Verkaufen von Sachen

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nachtwind

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Hallo Zusammen,

habe mal eine Frage zum Verkauf von Sachen, wie z.B. Bücher, Cds und so. Wenn ich jetzt irgednwo dise Sachen verkaufe, wird der Gewinn dann als Einkommen oder Zufluss auf das ALG 2 angerechnet?

Ist vielleicht eine blöde Frage, aber ich habe keine Ahnung wie es sich in einem solchen Fall verhält.

Vielen Dank für Eure Hilfe
und viele Grüße von nachtwind
 
E

ExitUser

Gast
AW: Verkaufen bei ibääh

Hallo Zusammen,

habe mal eine Frage zum Verkauf von Sachen bei ibääh. Wenn ich jetzt Sachen dort verkaufe, wird der Gewinn dann als Einkommen oder Zufluss auf das ALG 2 angerechnet?

Ist vielleicht eine blöde Frage, aber ich habe keine Ahnung wie es sich in einem solchen Fall verhält.

Vielen Dank für Eure Hilfe
und viele Grüße von nachtwind

Vermögensumwandlung ist kein Gewinn und somit kein Einkommen.

Du solltest nur darauf achten, daß es nicht soviel wird, daß die auf die Idee kommen, Dich als "gewerblichen Verkäufer" einzuordnen, dann sähe es wieder anders aus.
 

ZynHH

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Wenn du lediglich Gegenstände verkaufst, die dir gehören, handelt es sich nur um Vermögensumwandlung und nicht um Zufluss.
 
S

silka

Gast
Das sit kein gewinn.
Das ist Umwandlung vom Sachvermögen in Geldvermögen.
Kein Einkommen im Sinne von Verdienst.

Die Sachen gehören dir und sind angemessener Hausrat, gehören also zum Schonvermögen.
Diesen Hausrat kannst du auch verkaufen, oder eben Teile davon.

Du solltest mitteilen, was du daraus einnimmst.
Du machst das ja privat und nicht gewerblich, deswegen wird die Einnahme nicht angerechnet werden.
Zufluß hast du aber sicher. Entweder überweist dir ein Käufer was aufs Konto
oder du kriegst es bar auf Kralle.
Geld fließt dir dann zu.
 

HajoDF

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Es ist eben kein Zufluss, sondern rechtlich als Vermögensumwandlung zu bewerten. Nur Zufluss wird angerechnet als Einkommen.
„Einkommen ist alles das, was jemand in der Bedarfszeit wertmäßig dazuerhält,
Vermögen alles das, was er in der Bedarfszeit bereits hat.“

Verkaufserlöse aus dem vorhandenen Sachvermögen sind keinesfalls Zufluss, denn es fließt wertmäßig nichts zu.
 
S

silka

Gast
Ich korrigiere:
Einnahmen in Geld oder Geldeswert gem. § 11(1)SGB II hast du aber sicher. Entweder überweist dir ein Käufer Geld aufs Konto oder du kriegst es bar auf Kralle.
Geld kommt dann zu dir.

Beispiel:
Ich verkaufe Bestände aus meinem angemessenen Hausrat in einer I-Auktion und erziele insgesamt Einnahmen in Höhe von 1.500,-.
Diese Einzelbeträge landen im Laufe eines Monats auf meinem Konto.
Mein Guthaben dort liegt 1000,- über der Schonvermögensgrenze für Barvermögen. Ich teiel das dem JC nicht mit, weil ich ja nur mein Vermögen umwandele und nichts wertmäßig dazuerhalten habe.
Im nächsten Monat muß ich den WBA abgeben.
Es wird die Vorlage der KA verlangt, mein SB sieht die Bewegung und erkennt: AH! Einkommenszufluß!
Obwohl ich deinen Satz aus Thomés Folien erkläre, kommt der Leistungsaufhebungsbescheid.
was tu ich dagegen?
 
