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Verlängerung des Arbeitsvertrages

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julia2

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#1
Hallo Leute,
ich bin die Kollegin von Kyra, die ja schon ein paar Probleme beschrieben hat.
Also mein heutiges konkretes Problem ist: Die Firma,bei der ich seit 9 Mon. beschäftigt bin (vorher war ich Allg.II-Empfänger), deutete heute an, dass man mich wohl für einen weiteren Zeitraum übernehmen würde. Ich möchte aber nicht mehr, da ich Monat für Monat Geld zugeschustert habe. Ich dachte immer...nächsten Monat wird es besser. Aber nein!
Der Vertrag läuft am 30.06.2006 aus.
Meine Frage nun: Wenn ich den (vielleicht..., wahrscheinlich)erneuten Vertrag nicht unterschreibe, kann mich die Arge sperren?
Wäre toll, wenn mir jemand etwas sagen könnte.
 

Andi_

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#2
Ähm, du bringst Geld zur Arbeit mit? Schildere mal die Hintergründe etwas detailierter. Wenn du einen Arbeitsplatz ohne zwingende Gründe aufgibst, hast du ein Problem. Aber zur Arbeit Geld mitzubringen IST ein zwingender Grund einen Arbeitsplatz aufzugeben :kotz:
 

julia2

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#3
Ganz einfach:
Ich verdiene mit dieser Ganztagsbeschäftigung weniger, als ich ALG 2-Geld bekommen habe. Also habe nicht mehr meine Grundsicherung und das kann es doch wohl nicht sein!
 

Arco

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#4
julia2 sagte :
Ganz einfach:
Ich verdiene mit dieser Ganztagsbeschäftigung weniger, als ich ALG 2-Geld bekommen habe. Also habe nicht mehr meine Grundsicherung und das kann es doch wohl nicht sein!
... und warum hast du nicht ergänzend Alg2 beantragt ? ? ?
 

julia2

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#5
ergänzendes Alg 2

hallo arco,
sag mir bitte ganz schnell, was ich tun muß um dieses zu beantragen.
Seit 9 Monaten arbeite ich nun und war in dieser Zeit 4x beim Amt um mir einen Rat zu holen. Aber nix war. Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen. Ich würde sehr gerne weiter arbeiten, kann ich aber doch nicht, wenn ich noch nicht einmal meine Grundsicherung bei einem Vollzeitjob verdiene.
 

Arco

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#6
Re: ergänzendes Alg 2

julia2 sagte :
hallo arco,
sag mir bitte ganz schnell, was ich tun muß um dieses zu beantragen.
Seit 9 Monaten arbeite ich nun und war in dieser Zeit 4x beim Amt um mir einen Rat zu holen. Aber nix war. Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen. Ich würde sehr gerne weiter arbeiten, kann ich aber doch nicht, wenn ich noch nicht einmal meine Grundsicherung bei einem Vollzeitjob verdiene.
Hallo julia,

die Sache ist eigentlich relativ einfach und nur eine reine Rechenaufgabe.

Ich kenne ja deine Daten nicht, aber wenn du z.B. eine Einzelperson bist würdest du bekommen;

1 x Regelleistung a/ 345 Euro
und die Miete/KdU für 1 Person sagen wir mal 290 Euro
--------
so das würde heißen du hättest einen Gesamtbedarf von 635 Euro ...

Wenn man jetzt die Freibeträge runterrechnet dürftest du so in etwa 760 Euro netto in deinem Vollzeitjob verdienen um immer noch ein paar Euro Alg2 zu bekommen ....

(meine Rechnung ohne Gewähr - kommt auf die exakten Zahlen an)

So und wenn das so sein solle oder du weniger als diese 760 Euro netto hättest, dann hole dir einen Antrag und beantrage Alg2 ! ! !

Allerdings gibt es nichts für die zurückliegenden Zeiten, aber evtl. für die Zukunft ....
 

julia2

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#7
zusätzlich ALG 2

Muß ich jetzt drüber nachdenken, warum mir das niemand geagt hat!
 

