Vermieter tauscht völlig willkürlich Schloss aus (1 Betrachter)

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KräuterHexer

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Hallo,
Heut stellte ich fest, dass mein Vermieter das Schloss der HAUSTÜR ausgetauscht hat. Das hat er vor einigen Tagen schon angedroht. Ich wohn allein in dem Haus, sind zwar 2 Wohnungen, aber beide baufällig, weshalb ich auch umziehe.

Ich halte mich zwar seit Wochen nur noch selten in meiner Wohnung auf, das letzte Mal vor 1-2 Wochen dort genächtigt, aber ich habe nachwievor einen bestehenden Mietvertrag & bin auch dort amtlich gemeldet.
Hab somit volles Zugangsrecht zur Wohnung.
Auch wenn ich bereits einen Umzug plane & zum 1.11. woanders wohne:
Ich hab dort noch Sachen stehn, von denen ich eben ein paar rausholen wollte.

Das Ding ist halt: Ich wohne dort noch offiziell, bis auf eine Minderung der Nebenkosten hab ich keine Miete verweigert.
(Weil die Wohnung weder Wasser- noch Heizkörper hat, hab ich das Geld Freunden gegeben & quittieren lassen, bei denen ich schlafen, duschen & Wäsche waschen konnte. Keine ungerechtfertigten Minderungen, aber anderes Thema)
Man bedenke: Es gab also auch keine Räumungsklage(!)

Solch eine Sutiation hatte ich zuvor nicht.

Wie sollte ich am Besten vorgehn, und V.A. am Schnellsten, wenn ich noch diesen Monat meine Sachen dort abholen will?

- Einstweilige Verfügung?
Könnte Zeit kosten, besonders wenn hier kein Eilantrag üblich ist.

- Schloss auf seine Rechnung aufbrechen lassen?
Ich weiß ° nicht, ob so ein Schlüsseldienst bei Handlung bereits Geld sehen will, oder der Dienst dem Vermieter nachträglich in Rechnung gestellt werden kann.
Wenn ICH den Schlüsseldienst bestelle, wollen die vlt. nicht meinem Vermieter dann wg. dem Geld hinterher laufen müssen(?)

- Strafanzeige stellen?
Welcher Tatbestand?

- Direkt Polizei rufen?
Was immer die tun können...
 
E

ExitUser

Gast
Schlüsseldienst würde ich nicht rufen. Die wollen sofort Geld, und Du kannst dem Vermieter dann hinterher laufen.

Ich würde die Polizei rufen, und Anzeige erstatten.
Auch wenn die Anzeige wohl im Sande verläuft, so wird die Polizei doch den Vermieter auffordern die Türe zu öffnen.
 

TazD

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Lehnt der Vermieter die Herausgabe eines Schlüssels ab?

Warum nicht einfach mit dem Vermieter einen Termin vereinbaren, wann die Sachen abgeholt werden können?

Wenn alles nichts hilft, kannst du immer noch mit Polizei und ggf. Anwalt arbeiten.
 

spider

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Warum nicht einfach mit dem Vermieter einen Termin vereinbaren, wann die Sachen abgeholt werden können?
Warum soll er das Recht jederzeit seine Mietwohnung betreten zu dürfen von der Laune seines Vermieters abhängig machen?
Ich würde ExitUser zustimmen und die Polizei rufen. Im Idealfall werden die dem Vermieter schon erklären das er die Tür zu öffnen hat, vorausgesetzt er ist anwesend. Erfahrungsgemäß haben die keine große Lust sich lange mit sowas auseinandersetzen zu müssen und und können da durchaus überzeugend sein.
 