M

Mamato

Gast
Ich korrigiere:
Einnahmen in Geld oder Geldeswert gem. § 11(1)SGB II hast du aber sicher. Entweder überweist dir ein Käufer Geld aufs Konto oder du kriegst es bar auf Kralle.
Geld kommt dann zu dir.

Ja, aber das ist kein Zufluss im klassischen Sinne = EK, sondern eben Zufluss durch Vermögensumwandlung, also anrechnungsfrei, weil kein EK, bzw. anrechenbarer "Zufluss".

Du schreibst doch selbst:
Du machst das ja privat und nicht gewerblich, deswegen wird die Einnahme nicht angerechnet werden.
Beispiel:
Ich verkaufe Bestände aus meinem angemessenen Hausrat in einer I-Auktion und erziele insgesamt Einnahmen in Höhe von 1.500,-.
Diese Einzelbeträge landen im Laufe eines Monats auf meinem Konto.
Mein Guthaben dort liegt 1000,- über der Schonvermögensgrenze für Barvermögen.

Du meinst nach dem Verkauf?
Das wäre irrelevant, da es ja geschützes Vermögen/Hausrat war, der legal kapitalisiert wurde.

Wurde oben ja schon schön und zutreffend von @HajoDF und @ZynHH erklärt.

Ich teiel das dem JC nicht mit, weil ich ja nur mein Vermögen umwandele und nichts wertmäßig dazuerhalten habe.

Korrekt, wobei es nichts schadet, zuvor dem JC mitzuteilen, dass man vor hat, einigen Hausrat zu verkaufen. Ist aber kein Muss.
Im nächsten Monat muß ich den WBA abgeben.
Es wird die Vorlage der KA verlangt, mein SB sieht die Bewegung und erkennt: AH! Einkommenszufluß!

Das erklärt man, indem man auf die Vermögensumwandlung hinweist und dass es sich um Haushaltsgegenstände/angemessenen Hausrat handelte. Es war ja kein Perserteppich, sonder Bücher und CDs ;)

Obwohl ich deinen Satz aus Thomés Folien erkläre, kommt der Leistungsaufhebungsbescheid.
was tu ich dagegen?

Widerspruch einlegen und Erklärung abgeben, dass es der Verkauf von Hausrat, bzw. vorhandenem Sachvermögen war.
 
S

silka

Gast
@Mamato
es ist dir noch nicht passiert, man liest das hier.:biggrin:

wenn ich den Leistungsaufhebungsbescheid erstmal habe, dauert es etwa wie lange, bis ich durchgängig geklärt habe, daß es doch nur Vermögensumwandlung war?
Na, irgendeine schlaue Ahnung, Mamato?:confused:

Mein Kontoauszug sagt nicht 4 CD und 3 Bücher.
Er sagt Eingang von X €, Y€, Z€.

Der Widerspruch wird nach knapp 3 Monaten ablehnend beschieden.
Meine Vermögensumwandlung ist längst aufgebraucht für Bedarf und KdU.
Und?

Ich wollt eigentlich nur darauf hinaus, daß man dem JC mitteilt, daß man Einnahmen erzielt hat aus Vermögensumwandlung in Höhe von X €.
Damit gar nicht erst so ein JC-Fuzzi auf blöde Ideen kommt.
Aber doch nicht vorher, sondern erst wenns Geld da ist!

Ist nicht angekommen?
Hauptsache Definitionen;-( Klassisch oder nicht.:icon_dampf:
 

HajoDF

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Beispiel:
Ich verkaufe Bestände aus meinem angemessenen Hausrat in einer I-Auktion und erziele insgesamt Einnahmen in Höhe von 1.500,-.
Diese Einzelbeträge landen im Laufe eines Monats auf meinem Konto.
Mein Guthaben dort liegt 1000,- über der Schonvermögensgrenze für Barvermögen. Ich teiel das dem JC nicht mit, weil ich ja nur mein Vermögen umwandele und nichts wertmäßig dazuerhalten habe.
Im nächsten Monat muß ich den WBA abgeben.
Es wird die Vorlage der KA verlangt, mein SB sieht die Bewegung und erkennt: AH! Einkommenszufluß!
Obwohl ich deinen Satz aus Thomés Folien erkläre, kommt der Leistungsaufhebungsbescheid.
was tu ich dagegen?

