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verkaufen bei ebay, "verboten"?

joevega

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#1
hi,

angenommen ich bin gewillt eine uralte playstation 2 bei ebay zu verkaufen.
(die konsole habe ich seit meiner frühen jugend. sie wurde also nicht mit dem geld vom jobcenter gekauft)

würde man mir den gewinn (wahrscheinlich grad mal 30 euro) anrechnen?

also könnte mir das jobcenter probleme bereiten?
 

Snickers

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#2
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Nein, ist Vermögensumwandlung......
 

joevega

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#3
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

müsste ich belegen können, dass ich die konsole nicht mit dem geld aus meinem regelsatz gekauft habe? kann ja sein, dass die sonst denken "ahaa, herr mustermann kauf mit seinem alg 2 geld produkt xxx und verkauft es bei ebay um einiges teurer weiter um bisschen cash zu machen"
 

Vader

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#4
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

also könnte mir das jobcenter probleme bereiten?
Da es sich um Privatverkauf handelt und du keinen Einfluss hast, was der Käufer in den Verwendungszweck schreibt, rate ich, die Auktion bzw. die E-Mail nach dem Verkauf abzuspeichern.

Ebenfalls würde ich die Verwendung einer PayPal-Überweisung als ungeeignet halten, da hier im Nachhinein seitens des JC unangenehm nachgehakt werden könnte.

Ansonsten ist es reine Vermögensumwandlung.
 

Vader

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#5
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

"ahaa, herr mustermann kauf mit seinem alg 2 geld produkt xxx und verkauft es bei ibääh um einiges teurer weiter um bisschen cash zu machen"
Unhaltbar. Keine Sorge.
 

Caso

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#6
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

müsste ich belegen können, dass ich die konsole nicht mit dem geld aus meinem regelsatz gekauft habe? kann ja sein, dass die sonst denken "ahaa, herr mustermann kauf mit seinem alg 2 geld produkt xxx und verkauft es bei ibääh um einiges teurer weiter um bisschen cash zu machen"
Überleg mal:
Wenn du das Ding seit deiner frühestens Jugend hast---
Hast du denn seitdem immer nur Geld vom Amt bekommen?
Ohnehin ist es völlig egal, ob du Socken, die du dir vorgestern vom Regelsatz gekauft hast, heute wieder verkaufst, weil sie lila sind und doch nicht zu den grünen Schuhen passen und mehr als den Kaufpreis einbringen.

Das Thema Vermögensumwandlung von üblichem Hausrat ist so alt wie die Welt.
 

JhonnyDeep

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#7
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

nein kannst du, allerdings musst du aufpassen dass es nicht zu "wirtschaftlich"ist.
 

qwertz123

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#8
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Selbst wenn es Vermögensumwandlung ist und Anrechnungsfrei ist, hat man trotzdem wegen jedem noch so kleinen Mist den man verkauft die Rennerei und Rechtfertigung vorm JC, das ist doch idiotisch. Deshalb machst du es am besten so wie ich und gibst einfach ein Konto von ner anderen Person der du vertraust an, Problem gelöst.
 

Maxenmann

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#9
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Nein, ist Vermögensumwandlung......

Wenn die Rechnung auf eigenen Namen vom Erwerb vorhanden ist dann passt das, wenn nicht dann kann das JC ein Einkommen konstruieren

Leierkastenmodus: Verkäufe wickelt man man niemals über eigenen Namen oder eigene Konten ab, das JC kann immer Einkommen konstruieren und Leistungen kürzen
 

Regensburg

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#10
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Hu HU Joe :)
müsste ich belegen können, dass ich die konsole nicht mit dem geld aus meinem regelsatz gekauft habe?
Von meinem Regelsatz kaufe ich mir was ich will - dann ist es mein Eigentum.
Mein Eigentum verkaufe ich wann und wo (z.B. eB) ich will.

Einziges was Du beachten muss ist, das dir kein "Gewerbliches Handel" unterstellt wird (zu viele Käufe und Verkäufe - vor allem das gleiche Artikel).

