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Verkaufsplattform = Einkommen?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Buddy

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#1
Habe bei einer Verkaufsplattform im April 780 Euro bekommen bei einem Privatverkauf, womit ich meine Studentenschulden abbezahlt habe.
Jetzt meint mein "Berater" aus der Leistungsabteilung der Arge, ich bekomme für April keine Leistungen da es ein Einkommen ist.
Ich habe gelesen, das es evtl. bis 800 Euro 10 von 100 und drüber 20 von 100 berrechnet werden, somit steht mir ja auch noch ein gewisser Betrag von 160-260 Euro zu.

Wer weiß Rat? Soll ich Klage auf Sozialgericht einreichen? Oder wie oder was?
 

wolliohne

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#2
ja unsinnige oder nicht zum Thema

gehörende Themen werden ohne Warnung gelöscht.

zu Deinem Problem kann ich nur sagen,solltest Du das Einkommen nicht angemeldet haben ist die Sperre bzw. keine Leistungen korrekt.

Nichts destotrotz kannst Du selbstverständlich klagen.

Toi Toi Toi
 

Buddy

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#3
Also es existiert weder ein Hinweis dies bezüglich in den Boardregeln noch existiert ein thread der diese Frage ausschließz, ausserdem habe ich auch keine links gesetzt die verboten sind.
Und höfflich bin ich meiner Meinung nach auch

Und im Board kann ich nur nach was suchen das sich auch suchen lässt... Aber trotzdem für Deine "Hilfe"
 
E

ExitUser

Gast
#4
Hattest Du das versteigerte Gut vor deinem ALG2-Bezug, so ist es eine Vermögensumwandlung und kein Einkommen.
Das Geld kannst Du deinem Schutzvermögen zurechnen.
Hast Du das versteigerte Gut während deines Bezuges erworben und versteigert, so ist es Einkommen aus Geschäftstätigkeit, wird also mit dem Bezug verrechnet.
Was Du von dem Geld bezahlt hast, ist für die ARGE unerheblich.
Das mit dem 800 Euro ist Quatsch. Das nicht anrechnungsfähige Freieinkommen beträgt 50 Eunuchen im Jahr (Bar oder in Naturalien!)
Widerspruch einlegen mit der Begründung, das Versteigerungsgut wäre schon vor Hartz4 dagewesen.(Vermögensumwandlung-Notfalls Berufszeugen zuschalten!)

Wenn die immer noch nicht begreifen wollen, Sozialgericht anrufen!
----------------------------------------------------------------
Seinem Gegner die andere Backe hin zu halten,
ist Quatsch mit Sosse!
In seine Feinde schiesst man Löcher
und zwar Grosse!

Keine Rechtsberatung - nur Rechtsverdrehung!
 

Buddy

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#6
@aufgemerkt: Merci! Das hört sich gut an und so mache ich es... und so war es wie in Fall 1. Also Gut vorher gehabt, vorher versteigert, Geld aber im Zeitraum gekommen wo ich Antrag gestellt habe. Habe noch einen dicken Hals auf den Laden ... :icon_motz:... MERCI!

@dopamin: Verstehe ich nur zum Teil, lese ich nochmals in Ruhe
 

Buddy

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#7
Nachtrag:
Habe eben mal Kontoauszüge geprüft, am 2.4 habe ich die erwähnte Zahlung erhalten, am 3.4 habe ich ALG II beantragt... ich weis nicht wie man das als Einkommen anrechnen kann, ist somit eindeutig ein Freibetrag meines Erachtens nach
 

Buddy

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#8
normal das mir auf Arge gedroht wird mit "Verzögerungen des Bewlligungsbescheid" wenn ich meinen account Namen nicht rausrücke? Der Fall wird immer verwirrter...
 

eAlex79

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#10
Nein das ist Schikane, und Du musst keine Benutzernamen rausrücken. Weise nach, im Zweifel per Versicherung an Eides statt (aber nur wenn es auch stimmt!!), nach dass Du Besitztümer verkauft hast die Dir schon vorm dem ALG II Bezug gehörten, mach es alles schriftlich, nicht telefonieren mit denen über Sachthemen man wird Dich nur verarschen.

Sollte alles ungehört und ungelesen verhallen rufe wie schon eher gesagt das Sozialgericht an, kannst ja dann nochmal hier Fragen.

Über das böse Wort welches Dir Deine Threads gelöscht hat würde ich mich man nicht ärgern, denn die von der Plattform gehen wohl aggresiv gegen die Nutzung des Wortes vor ;)

x
x Alex.
x
 

Blackdragon

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#11
Hast Du das versteigerte Gut während deines Bezuges erworben und versteigert, so ist es Einkommen aus Geschäftstätigkeit, wird also mit dem Bezug verrechnet.
...schlicht und ergreifend UNFUG!
Wenn man(n) Sachen aus seinem Hausstand verkauft ist es immer Vermögensumwandlung(es sei denn, es ist gewerblich). Es ist völlig irrelevant, ob die Sachen vor oder während des ALGII-Bezuges gekauft wurden.
...möchte echt mal wissen, wie die Leutz immer auf solche "Schoten" kommen.
 

