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Verhalten bei 1 Euro Job Bewerbung

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Sam599

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#1
Erstmal Hallo an alle Bin echt froh das ich ein paar Leidens genossen im Internet gefunden habe.


So zu meiner Geschichte bin seit 2004 Arbeitslos hatte eine Hertz OP und habe auch einen 50% Behindertenausweis.


Kommenden Freitag habe ich nun einen Termin zu dem Bewerbungsgespräch für den 1 Euro Job,
und möchte in nicht annehmen das wir uns richtig verstehen wen es eine normal bezahlte Arbeit währe würde ich sie sofort annehmen.


Ich bin eben der Meinung das man von seiner Arbeit auch leben kann und nicht noch Geld mitbringen muss, habt ihr vielleicht ein paar Tipps wie ich mich verhalten soll ?


Bei dem 1 Euro Job handelt es sich um Arbeit im Garten Wäscherei etc.
Also alles arbeiten wofür sie eigentlich einen Arbeiter einstellen könnten .






Ach so noch was bei mir in der Gegend werden ständig Lkw Fahrer gesucht habe auch mehrfach meinen Arge Berater nach dem Lkw Führerschein gefragt, bisher wurde immer gesagt ich würde ihn nicht bekommen wegen meiner Krankheit,
aber bei dem letzten Gespräch sagte er wen ich den 1 Euro Job 1 Jahr machen würde dann könnte man darüber reden das ich den Führerschein (Lkw) bekomme ? Aber irgendwie komme ich mir da leicht verarscht vor ?




Bin für jede Hilfe Dankbar Thx
 

Tinka

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#2
Den Vorschlag für Arbeit im Garten/Wäscherei würde ich (bei Herz OP und 50% Behinderung) als unverantwortlichen Anschlag auf meine Gesundheit verstehen und zum Termin mit einem Bericht meines Arztes und nicht allein, nur in Begleitung mit Beistand gehen und meinen Gesundheitszustand ausführlich schildern.

Warscheinlich hat sich diese Tätigkeit dann erledigt, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der Träger Notfälle in seinen Einrichtungen provozieren möchte. Sollte er jedenfalls nicht...Möglicherweise wird dir vom Träger etwas anderes ohne körperliche Arbeit angeboten


Das man sich die Fortbildung erst mit einem Ein-Euro-Job verdienen muss, finde ich skandalös, aber warscheinlich ist es überall inzwischen so üblich in diesem Land.

:icon_neutral:

Hast du Zeugen zu der Aussage, Widerspruch, Klagen? Da wissen hier andere User besser Bescheid.
Alles Gute
 
E

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#3
Tippe doch mal das "Angebot" zum EEJ hier mal ein. Das klingt wie nach nicht-zusätzlich. Das muss aber richtig abgewehrt werden.

Für einen Führerschein rate ich dir, mal einen formlosen schriftlichen Antrag zu stellen und diesen nachweislich abzugeben. Da schreibst zu einfach rein:

Antrag auf Übernahme eines Führerscheins Kl....

Zur Erhöhung meiner beruflichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt benötige ich dringend einen Führerschein. So hätte ich... z.B. bei der Firma X schon längst eine Arbeit gefunden; die stellen nur Leute mit Führerschein ein.... etc..... Oder: Durch meine Behinderung kann ich sehr viele Berufe nicht mehr ausüben. Eine Fahrertätigkeit würde sie aber nicht beeinträchtigen... etc.

Ferner ist diese Prüfung nicht mit einer längeren Ausbildungszeit verbunden, so dass die Arbeitlosigkeit schnell beendet werden könnte. Ich bitte deshalb, die Kosten hierfür zu übernehmen.

Mit freundlcihen Grüßen


Vermutlich werden die das an irgendwelche Bedingungen knüpfen (zB ein Praktikum bei einer Spedition). Wenn das überhaupt Sinn machst, dann lass dir das schriftlich geben. Wenn das abgelehnt wird, müssen die das ja begründen. Dann kannst du Widerspruch und Klage einreichen.
 

Sam599

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#4
Hi Leute erstmal vielen dank für eure antworten ich werde später das Angebot mal schnell abschreiben muss noch schnell in die Stadt.


Ich war leider alleine bei dem Gespräch als es um den Führerschein ging finde es aber eine absolute Sauerei nur werde ich wohl keine zusage von einer Spedition bekommen wen ich noch nicht einmal einen Führerschein habe ?




Bis später :icon_smile:


Thx
 

Kerstin_K

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#5
MIr stellt sich allerdings wirklich die Frage, ob Du körperlich für den JOb als LKW-Fahrer geeignet bist. DEr SB jednefalls kann das nicht beurteilen. Evtl der TÜv bzgl. Fahreignung. Wegen der sonstigen Belastung (Be- und Entladen .... vielleicht ein Arbeitsmediziner.

Den EEJ als Bedingung für den LKW-Führerschein herzunehmen, halte ich allerdings für eine ziemlich blöde Ausrede.

Schriftlich fordern, dann muss die Ablehnung vernünftig begründet werden.
 

Sam599

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#6
So bin wieder das was wollt ihr den von dem Angebot genau wissen ?


Also Hintergrund der Führerschein aussage war das ich vor einem halben Jahr einen 1 Euro Job angenommen habe in einer Art Schreinerei habe es 2 Wochen gemacht und dann im Einvernehmen mit meinem damaligen arge Berater aufgehört da die körperliche Belastung zu groß war.


Und nun eben die aussage meines neuen arge Berater er müsste erst sehen ob ich durchhalte und wie belastbar ich bin, ich schlug vor zum medizinischen Dienst zu gehen das die beurteilen ob ich Lkw fahren kann er meinte dann nein man macht das mit einem 1 Euro Job der ein Jahr geht,
und er sagte es würde bei seiner Entscheidung nicht um das Geld gehen das sei Nebensache er wolle sehen ob ich durchhalten würde.




Es ärgert mich echt aber wie soll ich mich nun bei die Vorstellungsgespräch verhalten.


Hab noch was vergessen bei einem der Gespräche als es um den Führerschein ging hat er wieder gesagt das es wegen meiner Krankheit nicht ginge am ende der Gespräches sagte er noch ich könnte mich ja bei einem Paketdienst bewerben nun frage ich mich aber schweben die Pakete rein und raus ?
 
E

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#7
Bitte vom Betreff bis zu den Rechtsbelehrungen. Die Rechtsbelehrungen brauche ich nicht. Die sind für alle gleich.
 
E

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#8
Und nun eben die aussage meines neuen arge Berater er müsste erst sehen ob ich durchhalte und wie belastbar ich bin, ich schlug vor zum medizinischen Dienst zu gehen das die beurteilen ob ich Lkw fahren kann er meinte dann nein man macht das mit einem 1 Euro Job der ein Jahr geht,
und er sagte es würde bei seiner Entscheidung nicht um das Geld gehen das sei Nebensache er wolle sehen ob ich durchhalten würde.
Ich wette, der hat dir das mit dem EEJ ./. Führerschein nicht schriftlich gegeben. Mündlich gilt nichts.

Wenn der amtsärztliche Dienst feststellt, dass du als Fahrer untauglich bist, dann kannst du dir den Führerschein von der ARGE tatsächlich abschminken.
 

Sam599

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#9
Also schriftlich habe ich seine aussage natürlich nicht.




Bezeichnung der Tätigkeit: Hauswirtschaftshelfer/in/-Assistent/in




Beschreibung/Anforderungen: Mitarbeit in verschiedenen Bereichen der Einrichtung zB: Gärtnerei landwirtschaftliche Arbeiten, Wäscherei , Textilservice, Seniorenbetreuung, Mithilfe in der Verwaltung, Hausmeister , Betreuung


1,50/std 30 Wochenstunden Teilzeit – flexibel



Ja aber wenn ich nie einen Arzt zu gesiecht bekomme kann er mir auch nichts verbieten das Ein zigste Gutachten was es beim Arbeitsamt über mich gibt ist eine DIN a4 Seite mit 3 Sätzen,
was per Ferndiagnose gemacht wurde ich habe die Ärztin nie gesehen .
 

ela1953

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#10
damit er sieht, wie lange ich durchhalte......


so nach dem Motto "Hoffentlich bricht er schnell zusammen, damit wir einen los sind"

und dann EinEuroJob für ein Jahr?

Ich hab meinen EinEuroJob im Kindergarten - vorlesen und spielen- nach einem Tag beendet mit Krankenschein- Fenster putzen mit Leiter mit GdB von 40 wegen Rücken und Knie

Früher hab ich auch so lange malocht, bis es nicht mehr ging. Seit Hartz IV mach ich das nicht mehr!
 

Sam599

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#11
Also wen ich die Geschichten hier im Forum Lese bekomme ich echt zu viel.
Ich schaue mich schon 2 tage hier um und sehe immer wieder etwas echt unglaublich das es so schlimm ist habe ich echt nicht gewusst.


Ich hätte echt gute Lust meine 7 Sachen zu packen und einfach abzuhauen Hawaii soll ja ganz toll sein :icon_party:
 

ela1953

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#12
Sam, mit dem LKW - Führerschein würde ich mir gut überlegen

es werden zwar solche Ausbildungen mit Bildungsgutschein angeboten, auch mit Übernahme nach Abschluss

aber du wirst dann von Firmen übernommen, die ca 6,50 - 7 Euro zahlen Das ist für diese anstrengende Arbeit viel zu wenig.

Wobei das Fahren nicht schwierig ist, so ein LKW lenkt sich besser wie mein alter Fiat Punto - aber das Drumherum ist sowas von stressig.

Immer stehst du mit einem Bein im Knast.Ladungssicherung? keine Zeit. Lenkzeiten? Da bekommst du vom Chef mehrere Scheiben oder sogar Arbeitsverträge. usw.

Und sicher sind die Arbeitsplätze auch nicht. Ein Bekannter fährt seit 30 Jahren. Immer wenn einer pleite ging oder einen fand, der mehr zahlte, wechselte er einfach den Arbeitgeber.

Die letzten Jahre ist er nur noch international gefahren, auch im Ausland. Da konnte man noch Geld verdienen. Aber jetzt hockt er auch zu Hause.

Es gibt keine Aufträge. Er hatte noch das Glück, dass er mit dem LKW nach Deutschland zurück durfte (kaum beladen)
Etliche Fahrer sitzen irgendwo in Spanien auf einem Parkplatz und sollen dort warten, bis es wieder Ladung gibt.
Das war der Stand von einer Woche vor Weihnachten. Ob die inzwischen wieder in D sind, weiß ich aber nicht.

Bei der Antragstellung auf ALG I sollte er sofort in eine Baufirma, um ein Praktikum zu machen. Der SB wollte sehen, ob er arbeiten und LKW fahren kann.