LG aus der Ostfront
 

Vader

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#11
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Selbst wenn es Vermögensumwandlung ist und Anrechnungsfrei ist, hat man trotzdem wegen jedem noch so kleinen Mist den man verkauft die Rennerei und Rechtfertigung vorm JC
Inwiefern?
 

qwertz123

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#12
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Ich denke mal dass sie blöde Fragen stellen und es auch nicht jeder Jobcenter Angestellte weiß dass es eine Vermögensumwandlung ist. Ich habe z.b. spaßhalber mal gefragt wie das ist wenn man unregelmäßig Kleinigkeiten verkauft, obwohl ich die Antwort mit der Vermögensumwandlung und anrechnungsfrei schon wusste. Die Dame von der Leistungsabteilung meinte, ich müsse das angeben und es wird dann angerechnet, war mir gleich zu blöd zu diskutieren, keine Lust auf die Ärgerei. Deshalb habe ich gleich das Konto eines Freundes angegeben und er gibt es mir bar. Beschiss isses ja nicht wirklich, ich erspare Ihnen Arbeit und mir ne Menge Ärger.
 

Maxenmann

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#13
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Das einem das JC möglicherweise diese Einnahmen als Einkommen anrechnet und Leistungen entsprechend kürzt, dann kommt man in Erklärungs-und Beweisnot und muss möglicherweise vor ein SG ziehen um das einem zustehende ALG 2 zu bekommen
 

Julchen68

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#15
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Bei mir hat man tatsächlich auch aufgrund von knapp 200€ (meine jährliche Entrümpelung) versucht, ein regelmäßiges Einkommen hinzubiegen.

Ich konnte das allerdings mit einem sehr klar formulierten Widerspruch (sogar ganz ohne Nennung von §§§) wieder in die richtigen Bahnen lenken.

Die Amtsinsassen scheinen einfach derbst dreist zu sein probieren bei erster Gelegenheit, bei wem sie damit durchkommen.
 

Snickers

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#16
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Das einem das JC möglicherweise diese Einnahmen als Einkommen anrechnet und Leistungen entsprechend kürzt, dann kommt man in Erklärungs-und Beweisnot und muss möglicherweise vor ein SG ziehen um das einem zustehende ALG 2 zu bekommen
Dann hat man eben für alle Fälle ein Quittung, das man das Teil vor 5 Jahren für 30,- gekauft hat.

Aber ich wäre bereit meinen SB Nachhilfe zukommen zu lassen!

Und das ist dein Ernst, das mit dem SG?
:icon_twisted:

Dann soll er oder sie seinen Job verlieren....wer blöd wie 100 Meter Feldweg ist sollte nicht beim JC arbeiten.
 

#HIV#

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#17
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Mal ein anderer Fall, ich habe gerade vor 2 Monaten eine Vertragsverlängerung bei o2 hinter mir. Zu dieser gab es ein Handy dazu. Da ich bereits ein Handy habe bräuchte ich das neue nicht.

Würde es Probleme machen, wenn ich das Handy welches ich zur Vertragsverlängerung "geschenkt" bekommen habe, weiterverkaufe? Oder wäre dies als Einkommen anzurechnen? :confused:

Mir ist klar, dass das Handy nur Querfinanziert wird, durch die monatliche Handyrechnung, aber für das Handy selbst steht auf der Quittung "0,00€".
 

Snickers

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#18
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Ich glaube nicht aber glauben kann man in der Kirche......weshalb immer ebäh?
Es gibt auch kostenlose Internetmärkte wo man Vorort verkaufen kann................auch von ebäh...heisst kijijijij
 

qwertz123

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#19
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Ja nirgends, und es ist auch nicht rechtens, trotzdem ist man erstmal in Beweis und Erklärungsnot hat also den Ärger auch wenn man später sowieso zu 100% Recht bekommt.

Deswegen am besten gleich Konto einer Person der man vertraut angeben, da spart man sich im vornherein alles und jeder hat doch irgendeinen Freund, also warum es sich so schwer machen wenns auch verdammt einfach geht.

Finde es außerdem extrem entwürdigend sich wegen einem 5 Euro Artikel den man selbst vor Jahren vom erarbeiteten Geld gekauft hat erstmal rechtfertigen zu müssen, während irgendwelche Firmenbosse Millionen hinterziehen und es keinen Menschen interessiert muss man sich als Hartz 4 Empfänger wegen Kleinstsachen rumärgern die man noch dazu vom eigenen erarbeitenden Geld gekauft hat.
 

noillusions

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#20
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Dann hast du jetzt eben gar kein handy mehr.
oder du hast die Rechnung eben nicht mehr.hat nun der Käufer.
außerdem gibt es schon absolute billig krucken von Handy gebraucht.wenn die um so etwas einen Wirbel machen dann diskutiert man das eben lang und breit mit denen wenn die zu viel Zeit haben.ist dann deren Problem.
 