Martin Behrsing

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#12
wenn du am 2.4 die Zahlung erhalten hast, gilt das zuflussprinzip. Geld wir für den Monat angerechnet, wo es zufließt. Also wenn Du ab dem 3. april Leistungen erhalten hast (bzw. leistungsberechtigt warst) gilt das zuflußprinzip. Somit wird es angerechnet.
 

Dopamin

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#13
wenn du am 2.4 die Zahlung erhalten hast, gilt das zuflussprinzip. Geld wir für den Monat angerechnet, wo es zufließt. Also wenn Du ab dem 3. april Leistungen erhalten hast (bzw. leistungsberechtigt warst) gilt das zuflußprinzip. Somit wird es angerechnet.
Das Zuflussprinzip gilt allerdings NICHT für Vermögensumwandlungen...

Ist nur die Frage, ob Du Dir den Stress mit dem Amt geben willst, Buddy.

Dopamin
 

burki

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#14
Hi,
jede ARGE scheint da vollkommen anders zu reagieren.
Nach meinem Verstädnis (dem - zumindest in diesem Fall - auch mein SB zustimmt) sind die "üblichen" ebay-Aktionen, also wenn man nicht als Power Seller o.ä. auftritt, nicht anrechnungsbedürftig, auch wenn der "Gewinn" deutlich grösser als 100 EUR sind.

Das wird eben auch genau der Grund dafür sein, dass der SB Buddy's ebay-account wissen mag...
Gruss
burki
 

Dopamin

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#15
Hi,
jede ARGE scheint da vollkommen anders zu reagieren.
Nach meinem Verstädnis (dem - zumindest in diesem Fall - auch mein SB zustimmt) sind die "üblichen" ibääh-Aktionen, also wenn man nicht als Power Seller o.ä. auftritt, nicht anrechnungsbedürftig, auch wenn der "Gewinn" deutlich grösser als 100 EUR sind.

Das wird eben auch genau der Grund dafür sein, dass der SB Buddy's ibääh-account wissen mag...
Gruss
burki
Ja, burki, sieht so aus...

Kann man jetzt sehen wie man mag, entweder als "Ermessensentscheidung" oder überspitzt als "Willkür"...

Was hätten se denn gern?

Dopamin
 
E

ExitUser

Gast
#16
wenn du am 2.4 die Zahlung erhalten hast, gilt das zuflussprinzip. Geld wir für den Monat angerechnet, wo es zufließt. Also wenn Du ab dem 3. april Leistungen erhalten hast (bzw. leistungsberechtigt warst) gilt das zuflußprinzip. Somit wird es angerechnet.
Martin, da bin ich anderer Meinung!

Ich sehe das als Vermögendsumwandlung... sonst dürfte man ja nie was verkaufen!

Gruß aus Ludwigsburg

Schön, daß du wieder da bist :)
 

Buddy

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#17
So, danke erstmal für die Antworten

Letzte Woche wollte er ja noch nicht das ich bei diesem Fall zur Aufklärung "mitwirke", wäre ja nicht nötig

Heute morgen kommt der Brief (mit Tippfehlern wie Stellungnahme zu den Geleingängen)... Will hoffentlich nix über mein Sexleben wissen)

So, nun zum Ernst des Lebens:

jetzt ist ihm aufgefallen, das ich im April Bareingänge von 100 Euro hatte und im Mai 50 Euronen. Musste mir, da ich erst am 4.6 (!) einen Barscheck bekommen habe, von einem guten Freund Geld leihen um mein Konto nicht zu überziehen oder wichtige Rechnungen zu begleichen. Waren natürlich nicht von mir "angekündigt" da ich ja mit Erhalt des Barschecks dieses Geld wieder zurückgezahlt habe.
Für die knappe 800 Euro die ich schon erwähnte habe ich ja die Rechnung und den Beleg des Verkaufs, und eine eidesst. Erklärung lege ich dafür auch ab.
Muss ich mir jetzt vom Kollegen "bescheinigen" lassen das er mir das Geld geliehen hat?
 

Dopamin

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#18
So, danke erstmal für die Antworten

Letzte Woche wollte er ja noch nicht das ich bei diesem Fall zur Aufklärung "mitwirke", wäre ja nicht nötig

Heute morgen kommt der Brief (mit Tippfehlern wie Stellungnahme zu den Geleingängen)... Will hoffentlich nix über mein Sexleben wissen)

So, nun zum Ernst des Lebens:

jetzt ist ihm aufgefallen, das ich im April Bareingänge von 100 Euro hatte und im Mai 50 Euronen. Musste mir, da ich erst am 4.6 (!) einen Barscheck bekommen habe, von einem guten Freund Geld leihen um mein Konto nicht zu überziehen oder wichtige Rechnungen zu begleichen. Waren natürlich nicht von mir "angekündigt" da ich ja mit Erhalt des Barschecks dieses Geld wieder zurückgezahlt habe.
Für die knappe 800 Euro die ich schon erwähnte habe ich ja die Rechnung und den Beleg des Verkaufs, und eine eidesst. Erklärung lege ich dafür auch ab.
Muss ich mir jetzt vom Kollegen "bescheinigen" lassen das er mir das Geld geliehen hat?
Buddy,

JA - und in Zukunft immer VORHER Darlehensvertrag abschliessen!

Dopamin
 
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