Verhältnis zu Nato und Russland: Wie feige sind die Deutschen?

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libertad

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Ich möchte weder für die Oligarchen in Russland, der Ukraine oder Deutschland kämpfen.
Bei den Konflikten um Einflusssphären geht es doch nur um die Interessen der Reichen. Demokratie und Menschenrechte sind den reichen egal.

Verhältnis zu Nato und Russland: Wie feige sind die Deutschen?

Eine US-Studie enthüllt: Die Deutschen misstrauen der Nato und wollen nicht gegen Russland kämpfen. Ist das ein Zeichen von Feigheit - oder von Vernunft?

Jakob Augstein über*Feigheit oder Vernunft der Deutschen - SPIEGEL ONLINE
 
P

Pichilemu

Gast
AW: Wie feige sind die Deutschen?

Man muss bedenken, dass ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung Aussiedler und Spätaussiedler sind. Die meisten von ihnen sind immer noch mit der Heimat verbunden, trauen den unabhängigen russischen Quellen mehr als den tendenziösen und zensierten deutschen Quellen und werden erst recht nicht gegen ihre eigenen Landsleute kämpfen wollen.
 

libertad

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AW: Wie feige sind die Deutschen?

Man muss bedenken, dass ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung Aussiedler und Spätaussiedler sind. ....

Sorry, aber woher nimmst Du den Mut für einen solchen Beitrag?

Von den insgesamt 4.481.882 Menschen,[12] die seit 1950 als (Spät-)Aussiedler in der Bundesrepublik Aufnahme gefunden haben, leben heute noch ca. 3,2 Millionen (ca. 70 Prozent) in Deutschland.[4] Die Differenz geht vor allem auf Todesfälle zurück und nur zu einem geringen Anteil auf eine Auswanderung aus Deutschland.

Das macht dann knappe 5% aus - Hauptsache was gepostet und vom Thema abgelenkt?
 
P

Pichilemu

Gast
Die Kinder von Aussiedlern muss man auch noch zählen, die sind in der Statistik nicht berücksichtigt.
 
E

ExitUser0090

Gast
Wenn Russland, sagen wir, das Baltikum angreift oder Polen, [...]

Gibt es dafür Anzeichen? Was soll so eine wirre Annahme als Basis für eine "Studie"?

Man Augstein. Was soll der Quatsch?
 

pinguin

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Ist das ein Zeichen von Feigheit - oder von Vernunft?
Freilich "Vernunft"; "Feigheit" ist es doch eher, vor der "Vernunft" nur deshalb die Augen zu verschließen, weil andere meinen, man sei ohne Kriegsgeilheit feige.

Wer als Europäer einen echten, über reinen Bürgerkrieg hinausgehenden Krieg auf europäischem Boden befürwortet, hat nicht alle Tassen im Schrank.
 

Couchhartzer

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Die Kinder von Aussiedlern muss man auch noch zählen, die sind in der Statistik nicht berücksichtigt.
Na dann ....

Es gilt ja aus der menschlichen Evulotion als allgemein bekannt, dass die tatsächlich ursprüngliche Wiege der gesamten Menschheit tatsächlich in sein Afrika sein soll.
So betrachten also alles nur Kollegen - weltweit.
 

Erolena

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Hier steht der ziemlich interessante Artikel (über die PEW-Studie)
US-Studie: Mehrheit der Deutschen würde Nato-Partner nicht verteidigen
Von Sebastian Fischer, Washington

Für das Baltikum sterben, sollte Russland angreifen? Eher nicht, sagen die Deutschen.
Eine US-Studie zeigt, wie der Ukraine-Konflikt Einstellungen zur Nato verändert - auch Russen und Ukrainer wurden befragt.
Nato: Mehrheit der Deutschen würde Partner nicht verteidigen - SPIEGEL ONLINE

Und liebe Fremdsprachenexperten - wo ist der richtige Link zur PEW-Studie?

Der Spiegel-online-Artikel gibt diesen Link an
(Aber das ist doch nur ein Teilergebnis aus der Ukraine, oder mache ich etwas falsch?)
Ukraine 2015: How We Approached Our Sample Design in Light of Insecurity in Eastern Ukraine | Pew Research Center

Eine kleine Anmerkung (die nichts mit Nato, Ukraine zu tun hat)
Aus dem Kommentar von Augstein:

Zum Bund geht man nur dort, wo sonst nichts geht: im Osten. Nach der Aussetzung der Wehrpflicht hat Bundeswehrprofessor Michael Wolffsohn es ungewöhnlich deutlich auf den Punkt gebracht: "Unsere Bundeswehr ist eine ossifizierte Unterschichtenarmee."
Die Abschaffung der Wehrpflicht war von einigen Politikern vielleicht gut gemeint - weniger Zwang für alle.

Aber gesellschaftspolitisch wirkt die Abschaffung der Wehrpflicht wie im Zitat beschrieben.
Diese Folge der Wahlpflicht-Abschaffung hätte sich ein kluger Politiker doch schon vorher denken können. Oder wäre das wirklich zuviel verlangt?
 

EyeODragon

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Feige? Eher vernünftig, nach 2 Weltkriegen.

Die Amerikaner provozieren ohne Ende, und stellen Russland als Agressor Nr.1 hin. Wo waren nochmal die Massenvernichtungswaffen im Irak, usw. usf.?

Letzte Woche wieder ein schlechter Versuch, wo Russland plötzlich ernst gemacht haben soll, und wirklich wirklich letzte Woche in der Ukraine einmarschiert sein soll. Bei diesen Lügen wird einem nur schlecht. Trotzdem kriecht man den Amerikanern in den Hintern.

Alleine aus den kriegstreiberischen Gründen sollte man auch die Verhandlungen über TTIP mit den USA abbrechen, die verdienen dieses Abkommen nicht.

Wir sollten uns eher auf einen Eurasischen Raum fixieren, das wollen die Amerikaner nämlich verhindern mit TTIP, weil sie dann lange Nase machen werden. Über die neuen Erkenntnisse, das USA und England das deutsche Kaiserreich in den 1.Weltkrieg gestürzt haben, weil es ihnen zu mächtig wurde, mal ganz abgesehen, und auch die ganzen anderen Systemstürze der USA.

Normal muss man sich klar fragen, was uns reitet, mit den Amerikanern gemeinsame Sache zu machen, statt eine wirklich neutrale Haltung einzunehmen, man soll sich nicht verfeinden, aber ein gewisser Abstand und eine klare Sichtweise würde vor allem uns gut tun.
 
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