Maxenmann

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#21
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Mal ein anderer Fall, ich habe gerade vor 2 Monaten eine Vertragsverlängerung bei o2 hinter mir. Zu dieser gab es ein Handy dazu. Da ich bereits ein Handy habe bräuchte ich das neue nicht.

Würde es Probleme machen, wenn ich das Handy welches ich zur Vertragsverlängerung "geschenkt" bekommen habe, weiterverkaufe? Oder wäre dies als Einkommen anzurechnen? :confused:

Mir ist klar, dass das Handy nur Querfinanziert wird, durch die monatliche Handyrechnung, aber für das Handy selbst steht auf der Quittung "0,00€".

Und damit ist der Erlös von Amts wegen beim Verkauf ganz klares Einkommen was angerechnet wird

Das Thema kommt jede Woche neu auf, es gibt soviele Möglichkeiten nicht benötigte Dinge gegen Bargeld zu verkaufen, vielleicht bekommt man dann 20 Euro weniger, hat aber die 10% Verkaufsprovision gespart und vor allem den Ärger mit dem JC
 
E

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#22
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Also, ich bin ja schon paranoid...:icon_twisted:

Wie oft müsst Ihr denn Eure Kontoauszüge vorlegen? Ich bisher ein mal beim Erstantrag und zwischendrin zwei mal, um die Erhöhung des Hausgeldes zu belegen - da genügte aber völlig diese eine Buchung, die anderen hab ich erst gar nicht mit ausgedruckt.

Will sagen: wenn ich heute für 30 Tacken meine uralte xbox verkaufen würde, fällt das höchstwahrscheinlich sowieso keinem Menschen auf. Und selbst wenn, so ist das selbstverständlich erlaubt, egal, wann ich selbst das Gerät gekauft habe. Problematisch würde es erst, wenn ich mir regelmäßig Sachen kaufe und diese mit Gewinn weiter verkaufe. Aber dann gäbs nicht nur Ärger mit dem JC.
 

Maxenmann

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#23
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Das mag für dich zutreffend sein, aber früher oder später kann es einen erwischen

Es ist so einfach dieses Theater zu vermeiden, Verkauf gegen Bargeld und Ende
 

JhonnyDeep

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#24
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

wie affig und krank ist das denn, wie weit will man das jc und die ämter noch in sein leben pfuschen lassen?
ich verkaufe,ganz normal kit überweisung auf mein konto und ende.das is erlaubt und gut.
 

Maxenmann

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#25
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

wie affig und krank ist das denn, wie weit will man das jc und die ämter noch in sein leben pfuschen lassen?
ich verkaufe,ganz normal kit überweisung auf mein konto und ende.das is erlaubt und gut.
Ob das krank ist oder nicht obliegt nicht dem Ermessen der Hartzler, mit dem Antrag auf Leistungen nach dem SGB II begibt man sich in diese Mühlen und sollte sehen das man sich schadlos verhält und möglichst wenig Angriffsfläche bietet


Du kannst das machen wie du willst, hier sind schon einige Threads eröffnet worden wo User über Eb.ay und das eigene Konto verkauft haben und plötzlich Leistungen gekürzt oder eingestellt wurden

Diese mussten dann beweisen das die Verkäufe Vermögensumwandlung waren, nur Unbelehrbare lasen sowas weiter auf ihren Namen laufen
 

Kleeblatt

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#26
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Ein Bekannter von mir - im ALG II - zeichnet in seiner Freizeit (ebenso wie ich auch) und ab und an verkauft er eines seiner Bilder. Immer gegen Bares.
Rein theoretisch ist das auch nichts Anderes als Vermögensumwandlung, denn Kartonagen, Farben, Pinsel ect. muß er aus dem Regelsatz bezahlen / kaufen (na gut, oder ich bringe es gleich für ihn mit wenn ich für mich einkaufe).
Ist ja jetzt egal, - Fakt ist, er zahlt das theoretisch aus dem Regelsatz und später gibt er diese Kartonagen eben - besetzt mit Farbstiftspuren - weiter = Vermögensumwandlung.

Damit müßte diese Vermögensumwandlung ebenfalls nicht zu beanstanden sein. Das bei der Vermögensumwandlung eine Wertsteigerung stattfindet kann ebenso bei dem Verkauf von Sammlerstücken passieren. Es ist nicht neu oder ungewöhnlich.