Ein anderer Arbeitsloser auf dem Flur hatte ihm das schon vorausgesagt, weil der SB da wohl alle hin vermitteln würde
 

avalon

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#13
Um auf die Frage zurückzukommen:

Je mehr Du im "Vorstellungsgespräch" fragst, desto besser. Am besten noch nach einer detaillierten Beschreibung der Tätigkeit und der Rahmenbedingungen, damit Du die von einem Anwalt prüfen lassen kannst. So formuliert, könnte diese Frage wahre Wunder wirken!
 

Sam599

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#14
Na das mit dem Lkw Fahren war von mir ja nur einmal ein Vorschlag um vom Hartz4 weg zukommen,die von dir vorgeschlagenen Punkte sind mir bewusst war früher selber öfters mit meinem Schwager mit dem Lkw unterwegs.


Ich hab in dem warte zimmer der Arge ein Plakat der Dekra gesehen die diesen Lehrgang/Ausbildung anbieten,und ich wollte in den Fernverkehr also auf keinen Fall dieses Stückgut wo man Täglich 50 Abladepunkte hat.
 

Mario Nette

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#15
Der Arbeitsgelegenheitsvorschlag lässt aber doch ganz schön viel Spielraum für den Träger der Maßnahme, dich nach Gutdünken einzusetzen. Da fragt man sich doch schon, welchen Sinn - außer der Prüfung, ob du "durchhältst" - diese Maßnahme konkret hat.

Lag dem Vorschlag denn eine Rechtsfolgenbelehrung bei?

Mario Nette
 

Sam599

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#16
Ja es ist eine Rechtsfolgenbelehrung dabei waren insgesamt 3 Seiten + Eingliederungsvereinbarung,
auf gut deutsch sie können mit mir machen was sie wollen.
 
E

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#17
Die dürfen dich nicht irgendwo einsetzen. Deine Integration ist immernoch eine pflicht der ARGE.

Kannst du mir bitte noch sagen, ob das ein Angebot oder ein Bescheid war? Was stand vor: "Bezeichnung der Tätigkeit: Hauswirtschaftshelfer/in/-Assistent/in"? Stand da "Bescheid". Oder stand da "Im Rahmen einer ARbeitsgelegenheit schlagen wir ihnen folgenden Job vor" (oder ähnlich)?

Steht als allerletzer Satz des Schreibens: "Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb von einem Monat Widerspruch einlegen"?
 

Sam599

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#18
Da steht Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwansentschädigung (Zusatzjob)


im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung schlage ich ihnen folgende zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Arbeit vor:


als allerletzten Absatz in der Rechtsbehelfsbelehrung steht gemeinsame Vorschriften



Ach wegen Integration/reha da haben sie mich mal auf eine schule geschickt zwecks Ausbildung mit dem Ergebnis das ich nicht geeignet sei, sie wollten mich aber trotzdem nehmen weil sie keine Schüler hatten
 
E

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#19
Das mit dem Führerschein von der ARGE bezahlt, kannst Du Dir jetzt schon abschminken, der Satz "machen Sie erst mal ein Jahr, dann reden wir weiter" ist nur psychologisches Blabla, damit Du auch schön brav ein Jahr hingehst.


Du kannst eine Untersuchung durch den med. Dienst der ARGE beantragen, wegen der Einsatzfähigkeit (nicht nur bei diesem Ein-Euro-Job), dort wird man Dir vielleicht auch sagen, ob der Beruf des Kraftfahrers für Dich in Frage kommt.

Wenn Du den "Job" ein Jahr durchhälst, bist Du auch nicht mehr Herzkrank und die GdB werden dann auch nichts mehr nützen.


Stellt sich nur die Frage, warum gerade Du für diesen Job geeignet bist und warum Dich Dein SB dafür vorgeschlagen hat, das sollte er mal schriftlich begründen.
 

Sam599

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#20
Also ich werde mir jetzt erstmal einen Anwalt suchen was muss man eigentlich für so ein verfahren vor dem Sozialgericht bezahlen ? Und wo finde ich im Internet eine liste von anwählten die in Frage kommen ?


Ich hätte echt nicht gedacht was die für ein Spiel mit einem treiben .
 
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#21
Also ich werde mir jetzt erstmal einen Anwalt suchen was muss man eigentlich für so ein verfahren vor dem Sozialgericht bezahlen ? Und wo finde ich im Internet eine liste von anwählten die in Frage kommen ?


Ich hätte echt nicht gedacht was die für ein Spiel mit einem treiben .
Vorher solltest Du mit Deinem Arzt reden, wenn er es auch für unverantwortlich hält, soll er Dir ein Attest ausstellen, dann Widerspruch einlegen, nach der Ablehnung des Widerspruchs kannst Du erst vor Gericht.

Da anscheinend Widersprüche keine aufschiebende Wirkung mehr haben, solltest Du schon genauer wissen, wie Du vorgehen willst, auch wegen evtller Sanktionen. Da kann aber ein Gespräch mit dem Arzt helfen.
 
E

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#22
Schreibe denen ein Ablehnungsschreiben (bitte keinen Widerspruch; der ist nur bei Bescheiden zulässig!) und gebe das nachweislich ab:





Ablehnung der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung

Ich lehne Ihr Angebot mit folgender Begründung ab:

Aus Ihrer Beschreibung geht nicht hervor, ob Sie mich als Gärtner, eine Haushaltskraft, eine Altenpflege oder –Betreuung, eine Bürokraft oder einen Hausmeister vermitteln möchten. Die Integrationsstrategie ist nicht sichtlich.

[FONT=&quot]Gem. einem Beschluss des Landessozialgerichtes Berlin-Brandenburg, Aktenzeichen: L 10 B 445/08 AS ER vom 14.03.2008 muss der Ein Euro-Job hinreichend bestimmt sein. Es muss zumindest Ort, Art und zeitliche Ausgestaltung genannt werden. Das Amt kann sich nicht darauf berufen, dass Einzelheiten mit dem Träger abgestimmt werden. Für eine Überleitung von Entscheidungsbefugnissen auf den Träger ist keine gesetzliche Grundlage vorhanden

Mit freundlichen Grüßen



Ich kann dir nicht genau sagen, wie dein Amt jetzt darauf reagieren wird. Ich vermute, die werden dir eine neue Zuweisung zuschicken, die besser bestimmt ist. Die stellst du hier dann rein. Die müssten wird dann wegen einem anderen Grund ablehnen. Wahrscheinlich ist der Job nicht zusätzlich.

Es kann auch sein, dass man dir eine "Anhörung" schickt, um zu prüfen, ob die Leistung gesenkt werden muss. Keine Bange, die senken nicht. In diesen Anhörungsbogen schreibst du genau das gleiche wie in dieser Ablehnung rein. Lässt nur den Betreff weg.

Der Anhörungsbogen ist nur Einschüchterung, damit du doch noch hingehst. Jede Sanktion wäre bei so einer Zuweisung nicht gerechtfertigt.

Wenn du Glück hast, hörst du auch gar nichts mehr von denen.

[/FONT]
 
E

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#23
@Sam

Falls Du nicht aus dem Bundesland kommst, das diese "Urteile" gefällt hat, dann vergiss es schnell wieder. Sie haben keine rechtliche Wirkung woanders.

Eine Ablehnung ist auch falsch, denn das zieht sofortige Sabktionen hinter sich.

Vergiss am Besten, was da "vorgeschlagen" wurde von Mobydick.
 

Sam599

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#24
Na ich hab halt einen ganz normalen Hausarzt der von krankschreiben schon prinzipiell nichts hält.
Und die Tätigkeiten die da beschrieben sind warum soll ich die nicht machen können,aber ist so ein 1 Euro Job nicht dazu da das ich wieder Arbeit bekomme und das sehe ich da nicht.




Es ist ja nicht mein ziel mit dem Krankenschein mich um alles zu drücken ich will was haben womit ich etwas anfangen kann sonst sitze ich die nächsten 10 Jahre auf dem Amt.
 
E

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#25
Falls Du nicht aus dem Bundesland kommst, das diese "Urteile" gefällt hat, dann vergiss es schnell wieder. Sie haben keine rechtliche Wirkung woanders.

Urteile sind Richtwerte. kannst du mir bitte sagen, woher du diese Info herhast?

Eine Ablehnung ist auch falsch, denn das zieht sofortige Sabktionen hinter sich.
Kannst du mir bitte sagen, wie du ein "Vermittlungsvorschlag" sonst ablehnst? Evtl. mit einen "Widerspruch"? Der ist ja gar nicht zulässig.
 

Sam599

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#26
Also werde ich am Freitag da mal hingehen und mir das anhören aber noch nichts unterschreiben wen ich das richtig verstanden habe ? Oder muss ich unterschreiben?


@Mobydick vielen dank für deinen Vorschlag aber ich komme aus BaWü und wen ich das da schreibe dann kommt halt der nächste Vorschlag ich kenne den Berater der lässt nicht so schnell locker.


Und dazu kommt das es eine nicht allzu große arge ist soll heißen das nächste mal muss ich wieder zum gleichen. Ich denke dann hätte ich nichts mehr zu lachen :icon_sad:
 
E

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#27
Urteile sind Richtwerte. kannst du mir bitte sagen, woher du diese Info herhast?


Urteile sind nur in dem Land bzw. Stadt Richtwerte, in der sie gesprochen wurden, ein Übernahmeverpflichtung für andere Länder, Gerichte oder SGs gibt es nicht.


Kannst du mir bitte sagen, wie du ein "Vermittlungsvorschlag" sonst ablehnst? Evtl. mit einen "Widerspruch"? Der ist ja gar nicht zulässig.
Laut SGB wird die Ablehnung einer zumutbaren Arbeit sanktioniert.

Sich auf die Gesundheit zu berufen, wird hier wenig bringen, weil es zur Zeit noch kein ausführliches med. Gutachten der ARGE gibt.

Eine "Ablehnung" wegen unzumutbarkeit geht auch nicht und weil es nicht "hinreichend Beschrieben" wurde ist demnach auch kein Ablehnungsgrund, eher ein Widerspruchsgrund.

Bei einem Widerspruch kann/sollte der SB dann "zur genaueren Prüfung" eine amtsärztliche Untersuchung zwecks Belastung anordnen, was weitaus besser ist, als eine Ablehnung, da bracht er nur eine Sanktion aussprechen, dann gericht usw. was viel länger dauert.



@Sam

Der Hausarzt kann Dich aber an einen Herzspezialisten überweisen, wenn der dann meint, das die Belastung Dir eher schadet, hast Du schonmal bessere Karten, wenn es zu einem amtsärztlichen Untersuchung kommt.
 

Sam599

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#28
Was ist den nun los Leute beruhigt euch mal .


Streiten Hilft keinem weiter
 

Sam599

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#30
Warum wurde dann der Beitrag gelöscht ?
Ich muss mir ja erst einmal anschauen um was es überhaupt geht sonst kann ich ja schlecht sagen das es aus gesundheitlichen gründen nicht geht
 
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#31
Warum wurde dann der Beitrag gelöscht ?
Ich muss mir ja erst einmal anschauen um was es überhaupt geht sonst kann ich ja schlecht sagen das es aus gesundheitlichen gründen nicht geht
das war eher privat und hatte jetzt mit Deinem Anliegen nichts zu tun.

