Vergleichszahlung (1 Betrachter)

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vogel80

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Hallo @all,

ich habe folgendes Problem.

VORGESCHIHTE:
Vor ca. 3 Jahren hate ich ein Problem (zwei Monate Mietrückstand) mit meinem Vermieter und dieses Problem ging bis zum Gericht, da er mir blöderweise gleich mit Rausschmiss und allem übel drohte.

Der Anwalt, den ich damals mit dieser Angelegenheit beauftragt hatte, ging also für mich vor Gericht und trotz verlorenem Prozess, sprach er mir also immer wieder ein, dass es noch wietere möglichkeiten gebe alles zu klären und ich ging (dumm wie ich war) darauf ein und er noch zweimal in wietere Instanzen.
Daraufhin war der Vermieter so sehr verärgert, dass er zum Schluss vor Gericht darauf bestand, dass ich aus der Wohnung ausziehen soll und somit eine Räumungsklage beantragte und es auch durchbekam.

Dadurch sind mir dann Räumungsklage und natürlich alle Kosten aufgebrummt worden.

Mit dem Vermieter konnte ich mich im nachinein aber ganz nett einigen.

MEIN PROBLEM:
Der Anwalt, der mich bei dieser ganzen Vorgeschichte vertreten hat, wollte nun natürlich auch keine unbedeutende Summe.
Aus Wut dem ganzen gegenüber sah ich es nicht ein, dem Anwalt die volle Summe, die er von mir verlangt zu bezahlen und somit bekam er von mir vorerst nur einen Teil der Gesamtsumme.

Er meldete sich auch eine sehr lange Zeit nicht, sodass ich dachte, dass er es ebenso eingesehen hat, dass auch er nicht sehr unschuldig an meiner misslichen Lage war. Falsch gedacht, denn irgendwann kam er mit einer Rechnung die mich aus den Socken haute und ich zudem auch Zinsen und Versäumniszuschläge aufgebrummt bekam.
Mittlerweile hat er ein EV erwirken können, den ich auch unterschrieben habe, da ich zu der Zeit keine andere Wahl hatte.

Nun könnte ich (durch einen Dritten) 500,00 EUR zahlen.
Die Frage ist nun ob bei einer Forderung von ca. 1800 EUR diese 500 EUR als Vergleiszahlung/Einmalzahlung angebracht sind?
UND VIEL WICHTIGERE FRAGE:
Sollte ich den Anwalt in dem Vergleichsangebot darauf hinweisen, dass durch seine Vertretung in diesem Fall ich meine Wohnung verloren habe, schulden bei dem alten Vermieter und seinen Anwälten habe!?
Oder sollte ich es eher einfach nur bei einem Vergleichangebot belassen und schauen was er dazu sagt?

Sind 500 okay oder sollte man so ein vergleich bei so einer Vorderung weiter unten ansätzen?

Danke vorab für Eure Hilfe...

LG

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Silvia V

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Solltest Du langfristig keine Aussicht auf ein pfändbares Einkommen haben,so könnte der Vergleichsvorschlag erfolgsverprechend sein.
Bist Du erst 25....gesund..dann ist die Chance auf einen Arbeitsplatz mit angemessenem Verdienst zumindestens theoretisch einigermaßen hoch, und ein derartiger Vergleich wird eher ungern akzeptiert.
Solltest Du schon 50+ sein und kränklich,dann wird der Anwalt das Geld gerne nehmen.
Der Hinweis auf die anderen Schulden sollte nicht schaden und ein dezenter Wink in Richtung Privatinsolvenz auch nicht.
 
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