Vermieter hat mich verprügelt

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Ramirez

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Hallo,

ja, ihr habt richtig gelesen, "mein" Vermieter hat mich am Donnerstag Nachmittag im Treppeneingang veprügelt. Polizei ist gerufen worden, und Strafantrag wurde gestellt.

Ich habe mir einen Fachanwalt für Mietrecht genommen, der diesen Vermieter schon von anderen Mietern her "kennt", und der mich ersteinmal kostenlos vertreten wird.

Mein Anwalt hat gestern das Mietverhältnis in meinem Namen ausserordentlich und fristlos gekündigt.

Soweit so gut, oder eher so schlecht.

Wie sieht es nun mit der ARGE aus ?

Ich hätte eine neue Wohnung, 50qms, ca 22 Euro teurer als meine ca 390 Euro warm.

Da es sich hier um einen akuten Notfall handelt, würde ich gerne wissen, ob die ARGE diese neue Mieter übernimmt.

Wenn nicht, wäre das auch nicht soo schlimm, da ich die 20 Euro auch zur Not selbst begleichen könnte.

Wie gehe ich jetzt am besten vor ?

Ich habe gehört, dass es in Notsituationen einen erhöhten Mietsatz gibt, der von der ARGE übernommen werden muss.

Ist das richtig, und wie bekomme ich den ?

Dann Kaution+Maklerprovision:
Ist die ARGE verpflichtet, diese zu übernehmen, ggfls Darlehensweise ?

Umzugskosten:
Fallen keine an, habe einen gut durchstrukturierten Freundeskreis, die LKWs müssen nur noch beladen werden.

Wer kann mir Tipps geben ?

Grüße
Ramirez
 
A

Arco

Gast
... ich würde sagen rede erst mal in Ruhe mit deinem SB über die Sache damit du erstmal weißt was der/die so meinen.

Es gibt da eine Menge das Amt so übernehmen kann und wird wenn es nach denen Notwendig ist ....

Wenn die Schwierigkeiten machen, hast du ja schon einen Anwalt .....
 

Ramirez

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Arco meinte:
... ich würde sagen rede erst mal in Ruhe mit deinem SB über die Sache damit du erstmal weißt was der/die so meinen.
Um die Ruhe gehts da nicht (mehr), die habe ich (jetzt).

Ich würde halt nur im Vorfeld wissen, was das Amnt muss, was
es darf, und überhaupt...

Ich habe soetwas noch nie erlebt, und wünsche es keinem.
 

Arania

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Was das Amt muss ist wenn es einen Umzug anordnet den auch zu finanzieren, alles andere ist eine Kann-Leistung, leider
 
E

ExitUser

Gast
Ramirez meinte:
Arco meinte:
... ich würde sagen rede erst mal in Ruhe mit deinem SB über die Sache damit du erstmal weißt was der/die so meinen.
Um die Ruhe gehts da nicht (mehr), die habe ich (jetzt).

Ich würde halt nur im Vorfeld wissen, was das Amnt muss, was
es darf, und überhaupt...

Ich habe soetwas noch nie erlebt, und wünsche es keinem.

Du hast eine fristlose Kündigung: also it ein Umzug notwendig.

Dir ist das weitere wohnen da nicht mehr zumutbar: auch ein Umzugsgrund

Allerdings muß das Amt keine Wohnung genehmigen, die teurer alös die bisherige ist.

Also wär ein ruhiges Gespräch mit dem SB die beste Lösung: ich denke, die könnten dir helfen und die höhere miete genehmigen, wenn sie wollten.

Wenn die dir Probleme machen wär eine Lösung umzuziehen und das, was die dir kürzen, einzuklagen. Erfolg allerdings ungewiß.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
Arania meinte:
Ludwigsburg, er hat aber SELBST fristlos gekündigt ;)

sorra, da hab ich was falsch gelesen...

allerdings würd ich das wohl in dem Fall auch tun... so einem vermieter würd ich nicht mehr begegnen wollen :)
Wer sollte einem das vorwerfen können?

