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Verhalten bei Weigerung Eingang Unterlagen - so richtig?

noillusions

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#1
Hallo,

es gibt schöne Anleitungen (z.B. KEA'S Köln) wie man sich verhält ohne in eine Falle zu tappen.

Nun, manchmal kommt es anders, unerwartet...

Szenario siehe Überschrift, ohne Beistand beim Meldetermin.
Meine Info derzeit: Kopie der Unterlagen muß SB abstempeln und unterschreiben. Oder reicht eins von beiden?

Passiert dies nicht, dasselbe beim Teamleiter versuchen, dem sein Unverständnis darüber natürlich mitteilen bei der Gelegenheit.

Klappt das nicht weil der nicht da ist (Randzeiten/JC fast verwaist), oder SB nicht sagt wer das ist... irgendeine andere Möglichkeit innerhalb des JC?

Ansonsten kenne ich einen Stützpunkt der Krankenkasse da könnte ich die bitten/"nett verpflichten" das weiterzuleiten und mir bestätigen lassen.

Ich möchte eine Sanktionsanhörung abladen - Vorgeschichte war hier:

https://www.elo-forum.org/alg-ii-sa...g-sanktion-falscher-brief-evtl-massnahme.html

Ich habe der Datenbeschützerin der BA in Nürnberg das als Mißachtung des Sozialdatenschutzes gemeldet und SB könnte angefressen sein und läßt mich vielleicht auflaufen.
 

Muzel

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#3
Eine Kopie kann von der Behörde nur dann abgestempelt werden, wenn du das Original vorlegst. Legst du eine beglaubigte Abschrift vor, kann die Kopie nicht noch einmal abgestempelt werden.
Deshalb kann man beispielsweise keine Kopie der Geburtsbescheinigung kopieren lassen und muss ärgerlicherweise zum Standesamt und für die neue Bescheinigung löhnen.
Die Behörde muss den Eingang immer bestätigen, auch wenn die Arge meint, sie müssten das nicht.
 

Dinobot

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#4

noillusions

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#5
@Seepferdchen:

Ich erinner mich, da war mal "was", aber der Thome bringt das indirekt auf den Punkt, dass er die Sache noch deutlich sieht als die BA.
Aber OK, eine Weisung ist nicht nichts, wenn auch kein Gesetz.
Die Weisung hat übrigens eine Nummer, die können die sich ja auch selber auf den Schirm ziehen?
Reicht ein Stempel auf der Kopie ohne Unterschrift? Oder umgekehrt? Oder doch beides?

Es kann irritierend sein, man geht sich seiner Sache sicher in einen Meldetermin und dann holt SB seelenruhig irgendeine andere Vorschrift hervor die dem eigenen Anliegen entgegenstehen soll. Sozusagen wie ein Stich in einem Kartenspiel.
 

Seepferdchen

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#6
Die Weisung hat übrigens eine Nummer, die können die sich ja auch selber auf den Schirm ziehen?
Hmmm bist du dir da so sicher:biggrin:
 

Muzel

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#7
Eine interne Weisung hat keinerlei Außenwirkung.
 

Dinobot

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#8
Eine interne Weisung hat keinerlei Außenwirkung.
Aber nur, wenn die Weisung nicht den Umgang gegenüber Elos beeinhaltet, was aber hier genau der Fall ist. Was würde ansonsten eine Weisung wert sein, wenn sich die Sb ncht daran halten?

Bei mir wollte die jeweilige Sb die Weisungen immer gleich kopieren -um die der TL zeigen zu können, wie die mir das dann immer begründeten.

Und abgelehnt -hat dann keine Sb. Jedenfalls bei mir bislang.
 

Kerstin_K

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#9
Eine Kopie kann von der Behörde nur dann abgestempelt werden, wenn du das Original vorlegst. Legst du eine beglaubigte Abschrift vor, kann die Kopie nicht noch einmal abgestempelt werden.
Deshalb kann man beispielsweise keine Kopie der Geburtsbescheinigung kopieren lassen und muss ärgerlicherweise zum Standesamt und für die neue Bescheinigung löhnen.
Die Behörde muss den Eingang immer bestätigen, auch wenn die Arge meint, sie müssten das nicht.
Muzel,

schmeiss doch nicht alles in einen Topf.

Ist doc klar, dass kein Mensch auf einer Kopie einer Urkunde bestätigen kann, dass diese mit dem Original übereinstimmt, wenn Du das Original nicht vorlegst.

Aber was hat das mit einer Eingangsbestätigung zu tun? Da soll ja nur bestätigt werden, dass etwas in den Einflussbereich der Behörde gelangt ist. Das kann aber auch die Kopie der Kopie der Kopie sein.

Mit nur einem STempel würde ich mich aber nicht zufrieden geben. zumindest das Datum ollte dabeistehen, es kommt ja doch oft auf die Einhaltung von Fristen an.
 

Muzel

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#10
Eine Eingangsbestätigung will man doch nur für vorgelegte Urkunden habe, oder?
Für Kopien bekommst du natürlich keine Eingangsbestätigung.
 

desmona

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#11
@Muzel...

...mit Verlaub, das ist Unsinn

JC etc. sollen nur bestätigen, dass sie etwas empfangen haben...und ja das können auch Kopien sein...oder orginale Schreiben,Anträge ...what ever

nicht mehr und nicht weniger

...sie sollen nicht eine Kopie vom Original beglaubigen...

...menno...so schwer ist das doch nicht:doh:
 

Kerstin_K

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#12
Nicht alles, was man bei einer Behörde einreicht, ist eine Urkunde.

Wenn ich eien Antrag einreiche oder einen Widerspruch, ist das sicher keine Urkunde. Trotzdem möchte ich eien Eingangsstempel haben, weil ich eine Möglich keit ahben möchte, nachzuweisen, wann ich genau diesen Antrag bei der Behörde abgegeben habe.

Und selbstverständlich geht das auch mit Kopien.

Wenn jemand eine Betriebskostenabrechnung beim Jobcenter abgibt, lword er sicher nicht das Original abgeben. Das behält man besser selber. Trotzdem läßt man sich die Abgabe der Abrechnung bestätigen.

Meistens reichen eh einfache Kopien. Es gibt nur wenige Fälle, wo beglaubigte Kopuen oder Zwitausfertigungen von Urkunden nötig sind.
 

desmona

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#13
@Kerstin_K...spar dir die "Luft"...
@Muzel ist ein "alter" Hase im ELO-Forum...und diese Thematik haben wir hier schon tausend Mal durchgekaut...Himmel
 
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