:icon_smile:
 

Ferenz

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#32
@Sam

Falls Du nicht aus dem Bundesland kommst, das diese "Urteile" gefällt hat, dann vergiss es schnell wieder. Sie haben keine rechtliche Wirkung woanders.

Eine Ablehnung ist auch falsch, denn das zieht sofortige Sabktionen hinter sich.

Vergiss am Besten, was da "vorgeschlagen" wurde von Mobydick.

Genau sooo sollte es sein !!:icon_party:

Achtung, dies ist leider keine Rechtsberatung.

Nach meiner persönlichen Erfahrung seit Ende 2006 mit Ein-Euro-Job-Vermittlungsvorschlägen hilft es mehr, wenn man sich persönlich bei dem Maßnahmeträger vorstellt (um die Details der Tätigkeit zu erkunden) und dann ruhig und bedacht seine Ungeeignetheit für die auszuführende Tätigkeit darlegt. Dann ist die Ablehnung naheliegend. Das reicht doch. Jedenfalls traf dies in meinem Fall zu.

Mit freundlichem Gruß
Ferenz
 

Sam599

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#33
Bei dem ersten 1 Euro Job habe ich auch auf meine Untauglichkeit hingewiesen geholfen hat es mir gar nichts,bei uns in der Gegend kenne ich nicht einen der von so einem träger wieder nach hause geschickt wurde warum auch dann stehst eben den ganzen Tag in der ecke Geld bekommen sie so oder so!
 
E

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#34
Bei dem ersten 1 Euro Job habe ich auch auf meine Untauglichkeit hingewiesen geholfen hat es mir gar nichts,bei uns in der Gegend kenne ich nicht einen der von so einem träger wieder nach hause geschickt wurde warum auch dann stehst eben den ganzen Tag in der ecke Geld bekommen sie so oder so!
Du bzw. die ARGE hat nichts handfestes, was Deine Beeinträchtigungen betrifft. Mit einen ausführlichen med. Gutachten des med. Dienstes hätten sie aber eins und können es auch immer nachlesen.
 

Sam599

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#35
Was ich noch vergessen habe es wurde einmal von mir verlangt das ich Erwerbsminderrungsrente einreiche wurde aber abgelehnt.

Da musste ich auch zu einem Arzt.
 
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#36
Thema ist: wie lege ich den Ausbeutern das Handwerk.



Betriebe erklärten zu mehr als zwei Drittel offen, dass sie die Jobber als Umsonst-Arbeitskräfte einsetzen um Kosten zu sparen. So vermeiden sie Neueinstellungen und können bisher Beschäftigte entlassen. Auf diese Weise wird nicht die Arbeitslosigkeit, sondern werden allein die Löhne gesenkt.
1 Eurojobs sind weder „zusätzlich“ noch gemeinnützig, sondern vernichten reguläre Arbeitsplätze! (oder sind vollkommen unsinnig :icon_neutral:, um die Arbeitslosenstatistik zu verfälschen)

Laut Gesetz müssen 1 Eurojobs „zusätzlich“ sein und im öffentlichen Interesse liegen. So soll angeblich Wettbewerbsneutralität sichergestellt und eine Verdrängung regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung vermieden werden.

Die Recherchegruppe Erlanger Sozialforums hat ein Formblatt entworfen, um die Sozialversicherung auf den Missbrauch von 1 Euro Jobs hinzuweisen.
(siehe pdf im Anhang)

Der Grundgedanke ist, dass1- Euro-Jobber einen Antrag auf Anerkennung des 1 - Euro - Jobs als anwartschaftsbegründend bei Rente und Arbeitslosengeld stellt.
Rentenversicherung und Bundesagentur müssen dann darüber entscheiden und einen Bescheid erlassen, was bereits zu einer ersten Prüfung beim Träger führen dürfte.

Wenn diese Anträge (siehe pdf im Anhang) bei Missbrauch von 1 Euro-Jobs öfter gestellte werden, werden die 1 - Euro-Ausbeuter abgeschreckt :icon_razz:;

die amtliche Feststellung des Missbrauchs von 1 Euro Jobs ist auch für die Öffentlichkeitsarbeit gegen Hartz4 und die 1 Euro-Jobs von Interesse.

Alternativ zum Antrag, bei dem der Betroffene 1€-Jobber 'mit offenem Visier kämpft', ist auch die anonyme Anzeige durch einen Berater denkbar. Der Berater (Freund/Vertrauter oder wer auch immer) müsste sich dann als Zeuge für den Anfangsverdacht zur Verfügung stellen.

Sinn der Übung ist es nicht, aktuell oder nachträglich einen Lohn einzuklagen. 1€-Jobber haben keinen Anspruch auf Lohnzahlung, diese ist auch im Nachhinein nicht einklagbar.
Ziel der Übung ist, die amtliche Feststellung des Missbrauchs von 1 Euro Jobs.

.... bringt Licht ins Halbdunkel von "Ein Euro"
1-Euro-Jobs sind von AG-Verbänden und ihren Bütteln in der Arbeitslosenrepressivverwaltung durchorganisierte legalisierte Schwarzarbeit…


Mein Beitrag hier hilft Sam599 jetzt nicht aktuell.
Aber falls Du es nicht schaffst, diesen 1€-Job abzuwenden,
habe ich Dir hier eine Möglichkeit geliefert, Dich zu rächen. :icon_wink:
 

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Sam599

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#37
Vielen dank für den Antrag werde es natürlich abschicken wen ich ihn den tatsächlich machen muss

Wobei ich im Moment überlege zu einer Art Rechtsberatung zu gehen,
Habe irgendwo gelesen das Verdi so was anbietet stimmt das ?
 
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#38
Vielen dank für den Antrag werde es natürlich abschicken wen ich ihn den tatsächlich machen muss

Wobei ich im Moment überlege zu einer Art Rechtsberatung zu gehen,
Habe irgendwo gelesen das Verdi so was anbietet stimmt das ?

hallo nochmal @ Sam599

.... bitte lege nicht viel Hoffnung in Verdi, spare Dir besser Deine Zeit und Nerven.

http://www.gegen-sozialabbau.de/downloads/offenerbrief.pdf

hier in Hannover hat der Stützpunkt Hölderlinstr. inzwischen ein Heer von über 500-700 1€-Jobbern unter Vertrag. Ein ständiges Kommen und Gehen dort, Nachschub geht ja nicht aus .... zur Freude des Trägers :icon_lol:

Mein Link sagt doch alles, verdi :icon_pfeiff:


Viel Glück Sam und gute Nacht für heute ( ich muß morgen um 7Uhr wieder antreten :icon_neutral:
 

Mario Nette

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#39
Genau sooo sollte es sein !!:icon_party:

Achtung, dies ist leider keine Rechtsberatung.

Nach meiner persönlichen Erfahrung seit Ende 2006 mit Ein-Euro-Job-Vermittlungsvorschlägen hilft es mehr, wenn man sich persönlich bei dem Maßnahmeträger vorstellt (um die Details der Tätigkeit zu erkunden) und dann ruhig und bedacht seine Ungeeignetheit für die auszuführende Tätigkeit darlegt. Dann ist die Ablehnung naheliegend. Das reicht doch. Jedenfalls traf dies in meinem Fall zu.

Mit freundlichem Gruß
Ferenz
Eine weitere Möglichkeit, um dem Eiertanz "Ablehnung oder Widerspruch" zu entgehen, die aber nur bei träge arbeitenden ARGEn funktioniert: Umgehend mehr Informationen bei der ARGE anfordern, weil dies und das nicht klar aus dem Angebot hervorgeht. Die ARGE hat ja dahingehend eine Pflicht, z. B. darzulegen, warum das Angebot nun gerade der Heilsbringer sein soll.

Mario Nette
 
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#40
Eine weitere Möglichkeit, um dem Eiertanz "Ablehnung oder Widerspruch" zu entgehen, die aber nur bei träge arbeitenden ARGEn funktioniert: Umgehend mehr Informationen bei der ARGE anfordern, weil dies und das nicht klar aus dem Angebot hervorgeht. Die ARGE hat ja dahingehend eine Pflicht, z. B. darzulegen, warum das Angebot nun gerade der Heilsbringer sein soll.

Mario Nette
vor allem, warum man genau der/die Richtige für diese "Maßnahme" ist.
 

Sam599

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#41
Werde euch morgen Bericht erstatten wen ich bei dem Vorstellungsgespräch war.
Dann werde ich ja sehen was auf mich zu kommt .:icon_kotz:
 
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#42
Mal abschließend zu diesem Thema:

Ein Urteil ist kein Gesetz und auch keine Dienstanweisung. Es ist ein richterlicher Beschluss auf eine Klage. Es ist auch nicht "lokal" für die entsprechende Umgebung gültig, sondern betrifft eine bestimmte Klage und ist nur hierfür "wie ein höheres Gesetz" gültig.

Ein Urteil ist aber ein richtwert für alle die in Deutschland wohnen. Ein Richter widerspricht nämlich ungern einem anderen. Auch wenn es widersprüchliche Urteile geben mag, so sind sie doch meist gleich. Vor allem wenn sie von einem Landessozialgericht oder vom BSG sind, sind es "hohe Richtwerte".

Sich auf ein URteil zu beziehen bedeutet immer: "Wenn ich dagegen klage, wird so gerichtet". Davor haben alle Respekt, auch wenn es kein Gesetz ist. Auch die Richter selbst haben davor Achtung. Sich auf ein höheres Urteil zu beziehen, ist meist erfolgreicher als sich auf eine Dienstanweisung zu beziehen, denn die Dienstanweisung ist ein "hausgemachtes Konstrukt", eine Arbeitsanleitung.

Wer ein wenig Ahnung vom Verfahrensrecht hat, weiss, dass der Widerpsruch nur zulässig ist, wenn ein Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung vorliegt. Man kann sich darüber streiten, ob ein Angebot mit Rechtsfolgebelehrung ein Bescheid ist, oder nicht. Jedenfalls lässt er keinen Widerspruch zu und jeder Widerspruch wird abgelehnt. Es ist ein Schuss in den Ofen und Zeitverschwendung. Ein Angebot wird "abgelehnt", auch wenn man als Hartzler "nur aus wichtigem Grund" etwas ablehnen kann.

Im Fall der EEJobs liegt meist ein "wichtiger Grund zur Ablehnung vor". Entweder ist er nicht richtig bestimmt, er ist nicht zusätzlich oder er passt nicht in die Integration.

Im Fall von Sam kann man mit der fehlenden Bestimmtheit das "Angebot" sehr leicht ablehnen, denn es ist nicht richtig bestimmt. Die Integration wird dem Träger überlassen. Das Urteil von Berlin-Brandenburg mag wohl kein Gesetz sein, aber es ist ein hoher Richtwert, denn es gibt inzwischen mehrere Urteile, die ähnliches aussagen. Deshalb würde ich diesen Job mit diesem Urteil ablehnen und noch den letzten Satz ergänzen (mit der med. Begutachtung, die auch Teil desselben urteils ist).