Arco

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#8
Re: zusätzlich ALG 2

julia2 sagte :
Muß ich jetzt drüber nachdenken, warum mir das niemand geagt hat!
... wenn es so seien sollte das du Anspruch gehabt hättest und die dir auf dem Amt speziell auf diese Frage eine falsche Antwort gegeben haben und du das beweisen könntest - ginge da evtl. auch für die Vergangenheit nochwas - bin mir da aber für die Vergangenheit und nicht ganz sicher ob da ein Rechtsanspruch gegeben ist.

Allerdings warst du doch vor der Stelle auch Alg2-empfängerin ??? Oder ??? und wie ist es dann abgelaufen als du den Job bekommen hast und dein damaliger Bescheid auf Grundlage des Arbeitsplatzes auf Null gesetzt worden ist ????
 

alpha

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#9
Welche Wochenarbeitszeit hast Du denn , Julia ?

Und wie hoch ist Dein Std. verdienst.

Prüfe ob dieser 30% unter dem geltendem Tarif f. die jeweilige Berufsgruppe/Wirtschaftszweig liegt. Falls ja, kann Dir Amt keine Schwierigkeiten machen.
 

Arco

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#10
alpha sagte :
Welche Wochenarbeitszeit hast Du denn , Julia ?

Und wie hoch ist Dein Std. verdienst.

Prüfe ob diser 30% unter dem geltendem Tarif f. Berufsgruppe/Wirtschaftszweig liegt. Falls ja, kann
Dir Amt keine Schwierigkeitne machen.
:kinn: auf welche Frage hast du jetzt diese Antwort gegeben ? ?
 

julia2

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#11
ALG2

ja, war vorher ALG2-Empfängerin.
Habe aber keinen Bescheid nach meiner Arbeitsaufnahme bekommen.
Zwischendurch habe ich per Einschreiben/Rückschein an den Direktor der ARGE geschrieben, der mir umgehend (tatsächlich) mitteilte, dass er meine Angeöegenheit weitergeleitet haben.
 

Arco

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#12
Re: ALG2

julia2 sagte :
ja, war vorher ALG2-Empfängerin.
Habe aber keinen Bescheid nach meiner Arbeitsaufnahme bekommen.
Zwischendurch habe ich per Einschreiben/Rückschein an den Direktor der ARGE geschrieben, der mir umgehend (tatsächlich) mitteilte, dass er meine Angeöegenheit weitergeleitet haben.
Also ich bin mittlerweile der Meinung da du ja Alg2 bekommen hast und du ja warscheinlich deinen Vollzeitjob mit den Summen gegulär angegeben haben wirst und du dann evtl. noch einen Restanspruch gehabt hättest ....... du auch für die Vergangenheit noch die Möglichkeit eines Überprüfungsantrages gem. § 44 SGB X hättest ! ! !

Hier mal der Gesetzestext:

Sozialgesetzbuch Zehntes Buch
Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz


§ 44
Rücknahme eines rechtswidrigen nicht begünstigenden Verwaltungsaktes


(1) Soweit sich im Einzelfall ergibt, dass bei Erlass eines Verwaltungsaktes das Recht unrichtig angewandt oder von einem Sachverhalt ausgegangen worden ist, der sich als unrichtig erweist, und soweit deshalb Sozialleistungen zu Unrecht nicht erbracht oder Beiträge zu Unrecht erhoben worden sind, ist der Verwaltungsakt, auch nachdem er unanfechtbar geworden ist, mit Wirkung für die Vergangenheit zurückzunehmen. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt auf Angaben beruht, die der Betroffene vorsätzlich in wesentlicher Beziehung unrichtig oder unvollständig gemacht hat.

(2) Im Übrigen ist ein rechtswidriger nicht begünstigender Verwaltungsakt, auch nachdem er unanfechtbar geworden ist, ganz oder teilweise mit Wirkung für die Zukunft zurückzunehmen. Er kann auch für die Vergangenheit zurückgenommen werden.