Das ist doch eine andere Situation: Wer den Vermögensfreibetrag seines Barvermögens durch Hausratverkauf o.ä. soweit erhöht, dass er über der Schonvermögensgrenze für Bargeld liegt, hat dann natürlich verwertbares Vermögen.

Dagegen sollte man Geldeinnahmen aus Hausratverkäufen zumindest immer bei Folgeantrag angeben, besser aber, er teilt nach Geldeingang dem JC eine Änderung seines Schonvermögens in bar mit. Dann entsteht erst keine missliche Sizuation.
 
M

Mamato

Gast
Fühle dich doch nicht angegriffen!!

Ich wunderte mich nur, da du ja selbst weißt und geschreiben hast, dass es Umwandlung und nicht EK ist. Wollte das doch nur klarstellen.
Dass sich hier gleich alle so ange** fühlen, wenn man evtl. anderer Meinung ist :confused:

@Mamato
es ist dir noch nicht passiert, man liest das hier.:biggrin:

Doch ist mir passiert. Meine SB war sogar so dreist mir zu unterstellen, ich hätte die Sielsachen (Legos meines Sohnes) ja evtl. geschenkt bekommen und dann wäre es EK!

Ab zur Temaleiterin, der alles erklärt und mich über diese Behandlungsweise beschwert. Teamleitung formulierte mir eine Erklärung, dass ich die Sachen aus meinem Hausstand verkaufe und gut war.
Das kann man auch bei Vorlage der Auszüge.


wenn ich den Leistungsaufhebungsbescheid erstmal habe, dauert es etwa wie lange, bis ich durchgängig geklärt habe, daß es doch nur Vermögensumwandlung war?
Na, irgendeine schlaue Ahnung, Mamato?:confused:

Darum schrieb ich, dass es ratsam sein kann, dass man zuvor eine Erklärung abgibt.
Es ändert aber alles nichts an der Rechtslage, dass es kein Zufluss, sondern Vermögensumwandlung ist und das JC in Beweispflicht ist, dass es nicht so ist.
Dass das JC fast grundsätzlich rechtswidrigen Mist versucht, hat doch nichts mit der Erörterung der Rechtslage zu tun. So what?


Mein Kontoauszug sagt nicht 4 CD und 3 Bücher.
Er sagt Eingang von X €, Y€, Z€.

Das ist aber schlecht. Denn normalerweise gibt der Käufer den Verwendungszweck an ;) Schon zum eigenen Schutz. Zudem hat man das Inserat als Beweis, oder evtl. Mailverkehr.

Der Widerspruch wird nach knapp 3 Monaten ablehnend beschieden.
Meine Vermögensumwandlung ist längst aufgebraucht für Bedarf und KdU.
Und?

Bei wirklich hohen Beträgen die eine Monatsleistung betragen könnte das passieren, ändert aber trotzdem nichts an der Rechtslage.

Was schlägst du denn für ein Vorgehen vor?
Nicht verkaufen, oder anders Konto?
Wenn dann das JC durch Zufall davon Kenntnis erlangt (hat es schon gegeben!) DANN hat man ein Erklärungsproblem.
Warum etwas verschleiern was legal ist?

Ich wollt eigentlich nur darauf hinaus, daß man dem JC mitteilt, daß man Einnahmen erzielt hat aus Vermögensumwandlung in Höhe von X €.
Damit gar nicht erst so ein JC-Fuzzi auf blöde Ideen kommt.
Aber doch nicht vorher, sondern erst wenns Geld da ist!

Da sind wir uns doch einig! Habe ich ja auch gesagt. Das JC könnte trotzdem Strss machen, indem es die Erklärung einfach anzweifelt. Schützt also auch nicht vor der willkür, wenn die wollen und es darauf abgesehen haben.