TazD

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@spider

Zuerst wäre mal die Frage zu beantworten, ob der Vermieter die Herausgabe eines Schlüssels verweigert hat. Daher habe ich die auch zuerst gestellt.
Dass du dir nur Textpassagen rauspickst, die dir genehm sind ohne den Gesamtbeitrag zu betrachten ist nichts Neues.
Auch wenn es nur eine Bruchbude ist, würde ich als Mieter auf eine Abnahme der Wohnung zum Auszug bestehen. Allein schon deswegen, damit mir im Nachhinein nicht irgendwelche ganz plötzlich aufgetretenen Schäden angelastet werden. Dafür müsste ich mich auch mit dem Vermieter bezüglich Übergabetermin in Verbindung setzen. Bei der Gelegenheit hole ich meine paar Sachen aus der Wohnung und denke mir ansonsten "LmaA".
Des Weiteren will der TE ohnehin zum 01.11. ausziehen und hält sich nur noch selten in der Wohnung auf. Selbstverständlich hat der Vermieter ihm jederzeit den uneingeschränkten Zugang zum Mietobjekt zu gewähren. Ich würde mir aber überlegen, ob ich mir den Stress und Zeitaufwand mit Polizei und allem drumherum antun würde oder ob das nicht für mich wesentlicher entspannter mit einem Anruf und einem Termin über die Bühne gehen kann. Der Vermieter wäre mir da ziemlich egal, den müsste ich eh nur noch ein paar Tage ertragen.
Es wäre auch fraglich, ob die Polizei überhaupt anrückt, denn wie du richtig feststellst, haben die keine Lust sich mit so was rumzuschlagen. Die Polizei kommt ja häufig noch nicht mal mehr zu Verkehrsunfällen, wenn es nur Blechschaden gab und die Autos nicht gerade eine Hauptstraße blockieren.

Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass manch einer rein aus Prinzip auf sein Recht pocht und nur deswegen, weil man dann ganz toll eine Kontra-Position einnehmen kann. Dabei wird dann völlig verkannt, dass man wesentlich eleganter und oftmals auch schneller sein Ziel erreichen kann, wenn man nur mal etwas diplomatischer vorgeht.
Sicher, beim JC ist es zu 99% die einzige Möglichkeit, aber bei Problemen außerhalb des JC ist es manchmal klüger nicht gleich mit Polizei, Anwalt, Strafanzeige und Klage um sich zu schlagen.
 

Pixelschieberin

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Zuerst muß Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstattet werden.
Weitere Schädigungen kannst derzeit nicht absehen, da dir der Zutritt verwehrt ist, trotzdem du Besitzer (Mieter) der Wohnung bist.
Deinen Mietvertrag kannst bei der Polizei leider nicht vorlegen, der ist in der veschlossenen Wohnung.
Daß du da gemeldet bist, dürfte die Polizei ja rausfinden können.
Wenn sie nett sind, geben sie dir eine Meldebestätigung fürs Gericht mit.

Mit dem Aktenzeichen von der Anzeige und ggflls einer Kopie gehst zum Amtsgericht und beantragst eine einstweilige Verfügung, daß der Vermieter unverzüglich den ungehinderten Zutritt zu deiner Wohnung gewährleisten möge.
Bringe den Gerichtsstand deines Vermieters in Erfahrung, DAS Gericht muß angerufen werden. Andere Amtsgerichte nehmen den Vorgang zwar auch entgegen, jedoch geht bei der Post wieder Zeit verloren.

Den Beschluß des Gerichts mußte ich dem Vermieter per Gerichtsvollzieher zukommen lassen. Nix mit selber vorbeibringen.
PZU hätte mir zu lange gedauert.
Die Kosten beliefen sich auf ca 20 €, die ich bezahlen=vorstrecken mußte.

Bist du berechtigt, den Vorgang losgetreten zu haben, stellst die Kosten dem Vermieter in Rechnung.


DANN erst darfst du die Wohnung durch einen Schlüsseldienst öffnen lassen -
sollte der Vermieter deinem Begehr nicht unverzüglich nachgekommen sein.

Ließest du die Tür öffnen, ohne die vorherige Prozedur einzuhalten, machst du dich strafbar.
So paradox das für den Geschädigten klingt.

Was ich erinnere:
Der Vermieter ist Eigentümer der Tür, des Schlosses und kann dich, trotzdem er das unberechtigt ausgetauscht hat, verklagen - sobald du es beschädigst.