Ablehnung der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung

Ich lehne Ihr Angebot mit folgender Begründung ab:

Aus Ihrer Beschreibung geht nicht hervor, ob Sie mich als Gärtner, eine Haushaltskraft, eine Altenpflege oder –Betreuung, eine Bürokraft oder einen Hausmeister vermitteln möchten. Die Integrationsstrategie ist nicht sichtlich.

[FONT=&quot]Gem. einem Beschluss des Landessozialgerichtes Berlin-Brandenburg, Aktenzeichen: L 10 B 445/08 AS ER vom 14.03.2008 muss der Ein Euro-Job hinreichend bestimmt sein. Es muss zumindest Ort, Art und zeitliche Ausgestaltung genannt werden. Das Amt kann sich nicht darauf berufen, dass Einzelheiten mit dem Träger abgestimmt werden. Für eine Überleitung von Entscheidungsbefugnissen auf den Träger ist keine gesetzliche Grundlage vorhanden

[/FONT]Weiterhin besagt dieses Urteil: Ein Euro Job ist dann unzumutbar,wenn gesundheitliche Einschränkungen dem entgegen stehen.Medizinische Gutachten sind für diese Bewertung ausreichend.

[FONT=&quot]
Mit freundlichen Grüßen




[/FONT]Seit 1.1.2009 ist ja der Ein-Euro-Job nicht mehr der § 16 Abs. 3 Satz 2, sondern § 16 d.

Bei Nicht-Antritt eines Ein-Euro-Jobobs, der per Eingliederungsvereinbarung zugewiesen wurde, besteht ein Verstoß gegen § 31 Abs. 1 Satz 1c SGB II (Verstoß gegen EGV-Pflicht).

Bei Nicht-Antritt eines Ein-Euro-Jobobs, der nicht per EGV zugewiesen wurde (sondern per Angebot oder Bescheid ohne EGV, wie in diesem Fall), kann bei Verstoß gegen § 16 d SGB II nicht sanktioniert werden, weil der § 31 den 16d nicht vorsieht.

Noch bis zum 31.12.2008 war der Nicht-Antritt eines Ein-Euro-Jobobs ohne EGV ein Verstoß gegen § 31 Abs. 1 Abs. 3 Satz 2 SGB II. Diesen § 16 Abs. 3 Satz 2. gibt es aber nicht mehr in dieser Form, denn der Ein-Euro-Job wird jetzt als § 16d SGB II geführt!

D.h. der Nicht-Antritt oder die Nicht-Reaktion auf einen Ein-Euro-Job ohne EGV kann nicht mehr sanktioniert werden, solange dieser Fehler nicht korrigiert wird.


Damit will ich nicht sagen, dass der SB diese "Ablehnung" sofort hinnehmen wird. Evtl. schickt er eine "Anhörung zur Prüfung, ob die Leistung gesenkt werden muss". In diese Anhörung würde ich diese Absätze aus § 31 und § 16 schreiben ("es darf nicht sanktioniert werden"). Ich wette, der SB sagt gar nichts mehr, denn er kann nur verlieren.
 
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#43
"netter" Versuch, aber ein Urteil z. B. des SG Hamburg gilt trotzdem nur für Hamburg und Umgebung, hat aber trotzdem keinen Richtwert für ein SG z. B. in München.

Das es verschiedene Urteile in verschiedenen Bundesländern zum gleichen Thema gibt, dürfte auch (fast) jedem klar sein. Ansonsten würde ich mal in die versch. Urteilsdatenbanken schauen.

Auch wenn der Text mal wieder Ellenlang ist, ist er nur mit viel Vorsicht zu "genießen",

Eine Ablehnung ist deshalb in diesem Fall falsch. (in einigen anderen Fällen auch)
 
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#44
Mal abschließend zu diesem Thema:

[...]

Im Fall der Ein-Euro-Jobobs liegt meist ein "wichtiger Grund zur Ablehnung vor". Entweder ist er nicht richtig bestimmt, er ist nicht zusätzlich oder er passt nicht in die Integration.

[...]
Wäre damit auch eine Zuweisung zu einem Träger, bei dem man sich einen 1€Job "aussuchen" muss, generell wegen Unbestimmtheit unzulässig?


@sancho
sachliche Argumentation ist hilfreicher als flaming
 
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#45
Wäre damit auch eine Zuweisung zu einem Träger, bei dem man sich einen 1€Job "aussuchen" muss, generell wegen Unbestimmtheit unzulässig?


@sancho
sachliche Argumentation ist hilfreicher als flaming
das war sachlich, denn nur ein bundesgerichtliches Urteil ist für alle anderen untergeordneten Gerichte rechtsweisend. Ansonsten darf jedes Gericht in einem anderen Bundesland bzw. Stadt anders richten.
 
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#46
"netter" Versuch, aber ein Urteil z. B. des SG Hamburg gilt trotzdem nur für Hamburg und Umgebung, hat aber trotzdem keinen Richtwert für ein SG z. B. in München.
Seit wann "gelten" Urteile für die Allgemeinheit, oder gar nur lokal? Kannst du mir hier bitte eine Quelle nennen? Es sind Richtwerte für alle Hartz IV-Angelegenheiten! Und Hartz IV gibt es nun mal in ganz Deutschland. Wäre auch schön, wenn du mir sagst, wo du deine Rechtskenntnisse erworben hast.
 
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#47
das war sachlich, denn nur ein bundesgerichtliches Urteil ist für alle anderen untergeordneten Gerichte rechtsweisend. Ansonsten darf jedes Gericht in einem anderen Bundesland bzw. Stadt anders richten.
Das mag wohl in USA so sein ("Vereinigte Staaten"). Vergleiche das doch mal mit einem Urteil für einen Mörder. Glaubst du wirklich, dass wenn er lebenslänglich bekommt, diese nur in einer Stadt oder Bundesland bekommt und in einem anderen frei rumlaufen kann?
 
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#48
das war sachlich, denn nur ein bundesgerichtliches Urteil ist für alle anderen untergeordneten Gerichte rechtsweisend. Ansonsten darf jedes Gericht in einem anderen Bundesland bzw. Stadt anders richten.
Meiner Meinung nach war die Antwort eine unsachliche Behauptung, wo bleibt der Beleg, oder die Quelle für die Behauptung?

Selbst wenn Du recht hättest, was schadet es Urteile anderer Gerichte in der eigenen Argumentation anzuführen?
 
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#49
Das mag wohl in USA so sein ("Vereinigte Staaten"). Vergleiche das doch mal mit einem Urteil für einen Mörder. Glaubst du wirklich, dass wenn er lebenslänglich bekommt, diese nur in einer Stadt oder Bundesland bekommt und in einem anderen frei rumlaufen kann?
Das eine ist Strafrecht, das andere Sozialrecht und hat mit diesem Thema hier überhaupt nichts zu tun.
 
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#50
Richterliches urteil ist richterliches Urteil. Ich frage nochmal: Wo hast du deine Rechtskenntnisse erworben? Und was macht dich so sicher, dass das so ist wie du das behauptest?
 

Sam599

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#51
Immer langsam ich weiß ja noch nicht mal worum es überhaupt geht,
vielleicht schicken sie mich ja nach hause ich werde da nämlich mit einem Riesen Ordner voller op,reha, Gutachten was ich noch gefunden habe auftauchen.


Den Termin habe ich morgen und den werde ich wohl oder über wahrnehmen müssen,
dann können wir uns einen Grund überlegen hoffe nur das die nicht direkt auf eine Unterschrift bestehen.
 
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#52
Immer langsam ich weiß ja noch nicht mal worum es überhaupt geht,
vielleicht schicken sie mich ja nach hause ich werde da nämlich mit einem Riesen Ordner voller op,reha, Gutachten was ich noch gefunden habe auftauchen.


Den Termin habe ich morgen und den werde ich wohl oder über wahrnehmen müssen,
dann können wir uns einen Grund überlegen hoffe nur das die nicht direkt auf eine Unterschrift bestehen.
dann viel Glück!

:icon_daumen:
 
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#53
Bewerbungen sind für EEJ nicht notwendig. EEJ ist grundsätzlich eine Art Erziehungsmassnahme. Hier sollen die Grundtugenden eines Arbeitnehmers eingeübt werden. Somit müsste der Träger den nehmen, der es am Nötigsten haben könnte. Hier ist der SB gefordert, dieser kennt die Kundschaft besser. Der Träger würde naturgemäß den nehmen, der ihm am Meisten eingbringt, wie jeder andere Arbeitgeber auch. Der Träger ist hier zudem kein Arbeitgeber o.ä.
Ein arger SB hat hier den EEJ zuzuweisen. Der Träger kriegt Geld und der EEJ seinen Mehraufwand. Eine Bewerbung oder gar ein Vorstellungsgespräch ist gehobener Unsinn.
 

theota

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#54
Bewerbungen sind für Ein-Euro-Job nicht notwendig. Ein-Euro-Job ist grundsätzlich eine Art Erziehungsmassnahme. Hier sollen die Grundtugenden eines Arbeitnehmers eingeübt werden. Somit müsste der Träger den nehmen, der es am Nötigsten haben könnte. Hier ist der SB gefordert, dieser kennt die Kundschaft besser. Der Träger würde naturgemäß den nehmen, der ihm am Meisten eingbringt, wie jeder andere Arbeitgeber auch. Der Träger ist hier zudem kein Arbeitgeber o.ä.
Ein arger SB hat hier den Ein-Euro-Job zuzuweisen. Der Träger kriegt Geld und der Ein-Euro-Job seinen Mehraufwand. Eine Bewerbung oder gar ein Vorstellungsgespräch ist gehobener Unsinn.
wenn ich richtig gelesen habe, war hier, außer in der vielleicht etwas unglücklich gewählten Überschrift, nur im Eröffnungspost des Threadstarters etwas von Bewerbung gesagt worden und zwar in Bezug auf das Vorstellungsgespräch für den EEJ

ich zumindest hatte für meinen EEJ damals auch ein solches Gespräch, vermutlich weniger, um mir Entscheidungsfreiheit zu geben als dem Maßnahmeträger "ob das denn auch paßt"

um eine (schriftliche) Bewerbung ging es in diesem Thread m.E. nie :confused:
 
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#55
Wäre damit auch eine Zuweisung zu einem Träger, bei dem man sich einen 1€Job "aussuchen" muss, generell wegen Unbestimmtheit unzulässig?
Gem. den Urteilen ja, denn die Integration der Leistungsempfänger ist die Aufgabe der ARGE und nicht des Trägers.
 

Sam599

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#56
So bin gerade zurück gekommen Ergebnis im Moment ist nichts frei für mich,
bin jetzt auf einer Warteliste habe aber nichts unterschrieben wurde von mir auch nicht verlangt.
 