Auch als Arbeitsloser muß man sich nicht so behandeln lassen...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Rote Socke

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@ Ramirez
Wenn Du Unterlagen (Durchschläge) vom Anzeigenprotokoll hast nimm sie mit zum Amt! Ist glaubwürdiger.
 

Koelschejong

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Auch von mir der Rat - setz Dich mit einem Zeugen bei Deinem SB vor die Tür und versuch vernünftig mit ihm zu reden. Nimm alles an Unterlagen mit, was Deine Notlage untermauern kann. Denk praktisch, wenn Du (oder gar Dein Anwalt) das schriftlich machst, braucht die Post schon mal mindestens 1 Tag bis zur Posteingangsstelle der ARGE , wie "schnell" der Postweg innerhalb der ARGE ist, kann niemand sagen, aber wenn ich z.B. ein Schreiben mit Datum 1.8.06 am 9.8.06 bekommen, befürchte ich dort weitere Verzögerungen. Dann bekommt dein SB also Dein Schreiben "irgendwann" auf den Tisch, zusammen mit vielen anderen Schreiben und die werden dann zunächst einmal unter die noch nocht abgearbeitete Post der Vortage gelegt.

Ich vermute, so viel Zeit hast Du nicht. Keine Angst vor dem SB , das sind auch nur Menschen und da gibt's halt
Gute und Schlechte, Nette und weniger Nette und leider auch einige wenige :kotz:-brocken.
 

Martin Behrsing

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Du hast ja nun einen Anwalt, dann sol er dies alles auch durchsetzen. Eventuell muss Dein Ex-Vermieter sogar die Mehrkosten für die Miete tragen.
 

Koelschejong

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Martin Behrsing hat natürlich letzendlich Recht - Dein Anwalt soll das bitte durchsetzen - dafür haben wir ihn ja studieren lassen :)

Trotzdem, wenn da ein Schreiben von einem Anwalt einflattert bekommt die Angelegenheit zwangsläufig eine andere Qualität. Eine schnelle, unbürokratische Lösung so von Mensch zu "menschlichem" SB ist dann praktisch ausgeschlossen. Es ist natürlich Deine ureigenste Entscheidung, ob Du Dir ein Gespräch mit dem SB zutraust, es gibt auch SB 's bei denen auch ich schon den Versuch eines Gesprächs als Zeitverschwendung auffassen würde - das kannst Du nur selbst beurteilen.

Ich jedenfalls sehe den Anwalt eigentlich nie als ersten sondern bestenfalls als letzten Schritt, wenn ich mit Behörden zu tun habe.

Bezüglich Deines Vermieters aber war der Gang zum Anwalt natürlich unverzichtbar und ich hoffe für Dich, dass der Mietrechtsanwalt auch brauchbare Kenntnisse im Sozialrecht hat.
 

Ramirez

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Ich war heute morgen bei der ARGE , als ich das Proplem am Empfang erläutert hatte, wurde ich sofort zum Reamleiter durchgestellt.

Lapidare Antwort von dem:
Ist keine Bedürftigkeit gegeben, und eine Notsituation liegt auch nicht vor.

Ich habe ihn gebeten, dass ich das schriftlich bekomme, wurde abglehnt...

Wohlgemerkt, alles mit einem Zeugen.

Was nun ?

Sozialgericht meinte, das eine Einstweilige noch keinen Sinn machen würde, da ich kein konkretes Angebot vorliegen hätte...

Ich hatte aber einen Ausdruck der Wohnung, die ich gerne hätte, und die für mich durch die Maklerin freigehalten wird.

Bin am Ende.
 

hellucifer

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Deine fristlose Kündigung wegen Unzumutbarkeit der Fortführung des Mietverhältnisses zwingt dich natürlich zum alsbaldigen Auszug und Umzug. Wenn du eine teurere Wohnung anmieten musst, die nicht angemessen ist, so muss dein Leistungsträger die höheren Mietkosten übernehmen. Wenigstens zunächst, für den Zeitraum von sechs Monaten. Du wirst und musst selbstverständlich gleichzeitig die Aufforderung zur Senkung der Unterkunftskosten erhalten, also kannst du dich gleich schon einmal wieder nach einer anderen Wohnung umschauen. Nach Ablauf der sechs Monate muss dein Leistungsträger (vorausgesetzt du hast nachweislich aber erfolglos gesucht) weiterhin die höheren Mietkosten in voller Höhe übernehmen! - Aber das wird dir dein Anwalt gewiss auch erzählen.