Außerdem macht er das nicht als Maler oder Händler, auch nicht regelmäßig und nicht an Fremde. Ab und an, wenn Jemandem eines seiner Bilder besonders gefällt und einen annehmbaren Preis bietet, verkauft er an Bekannte.
Davon finanziert er sich dann entweder Renovierungen in der Wohnung, mal ein neues Gerät wie Waschmaschine oder auch seine Medis. Hält sich also alles im Rahmen eines eigentlich normalen Lebens und er fällt mit diesen Sonderdingen keinem Amt auf die Nerven.

Er erhöht den Wert selbstgekaufter Materialien, Andere verkaufen Dinge aus ihrem Besitz deren Wert sich von alleine erhöht hat.

Rein juristisch kann ihm dabei eigentlich niemand an den Karren fahren, denn die Definitionen im SGB sind wie sie eben sind.

Nun gut, er läßt es sich in bar geben damit keine Fragen auftauchen.

Desweiteren, - er könnte auch offiziell bis zu 100 € pro Monat dazu verdienen wenn er etwas nebenbei arbeiten würde, ohne das man ihm das anrechnen könnte.

Verkauft er nun ein Bild für z.B. 85 €, so liegt er - geht man davon aus das dies nicht Vermögensumwandlung sondern Verdienst aus einer Tätigkeit WÄRE, immer noch unterhalb der zugebilligten 100 € pro Monat. Bei Zuverdienst aus Nebentätigkeit dürfte er das jeden Monat mit den 100 € anrechnungsfrei machen.

Ein Bild für unter 100 € so aller paar Monate mal dürfte daher sowohl einerseits von der Vermögensumwandlung gedeckt sein und andererseits durch auch durch die 100 € sogar pro Monat aus Zuverdienst.

Ich denke das es mehr Spielräume im SGB gibt als man manches Mal glaubt.
 
E

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#27
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Ähm, nein, gemalte Bilder verkaufen ist keine Vermögensumwandlung.

Es ist was anderes, ob ich einen alten Stuhl verkaufe, den ich eh immer schon hier rumstehen hatte, oder ob ich einkaufen gehe und den Stuhl dann selbst baue und mit Gewinn verkaufe.

Deiner Ansicht nach kann ich hier also aus Müll Notizbücher basteln - mein Hobby, kostet mich fast nix, Buchdeckel mache ich aus alten Kartons, ich beklebe das mit Zeug, das eh auf den Müll käm, nur die Blätter innen kosten mich was - und die dann verkaufen und das ist für Dich dann Vermögensumwandlung?

Also, würd ich meine Notizbücher verkaufen und nicht nur selbst behalten oder verschenken, dann würde ich das schon als "Arbeit" ansehen und eben auch als "Einkommen", wenn mir jemand was dafür zahlt. Es sei denn, es wird wirklich nur bezahlt, was das Material gekostet hat.
 

Kleeblatt

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#28
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

pillepalle
Ähm, nein, gemalte Bilder verkaufen ist keine Vermögensumwandlung.
Dem Wortlaut des Gesetzes nach eben schon.

Es ist was anderes, ob ich einen alten Stuhl verkaufe, den ich eh immer schon hier rumstehen hatte,
richtig

oder ob ich einkaufen gehe und den Stuhl dann selbst baue und mit Gewinn verkaufe.
Einkaufen von welchem Geld ? Richtig ! Vom Regelsatz !

Deiner Ansicht nach kann ich hier also aus Müll Notizbücher basteln - mein Hobby, kostet mich fast nix, Buchdeckel mache ich aus alten Kartons, ich beklebe das mit Zeug, das eh auf den Müll käm, nur die Blätter innen kosten mich was - und die dann verkaufen und das ist für Dich dann Vermögensumwandlung?
So sehe ich das nach dem Wortlaut des Gesetzes.

Also, würd ich meine Notizbücher verkaufen und nicht nur selbst behalten oder verschenken, dann würde ich das schon als "Arbeit" ansehen
Du wandelst Dinge um, oder ? Diese Dinge befinden sich bereits in deinem Besitz, oder ?
und eben auch als "Einkommen", wenn mir jemand was dafür zahlt. Es sei denn, es wird wirklich nur bezahlt, was das Material gekostet hat.
Selbst wenn wir die Vermögensumwandlung ausnahmsweise außen vor lassen, - Einnahmen aus unregelmäßiger und nicht versicherungspflichtiger Arbeit unterhalb von 100 € darfst du pro Monat anrechnungsfrei haben, - sagt das Gesetz.

Ob du das nun Vermögensumwandlung oder aber Gelegenheitsarbeit nennst s.o. ist diesbezüglich völlig egal.