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#57
Ok, das ist vorerst die beste Lösung. Sollten die sich aber mit einem Job für dich melden, dann sage denen, dass "deine Zuweisung nicht korrekt ist" und "dass du deshalb vor Klärung nicht antrittst". Und dann schickst du die Ablehnung ab.
 

Sam599

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#58
Ja Ok.


Mal schauen was als nächstes kommt vielleicht schicken sie mich ja gleich wo anders hin.
 
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#59
Falls aber die "Ablehnung" abgelehnt wird und statt dessen eine Anhörung zwecks Sanktion kommt, darfst Du Dich dann auch nicht wundern.
 

avalon

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#60
Hä? Sanktion, weil man einen nicht vorhanden EEJ ablehnt? Das Eingliederungskonzept möchte ich gerne mal sehen, in dem ein EEJ beschrieben ist als "der erstbeste EEJ , der irgendwann mal frei wird".
 

Ferenz

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#61
Mal abschließend zu diesem Thema:

Ein Urteil ist kein Gesetz und auch keine Dienstanweisung. Es ist ein richterlicher Beschluss auf eine Klage.

Wer ein wenig Ahnung vom Verfahrensrecht hat, weiss, dass der Widerpsruch nur zulässig ist, wenn ein Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung vorliegt. Man kann sich darüber streiten, ob ein Angebot mit Rechtsfolgebelehrung ein Bescheid ist, oder nicht. Jedenfalls lässt er keinen Widerspruch zu und jeder Widerspruch wird abgelehnt.

1) Ein Urteil ist ein Urteil - Ein Beschluß ist ein Beschluß !!

Beides zusammen ist Unfug. Bitte die Begriffe nicht miteinander vermischen. Lies Dir doch mal die Verkündungsformeln in Urteilen (oder auch in Gerichtsbescheiden ohne mündliche Verhandlung) sowie in Beschlüssen genau durch, dann müßte Dir der Unterschied klar sein.

Aber Urteile und Beschlüsse sind Entscheidungen (Oberbegriff).

2) Welche Rechtsnorm bestimmt, daß gegen einen Verwaltungsakt, der keine Rechtsbehelfsbelehrung enthält, kein Widerspruch erhoben werden kann, weil dieser angeblich unzulässig wäre !!

Nach § 66 Abs. 2 SGG (Rechtsbehelfsbelehrung) gilt :

(2) Ist die Rechtbehelfsbelehrung unterblieben oder unrichtig erteilt, so ist die Einlegung des Rechtsbehelfs nur innerhalb einen Jahres seit Zustellung, Eröffnung oder Verkündung zulässig, außer wenn die Einlegung vor Ablauf der Jahresfrist infolge höherer Gewalt unmöglich war oder eine schriftliche dahin erfolgt ist, daß ein Rechtsbehelf nicht gegeben sei. § 67 Abs.2 gilt für den Fall der höheren Gewalt entsprechend.
 

theota

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#62
...Nach § 66 Abs. 2 SGG (Rechtsbehelfsbelehrung) gilt :

(2) Ist die Rechtbehelfsbelehrung unterblieben oder unrichtig erteilt, so ist die Einlegung des Rechtsbehelfs nur innerhalb einen Jahres seit Zustellung, Eröffnung oder Verkündung zulässig, außer wenn die Einlegung vor Ablauf der Jahresfrist infolge höherer Gewalt unmöglich war oder eine schriftliche dahin erfolgt ist, daß ein Rechtsbehelf nicht gegeben sei. § 67 Abs.2 gilt für den Fall der höheren Gewalt entsprechend.
:confused: sorry, aber bei diesem Juristendeutsch hakt sich in meinem Gehirn immer irgendwas aus

kann das mal jemand übersetzen, bitte?

heißt das, wenn gar keine RFB anhängt (egal an was) hab ich 1 Jahr Zeit dagegen Widerspruch einzulegen? :confused:
 
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#63
1) Ein Urteil ist ein Urteil - Ein Beschluß ist ein Beschluß !!

Beides zusammen ist Unfug. Bitte die Begriffe nicht miteinander vermischen. Lies Dir doch mal die Verkündungsformeln in Urteilen (oder auch in Gerichtsbescheiden ohne mündliche Verhandlung) sowie in Beschlüssen genau durch, dann müßte Dir der Unterschied klar sein.

Aber Urteile und Beschlüsse sind Entscheidungen (Oberbegriff).

2) Welche Rechtsnorm bestimmt, daß gegen einen Verwaltungsakt, der keine Rechtsbehelfsbelehrung enthält, kein Widerspruch erhoben werden kann, weil dieser angeblich unzulässig wäre !!

Nach § 66 Abs. 2 SGG (Rechtsbehelfsbelehrung) gilt :

(2) Ist die Rechtbehelfsbelehrung unterblieben oder unrichtig erteilt, so ist die Einlegung des Rechtsbehelfs nur innerhalb einen Jahres seit Zustellung, Eröffnung oder Verkündung zulässig, außer wenn die Einlegung vor Ablauf der Jahresfrist infolge höherer Gewalt unmöglich war oder eine schriftliche dahin erfolgt ist, daß ein Rechtsbehelf nicht gegeben sei. § 67 Abs.2 gilt für den Fall der höheren Gewalt entsprechend.


Eigentlich ist es gleichgültig, ob man ein Amt auf ein Urteil, ein Beschluss oder eine Entscheidung hinweist, denn alles sind Richtwerte. Der juristische Unterschied liegt auf einer anderen Ebene. Was willst du denn mit diesen Belehrungen andeuten?
 
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#64
:confused: sorry, aber bei diesem Juristendeutsch hakt sich in meinem Gehirn immer irgendwas aus

kann das mal jemand übersetzen, bitte?

heißt das, wenn gar keine RFB anhängt (egal an was) hab ich 1 Jahr Zeit dagegen Widerspruch einzulegen? :confused:
Das hat er im Internet gegoogelt. Vermutlich wollte er hier ein wenig deckeln. Lass dir das mal von ihm erklären. Ich hab nämlich noch anderes zu tun.
 
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#66
Verhandlung am SG
Den Vorsitz führt eine Berufsrichterin oder ein Berufsrichter, die in der Rechtsfindung keinerlei Weisungen unterworfen sind. Sie sind nur ihrem Richtereid verpflichtet, nach bestem Wissen und Gewissen ohne Ansehen der Person zu urteilen.
keinerlei Weisungen unterworfen sind will heißen: Richter in Hamburg kann A sagen und Richter in München kann B sagen.


meine persönliche Meinung: ich würde in einer Klageschrift nicht das Urteil eines anderen Gerichtes i.d.S. reinschreiben, bzw. so naiv sein, mich darauf beziehen zu wollen. Dies wäre ein Lacher für den Richter, er hat schließlich auch seinen Stolz u. er kennt eh die Urteile seiner Kollegen im Wesentlichen.


Urteil durch Sozialgericht
reine " Glückssache"

Rechtsmittelbelehrung:

Dieses Urteil kann mit der Berufung angefochten werden.

Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils beim

Landessozialgericht wo auch immer
schriftlich oder mündlich zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle einzulegen.



Gegen Urteile des Sozialgerichts kann also einfach Berufung eingelegt werden. Eine Ausnahme gilt nur für gewisse Bagatellfälle, bei denen die Berufung unzulässig ist.
Die Berufung können Sie durch einfaches Schreiben einlegen. Auch das Berufungsverfahren ist grundsätzlich kostenfrei.

Wo? Beim Landessozialgericht. Die Anschrift finden Sie in der Rechtsmittelbelehrung des Urteils.



Beispiel: Berufung

Manni Muster
An der Weser 5
32423 Minden

Tel. 0571/12345


An das
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen
Zweigertstraße 54
45130 Essen


Datum: 11.10.2007

Urteil des Sozialgerichts Detmold vom 27.09.2007
Az.: S 9 AL 58/07

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen das Urteil lege ich Berufung ein.

Das Arbeitsamt hat eine Sperrzeit verhängt, weil ich bei der Fa. Malermeister Streicher selbst gekündigt habe. Das Sozialgericht hat mir nicht geglaubt, dass ich das nur getan habe, weil ich dort gesundheitliche Probleme hatte. ...... Ich beantrage deshalb, das Urteil des Sozialgerichts zu ändern. Der Sperrzeitbescheid soll aufgehoben werden.

Mit freundlichen Grüßen

Manni Muster :icon_cry:





Ermittlungen und Verhandlung am LSG

Ebenso wie das Sozialgericht führt auch das Landessozialgericht die Ermittlungen durch, die es für notwendig hält. Und auch im Berufungsverfahren gibt es Erörterungstermine und mündliche Verhandlungen. Auch hier kann der Prozess durch Vergleich, Anerkenntnis oder Rücknahme oder Urteil beendet werden.


Urteil des LSG
Im Namen des Volkes​

Urteil

In dem Rechtsstreit
Manni Muster, An der Weser 5, 32423 Minden,
Kläger und Berufungskläger

gegen

Bundesagentur für Arbeit, .......
Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Sozialgerichts Detmold vom 27.09.2007 geändert.


Das Arbeitsamt darf keine Sperrzeit gegen Manni verhängen.






Falls das LSG ebenfalls entscheidet, die Sperrzeit ist rechtens ....

Rechtsmittelbelehrung:

Dieses Urteil kann nur dann mit der Revision angefochten werden, wenn sie nachträglich vom Bundessozialgericht zugelassen wird. Zu diesem Zweck kann die Nichtzulassung der Revision durch das Landessozialgericht mit der Beschwerde angefochten werden.

Die Beschwerde ist von einem bei dem Bundessozialgericht zugelassenen Prozessbevollmächtigten innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils schriftlich beim

Bundessozialgericht, Graf-Bernadotte-Platz 5, 34119 Kassel
einzulegen.


Revision

In bestimmten Fällen kann man das Urteil des Landessozialgerichts mit der Revision anfechten. Über die Revision entscheidet das Bundessozialgericht in Kassel.

Die Gründe für die Zulassung der Revision sind:

  • die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung
  • das Urteil des Landessozialgerichts weicht von einer Entscheidung des Bundessozialgerichts oder des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes ab und beruht auf dieser Abweichung
  • es liegt ein entscheidender Verfahrensfehler vor
Beachten Sie, dass man sich vor dem Bundessozialgericht - im Gegensatz zu den Sozial- und Landessozialgerichten - durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten lassen muss!

.... sollte man sich sehr gut überlegen :icon_kinn: ob eine Revision Sinn macht. Der kleine Mann hat kaum die Mittel, Grundsatzurteile herbeizuführen. Dauert u.U. auch Jahre.





Wie wird man Richter in der Sozialgerichtsbarkeit?

Will ein Referendar nach der zweiten Staatsprüfung Richter in der Sozialgerichtsbarkeit werden, so bewirbt er sich beim Präsidenten des Landessozialgerichts.

Die richterliche Tätigkeit am Sozialgericht beginnt mit einer dreijährigen Probezeit. Nach Ende der Probezeit werden die Richter auf Lebenszeit ernannt.