Ist nicht angekommen?
Hauptsache Definitionen;-( Klassisch oder nicht.:icon_dampf:

Warum so aggressiv? :(
Wo habe ich was rechtlich falsches geschrieben?
Was hast du denn gegen mich, was habe ich dir getan?

Sollte ich es künftig unterlassen, deine Anmerkungen zu kommentieren?
Ist es das? Können wir ja per PN klären. Sag dir einfach, was dich dermaßen geärgert hat.
 
R

Rounddancer

Gast
Ist vielleicht eine blöde Frage, aber ich habe keine Ahnung wie es sich in einem solchen Fall verhält.

Das ist unterschiedlich:

1. Wenn die Sachen mein Eigentum sind,- ich z.B. als Messie endlich mal ausmiste, und ich die Sachen nicht zu einem höheren Preis verkaufe, als zu dem ich sie damals erwarb, dann ist das Vermögensumwandlung,- aus Sachvermögen wird Geldvermögen,- oder, wenn man auf nem Flohmarkt oder Tauschmarkt dafür was anderes kriegt, wieder Sachvermögen. Und nicht meldepflichtig, weil kein Zufluß.

2. Wenn die Sachen mein Eigentum sind, - und ich sie teurer verkaufe, als ich sie selbst erwarb,- also z.B. wenn ich den Krüger-Rand, den ich vor huch, dreißig Jahren mal hatte, noch hätte,- dann könnte ich den vermutlich heute für deutlich mehr Geld verkaufen, als er damals wert war. Und wenn ich den also nun teurer verkauft hätte, dann hätte ich ja einen Gewinn gemacht,- und ich müßte den Gewinn nach Abzug des damaligen Kaufpreises, als Zufluß melden.

3. Wenn die Sachen nicht mir gehörten, sondern ich z.B. von einem am Donnerstag letzter Woche an Lungenkrebs verstorbenen Lieblingsfeind den Auftrag hätte, im Namen seiner Erben seinen Nachlaß zu verkaufen, und von dem Erlös, sagen wir, zehn Prozent zu behalten,- dann ginge der Gesamtwert der verkauften Sachen mein JobCenter weiterhin nichts an, aber das, was ich durch diese Aktion (nach Abzug meiner Kosten wie Fahrtkosten, etc.) verdient hätte, wäre dann Zufluß und damit meldepflichtig.

4. Wenn die Sachen Warenbestand aus meinem Handlager wären, z.B. Basenkapseln. Trisana BAS, oder auch Concentus, - weil ich diese Artikel selbstständig verkaufe, und halt ein Handlager habe, wenn ein Kunde schnell was braucht oder die Versandkosten sparen möchte,- dann wäre das, was ich daran verdiene, wiederum Zufluß,- und als Selbstständiger würde der natürlich zuerst der "Elster",- und dann via Anlage EKS im Mai oder November meinem JobCenter gemeldet.
 
M

Mamato

Gast
Das ist doch eine andere Situation: Wer den Vermögensfreibetrag seines Barvermögens durch Hausratverkauf o.ä. soweit erhöht, dass er über der Schonvermögensgrenze für Bargeld liegt, hat dann natürlich verwertbares Vermögen.

Da bin ich mir nicht so sicher. Da bin ich gerade am Recherchieren.

Man bekommt doch wertmäßig gerade nichts dazu, da der Wert des Hausrates ja immer als unbeziffertes Vermögen frei ist!

Angemessener Hausrat wird doch faktisch nicht in den Schonbetrag eingerechnet. (Wie denn auch, wie sollte man den denn beziffern, kommt ja auch auf den Standard vor dem Leistungsbezug an)
Zumal der Verkauf gebrauchter Sachen, sogar meist eine Wertminderung mit sich bringt.