Unterm Strich bleibt, - es ist immer anrechnungsfrei, - per definitionem.
Was kannst du dafür das das SGB auch an diesen Stellen und dieses Mal eben nicht zu deinem Nachteil schwammig ist bzw. die Definition immer paßt.
Ist nicht dein Problem.
 
E

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#29
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Ähm.

Wenn es unter 100 Euro bleibt, keine Frage.

Würde ich aber in Massenproduktion gehen und 50 Notizbücher pro Monat verkaufen. Dann ist doch das für Dich nicht ernsthaft Vermögensumwandlung, wenn mich das Material vielleicht pro Buch 2 Euro kostet und ich die für 10 Euro weiterverkaufe?

Picasso hat dann auch nur Vermögensumwandlung gemacht?

Wenn ich was herstelle, dass mich an Material vielleicht wenig kostet. Und ich finde einen Doofen, der mir das zehnfache für das fertige Produkt dann zahlt. Dann ist das keine Vermögensumwandlung mehr.

Die Farben kannste gern weiter verkaufen. Aber das fertige Bild nur dann, wenn du damit keinen Gewinn machst.
 

Kleeblatt

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#30
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Übrigens, - ein anderer Bekannter hatte mal auf einem Flohmarkt eine Figur aus Porzellan sehr niedlich gefunden, nur war die recht verdreckt.
Billig gekauft und mitgenommen.
Zuhause hat er sie gereinigt und dann festgestellt das sie ein echtes Wertstück ist.

Danach hat er sie für sehr viel Geld an einen Antiquitätenhändler (der sicherlich trotzdem noch immer nicht den wahren Wert bezahlt hatte) weiterverkauft.
Auch das ist eben Vermögensumwandlung.

Was hat er getan, - er hat die Figur handwerlich gereinigt.
Was hat mein anderer Bekannter getan, - er hat die Kartonage verändert.
Was könntest du machen, - deine veränderten "Müll"stücke verkaufen.
Alles nur reine Vermögensumwandlung.
Hier liegt nämlich juristisch die Betonung auf VERMÖGEN...
und danach ... UMWANDLUNG.
Das bedeutet das alles was du bereits besitzt auch problemlos veräußern darfst ohne das es als zusätzliches Einkommen gewertet werden kann. Wie auch, - es ist ja bereits vorhanden. Etwas was bereits vorhanden ist kann man nicht als neuen VermögensZUFLUSS werten.

Von daher bleibt es bei meiner Aussage.
 

Kleeblatt

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#31
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

pillepalle
Ähm.

Wenn es unter 100 Euro bleibt, keine Frage.
dann sind wir uns darin schon mal einig.
Würde ich aber in Massenproduktion gehen und 50 Notizbücher pro Monat verkaufen. Dann ist doch das für Dich nicht ernsthaft Vermögensumwandlung, wenn mich das Material vielleicht pro Buch 2 Euro kostet und ich die für 10 Euro weiterverkaufe?
Na das wäre dann wohl eindeutig Handel, Schätzchen.
Picasso hat dann auch nur Vermögensumwandlung gemacht?
Würde man seine Bilder am Maßstab des § im SGB messen und genau dabei sein, - eindeutig ja.
Nur war eben Picasso nicht im ALG II.
Wenn ich was herstelle, dass mich an Material vielleicht wenig kostet. Und ich finde einen Doofen, der mir das zehnfache für das fertige Produkt dann zahlt. Dann ist das keine Vermögensumwandlung mehr.
Solange du das nicht als Massenware fertigst und damit echten Handel betreibst ist und bleibt das ebenso Vermögensumwandlung wie jemand der alte Comikhefte verkauft die inzwischen pro Stück das 10fache oder mehr wert sind.
Es kommt nicht darauf an wieviel du dafür bekommst, sondern ausschließlich darauf das du etwas weggibst was du bereits besitzt und dafür als Gegenwert = Tausch etwas Anderes erhälst. Ob das nun als Gegenwert eine Waschmaschine ist oder ein fahrrad oder Bargeld ist dabei völlig egal. es findet nur eine Vermögens(ver)- um-wandlung statt.
Die Farben kannste gern weiter verkaufen. Aber das fertige Bild nur dann, wenn du damit keinen Gewinn machst.
Das geht nur dann wenn du die Definition dahingehend veränderst das du sagst - hier ist aus zwei unterschiedlichen Besitztümer ein völlig Neues geschaffen worden. Was rein theoretisch auch richtig wäre wenn.... ja wenn da nicht die Definition so schwammig im Gesetz stehen würde das dort keinerlei Spielraum ist für "aus alten Besitztümer etwas Neues und Anderes geschaffen was dann nicht unter Vermögensumwandlung steht. DAS steht NICHT im SGB. Da haben die Brüder gepennt, da ist eine Gesetzeslücke.