Alle Richter sind unabhängig und nur dem Gesetz ( sind Gerichtsurteile Gesetz ? kein Richter muß sich an andere Gerichtsurteile halten. Das Landgericht Bochum verurteilte den ehemaligen Post-Chef wegen Steuerhinterziehung in fünf Fällen zu einer Gesamtstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. :icon_lol: Glaubt Ihr, der kleine Mann kann sich auf dieses Urteil berufen und wird bei einem anderen Gericht genauso lasch verurteilt wenn er seine paar Kröten an der Steuer vorbei schafft? ) unterworfen. Diese richterliche Unabhängigkeit wird durch Artikel 97 des Grundgesetzes garantiert.

Die ehrenamtlichen Richter
In allen drei Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit SG LSG BSG wirken ehrenamtliche Richter mit. Die Rechtsfindung liegt also nicht allein in den Händen der Berufsrichter mit juristischer Ausbildung. Damit soll die Verbindung zwischen Rechtsprechung und gesellschaftlicher Wirklichkeit gefördert werden. Die ehrenamtlichen Richter sind keine "Richter zweiter Klasse". Sie haben dieselben Rechte und Pflichten wie die Berufsrichter. Sie sind ebenfalls unabhängig und frei von Weisungen. Bei der Abstimmung unter den Richtern haben sie das gleiche Stimmrecht wie die Berufsrichter.

Sie werden für die Dauer von fünf Jahren berufen. Danach können sie erneut berufen werden.
Die Berufung erfolgt aufgrund von Vorschlagslisten. Diese Listen werden von Vereinigungen aufgestellt, die jeweils einen Bezug zu dem Gebiet des Sozialrechts haben, auf dem die ehrenamtlichen Richter tätig werden sollen. So schlagen im Arbeitsförderungsrecht z.B. Gewerkschaften und Arbeitgebervereinigungen ehrenamtliche Richter vor. :icon_neutral:



Gerichtsstruktur
Die Sozialgerichtsbarkeit hat drei Instanzen: die Sozialgerichte, die Landessozialgerichte und das Bundessozialgericht.

Die erste Instanz bilden die Sozialgerichte, die jeweils für einen bestimmten Bezirk zuständig sind.
Sie entscheiden über alle Streitigkeiten, die nach dem Sozialgerichtsgesetz zu ihren Aufgaben gehören.
Die zweite Instanz bilden die Landessozialgerichte. Für jedes Bundesland gibt es jeweils ein Landessozialgericht.
Das LSG entscheidet über die Berufungen gegen die Urteile und über die Beschwerden gegen andere Entscheidungen der Sozialgerichte in seinem Bundesland.
Die dritte Instanz ist das Bundessozialgericht. Es hat seinen Sitz in Kassel. Es entscheidet über die Revisionen gegen Urteile der Landessozialgerichte. Wenn das Landessozialgericht die Revision nicht zugelassen hat, entscheidet das Bundessozialgericht ferner über Beschwerden gegen die Nichtzulassung der Revision. In der dritten Instanz wird nur noch über Rechtsfragen entschieden. Die für die Entscheidung wichtigen Tatsachen müssen zuvor in der ersten oder zweiten Instanz ermittelt worden sein.




"Coram iudice et in alto mare in manu dei soli sumus" "Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand"
 
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#67
Verhandlung am SG
Den Vorsitz führt eine Berufsrichterin oder ein Berufsrichter, die in der Rechtsfindung keinerlei Weisungen unterworfen sind. Sie sind nur ihrem Richtereid verpflichtet, nach bestem Wissen und Gewissen ohne Ansehen der Person zu urteilen.
keinerlei Weisungen unterworfen sind will heißen: Richter in Hamburg kann A sagen und Richter in München kann B sagen.


meine persönliche Meinung: ich würde in einer Klageschrift nicht das Urteil eines anderen Gerichtes i.d.S. reinschreiben, bzw. so naiv sein, mich darauf beziehen zu wollen. Dies wäre ein Lacher für den Richter, er hat schließlich auch seinen Stolz u. er kennt eh die Urteile seiner Kollegen im Wesentlichen.
schreibe ich doch die ganze Zeit!

Wenn es so einfach wäre, das man Urteile von anderen SGs/LSGs aus anderen Städten als "Weisung" nehmen kann, bräuchte nicht jeder Lkr oder jedes Bundesland ein eigenes Gericht, da nimmt man einfach eins aus Meck.-Pommes, geht in Ba.-Wü. aufs Amt und sagt "schau her, das Urteil ist "allgemein Gültig".

Selbst Urteile eines SGs haben nur in dem Bereich, in dem das SG seinen Sitz hat, "Weisungscharakter", das gleiche Urteil kann aber im Nachbar-SG- Bereich wieder anders ausfallen, oder vom LSG aufgehoben werden. Ebenso kann ein anderes LSG das Urteil übernehmen oder anders entscheiden.

Das einzige Urteil, das so gesehen für alle SGs/LSGs gültig ist, ist das Urteil des BSG, wobei selbst die Urteile meistens "Einzelfallentscheidungen" sein können.

Deswegen rate ich jedem, der gerne mit Urteilen "hantiert", zuerst nach Urteilen aus dem Bundesland zu suchen, aus der/die Hilfesuchende kommt. Da kommt man besser voran.
 

Ferenz

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#68
:confused: sorry, aber bei diesem Juristendeutsch hakt sich in meinem Gehirn immer irgendwas aus

kann das mal jemand übersetzen, bitte?

heißt das, wenn gar keine RFB anhängt (egal an was) hab ich 1 Jahr Zeit dagegen Widerspruch einzulegen? :confused:

Auch wenn Du mit den Fachbegriffen in Gesetzen verständlicherweise nicht vertraut bist, solltest Du wenigstens die hier maßgeblichen Einzelbestimmungen wie z.B. den § 66 SGG lesen. Dann verstehst Du was gemeint ist. Der Text erklärt sich von selbst, da braucht auch ein Laie keinen Übersetzer. Allerdings müßtest Du Deine Hemmschwelle gegenüber Gesetzestexten überwinden. Es ist in der Tat so, daß bei einem Verwaltungsakt, dem keine Rechtsbehelfsbelehrung beigefügt ist, die Widerspruchsfrist von einem Monat seit Zustellung nicht gilt und somit auf ein Jahr verlängert wird.

Lies auch mal in der roten "Tacheles-Sozialhilfe-Bibel" nach. Jäger und Thome haben alle Themen, die für einen ALG-II und Sozialhilfezieher von Bedeutung sind, in einer einfachen und verständlichen Sprache dargestellt. Und dort ist das Sachthema (Rechtsbehelf/Rechtsmittel), über das wir uns hier unterhalten, eben auch so dargestellt wie ich es in meinem Hinweis getan habe (Seite 418). Vielleicht hilft Dir diese Lektüre weiter. Das Buch kostet nur 10 €.

Neuerscheinung: Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z

MfG
Ferenz
 

theota

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#69
Auch wenn Du mit den Fachbegriffen in Gesetzen verständlicherweise nicht vertraut bist, solltest Du wenigstens die hier maßgeblichen Einzelbestimmungen wie z.B. den § 66 SGG lesen. Dann verstehst Du was gemeint ist. Der Text erklärt sich von selbst, da braucht auch ein Laie keinen Übersetzer. Allerdings müßtest Du Deine Hemmschwelle gegenüber Gesetzestexten überwinden. Es ist in der Tat so, daß bei einem Verwaltungsakt, dem keine Rechtsbehelfsbelehrung beigefügt ist, die Widerspruchsfrist von einem Monat seit Zustellung nicht gilt und somit auf ein Jahr verlängert wird.
:icon_daumen: das habe ich jetzt verstanden
 

Ferenz

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#70
Das hat er im Internet gegoogelt. Vermutlich wollte er hier ein wenig deckeln. Lass dir das mal von ihm erklären. Ich hab nämlich noch anderes zu tun.

Wenn Du nicht in der Lage bist, Gesetzestexte verständig zu lesen und bei Deinen Tipps richtig zu verwenden, sind korrigierende Hinweise von anderen leider unvermeidlich. Aber ich gehe davon aus, daß es sich wohl nur um einen Flüchtigkeitsfehler gehandelt hat. Also bleib cool und bemühe Dich weiterhin um sachlich präzise Verwendung von juristischen Begriffen und Sachverhalten. Jede/r ist lernfähig. Das hilft hier allen.:cool:

Gruß
Ferenz
 

theota

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#71
(2) Ist die Rechtbehelfsbelehrung unterblieben oder unrichtig erteilt, so ist die Einlegung des Rechtsbehelfs nur innerhalb einen Jahres seit Zustellung, Eröffnung oder Verkündung zulässig, außer wenn die Einlegung vor Ablauf der Jahresfrist infolge höherer Gewalt unmöglich war oder eine schriftliche dahin erfolgt ist, daß ein Rechtsbehelf nicht gegeben sei. § 67 Abs.2 gilt für den Fall der höheren Gewalt entsprechend.
im Übrigen: jede halbwegs kompetente Deutsch-Pädagogin gibt für einen solchen Satz eine glatte 5

Begründung: unnötig komplizierter Schachtelsatz! bitte kürzere Sätze bilden!

(ich weiß, kommt nicht von dir, hattest du nur zitiert!)

ich verstehe, daß:

A) Gesetze so ausgelegt werden müssen, daß sie eindeutig sind und keinerlei Lücken/Fragen mehr offen lassen

nichtsdestotrotz muß ich immer wieder feststellen, daß:

B) diese trotzdem unnötig kompliziert ausgedrückt sind

und: nein, ich habe keine Hemmschwellen beim Lesen von Gesetzestexten

ganz im Gegenteil

es fuchst mich einfach, wenn ich nach dem 3. Mal Lesen noch weniger verstanden habe als nach dem 1. Mal Lesen

desweiteren habe ich den o.g. Satz darüber hinaus auch noch richtig verstanden und übersetzt - was will man mehr?

wenn ich mal € 10 übrig habe, werde ich über die Anschaffung der Lektüre nachdenken, danke für den Tipp! :icon_daumen:
 

theota

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#72
Auch wenn Du mit den Fachbegriffen in Gesetzen 1) verständlicherweise nicht vertraut bist, 2) solltest Du wenigstens die hier maßgeblichen Einzelbestimmungen wie z.B. den § 66 SGG lesen. ... MfG
Ferenz
zu 1): habe ich den Eindruck hinterlassen? das täuscht!

erfahrene user "übersetzen" hier gleich immer, falls und was sie an Gesetzestextquellen zitieren

zu 2): und sollen/müssen muß ich schon mal gar nix...ist nicht mein Job!