Hausrat ist auch kein Vermögen im Sinne des § 12 SGB II und stellt somit auch nicht wirklich verwertbare Vermögensgegenstände im Sinne des Abs. 1 dar:

(3) 1Als Vermögen sind nicht zu berücksichtigen
1. angemessener Hausrat,
2. ein angemessenes Kraftfahrzeug für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende erwerbsfähige Person,[/I]

Ok, das würde dem Grundsatz der Vermögensumwandlung zwar widersprechen, ist aber wohl bei Liquidierung dieses Hausrates davon umfasst, da Hausrat grundsätzlich dem Bereich Vermögen (was man vor Antrag hatte) zugeordnet wird.
Einkommen ist es unstreitig ja nicht.
Bleibt also Vermögensumwandlung.
Dieses Vermögen ist aber nicht zu berücksichtigen.
Daraus könnte man ableiten, dass es dann auch bei Verkauf nicht anrechenbar ist, weil es ja kein EK ist und man es vor Antragstellung hatte und wertmäßig auch nichts dazu erhält.


Anders bei Schonvermögen (selbstbew. Haus). Das sind Sonderfälle.
Verkaufe ich aber einen wertvollen Teppich (verwertbarer Gegenstand) , der ja zuvor als Vermögen beziffert war und in den Freibetrag eingerechnet wurde, ist es etwas anderes. Komme ich durch dessen Verkauf (Wertuwachs) über den Schonbetrag, wird es zu EK.

So verstehe ich das jedenfalls.
Somit muss man Hausrat (kein Vermögen) eindeutig von anrechenbarem und verwertbarem Vermögen abgrenzen.

Aber ok, sehr eindeutig ist das nicht!
Urteile habe ich leider nicht gefunden, die die Freibetragsgrenze bei Verkauf von Hausrat betreffen.
 
S

silka

Gast
Ich habe nichts gegen dich.
Ich habe mich auch nicht geärgert.
Doch: über den theoretischen Exkurs zum *Zufluß*, denn der TE will das garantiert nicht wissen.

vllt. ist es aber auch für den eigentlichen Fragesteller (hier @nachtwind) hilfreicher, zu schreiben, wie man es selbst geklärt hat.
Denn wir wissen, daß nicht alle SB in allen JC gleichgeschaltet sind wie Maschinen.
Und jeder SB trifft auf andere LB.
Es ist also immer anders, das macht klare eindeutige und kurze Antworten oft unmöglich.
Immer kommts nämlich drauf an.

Bei dir war es nun so.
Bei mir war es ganz anders und ätzend!! Ist aber längst Vergangenheit.
bei @nachtwind wissen wir noch nicht.

Nochmal Kurzfassung, Ich meine::

Vermögensumwandlung darf nicht angerechnet werden. Auch nicht, wenn Geld zufließt.
Um Überraschungen vorzubeugen, sollte man auch bei Vermögensumwandlung in Geld dem JC mitteilen, daß man aus Vermögensumwandlung Einnahmen in Geld erzielt hat.
Das rate ich jedem, weil man nicht weiß, wie der SB tickt.
Und weil man wegen Einnahmen aus V-Umwandlung wirklich keine Schwierigkeiten haben muß. Es kann auch nicht jeder zum Teamleiter oder nicht immer ist der Teamleiter so einsichtig.
Ich teile das jetzt immer mit (auch, wenn es viel weniger Einnahmen sind).
Es ist mir egal, ob mein SB mit den Augen rollt. Er muß das ja auch verwalten und aktenkundig machen;-)
Ich möchte nur sicherstellen, daß ich nicht mehr wegen solchem Exkremente-Mist nochmal ohne Kohle dastehe und einen Haufen Streß mit denen hab.

Fehlt noch, daß die Fragen, wieso ich denn soviel aus meinem Krempel erzielt habe! Von wegen --wertmäßig--

Nein, Mamato, der Verwendungszweck, der auf dem Kontoauszug steht, sagt nicht aus, was der Käufer gekauft hat und daß es vorher mein Eigentum war. Ist nicht erkennbar! Bei mir stand: Herzlichen Dank, tolles Teil. o.s.ä.

