtend, weil hier die kostenlose "Probearbeit" nicht wettbewerbsneutral der sozialversicherungspflichtigen Arbeit gegenübersteht.

Und abzuverlangen, dass man sich von NICHTs ins Blaue hinein einen PKW anschaffen und halten soll, setzt dann wohl dem Fass auch die Krone auf.

SB was empfehlen sie mir denn zur Fahrt in meine neue Lohndumpingbude? Einen Lamborghini oder doch eher bescheiden und konventioneller einen Bentley? Troll was halten Sie davon, wenn ich mich verpflichte auf Kosten der Allgemeinheit mal gleich für ein Jahr dort für eine oder mehrere kostenlose “Probearbeiten“ zu verpflichten?

Ich würde natürlich auch sehr gern nebenher dem Lohndumping-Unternehmer im Rahmen meiner Mitwirkungspflichten seine Kredite für dessen neu anzuschaffende Dienstwagen übernehmen, um so auch noch zusätzlich einen guten Eindruck bei ihm zu hinterlassen!

Ich auch haben wollen, was geiles Zeug SB da raucht!
 

BerlinerAss

Elo-User/in

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Wenn die betriebliche Probearbeit verlangt wird, handelt es sich um eine rechtswidrige und sittenwidrige Forderung. Am besten läßt Du Dir das schriftlich geben.
Diskutiere nicht, es ist Sklavenarbeit, Du hast das gute Recht auf Deiner Seite.


Für den AG, der so Beschäftigte ausbeutet, kommen folgende Tatbestandteile in Frage:

Sittenwidriger Lohn

§ 138 BGB Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher - dejure.org

Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträge

§ 266a StGB Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt - dejure.org


Ich habe mal von einem Fall gehört, wo ein privater Arbeitsvermittler im Auftrag der BA verschiedene Probearbeitsverhältnisse einzelnen Arbeitslosen seiner Gruppe vermittelt hat.
Weil es zu einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft kam und er keine Genehmigung zur Vermittlung von Arbeitsplätzen hatte, wurde er sehr vorsichtig und zog sich zurück. Von der BA kam daraufhin der Hinweis, diese Maßnahmen sind freiwillig und niemand wird dazu gezwungen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch und ich freue mich auf die Anklage vor Gericht. Wenn ich das gerichtliche Aktenzeichen habe teile ich es hier mit, man kann so das Urteil in Kopie anfordern.
 

dagobert1

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In vielen Fällen dürfte auch der §1 SchwarzArbG zutreffen.
 
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