Wenn Du nicht in der Lage bist, Gesetzestexte verständig zu lesen und bei Deinen Tipps richtig zu verwenden, sind korrigierende Hinweise von anderen leider unvermeidlich. Aber ich gehe davon aus, daß es sich wohl nur um einen Flüchtigkeitsfehler gehandelt hat. Also bleib cool und bemühe Dich weiterhin um sachlich präzise Verwendung von juristischen Begriffen und Sachverhalten. Jede/r ist lernfähig. Das hilft hier allen.:cool:

Gruß
Ferenz
ich weiß, Letzteres war nicht an mich gerichtet

nichtsdestotrotz darfst du dich über Kommentare wie

Das hat er im Internet gegoogelt. Vermutlich wollte er hier ein wenig deckeln. Lass dir das mal von ihm erklären. Ich hab nämlich noch anderes zu tun.
nicht wundern, solange deine Formulierungen nur den Schluß offen lassen, daß du hier in einem :icon_kinn: sagen wir mal etwas "rauen" Umgangston unterwegs bist

gutgemeinte Grüße,

theota
 
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#73
:icon_kratz:

Wenn Du nicht in der Lage bist, Gesetzestexte verständig zu lesen und bei Deinen Tipps richtig zu verwenden, sind korrigierende Hinweise von anderen leider unvermeidlich. Aber ich gehe davon aus, daß es sich wohl nur um einen Flüchtigkeitsfehler gehandelt hat. Also bleib cool und bemühe Dich weiterhin um sachlich präzise Verwendung von juristischen Begriffen und Sachverhalten. Jede/r ist lernfähig. Das hilft hier allen.:cool:

Gruß
Ferenz
 

Sam599

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#74
So hi Leute mal ein kleines Update habe gerade einen Anruf bekommen soll mich bei dem 1 Euro Job melden kommenden Donnerstag,
Zum nochmal schauen was für mich in Frage kommt was ja schon beim ersten Termin gemacht wurde aber nun Halt nochmal. :icon_neutral:
 
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#75
Ich würde das mit dem LKW fahren auch wirklich sein lassen.

Ich hab zwei Leute in meinem Bekantnenkreis, die nur stöhnen über den Job. Net weil es so stressig wäre 8 Stunden am Tag einen LKW zu fahren sondern weil nur Termindruck von den jeweiligen Chefs kommt, nur Überstunden, weil ja Ladezeiten nicht zur Fahrzeit zählen, und du damit ganz schnell mal dicke Überstunden machen musst. Betriebsklima ist bei beiden auch nicht rosig.

Ne, für den Job brauchst du Nerven wie Drahtseile und ausserdem wenn du schon Herzprobleme hast ist ein Job wo du die ganze Zeit nur sitzt (am Steuer) und dann ggf Ladearbeiten machen musst (evtl anstrengend) nicht für dich geeignet. Tu dir das mit deiner angekratzten Gesundheit bloss nicht an.
 

Sam599

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#76
Na ja frage mich halt wie das weitergehen soll.
Beim letzten Arge Termin meinte der Berater das er mir keine vermittlungs-vorschläge schickt weil ich mit der Krankheit eh nicht genommen würde,
Also keine Weiterbildung keine Arbeit kein Führerschein nur dieser tolle 1 Euro Job.
Bis zur Rente 1 Euro Jobs sind ja nur noch 40 Jahre. :icon_daumen:
 
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#77
Na ja frage mich halt wie das weitergehen soll.
Beim letzten Arge Termin meinte der Berater das er mir keine vermittlungs-vorschläge schickt weil ich mit der Krankheit eh nicht genommen würde,
Also keine Weiterbildung keine Arbeit kein Führerschein nur dieser tolle 1 Euro Job.
Bis zur Rente 1 Euro Jobs sind ja nur noch 40 Jahre. :icon_daumen:
Das ist diskriminierend!

Der Begriff Diskriminierung bezeichnet sowohl in den Sozial- und Rechtswissenschaften als auch umgangssprachlich die soziale Diskriminierung, die gruppenspezifische Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder Individuen.
Diskriminierung – Wikipedia

Der SB kann doch nicht der Entscheidung eines potentiellen Arbeitgebers vorgreifen. Er hält Dich sogar auf diese Weise vom 1. Arbeitsmarkt fern!
 

Sam599

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#78
Solange man alleine mit dem Arge Berater ist kann der machen was er will.
Wie soll ich mich jetzt weiter verhalten kommenden Donnerstag ist der Termin bei dem 1 Euro Job soll ich annehmen oder nicht?
Und es sind jeden Tag 30-40 km Fahrt hab im momentan zwar ein Auto aber jeden Tag da hin und zurück wird Finanziell nicht drin sein. :icon_pause:
 
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#79
Ich würde den Träger anrufen und ihm sagen: "Die Zuweisung der ARGE ist für den Job, den Sie mir bieten, nicht korrekt. Ich muss das erst mit der ARGE klären und komme deshalb am Donnerstag nicht". Und dann schickst du die Ablehnung mit dem Urteil Berlin-Brandenburg ab. Wenn noch etwas kommt, dann melde dich bitte wieder. Da helfen wir weiter.
 

dr.byrd

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#80
Ich würde den Träger anrufen und ihm sagen: "Die Zuweisung der ARGE ist für den Job, den Sie mir bieten, nicht korrekt. Ich muss das erst mit der ARGE klären und komme deshalb am Donnerstag nicht". Und dann schickst du die Ablehnung mit dem Urteil Berlin-Brandenburg ab. Wenn noch etwas kommt, dann melde dich bitte wieder. Da helfen wir weiter.
Welches Urteil Berlin-Brandenburg? Gibt es da einen Link?
 

Sam599

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#82
So hi Leute nun wird es ernst hatte heute den 3ten Termin bei diesem 1 Euro Job jetzt soll ich am 14 im Büro anfangen Akten und Rechnungen ab heften,
was ich mich nun Frage ist das zusätzlich ?


Es gab bei dem Termin Diskussionen ohne ende ich habe klar gesagt das ich da bin weil mich die Arge geschickt hat,
ich wurde gefragt ob ich es mir vorstellen kann habe klar gesagt das ich es mir nicht vorstellen kann hatte auch noch nie etwas mit Büro am Hut,


Dann wurde mir gesagt das sie der Arge dann melden das ich es nicht machen will und ich eine sperre bekomme.


Weiß jetzt nicht so recht wie ich mich verhalten soll am 14ten gehe wohl zwangsweise.
 

Sam599

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#83
Noch was mir wurde auch gleich gesagt das wen das Büro zeug nichts ist das ich dann in die Gärtnerei komme und ich weiß das die damit Geld verdienen zb Blumen verkaufen, die Anlagen in Ordnung halten Grab pflege usw.


Das ist doch alles nicht zusätzlich die könnten doch dafür einen normalen Arbeiter einstellen ?


Darf ich mich eigentlich so richtig dumm anstellen also alles Falsch einordnen usw ? :icon_sleep:
 
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#84
So hi Leute nun wird es ernst hatte heute den 3ten Termin bei diesem 1 Euro Job jetzt soll ich am 14 im Büro anfangen Akten und Rechnungen ab heften,
was ich mich nun Frage ist das zusätzlich ?
Wenn die Rechnungen und Akten früher nicht abgeheftet wurden, dann handelt es sich um eine zusätzliche Tätigkeit.
Wenn aber bis dahin jemand abheftete, und dafür bezahlt wurde, dann ist sie nicht zusätzlich.
Es gab bei dem Termin Diskussionen ohne ende ich habe klar gesagt das ich da bin weil mich die Arge geschickt hat,
ich wurde gefragt ob ich es mir vorstellen kann habe klar gesagt das ich es mir nicht vorstellen kann hatte auch noch nie etwas mit Büro am Hut,
Ich finde es gut, dass du denen sagtest, dass du dort bist, weil es die Arge sagte. Und es ist auch richtig, zu sagen dass man sich nicht vorstellen kann einen Bürojob zu machen.......denn nur weil ich mir etwas nicht vorstellen kann, heißt ja nicht, dass ich es nicht mache!
Was diese Trägermaden sich herausnehmen, ist unverschämt und dreist. Es reicht ihnen nicht, dass wir dort zwangsweise dort aufkreuzen müssen, nein wir sollen unsere Sklavenarbeit auch noch voller Freude machen.....Bei denen hackts doch!
Dann wurde mir gesagt das sie der Arge dann melden das ich es nicht machen will und ich eine sperre bekomme.
Das sind die üblichen Einschüchterungen. Wenn unsereins nur im geringsten verlauten lässt, dass er diese miesen Sklavenjobs nicht freiwillig macht, dann kommen sie einem so. Damit wollen sie dich einschüchtern. Doch vergiß nicht: Sie brauchen dich (Geld!), nicht umgekehrt!
Merk´dir den Namen der Person, die diese Behauptung aufgestellt hat, und sollte es tatsächlich eine Anhörung zur Sanktion kommen, würde ich auch ganz klar diesen Namen reinschreiben, und natürlich, dass du zu keinem Zeitpunkt sagtest, dass du diesen Job nicht machst. Das du lediglich deine Meinung sagstest, und dass Meinungen nach dem SGB II noch nicht sanktioniert werden können.
Sollte der FM/SB/PaP diesbezüglich anderer Ansicht sein, soll er dir die Stelle im SGB I - XII aufzeigen, wo genau das konkret geschrieben steht. Dazu wäre er gemäß seiner Auskunfts - und Beratungspflicht verpflichtet.
@All - gab es nicht ein Urteil, wo es genau um die "Sanktion, innere Haltung, und persönliche Einstellung zu Ein-Euro-Jobs ging"?? Ich glaube da mal irgendwas gelesen zu haben...... oder irre ich mich.

LG :icon_smile:
 
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#85
Noch was mir wurde auch gleich gesagt das wen das Büro zeug nichts ist das ich dann in die Gärtnerei komme und ich weiß das die damit Geld verdienen zb Blumen verkaufen, die Anlagen in Ordnung halten Grab pflege usw.
Bis du mit deinem Herzfehler und Zustand nach Herz-OP überhaupt in der Lage Gartenarbeit zu machen? Das ist schwere Arbeit. Ich würde an deiner Srelle zu deinem Kardiologen gehen, und dieses mit ihm besprechen, ggf. um ein entsprechendes Attest bitten - habe ich auch gemacht. Der Ein-Euro-Jobob war dann sofort vom Tisch.

Das ist doch alles nicht zusätzlich die könnten doch dafür einen normalen Arbeiter einstellen ?
Richtig! Es wird nur als "zusätzlich" ausgegeben. Ich sollte mal vor etwa drei Jahren auf einer Werft an der Süderelbe arbeiten, im Schiffsbau als Ein-Euro-Jobobberin! Seit wann sind Werftarbeiten und Schiffsbau im Hamburger Hafen zusätzlich??????^^
Mein ärztlicher Nachweis über meine Herzkrankheit und GdB, sowie ein kleines Attest hat das Ding schnell vom Tisch gewischt....
Blanke Verar***e.
Darf ich mich eigentlich so richtig dumm anstellen also alles Falsch einordnen usw ? :icon_sleep:
Ein Bekannter von mir hat das gemacht. Der nennt das "italienischen Bummelstreik". Und immer wenn die Trägertante sich ärgerte, guckte er sie unschuldig an, zuckte mit den Schultern und sagte treuherzig:"Ich mach´das doch schon so gut ich kann,...." Nach ein paar Wochen war der Träger froh, dass sie ihn los hatten. Sanktionen? Keine. Er war schlicht ungeeignet für den Job gewesen.....Ob das auch bei dir klappt?
Versuch wärs wert.