Selbst WENN die das irgendwann schließen würden, - solange da nicht mehr als 100 € pro Monat bei rauskommen ist auch wieder nix mit Anrechnung.

Du kannst das Ding drehen wie du magst, - eigentlich paßt Beides.

Nur muß man nun nicht gerade so dusselig sein und das auf ibääh unter eigenem Namen aufs eigene Konto verkaufen. Auch Dämlichkeit sollte Grenzen haben, ehrlich.
 
E

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#32
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Vermögensumwandlung meint, dass ich meinen Besitz in Geld umsetze. Nicht dass ich damit ein Vermögen mache! Ich kann also meine Leinwand, Stifte etc. weiter verkaufen. Ich kann aber nicht ein Bild herstellen und das dann für mehr Geld als Materialkosten weiter verkaufen! Denn auch malen ist "Arbeit".

Wenn bei Einkommen es immer nur um die Vermögensumwandlung ging. Dann hätte ja kaum wer Einkommen. Beim Beispiel Bild: wenn mir wer 80 Euro zahlt für ein Bild, das mich 10 Euro gekostet hat, dann ist das keine Umwandlung.

Aber dann wandel ich nach Deiner These ja auch dann nur mein Vermögen um, wenn ich mich bezahlen lasse als Nachhilfelehrerin. Mein Können dazu war doch vorher schon da. Und ich wandel das halt nur um in Geld.

Ich bleibe dabei, wenn jemand Gewinne erzielt beim Verkauf von selbst hergestellten Sachen, dann hat er das anzugeben.

Und wenn jemand auf dem Flohmarkt eine Rarität billig kaufen kann, weil der Verkäufer doof ist, dann hat er auch das anzugeben. Ich kann nicht aufm Flohmarkt für 3 Euro die Erstausgabe eines Buches kaufen, weil der Verkäufer blöd ist, und das Buch dann für zig hundert Euro weiter verkaufen und sagen: Vermögensumwandlung.
 

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#33
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

pillepalle
Vermögensumwandlung meint, dass ich meinen Besitz in Geld umsetze.
Richtig !
Nicht dass ich damit ein Vermögen mache!
WO steht das denn im Gesetz ?
Ich kann also meine Leinwand, Stifte etc. weiter verkaufen.
Durchaus.
Ich kann aber nicht ein Bild herstellen und das dann für mehr Geld als Materialkosten weiter verkaufen!
Das ist das wovon ich oben geschrieben habe, - Schaffung von neuem Besitz aus bestehendem Besitz.
Das ist nirgendwo im Gesetz verboten.
Denn auch malen ist "Arbeit".
Da muß man sich entscheiden. Wertet man es als Umwandlung von bestehenden Besitztümern in ein anderes Besitztum oder wertet man diese Umwandlung von obenes als "Arbeit".
DIESE Unterscheidung macht das Gesetz aber nicht und deshalb darf es dir auch sch...egal sein, weil es dem gesetzgeber auch sch...egal war und ist.
Schlichtweg, - der Gesetzgeber äußert sich dazu nicht und was es nicht gibt kann man nicht brechen bzw. dagegen verstoßen.

Wenn bei Einkommen es immer nur um die Vermögensumwandlung ging. Dann hätte ja kaum wer Einkommen. Beim Beispiel Bild: wenn mir wer 80 Euro zahlt für ein Bild, das mich 10 Euro gekostet hat, dann ist das keine Umwandlung.
Vermögensumwandlung beinhaltet das jemand Drittes bereit ist für eine Sache die du besitzt entweder Geld zu bezahlen oder entsprechend zu tauschen.
WO im Gesetz steht da etwas von vorgeschriebenen Festpreisen, Grenzwerten ect. ?
Jeder bezahlt den Preis den er für eine Sache als richtig erachtet und der Verkäufer akzeptiert - im Zuge der bestehenden Vertragsfreiheit - den Preis der ihm als angemessen erscheint.
Für den Einen ist ein altes Comikheft nichts wert außer Müll. Für einen Anderen und als Sammler hat es einen hohen Wert und der ist bereit dafür entsprechend zu zahlen, - mehr als das Papier wert ist und mehr als es seinerzeit beim Kauf gekostet hat.
Es bleibt immer eine Vermögensumwandlung. Nicht mehr.

