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Vergleichszahlung auch in Raten möglich?

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Torsten68

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#1
Ich habe bei einem Gläubiger schulden dieser hatt sich sehr Lange nicht gemeldet und ich war auch nicht in der Lage die Schulden von damals Hauptforderung 325,76
Forderungsstand 02.05.02 666,51€
Forderungsstand am (heute bekommen) 12.03.09 1074,88
zu begleichen.
Ich lebe momentan mit meiner Frau von Ausbildungsgehalt +ergänzender ALG2

Ich weiß das ich nicht Zahlen muss ich habe am 03.04.07 eine Eidestattliche Versicherung in einem anderen Schuldenfall abgegeben.

Ich würde aber die Schulden gerne Zahlen. Aber in Raten da würde ich ja Jahre Zahlen ohne von der Summe runter zu kommen.

In dem Schreiben was ich heute bekommen habe steht drin:

nachdem wir Sie vor geraumer Zeit bereits mehrfach zur Zahlung aufforderten,
schicken wir Ihnen zur Abwechslung mal eine gute Nachricht. Wir sichern Ihnen unsere Bereitschaft zu, Ihnen bei der Begleichung der Schuld von derzeit
€ 1.074,88
soweit wie möglich entgegen zukommen. Stellen Sie uns doch einfach auf die Probe und unterbreiten uns auf beigefügter Postkarte bis zum
24.03.09
einen Vergleichs-/Zahlungsvorschlag.
An uns jedenfalls soll eine einvernehmliche Regulierung nicht scheitern. Bei uns bedarf es auch keiner 5-oder 7-jährigen Wohlverhaltensperiode wie nach der Insolvenzordnung, sondern in kürzester Zeit könnte der Fall erledigt sein.


Jetzt meine frage kann ich dem Gläubiger vorschlagen das ich 500€ zahle und diese aber in monatlichen raten von 30€ (mehr geht auf keinen fall) abzahle.

Hätte ich da eine Change oder wird man sich auf so etwas nicht einlassen?

Und wie schreib ich das dem Gläubiger?

Ich hoffe ihr könnt mir Helfen

LG
Torsten
 
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Gast
#2
Ich habe bei einem Gläubiger schulden dieser hatt sich sehr Lange nicht gemeldet und ich war auch nicht in der Lage die Schulden von damals Hauptforderung 325,76
Forderungsstand 02.05.02 666,51€
Forderungsstand am (heute bekommen) 12.03.09 1074,88
zu begleichen.
Ich lebe momentan mit meiner Frau von Ausbildungsgehalt +ergänzender ALG2

Ich weiß das ich nicht Zahlen muss ich habe am 03.04.07 eine Eidestattliche Versicherung in einem anderen Schuldenfall abgegeben.

Ich würde aber die Schulden gerne Zahlen. Aber in Raten da würde ich ja Jahre Zahlen ohne von der Summe runter zu kommen.

In dem Schreiben was ich heute bekommen habe steht drin:

nachdem wir Sie vor geraumer Zeit bereits mehrfach zur Zahlung aufforderten,
schicken wir Ihnen zur Abwechslung mal eine gute Nachricht. Wir sichern Ihnen unsere Bereitschaft zu, Ihnen bei der Begleichung der Schuld von derzeit
€ 1.074,88
soweit wie möglich entgegen zukommen. Stellen Sie uns doch einfach auf die Probe und unterbreiten uns auf beigefügter Postkarte bis zum
24.03.09
einen Vergleichs-/Zahlungsvorschlag.
An uns jedenfalls soll eine einvernehmliche Regulierung nicht scheitern. Bei uns bedarf es auch keiner 5-oder 7-jährigen Wohlverhaltensperiode wie nach der Insolvenzordnung, sondern in kürzester Zeit könnte der Fall erledigt sein.


Jetzt meine frage kann ich dem Gläubiger vorschlagen das ich 500€ zahle und diese aber in monatlichen raten von 30€ (mehr geht auf keinen fall) abzahle.

Hätte ich da eine Change oder wird man sich auf so etwas nicht einlassen?

Und wie schreib ich das dem Gläubiger?

Ich hoffe ihr könnt mir Helfen

LG
Torsten
Die Herrschaften wissen, dass bei dir derzeit kein Geld zu holen ist (EV), und sicher ist denen auch klar, dass über lange Sicht bei dir nichts zu holen ist. Deswegen schreiben sie ja auch, dass sie keine Good-will-Periode brauchen, wie während einer Privatinsolvenz - ihre größte Angst, denn dann sehen sie i.d.R. nichts!
Klar kannst du ihnen anbieten 500,- Euro zu zahlen, aber dein Ratenangebot würde ich nicht bei 30,- beginnen, sondern bei 10,-. Vergiß nicht: Du bist zahlungsunfähig! D.h., du müsstest nicht zahlen.