Die Anzeige wegen Hausfriedensbruch wird wahrscheinlich (wie bei mir geschehen) im Sande verlaufen, aber die ist Voraussetzung für die Beantragung der einstweiligen Anordnung bei Gericht.

Das kannst alles ohne RA stemmen.
Die Rechtspfleger nehmen den Antrag auf.

Ich hatte beim Antrag vergessen, Stockwerk und Lage der Wohnungstür anzugeben. (Rechts/mitte/links)
Hat der Richter abgewinkt, mein Begehr sei zu unbestimmt.
Wird wohl für die Öffnung benötigt. Könnte ja jeder 'nen Zettel mit Namen an die Tür kleben.
Dadurch verzögerte sich mein Zutritt um weitere Tage (WE dazwischen)
Die Rechtspflegerin war mir gewogen und trug den Richter so schnell es ging zum Jagen. Nach vier Tagen hatte ich ungehinderten Zugang zur Mietsache und meinem Besitz.
 

Jiyan

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Die Frage die sich mir stellt ist, durfte der Vermieter überhaupt in deine Wohnung? Ruf doch den Vermieter an und fordere ihn auf dir umgehend den Schlüssel zu Wohnung zu bringen, andernfall rufst du die Polizei dazu und erstattest Anzeige. Eine Anzeige ist hier durchaus nicht verkehrt, du kennst den Zustand der Wohnung jetzt nicht, es können durchaus neue Schäden auch an deinem Eigentum dazu gekommen sein. Sollte der Vermieter dir den Schlüssel bringen, sieh zu das du Zeugen dabei hast. Dann solltest du auch dir die Wohnung mit den Zeugen ansehen. Eine deartige Straftat würde ich persönlich nicht ignorieren, nicht weil ich recht haben will. Sondern weil ich es nicht in Ordnung finde das jemand in meine Privatsphäre deart stört.
 

Pixelschieberin

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Die Frage die sich mir stellt ist, durfte der Vermieter überhaupt in deine Wohnung?[...]
Die ist schnell beantwortet:
Nicht ohne die ausdrückliche Zustimmung des Mieters, gerichtlichen Beschluß oder Gefahr in Verzug (z. B. Rohrbruch, Gas-Leckage).
 

Flodder

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Ääähm, der TE schrieb
Heut stellte ich fest, dass mein Vermieter das Schloss der HAUSTÜR ausgetauscht hat.
Nix Wohnungstür und damit unbefugtes Betreten der Wohnung.

Ändert natürlich nichts am Recht, als Mieter und damit Wohnungsbesitzer jederzeit Zugang zu der Wohnung zu haben.
 

franky0815

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hatte ich auch schon mal, hab dann die polizei dazu gerufen, der hausmeister hat sich sehr darüber gefreut das man ihn nachts um 02:30 aus dem bett klingelt.
 

KräuterHexer

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Lehnt der Vermieter die Herausgabe eines Schlüssels ab?

Warum nicht einfach mit dem Vermieter einen Termin vereinbaren, wann die Sachen abgeholt werden können?

Wenn alles nichts hilft, kannst du immer noch mit Polizei und ggf. Anwalt arbeiten.
Da muss ich Spider schon Recht geben:
Ich muss mich zeitlich schon nach Helfern & ggf. Verfügbarkeit des Miettransporters richten.
Da der Vermieter auch schon versuchte, handgreiflich zu werden, will ich ihm nicht noch bescheidsagen, wann ich da bin.

@spider
Zuerst wäre mal die Frage zu beantworten, ob der Vermieter die Herausgabe eines Schlüssels verweigert hat. Daher habe ich die auch zuerst gestellt.
Nun, er hatte, als ich ihn in zuletzt der Stadt traf, seine Tat bereits angekündigt. Er denkt, er hätte zu allem das Recht, wonach ihm der Sinn steht. Ignoriert die Rechtslage. Er hat ja deshalb das Schloss ausgetauscht, DAMIT ich NICHT rein kann. Dann wird er mir kaum nen Schlüssel für das neue Schloss geben wollen.