Es wäre natürlich interessant, zu hören wie es ausgeht für dich. Halt uns also bitte auf dem laufenden.

Viel Erfolg noch!
 

Arania

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Um mal wieder etwas Unbeliebtheit in die Sache zu bringen, da ist ein Anwalt der wird sich jetzt um alles kümmern.

Welche Vorgeschichte der Prügelei vorraus ging wissen wir alle nicht, gab es eine Provokation des Angegriffenen, gab es schon davor Vorfälle, das ist nicht Ding der ARGE zu klären, wenn es z.B. Mitverschulden des Antragstellers ist oder sogar Hauptschuld wird sicher nicht so einfach der Umzug bezahlt.

Also der Anwalt muß es klären
 

Ramirez

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Arania meinte:
Um mal wieder etwas Unbeliebtheit in die Sache zu bringen,
da ist ein Anwalt der wird sich jetzt um alles kümmern.
Du machst Dich gerade bei mir sehr unbeliebt :))

Natürlich hast Du recht, es ist letztendlich eine einseitige
Darstellung der Ereignisse, und daher immer mit Abstand zu sehen.

ABER:
Ich habe umfangreichste Dokumenationen über das Verhalten des
Vermieters, etliche Seiten Aktennotizen, schriftliche Aufforder-
ungen an ihn etc. Der Gesamtvorfall ist, laut Aussage meines Anwaltes sehr gut dokumentiert und recht allemal aus, um vor Gericht zu obsiegen... sagt der Advokat..

Meine Sorge ist aber eben, dass die ARGE nicht schnell genug reagiert, eine neue Wohnung habe ich in Aussicht, Maklerin hat mir zugesagt, dass ich den Mietvertrag unterzeichnen kann.

Ich möchte dort aber ungern als HartzIV Empfänger auftauchen, sonst gibts die Wohnung nicht.....

Und soviel Würde will ich auch noch haben.

Warum ich hier nachfrage und die Sachen schildere: Anwalt schön und gut, aber der ist a) 14 Tage im Urlaub, und b) will ich auch die Gesamtzusammenhänge verstehen, und c) Meinungsaustaush erfahren.

Vielleicht hatten ja schon andere änliche Problem etc.

Und last but not least können ja auch andere von meinen Beiträgen nutzen ziehen. (hoffe ich zumindestens)

Grüße
Harald
 

Arania

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Also mit dem ersteren kann ich leben!

Zu allem anderen wenn Dein Anwalt sagt das alles Aussicht auf Erfolg hat ist es ja okay, dann hast Du ja wahrscheinlich keine Schwierigkeiten.

Allerdings ist es natürlich dumm das er jetzt bei der akuten Notlage 14 Tage im Urlaub ist.

Wie Du jetzt aus Hartz IV herauskommen willst und gleichzeitig von der ARGE den Umzug finanziert bekommen möchtest erschließt sich mir allerdings nicht.

Du wirst dem Vermieter doch eh einen Einkommensnachweis zeigen müssen
 

Ramirez

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Arania meinte:
Wie Du jetzt aus Hartz IV herauskommen willst und gleichzeitig
von der ARGE den Umzug finanziert bekommen möchtest erschließt
sich mir allerdings nicht.

Du wirst dem Vermieter doch eh einen Einkommensnachweis zeigen
müssen
Ich will nicht nur jetzt aus HartzIV rauskommen, sondern schon die ganze Zeit....

Da ich aber noch von der ARGE abhängig bin, hoffe ich natürlich, dass die die Notsituation erkennen und auch gewillt sind, mir zu helfen.

Der Vermieter wollte keine Einkommensnachweise haben. Von daher wäre das auch kein Problem.....
 
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