  • Die zweite Variante ist, du schreibst ihnen, dass du ihr Angebot gern annehmen würdest, jedoch lediglich kleine Raten á 10,- zahlen kannst (Immer die kleinstmögliche Rate anbieten, das ist denen immer zu wenig, und wenn sie sich drauf einlassen, dann schachern sie sowieso noch um eine höhere Rate!)
  • Die dritte Möglichkeit ist, du guckst nach, ob du 150,- oder 200,- Euro zusammenkratzt, und bietest das kackfrech als 1x-Zahlung an, so und damit wäre alles abgegolten. (Dazu schreibst du, dass du dieses Angebot nur kurzfristig machen kannst, da es einen weiteren Gläubiger gibt, der dir ein ähnliches Angebot machte wie diese Inkassofirma, und bereits Interesse an dem Geld zeigte. Gleichzeitig erinnerst du die Herrschaften nochmal an deine Erwerbslosigkeit und Hartz IV, und dass es nicht so aussieht, als wenn du bald einen Job findest)
  • Die vierte Möglichkeit ist, dass du 150,- Euro sofort anbietest - vorausgesetzt du hast sie - und den Rest in Raten á 10,- abstotterst.
  • (Und immer daran erinnern, dass du nur die 1074,88 zahlen willst, und das während der Zahlung keine weiteren Zinsen und Gebühren, bzw.andere Kosten auflaufen, die von dir dann nicht übernommen würden! Gilt für die Pkt. 1,2 und 4)
Aber egal wofür du dich entscheidest:
Alles mit einer Kopie für die und als Einschreiben/Rückschein schicken! Sicher ist sicher!

LG
 

Inkasso

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#3
Forderungsstand 02.05.02 666,51€
Ist die Forderung überhaupt tituliert ??
Falls nicht dann ist verjährt

lg
 
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#4
Ein Teilist wech.
Wenn ein Titel existiert, dann über die Forderungen von damals. Es ist nicht davon auszugehen,dass der alte Tiel auch die Kosten danach voll umfasst.

150,-- bis 200,- als Eimalleistung eines wohlwollenden Dritten anbieten. Wollen "Die" nicht haben "Die" Pech.

Die Postkarte, auch wenn da eine Briefmarke drauf ist, nicht absenden. Das wäre eine Art Anerkenntnis der Forderung. Dann hättest Du Pech.
 

Torsten68

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#5
Ist die Forderung überhaupt tituliert ??
Falls nicht dann ist verjährt

lg

Leider habe ich kaum noch Unterlagen über den Fall ausser einen Pfändungs/Überweißungsbesschlus von 27.02.02 und halt das Schreiben vom 02.05.02 das war wohl dann das Schreiben auf das schreiben vom 27.02.02

Ob ein Titel vorliegt kann ich gar nicht sagen nehme aber an das einer vorliegt.

Da die Sache noch weiter zurück liegt ddie Hauptforderung laut Pfändungs/Überweißungsbesschlus waren 325,67€
 

Torsten68

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#6
Ein Teilist wech.
Wenn ein Titel existiert, dann über die Forderungen von damals. Es ist nicht davon auszugehen,dass der alte Tiel auch die Kosten danach voll umfasst.

150,-- bis 200,- als Eimalleistung eines wohlwollenden Dritten anbieten. Wollen "Die" nicht haben "Die" Pech.

Die Postkarte, auch wenn da eine Briefmarke drauf ist, nicht absenden. Das wäre eine Art Anerkenntnis der Forderung. Dann hättest Du Pech.
Genau da ist eine post karte bzw das
 

Inkasso

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#7
Leider habe ich kaum noch Unterlagen über den Fall ausser einen Pfändungs/Überweißungsbesschlus von 27.02.02 und halt das Schreiben vom 02.05.02 das war wohl dann das Schreiben auf das schreiben vom 27.02.02

Ob ein Titel vorliegt kann ich gar nicht sagen nehme aber an das einer vorliegt.