Es gibt jede Menge andere Möglichkeiten, etwas zu verkaufen und natürlich hat man möglichst Kaufvertrag und andere Belege.
Aber nur auf dem Kontoauszug steht: Geldeingang. Nur das sieht der SB.

Alles klar;-)):biggrin:
 
S

silka

Gast
Ja, jetzt weiß ich das auch, @HajoDF
damals wußte ich das nicht, vieles andere auch noch nicht.

Damals hatte ich zwar diese Einnahmen, aber länger als 3 Monate eben keinerlei
Leistung.
Bis das geklärt war und Leistungen wieder flossen---nochmal mehrere Wochen.
Also kommts schon immer drauf an.
ganz ohne --silkanisierung--;-)
 

hutzelmann77

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hm meine frage passt zu dem thema...

ich habe etwas bei Ibäh für meine eltern gekauft und von meinem konto überwiesen--160euro.

meine eltern haben mir das geld bar zurückgegeben.machen die mir jetzt aufm amt probleme wenn sie meine kontoauszüge sehen weil da 160euro für einen ebaykauf überwiesen wurden??
 
M

Mamato

Gast
Ich habe nichts gegen dich.

Danke, dann bin ich ja beruhigt.

Ich habe mich auch nicht geärgert.
Doch: über den theoretischen Exkurs zum *Zufluß*, denn der TE will das garantiert nicht wissen.

Oh doch, genau das wollte er wissen.

Wenn ich jetzt irgednwo dise Sachen verkaufe, wird der Gewinn dann als Einkommen oder Zufluss auf das ALG 2 angerechnet?

Wenn ich nicht irre kam doch gerade DAS Problem mit Zufluss aus deiner Feder, bzw. durch deine missverständliche "Gegenbehauptung" es wäre Zufluss.

silka meinte:
Zufluß hast du aber sicher.


vllt. ist es aber auch für den eigentlichen Fragesteller (hier @nachtwind) hilfreicher, zu schreiben, wie man es selbst geklärt hat.

Tja, hättest du ja tun können.


Nochmal Kurzfassung, Ich meine::

Vermögensumwandlung darf nicht angerechnet werden. Auch nicht, wenn Geld zufließt.
Um Überraschungen vorzubeugen, sollte man auch bei Vermögensumwandlung in Geld dem JC mitteilen, daß man aus Vermögensumwandlung Einnahmen in Geld erzielt hat.
Das rate ich jedem, weil man nicht weiß, wie der SB tickt.

Da sind wir uns ja einig. Allerdings kam dieser Hinweis und konkrete Handlungsweise eine entsprechende Erklärung bereits im Vorfeld abzugeben leider nicht von dir. Lediglich, dass man es mitteilen soll.

Das ganze unnötige Heckmeck und Verwirrung kam nur zu Stande, wegen deiner obigen Aussage, dass er Zufluss hätte, obwohl du ja weißt, dass es kein Zufluss im Sinne des SGB ist. Das musste halt klar gestellt werden, damit er nicht verwirrt ist, wenn da plötzlich eine ganz andere Aussage kommt.

Ich möchte nur sicherstellen, daß ich nicht mehr wegen solchem Exkremente-Mist nochmal ohne Kohle dastehe und einen Haufen Streß mit denen hab.

Wenn man was verkauft hat man immer Heckmeck, wenn der SB das so will. Egal ob mit vorheriger Erklärung, oder Erklärung erst bei konkreter Prüfung.

Ich würde es nur mitteilen, wenn der Geldeingang in den Zeitraum der Kontrolle der Auszüge fällt. Alles andere wäre unnötiger Stress, da derlei Einnahmen nicht meldepflichtig sind und unnötig die Pferde scheu macht.