Allein schon deswegen, damit mir im Nachhinein nicht irgendwelche ganz plötzlich aufgetretenen Schäden angelastet werden.
Da ist nix mehr zu schädigen. Außerdem kann ich ohne Zugang zur Wohnung keine Schäden verursachen. Und ohne Zeugen geh ich auch nicht rein.^^

Ich würde mir aber überlegen, ob ich mir den Stress und Zeitaufwand mit Polizei und allem drumherum antun würde oder ob das nicht für mich wesentlicher entspannter mit einem Anruf und einem Termin über die Bühne gehen kann. Der Vermieter wäre mir da ziemlich egal, den müsste ich eh nur noch ein paar Tage ertragen.
Wieso Zeitaufwand? Wenn ich ihm hinterhertelefonier, wird es kaum schneller gehn.
Ich will keine weiteren Tage abwarten, bevor ich effektivere Schritte einlege.
Aber ich schrieb ihm gestern per E-Mehl, dass er das alte Schloss schleunigst einbauen soll. Vlt. ist er ja so klug & hält sich dran.

Es wäre auch fraglich, ob die Polizei überhaupt anrückt, denn wie du richtig feststellst, haben die keine Lust sich mit so was rumzuschlagen. Die Polizei kommt ja häufig noch nicht mal mehr zu Verkehrsunfällen, wenn es nur Blechschaden gab und die Autos nicht gerade eine Hauptstraße blockieren.
Da kann man ja auch nicht mehr viel ändern. Wenn allerdings jemand nachts seine eigene Wohnung nochmal betreten will, kann ja sein, dass ich im Bekanntenkreis kein Quartier mehr hab, weil die Leute keine Zeit mehr haben, dann geht es darum, dass mir ein Nachtlag gewährleistet werden muss, weil ich sonst auf der Straße pennen darf. Es ist also ne Form von Dringlichkeit.


Deinen Mietvertrag kannst bei der Polizei leider nicht vorlegen, der ist in der veschlossenen Wohnung.
Daß du da gemeldet bist, dürfte die Polizei ja rausfinden können.
Wenn sie nett sind, geben sie dir eine Meldebestätigung fürs Gericht mit.
Genaugenommen ist er schon in einem Umzugskarton im neuen Haus, aber er ist verlegt, ja.
Meldebestätigung hab ich sogar noch eine.

Mit dem Aktenzeichen von der Anzeige und ggflls einer Kopie gehst zum Amtsgericht und beantragst eine einstweilige Verfügung, daß der Vermieter unverzüglich den ungehinderten Zutritt zu deiner Wohnung gewährleisten möge.
Bringe den Gerichtsstand deines Vermieters in Erfahrung, DAS Gericht muß angerufen werden. Andere Amtsgerichte nehmen den Vorgang zwar auch entgegen, jedoch geht bei der Post wieder Zeit verloren.
Ist eh das gleiche Gericht, da er auch hier in der Region wohnt.
Und die einstweilige Verfügung wird auch umgehend bearbeitet?

Den Beschluß des Gerichts mußte ich dem Vermieter per Gerichtsvollzieher zukommen lassen. Nix mit selber vorbeibringen.
PZU hätte mir zu lange gedauert.
Die Kosten beliefen sich auf ca 20 €, die ich bezahlen=vorstrecken mußte.

Ja, mir sagte letztens auch jmd, nen Gerichtsvllzieher vorbeischicken koste ca. 16€.

Bist du berechtigt, den Vorgang losgetreten zu haben, stellst die Kosten dem Vermieter in Rechnung.
Aber ich muss sie trotzdem erst vorstrecken & "Darf" dem Vermieter hinterherlaufen, niht wahr?

DANN erst darfst du die Wohnung durch einen Schlüsseldienst öffnen lassen -
sollte der Vermieter deinem Begehr nicht unverzüglich nachgekommen sein.
Also nachdem der Gerichtsvollzieher da war:
Wie lang warten?