(3) Über die Rücknahme entscheidet nach Unanfechtbarkeit des Verwaltungsaktes die zuständige Behörde; dies gilt auch dann, wenn der zurückzunehmende Verwaltungsakt von einer anderen Behörde erlassen worden ist.

(4) Ist ein Verwaltungsakt mit Wirkung für die Vergangenheit zurückgenommen worden, werden Sozialleistungen nach den Vorschriften der besonderen Teile dieses Gesetzbuches längstens für einen Zeitraum bis zu vier Jahren vor der Rücknahme erbracht. Dabei wird der Zeitpunkt der Rücknahme von Beginn des Jahres an gerechnet, in dem der Verwaltungsakt zurückgenommen wird. Erfolgt die Rücknahme auf Antrag, tritt bei der Berechnung des Zeitraumes, für den rückwirkend Leistungen zu erbringen sind, anstelle der Rücknahme der Antrag.
Also mal nachprüfen lassen - Viel Glück

(tschuldigung zu viele "hättest" :twisted: )
 

alpha

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#13
Arco sagte :
alpha sagte :
Welche Wochenarbeitszeit hast Du denn , Julia ?

Und wie hoch ist Dein Std. verdienst.

Prüfe ob dieser 30% unter dem geltendem Tarif f. Berufsgruppe/Wirtschaftszweig liegt. Falls ja, kann
Dir Amt keine Schwierigkeiten machen.
:kinn: auf welche Frage hast du jetzt diese Antwort gegeben ? ?
Eingangsfrage von Julia, was sonst !

Ich meine unter 30% des Tarifs ist sittenwidrig.....( falls
falsch, dann sorry ) :)
 

Arco

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#14
:twisted: tschuldigung Alpha - aber ich habe die Frage irgendwie ANDERS aufgefaßt ;) ;) :p :mrgreen:
 

kyra54

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#15
Möchte mich mal kurz zu der Situation äussern, da ich die Kollegein von Julia bin, wobei meine eigene Situation etwas anders gestrickt ist, da ich selber eine Berufsunfähigkeitsrente bekomme und daher sich bei mir die Einkommenssituation verbessert hat. Bei ALG II würde diese Rente ja abgezogen.

Nun zum Einkommen:
Die Firma zahlt uns nach der vereinbarten Stundenzahl ein Grundgehalt von 5 Euronen, dazu kommt dann eine Provision, die je nach geleisteter Tätigkeit zum Grundgehalt hinzu kommt. In den ersten Monaten hatten wir echt viel zu tun und konnten ein gutes Gehalt erwirtschaften, da aber seit Januar vieles abgearbeitet ist, ist der Provisionsanteil teilweise umso niedriger. Es gibt Tage, da ist wirklich wenig zu tun, dann wieder ne Woche, wo man meint, es ginge aufwärts.

Soweit mir bekannt, hat Julia alle Abrechnungen an die Arge weitergeleitet, und bei ihrem letzten Besuch hat man ihr mitgeteilt, daß man ihr im Januar schon ein Schreiben hat zukommen lassen, was aber nie bei ihr angekommen ist, und da sehe ich den Haken der Sache. Es wäre nicht der erste Brief, der den Empfänger nicht erreicht hat. Außerdem sind bei ihr immer wieder andere Sachbearbeiter am Werk, das Chaos ist also perfekt.
Meiner Meinung nach müßte jetzt ein Überprüfungsantrag gestellt werden, wobei ich da aber auch keine Ahnung von habe.

....das mal fürs erste zu der Situation....
 

Arco

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#16
@ Julia und kyra

Ich sehe da auch wie schon in meinem Beitrag # 12 geschrieben die Möglichkeit, nein sogar die Notwendigkeit hier einen Überprüfungsantrag gem. § 44 SGB X zu stellen....

Was dabei herauskommt wird sich dann ausweisen, aber dann ist zumindest nichts verloren da wenn hier ein Fehler begangen worden ist, kann man bis zu 4 Jahren zurück (gut ist ja dann nur 1 Jahr oder so) Recht bekommen.