LG :icon_smile:
 

Sam599

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#86
Also Rechnungen usw mussten bisher wohl auch abgelegt werden den es ist ein großes unternehmen wo wöchentlich hunderte Rechnungen anfallen.


Oder haben sie die bisher zum Fenster raus geworfen ?


Ich habe eben deutlich gesagt das ich nichts davon halte aber gezwungen bin und deshalb nicht Nein sagen darf,
was sie natürlich wissen.
Das Gärtner Ding währe schnell vom Tisch auf Grund meiner Krankheit.
Und das beste das geht 1 Jahr.


Und dumm werde ich mich natürlich anstellen ich kann auch kein abc also einordnen nach dem Alphabet geht schon mal nicht ?


Was kommt nach a k ?
 

Mario Nette

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#87
Wenn du wirklich sicher bist, dass die Sachen nicht zusätzlich sind:
a) der ARGE Bescheid geben, sie soll das umgehend prüfen, weil du Wettbewerbsverzerrung befürchtest oder
b) hingehen, Job annehmen und später dann den Laden auf volles Gehalt verklagen

Mario Nette
 

Sam599

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#88
So bin gerade nach hause gekommen es ging los 8.30 es wusste keiner wann ich anfangen soll es wusste keiner wann ich pause habe und wann Schluss ist wusste auch keiner Bescheid ?




Ich sortiere Akten von einem der im gleichen Büro sitzt also normal seine Aufgabe nach einem System was ich nicht verstanden habe,
alles was ich sortiert habe war falsch.
Morgen soll ich wieder hin und dann am Donnerstag irgend so eine Vereinbarung unterschreiben ?




Nun meine Frage was soll ich jetzt machen ich habe noch nichts unterschrieben bei dem Verein ?
Bin echt ratlos das Büro zeug mag ich überhaupt nicht habe bisher in Kfz Werkstätten,Fabriken,Raumausstatter gearbeitet bin eben ein normaler Arbeiter und habe keinen Plan von dem zeug.


HILFE
 
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#89
So bin gerade nach hause gekommen es ging los 8.30 es wusste keiner wann ich anfangen soll es wusste keiner wann ich pause habe und wann Schluss ist wusste auch keiner Bescheid ?




Ich sortiere Akten von einem der im gleichen Büro sitzt also normal seine Aufgabe nach einem System was ich nicht verstanden habe,
alles was ich sortiert habe war falsch.
Morgen soll ich wieder hin und dann am Donnerstag irgend so eine Vereinbarung unterschreiben ?




Nun meine Frage was soll ich jetzt machen ich habe noch nichts unterschrieben bei dem Verein ?
Bin echt ratlos das Büro zeug mag ich überhaupt nicht habe bisher in Kfz Werkstätten,Fabriken,Raumausstatter gearbeitet bin eben ein normaler Arbeiter und habe keinen Plan von dem zeug.


HILFE
sortiere die Akten etc. weiterhin falsch ein, dann schicken die Dich irgendwann woanders hin. :icon_twisted:
 
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#90
sortiere die Akten etc. weiterhin falsch ein, dann schicken die Dich irgendwann woanders hin. :icon_twisted:
Besch...eiden wird die Situation, wenn man 6 Stunden Zeit hat, ein Blatt abzulegen. So ähnlich stell' ich mir eine Anstalt vor.
 

Kerstin_K

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#91
Also Rechnungen usw mussten bisher wohl auch abgelegt werden den es ist ein großes unternehmen wo wöchentlich hunderte Rechnungen anfallen.


Oder haben sie die bisher zum Fenster raus geworfen ?


Ich habe eben deutlich gesagt das ich nichts davon halte aber gezwungen bin und deshalb nicht Nein sagen darf,
was sie natürlich wissen.
Das Gärtner Ding währe schnell vom Tisch auf Grund meiner Krankheit.
Und das beste das geht 1 Jahr.


Und dumm werde ich mich natürlich anstellen ich kann auch kein abc also einordnen nach dem Alphabet geht schon mal nicht ?


Was kommt nach a k ?
Och, das geht schon.

Ich habe das mal in einer ABM gemacht. Die Rechnungen und Mahnungen der letzten 2 Jahre abgeheftet. Lagen in Ablageschalen, für jeden Maonat 2-3.

Ich habe Null Ahnung, wie die so arbeiten konnten, aber der Laden war eh das reinste Chaos. Peinlich wurde es, als ich zwischen den Unterlagen einen Hunderter gefunden habe (damals noch DM). Letztendlich hat das eine Buchhalterin den Job gekostet. Und ein halbes Jahr nachem ich weg war, haben sie den Laden ganz dicht gemacht. Ein Ex-ABMer, der sauer war, dass er den erhofften festen Job nicht bekam, hat die angeschwärzt, weil da so einiges mit den Abrechnungen mit dem ESF, AbH usw. nicht sauber lief. Da wurden schon mal Teilnehmerlisten passend gemacht usw.
 

Sam599

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#92
Ja ist echt bescheiden wen man Stunden vor einem Stapel Blätter sitzt und keine Ahnung von nichts hat,
da habe ich echt lieber körperlich schwer gearbeitet da wusste ich wenigstens was ich machen soll.
Und wie soll ich mich jetzt verhalten ?
Falsch einsortieren tue ich sowieso weil ich es nicht verstehe !!!!


LoL der andere in dem Büro hat mich kontrolliert und durfte alles nochmal machen er hat es mir 4 oder 5 mal erklärt und Fragte danach immer ob ich es verstanden habe ich jedes mal NEIN und er naja dann mach mal weiter ???? :icon_neutral: :icon_neutral: :icon_neutral:





wenn ich an morgen denke könnte ich zu viel bekommen musste mich heute echt beherrschen das ich im die Ordner nicht zu fressen gebe .


AAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHH :icon_kotz:
 

Mario Nette

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#93
Nach sechs Stunden spätestens machst du eine halbe Stunde Pause. Arbeitszeitgesetz sollte ja auch hier gelten. Und hinsichtlich der Akten: Immer weiter so, du machst das genau richtig :icon_party:

Mario Nette
 

Sam599

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#94
Ja werde ich machen
Aber wie soll ich mich am Donnerstag verhalten wenn sie von mir die Unterschrift wollen ?
Ist Irgend so eine Vereinbahrung darf ich die Unterschrift verweigern ?
[FONT=&quot]Oder kommt dann eine sperre ?

[/FONT]
 
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#95
Ja werde ich machen
Aber wie soll ich mich am Donnerstag verhalten wenn sie von mir die Unterschrift wollen ?
Ist Irgend so eine Vereinbahrung darf ich die Unterschrift verweigern ?
[FONT=&quot]Oder kommt dann eine sperre ?

[/FONT]
Was sollst Du denn genau unterschreiben? Bei wem?
 

Sam599

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#96
Na bei dem träger der Maßnahme wo ich jetzt Akten sortiere,
sie sagte zu mir ich soll 2 Tage zur probe also 14 und 15ten und am 16ten dann unterschreiben.

Was genau kein plan ?
Wahrscheinlich das ich es eben ein Jahr mache.
 
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#97
Na bei dem träger der Maßnahme wo ich jetzt Akten sortiere,
sie sagte zu mir ich soll 2 Tage zur probe also 14 und 15ten und am 16ten dann unterschreiben.

Was genau kein plan ?
Wahrscheinlich das ich es eben ein Jahr mache.
Normal hast Du mit der ARGE sowas abzuschließen. Bei Trägern kann es vorkommen, das darin Sachen stehen, die entweder nicht da rein dürfen, oder rechtswidrig sind.

Ansonsten könnten die höchstens eine Unterschrift zwecks "Geheimhaltung" verlangen, wenn Du mit Akten umgehst. Das ist aber zulässig.
 

Sam599

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#98
Ich weiß nicht mehr genau was irgend so eine Vereinbahrung,
aber ich musste bei dem letzten 1 Euro Job auch so was Unterschreiben.
Also muss ich bei denen Unterschreiben ?
 
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#99
Ich weiß nicht mehr genau was irgend so eine Vereinbahrung,
aber ich musste bei dem letzten 1 Euro Job auch so was Unterschreiben.
Also muss ich bei denen Unterschreiben ?
Das weis ich jetzt nicht, denn man weis ja nicht, was in diesem Vertrag steht.

Das Einzige, was ich unterschreiben musste, war die Hausordnung und bei einem (richtig bezahlten) Job eine "Geheimhaltungsvereinbarung". Was Dein Träger will, kann man so nicht sehr erahnen.

Aber so ein Vertrag sollte eingehend geprüft werden und notfalls auch mal mit nach Hause genommen werden. Frag doch einfach mal, ob Du den "Vertrag" mal mitnehmen kannst.
 
E

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Ja werde ich machen
Aber wie soll ich mich am Donnerstag verhalten wenn sie von mir die Unterschrift wollen ?
Ist Irgend so eine Vereinbahrung darf ich die Unterschrift verweigern ?
[FONT=&quot]Oder kommt dann eine sperre ?
[/FONT]
Bei uns in HH heißen die "Verträge" zwischen dem Träger und dem Elo
Vereinbarung zum berufspraktischen Einsatz in Arbeitsgelegenheiten
Diese "Verträge" sollen den Anschein geben, dass zwischen dem Träger und dem Elo ein freiwilliges, rechtsverbindliches Übereinkommen geschaffen wurde. :icon_kotz:
Unterschreibt man, wird man von Seiten des Trägers noch fester an die Arge geknebelt.
Unterschreibt man nicht, kommt die Maßnahme nicht zu Stande.

Die Begründung bei der Dekra war, dass man die Unterschrift aus versicherungsformalen Gründen braucht.
Ich denke das nicht. Denn die Verträge laufen zwischen Arge und Träger, alles versicherungsrelevante ist bereits vertraglich abgesichert.
Ich habe mal irgendwo (bloß wo????) gelesen, dass man nicht sanktioniert werden dürfe, weil man sich weigere einer dieser "Verträge" zu unterschreiben. Das hängt zum einen mit der Vertragsfreiheit zusammen und zum anderen damit, dass es ja bereits gültige Verträge zw. Arge + Träger gibt (sagte ich schon, ich weiß).

Also hier in HH wird alles mögliche in diesen sog. "Verträgen" beschrieben, von der Länge der Maßnahme, bis hin zur Höhe der MAE, über den Zeitpunkt zur Vorlage einer AU - nur was genau man machen soll während dieser Maßnahme, steht unter Punkt 2, wird sorgsam ausgelassen. :icon_mrgreen:
Man wird faktisch genötigt einen Blankovertrag zu unterschreiben, der dann beliebig mit Inhalt gefüllt werden kann........

LG :icon_smile:
 
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