Da die Sache noch weiter zurück liegt ddie Hauptforderung laut Pfändungs/Überweißungsbesschlus waren 325,67€
Schade - ich hatte erst auf Verjährung gehofft :frown:
Dann lass Dir von dem Inkassoladen vorher mal die Kopie des Titels sowie die Abtretungsurkunde gem BGB 410 bzw Vollmacht gem BGB 174 zukommen.
Tenor :

Sehr geehrter Inkassoladen,
Um Ihr Angebot zu überprüfen benötige ich folgende Unterlagen :
Kopie des Titels
Abtreungsurkunde bzw Vollmacht
detailierte Forderungsaufstellung

dann nochmal hier posten

lg
 

Inkasso

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#8
p.s
Postkarte natürlich nicht ausfüllen

lg
 

Torsten68

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#9
Habe gerade noch mal alle gewälzt aber leider nur noch ein Blatt gefunden das zum schreiben vom 2.05.02 zu gehören scheint

DATUM: 2.05.02
Forderungsstand: EUR 666,51 zuzüglich Zinsen ab 15.05.02
Sehr geehrter Herr xxxx
Es wird folgender Vorschlag unterbreitet, an den sich meine Mandantin bis zum 01.09.02 gebunden hält:
Vergleichsweise werden bis zum 01.09.02 EUR 500,00 gezahlt.
Nach Ablauf der zuvor genannten Bindungsfrist ist das Angebot hinfäl
lig, und die Bearbeitung wird wegen des noch offenen Restbetrages
fortgesetzt.
Sollte allerdings aufgrund einer von meiner Auftraggeberin oder mir durchgeführten Vollstreckungsmaßnahme an meine Auftrageberin oder mich ein Erstattungsbetrag überwiesen werden, müsste dieser Betrag als Zahlung in voller Höhe unter Außerachtlassung der getroffen Vereinbarung und der aufgrund dieser bis zu diesem Zeitpunkt evtl. gezahlten Beträge auf die jeweilige reale Restforderung verrechnet werden, auch wenn die Überweisung des Erstattungsbetrages zu einem Zeitpunkt erfolgt, wo der vereinbarte Vergleichsbetrag bereits gezahlt war.
Solange in Bezug auf die jeweilige Restforderung nicht eine Überzahlung eintritt, muss der Vergleichsbetrag trotz Überweisung eines
Erstattungsbetrages in voller Höhe gezahlt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Soll ich das dann im Schreiben mit einbringen?
Dann lass Dir von dem Inkassoladen vorher mal die Kopie des Titels sowie die Abtretungsurkunde gem BGB 410 bzw Vollmacht gem BGB 174 zukommen.
Und was ist mit der Zeitvorgabe die schreiben ja das ich bis zum 24.03.09 meinen Vorschlag unterbreiten soll?
 

Torsten68

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#10
Wenn ich da mit einer Einmalzahlung von 150-200€ ankomme da lachen die sich doch kaputt oder?

Okay vorausgesetzt ich würde 150-200€ auf einmal zahlen können und die sich nicht drauf einlassen weil laut letztem schreiben ja 666,51€ offen waren
( Hauptforderung) bei 325,67€ +(Gebüren und zinsen für den Pfändungs/Überweißungsbesschluss von 27.02.02 )= 666,51€

Jetzt sind es ja 1074,88€

was dann?



Habe gerade auf dem Pfändungs/Überweißungsbesschluss von 27.02.02 noch gesehen

Vollsteckungsbescheidt vom 26.11.92 (ist ja echt schon nee ewigkeit her) könnte das der/ein Titel sein?
 

Inkasso

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#11
Und was ist mit der Zeitvorgabe die schreiben ja das ich bis zum 24.03.09 meinen Vorschlag unterbreiten soll?
Na und ?
Was wollen die nach Verstreichung des Termins denn groß machen ?
Über Deine finanzielle Situation ist das Inkassobüro sicherlich informiert
Den Titel hat das IB m.M für nicht mehr als 5 % der Gesamt Summe gekauft
Ich würde wie erwähnt verfahren :
Detailierte Forderungsaufstellung - Vollmacht bzw Abtretungsurkunde und vor Allem eine Titelkopie (denn Du willst ja sicher sein das Geld der richtige Gläubiger bekommt)

lg
 
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#12
Auf jedem Fall hinsichtlich der bis zum 31.12.2005 angefallenen Kosten und Zinsen den Einwand der Verjährung erheben und um eine diesbezüglich korrigierte Forderungsaufstellung bitten. Die meisten Gläubiger denken nicht daran, sich diese Kosten und Zinsen per Kostenfestsetzungsbeschluss titulieren zu lassen.

LG
strümpfchen
 

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#13
Erst mal: Vorschläge per Postkarte???????? Sehr unüblich. was ist das für ein Laden, der sowas vorschlägt? Außerdem sind 500,- als Angebot viel zu hoch! Biete erst mal 30% an und sage, daß mehr nicht drin ist. Meistens geht das so in etwa durch. Hauptsache, es pfändet dir keiner ins Konto. Wenn sowas ins Haus steht, sag Bescheid, da gibts auch Lösungen. Gruß!
 
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