Fehlt noch, daß die Fragen, wieso ich denn soviel aus meinem Krempel erzielt habe! Von wegen --wertmäßig--

Hypothese. Das liegt doch hier evtl. gar nicht vor? Es wurden keine Beträge genannt. Zu vermuten ist, dass Bücherverkauf und ein paar CDs eher Kleinbeträge sind. Aber auch das wäre nur eine Vermutung.

Fazit:
Teilweise Missverständnisse und vor allem wurden unnötige Szenarien (Leistungseinstellung, Überschreitung Vermögensfreibetrag) in den Raum gestellt, die die Sachlage nur verkomplizierte.

Ich denke die Rechtslage und eventuelle Probleme in der Praxis ist nun klar.
1. Kein anrechenbares Einkommen.
2. Darlegung durch entsprechende Erklärung, dass aus Verkauf aus Hausrat Geldeingänge generiert werden, aber dieses eine anrechnungsfreie Vermögensumwandlung ist.
3. Kein meldepflichtiges Einkommen. Erklärungsbedarf dieser "Einnahmen" also nur, falls dieser Geldeingang bemerkt wird, oder klar ist, dass es in Zeitraum der Überprüfung der Auszüge bei WBA fällt.
4. Keine Strafbarkeit, wenn man nicht vorsorglich darauf hinweist, dass man Hausrat verkauft und somit Geldeingänge haben wird.
 

HajoDF

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Einige hier sollten sich mal angewöhnen, wirklich auf die Fragestellung oder das Problem des TE einzugehen und nicht durch bezugsloses Geschwurbel oder gar falsche Infos den TE zu verwirren oder falsch zu beraten.
Silka, hier ging und geht es nur um die Umwandlung von Sachen (Hausrat) aus dem Eigentum in Geld.
Rounddancer, Deine Einlassung ist völlig daneben. (z.B. wäre ein Krügerrand als Vermögen zum Zeitwert anzugeben:icon_neutral: ). Eine Sache, die sich in meinem Besitz befindet ist solange kein Vermögen, bis ich sie verkaufe. Dann wird nur der Erlös in Geld betrachtet und eine "Gewinnermittlung" findet schon gar nicht statt.:icon_evil: Dein dritter und vierter Punkt haben mit der Frage von Nachtwind nicht das Geringste zu tun!

Hier noch mal die gesetzliche Grundlage aus SGB II §12 (Auszug):
(3) Als Vermögen sind nicht zu berücksichtigen 1.angemessener Hausrat,
2.ein angemessenes Kraftfahrzeug für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende erwerbsfähige Person,
3.von der Inhaberin oder dem Inhaber als für die Altersvorsorge bestimmt bezeichnete Vermögensgegenstände in angemessenem Umfang, wenn die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person oder deren Partnerin oder Partner von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit ist,
Das heißt, das angemessener Hausrat nicht zum Vermögen des HE gehört, also auch nicht von der Höhe her bewertet und einem Schonvermögen zugerechnet wird.
Wird nun aus diesem Hausrat etwas verkauft, wird der Erlös (Geld !!) ab sofort dem vorhandenen Geldvermögen zugerechnet. Das bare Schonvermögen (Geld) wird dadurch real erhöht. Solange die gesamte Freibetragsgrenze (150 € x LA zuzüglich 750,- €) damit nicht überschritten wird, ist der Verkauf von Hausrat unschädlich.
Wird diese Freigrenze überschritten, stellt der übersteigende Betrag verwertbares Vermögen dar und wird angerechnet.

Im Falle von KFZ-Besitz verhält es sich genauso, wobei hier die Nichtanrechenbarkeit limitiert ist, nämlich mit 7.500,- € Verkauft also ein HE sein KFZ für mehr als 7.500,- €, wird der übersteigende Betrag ebenfalls zu verwertbarem Vermögen, sofern er ein anderes KFZ für 7.500,- € kauft. Kauft er kein neues Fahrzeug, wird der gesamte Erlös dem Vermögen zugerechnet mit der möglichen Konsequenz der Verwertung bei Überschreitung der Freigrenze des Barvermögens.
 
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