Ließest du die Tür öffnen, ohne die vorherige Prozedur einzuhalten, machst du dich strafbar. So paradox das für den Geschädigten klingt.
Was ich erinnere:
Der Vermieter ist Eigentümer der Tür, des Schlosses und kann dich, trotzdem er das unberechtigt ausgetauscht hat, verklagen - sobald du es beschädigst.
Verstanden, danke.

Die Anzeige wegen Hausfriedensbruch wird wahrscheinlich (wie bei mir geschehen) im Sande verlaufen, aber die ist Voraussetzung für die Beantragung der einstweiligen Anordnung bei Gericht.
:smile:

Ich hatte beim Antrag vergessen, Stockwerk und Lage der Wohnungstür anzugeben.(Rechts/mitte/links)
Hat der Richter abgewinkt, mein Begehr sei zu unbestimmt.
Wird wohl für die Öffnung benötigt. Könnte ja jeder 'nen Zettel mit Namen an die Tür kleben.
Muss es nochmal betonen: Ich wohn zwar allein im Haus, aber es geht ausshließlich um die HAUSTÜR. Die Wohnung hat keine Tür. (Mit ein Umzugsgrund) Aber hier lag auch vorher schon ein mehrfacher Hausfriedensbruch vor.

Der TE schrieb:
"Heut stellte ich fest, dass mein Vermieter das Schloss der HAUSTÜR ausgetauscht hat."
Nix Wohnungstür und damit unbefugtes Betreten der Wohnung.
Ändert natürlich nichts am Recht, als Mieter und damit Wohnungsbesitzer jederzeit Zugang zu der Wohnung zu haben.
Eben. Sicher wird weiterhin gelten:
"Die Anzeige wegen Hausfriedensbruch wird wahrscheinlich im Sande verlaufen, aber die ist Voraussetzung für die Beantragung der einstweiligen Anordnung bei Gericht."

hatte ich auch schon mal, hab dann die polizei dazu gerufen, der hausmeister hat sich sehr darüber gefreut das man ihn nachts um 02:30 aus dem bett klingelt.
Verdammt, wieso hab ich daran nicht gedacht? War heut Nacht zu der Uhrzeit sogar noch wach, glaub ich! :wink:
 

TazD

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Hätte ich das vorher gewusst, was jetzt hier steht (Handgreiflichkeiten, keine Wohnungstür, früheres Verhalten des Vermieters), dann hätte ich auch eine andere Beurteilung der Sachlage vorgenommen.
 

hellucifer

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Ich sehe das so, dass der Austausch des Haustürschlosses bei gleichzeitiger Weigerung, dir einen Schlüssel auszuhändigen, die Wohnung zu 100 Prozent unbrauchbar macht.

Ich würde den Vermieter schriftlich zur Aushändigung des Schlüssels auffordern und gleichzeitig die Miete um 100 Prozent kündigen. Außerdem würde ich einen Schlüsseldienst beauftragen, um die Schlösser wieder auszutauschen. Das ist reine Notwehr.

Eventuell würde ich auch Schadensersatz verlangen, weil der Vermieter dich bei deinen Umzugsaktivitäten behindert.
 

Sebi1988

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ich lese hier nur "schriftlich dazu auffordern den schlüssel zu übergeben" etc. etc.
ist doch alles nur rumgehampel ... du gehst einfach zu dem haus, probierst erneut ob du den die haustür mit dem schlüssel den du besitzt öffnen kannst - sollte dies nicht der fall sein, nimmst du dir dein handy in die hand und verständigst die polizei. dann werden die anrücken, den vermieter verständigen und der wird die tür öffnen müssen. sollte er das nicht tun, wird dir die polizei dort schon erklären, welche schritte du nun einleiten solltest / kannst.

und vorsicht: "einfach so" die nebenkosten einbehalten oder einen teil der miete ist nicht sonderlich klug. das solltest du auf gar keinen fall selbst entscheiden, inwiefern du die zahlung der nebenkosten einstellen oder die miete mindern kannst. das sollte dann im zweifelsfalle ein richter entscheiden ... denn damit kannst du ganz schön auf die schnauze fallen - erstmal kann der vermieter argumentieren, dass du keine nebenkosten gezahlt hast. inwiefern das berechtigt ist, ist eine ganz ganz andere hausnummer ...

also: ruf die polizei und erkläre denen die situation, die werden dir dann schon weiter helfen ... jedoch irgendwelche anträge stellen oder sowas halte ich für quatsch ... wie lange sollste darauf den warten, bis da mal was entschieden ist ?
 