Also mal losssss
 

kyra54

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#17
Überprüfungsantrag sehe ich auch als notwendig, nur wie stellt man so einen Antrag, bezieht man sich auf den Paragraphen und schreibt dann formlos mit der Bitte um Überprüfung der Bescheide oder der Angegenheit?
 

Arco

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#18
kyra54 sagte :
Überprüfungsantrag sehe ich auch als notwendig, nur wie stellt man so einen Antrag, bezieht man sich auf den Paragraphen und schreibt dann formlos mit der Bitte um Überprüfung der Bescheide oder der Angegenheit?
... also ich will jetzt keinen Rückzieher machen, aber da ich/wir hier ja nicht alle Fakten und Hintergründe kennen - ist hier natürlich außer der Grundfeststellung das hier ein Antrag gemacht werden kann - keine weitere "Rechtsberatung" erlaubt .....

Ich würde da mal empfehlen einen anwaltlichen Rat zu suchen ....

Ich bitte da um Verständnis .....

(aber sonst hast du dir die Antwort schon fast in deiner Frage gegeben)
 

kyra54

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#19
Ich sag schon mal Danke, werden dann mal überlegen, wie wir vorgehen werden.
Wünsche noch eine gute Nacht...
 

alpha

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#21
Arco sagte :
:twisted: tschuldigung Alpha - aber ich habe die Frage irgendwie ANDERS aufgefaßt ;) ;) :p :mrgreen:
Mhhh. na an was haste denn da gedacht `Sprich Dich aus :mrgreen: :hmm:
 

julia2

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#22
Anfangsfrage

Tja Leute, viel geredet und bin immer noch nicht schlauer.

Hier noch mal meine Eingangsfrage:

Also mein heutiges konkretes Problem ist: Die Firma,bei der ich seit 9 Mon. beschäftigt bin (vorher war ich Allg.II-Empfänger), deutete heute an, dass man mich wohl für einen weiteren Zeitraum übernehmen würde. Ich möchte aber nicht mehr, da ich Monat für Monat Geld zugeschustert habe (heißt... ich habe weniger verdient, als ich ALG2 bekommen hätte.)
Der Vertrag läuft am 30.06.2006 aus.
Meine Frage nun: Wenn ich den (vielleicht..., wahrscheinlich)erneuten Vertrag nicht unterschreibe, kann mich die Arge sperren?
Wäre toll, wenn mir jemand etwas sagen könnte.
 

Arania

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#23
Da Du verpflichtet bist alles dafür zu tun einen Arbeitsplatz zu behalten fürchte ich das die ARGE Dir Ärger machen wird, Du kannst ergänzendes ALG II beantragen, wenn Dein Einkommen unter der Grundsicherung liegt. Aber den Job mit der Begründung zu schmeissen wird wohl negativ ankommen, zumal ja nun überall darauf hingewiesen wird, das viele Leute arbeiten und weniger haben als die ALG II-Empfänger( blöd, aber so wird argumentiert)
 

Arco

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#24
tschuldigung julia,

im Grunde genommen will dein AG das du bei ihm weiterarbeitest und du willst das nicht ! !

Also willst du indirekt kündigen ........

Wenn dir der AG einen Strick drehen will da du nicht mehr weiter arbeiten willst und der dir das in der Arbeitsbescheinigung in etwa reinschreibt, dann kann es sein das die Arge (du wirst ja noch kein Anspruch auf Alg1 haben - aber da wäre es ähnlich) dir das als selbstverschuldete herbeigeführte Hilfebedürftigkeit auslegen könnte und dann eine Sanktion oder ähnliches verhängen könnte.

Du siehst, könnte ! ! ! - wenn der AG aber kommentarlos dir bescheinigt das das Arbeitsverhältnis normal ausgelaufen ist, kann dir eigentlich nichts passieren ....

Meine Meinung - lasse mich aber "gerne" von Anderen widerlegen ....
 

Arania

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#25
Also ich meine weiter man wird mit ergänzendem ALG II argumentieren, es sei denn sie wird aus einem anderen Grund gekündigt
 
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