Aber dann wandel ich nach Deiner These ja auch dann nur mein Vermögen um, wenn ich mich bezahlen lasse als Nachhilfelehrerin.
Quatsch.
Mein Können dazu war doch vorher schon da. Und ich wandel das halt nur um in Geld.
Es geht im Gesetz um SACHEN !
Ich bleibe dabei, wenn jemand Gewinne erzielt beim Verkauf von selbst hergestellten Sachen, dann hat er das anzugeben.
Nein ! Das steht nirgendwo ! Zudem gibt es noch Freibeträge je nach Alter.

Und wenn jemand auf dem Flohmarkt eine Rarität billig kaufen kann, weil der Verkäufer doof ist, dann hat er auch das anzugeben.
WO steht das ? !
Ich kann nicht aufm Flohmarkt für 3 Euro die Erstausgabe eines Buches kaufen, weil der Verkäufer blöd ist, und das Buch dann für zig hundert Euro weiter verkaufen und sagen: Vermögensumwandlung.
DOCH ! Völlig problemlos ! Wenn du aufgrund nicht strafbarer Dämlichkeit Dritter aus 3 € 1000 € machen kannst, dann ist das eben so.
Im Gesetz steht dazu nichts und was nicht dort abgehandelt wird als Einkommen das wird auch nicht verfolgt.
Es bleibt einfach eine Vermögensumwandlung.
 

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#34
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Genauso wenig wie Viele das hier nicht verstehen werden kann man schon einmal gar nicht erwarten das die SB hinter die Problematik - die eigentlich dabei gar nicht existiert - steigen.
Also wenn ihr schon euer Vermögen umwandelt, dann hört doch mal endlich damit auf es
1. gleich massenhaft zu veranstalten damit man eben nicht als Händler klassifiziert wird
2. Alles über ibääh laufen zu lassen, damit es wirklich jeder SB-**** mitbekommt
3. die Ergebnisse der Vermögensumwandlung in Geld auf euer Konto eingehen zu lassen

Immer wieder kommen die Leute hier mit demselben Problem an, - und erwarten das man im Nachhinein helfen kann weil diejenigen sich im Vorfeld keinerlei Gedanken dazu gemacht haben.

Auch der Vortrag - "dann zeigt doch die Einkaufquittung für den verkauften Gegenstand" - ist reine Belustigung und wenig hilfreich.
Alles worauf keine Garantie läuft bzw. wenn diese abgelaufen ist besitzt kein normaler Mensch mehr die Quittungen. Ich jedenfalls hebe solchen Müll nicht auf, schon mal sicherlich nicht jahre- oder gar jahrzehntelang.

Im Prinzip kann man nur insgesamt sagen, - rechnet immer damit das ihr in der Öffentlichkeit = in Net, auf Flohmärkten ect. niemals alleine seid und es oftmals auch Zufälle gibt. Verhaltet euch also entsprechend.
Rechnet zudem mit einerseits Dummheit aber auch mit der Verschlagenheit von Sachbearbeitern und macht es ihnen nicht so leicht euch an die Wand zu drücken.
erst nachdenken und dann handeln.
Keine Kopflose-Hühner-Aktion.
 

nightangel

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#35
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Das ist das wovon ich oben geschrieben habe, - Schaffung von neuem Besitz aus bestehendem Besitz.
Das ist nirgendwo im Gesetz verboten.

Da muß man sich entscheiden. Wertet man es als Umwandlung von bestehenden Besitztümern in ein anderes Besitztum oder wertet man diese Umwandlung von obenes als "Arbeit".
DIESE Unterscheidung macht das Gesetz aber nicht und deshalb darf es dir auch sch...egal sein, weil es dem gesetzgeber auch sch...egal war und ist.
Schlichtweg, - der Gesetzgeber äußert sich dazu nicht und was es nicht gibt kann man nicht brechen bzw. dagegen verstoßen.
Verboten ist es nicht aber man gilt dann zumindest für das Finanzamt als gewerblicher Verkäufer.
Und wenn das Finanzamt einen schon als gewerblicher Verkäufer einstuft ist das ganze wohl keine Vermögensumwandlung mehr.
Wer Dinge herstellt um sie zu verkaufen handelt somit gewerblich und da spielt es keine Rolle ob man damit Gewinn bzw. Verlust macht oder +- 0 raus geht.