KräuterHexer

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Vorhin war ich bei der Verbandsgemeinde.
Die sagten, er wär vor einigen Tagen da gewesen & hätte mich wohl "Unbekannt abgemeldet".
Das könne er, und damit wär mein offizieller Wohnsitz wohl nicht mehr dort. Bzw. es stünde Aussage gegen Aussage.

Nachwievor gab es weder eine Mietkündigung, noch eine Räumungsklage.
 
E

ExitUser12345

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@TE

Dein Fall bewegt sich im Bereich der Besitzschutzrechte (§§ 854 ff. BGB).

Ebenfalls kommt Schadensersatz wegen einer vertraglichen Pflichtverletzung in Frage (§§ 280 ff. BGB) - sofern denn ein Mietverhältnis bestand, als er das Schloss ausgetauscht hat.

Alles in allem würde ich daher einen Anwalt einschalten, der dem Typen mal auf den Zahn fühlt und ggf. deine Ansprüche aus ihm raus klopft.

Und wie bereits geschrieben, das mit der Polizei und der Anzeige wäre eigentlich nur eine Portion extra Stress, die m.A.n völlig unnötig ist, weil du ja bereits eine anderweitige Unterkunft hast.

:icon_pause:
 

Sebi1988

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also sorry, aber ich versteh das alles nicht ... wenn du noch sachen in der wohnung hast die dir gehören und du die auch wieder haben willst - geh da hin, ruf die polizei und gut is ... die verständigen dann den vermieter und bitten ihn, die tür zu öffnen ... versteh das ganze rumgekasper nicht. geht doch erstmal darum, dass du deinen ganzen kram wieder bekommst, über alles andere kannste dir dann immer noch gedanken machen ;)
 

gelibeh

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Auch wenn ich bereits einen Umzug plane & zum 1.11. woanders wohne:
Ich hab dort noch Sachen stehn, von denen ich eben ein paar rausholen wollte.
Da scheinen ja noch Sachen zu sein.
 

hellucifer

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Ich würde den Vermieter schriftlich zur Aushändigung des Schlüssels auffordern und gleichzeitig die Miete um 100 Prozent kündigen.
Sollte natürlich heißen:
Ich würde den Vermieter schriftlich zur Aushändigung des Schlüssels auffordern und gleichzeitig die Miete um 100 Prozent kürzen.
 

hellucifer

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Wer weiss, ob der Vermieter die Wohnung nicht schon leergeräumt hat?

Da gilt es wohl, mit Hilfe der Polizei sofort Beweise sichern. Kann der Vermieter nicht beweisen, dass er dir einen neuen Schlüssel ausgehändigt hat, dürfte er ziemlich alt aussehen.
 

KräuterHexer

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"Sollte natürlich heißen:
Ich würde den Vermieter schriftlich zur Aushändigung des Schlüssels auffordern und gleichzeitig die Miete um 100 Prozent kürzen."

Was denn noch kürzen wenn TE die letzte Monatsmiete schon bezahlt hat?
Eine angekündigte Mietminderung wurd bereits vollzogen.
So oder so endet das Verhältnis am 1.11., es kann also keine weitere Miete mehr gekürzt werden, ja.:wink:

Da er mir die Wohnung versperrt hat, wird er schlechter dastehen & in Erklärugnsnot geraten, wieso ich Sachen vermisse, die während meiner Abwesenheit verschwanden.
Durch die Glastür konnt ich sehen, dass Z.B. ein roter Koffer mit Kleidung, an der mir eh nicht mehr viel lag, (Ein Teil war zum Verschenken/Verkauf angedacht), nichtmehr im Eingangsbereich des Haus stand.
 
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