Sie sind Unternehmer, wenn Sie Ihre Waren – so die Rechtsprechung – „planmäßig gegen Geld anbieten“. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie etwas verkaufen, das Sie zuvor gezielt zum Zweck des Verkaufs hergestellt oder selbst eingekauft haben. Es entscheidet also der Zweck, zu dem Sie den Verkaufsgegenstand oder seine Bestandteile erworben, hergestellt oder bearbeitet haben. Das gilt auch dann, wenn Sie nur geringe Mengen verkaufen oder einen geringen Umsatz machen. Für die Einstufung als unternehmerische Tätigkeit gibt es keine gesetzliche “Bagatellgrenze”. Es spielt auch keine Rolle, ob Sie mit dem Verkauf einen Gewinn erzielen, lediglich Ihre Anschaffungskosten wieder hereinholen oder sogar Verlust machen. Der Begriff des Unternehmers umfasst alle Gewerbetreibenden und Freiberufler.


Sie sind Verbraucher, wenn Sie einzelne, gebrauchte Gegenstände aus Ihrem Privathaushalt verkaufen – zumindest, wenn es sich dabei um „haushaltsübliche“ Mengen handelt. Bei großen Stückzahlen, oder wenn es sich überwiegend um Neuware handelt, kann es die Rechtsprechung teilweise anders sehen.

Quelle: Gewerblich oder privat? - DaWanda
Es spielt also keine Rolle woraus der zu verkaufende Gegenstand hergestellt wurde, ob Material gekauft wurde, vom Sperrmüll eingesammelt wurde oder sonstwo her stammt. Es zählt nur man hat was "neues" daraus hergestellt um es zu verkaufen.
 

qwertz123

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#36
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Selbst wenn wir die Vermögensumwandlung ausnahmsweise außen vor lassen, - Einnahmen aus unregelmäßiger und nicht versicherungspflichtiger Arbeit unterhalb von 100 € darfst du pro Monat anrechnungsfrei haben, - sagt das Gesetz.
Ja, und die mit Minijob oder Aufstocker werden somit indirekt fürs Arbeiten bestraft wenn sie ihre alten Dinge verkaufen. Deswegen wie schon oft erwähnt gleich anderes Konto, spart ne Menge Ärger und Nerven.
 

Regensburg

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#37
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Hu Hu Klee :)
Selbst wenn wir die Vermögensumwandlung ausnahmsweise außen vor lassen, - Einnahmen aus unregelmäßiger und nicht versicherungspflichtiger Arbeit unterhalb von 100 € darfst du pro Monat anrechnungsfrei haben, - sagt das Gesetz.
.
Aber auch das musst du dem Amt Melden. (naja - solltest Du - ich bin auch kein Heilige :icon_cool: )

Leute - bleiben wir am Boden - es gibt auch andere Gesetze als SGB 2. Jede Arbeit - egal ob zuhause (Malen, Notizblocke) oder in einer Fabrik, die nicht Angemeldet ist, ist einfach Schwarzarbeit.
Jetzt kommt's mir bitte nicht mit Argumenten ala - Kochen und Putzen zuhause ist auch Arbeit - BITTE !

Unsere 100 € Freigrenze beim zuverdienst - in unserem SGB2 (und es gibt viele €-Freigrenzen) ist ganz andere Thema - weil, wenn du Deine Arbeit nicht anmeldest - dann brauchst du auch keine 100 € Freigrenze - Logisch - oder?

@Klee: ich kaufe mir im Baumarkt 100 Schrauben und 25 Bretter. In meiner Freizeit baue ich 25 Regale (weil ich es gerne tue - genau so , wie Du gerne Malst). Die verkaufe ich - ganz egal ob mit Gewinn oder Verlust (dafür gibt es ja Einnahmen/Ausgaben Rechnung - oder so ähnlich). Vermögensumwandlung? Das Kauft mir kein Finanzbeamte ab..........

LG aus der Ostfront
 

Regensburg

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#38
AW: verkaufen bei ibääh, "verboten"?

Hu Hu Gemeinde :)

dieses Thread beschäftigt sich mit eB Verkauf, Einkommen, Vermögensumvandlung - also ziemlich direkt mit der Frage, was am Kontoauszug stehen darf.

Es gibt zig Threads die sich mit der Frage beschäftigen, was am Kontoauszug stehen darf - oder eben nicht stehen darf.

Eine Gegenfrage - hat sich überhaupt schon jemand hier im Forum die Gedanken gemacht, warum wir eigentlich die Kontoauszüge fast immer dem JC vorlegen müssen? (ich muss es nicht - ich habe keine eigene Konto)

Ich glaube, ich habe die Lösung - warum......

LG aus der Ostfront
 
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