verfügt das jobcenter über (mein) Betriebsvermögen ? (1 Betrachter)

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soselbständig

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und welche Mitwirkungspflichten bestehen bei Selbständigen für (sein) "geschütztes" Betriebsvermögen ?

Das Betriebsvermögen ist geschützt, wenn es für die Fortsetzung der Erwerbstätigkeit und der damit verbundenen Einkommenserzielung unentbehrlich ist (§ 7 Abs.1 ALG II-V).
siehe WDB-Beitrag Nr.: 120022 url]https://www.arbeitsagentur.de/wissensdatenbank-sgbii/12-zu-beruecksichtigendes-vermoegen[/url]

Kontoguthaben des Geschäftskontos ist unbestritten für die Fortsetzung der Erwerbstätigkeit und der damit verbundenen Einkommenserzielung unentbehrlich und ist damit nicht zu berücksichtigendes Vermögen.
Betriebsvermögen und dessen Verwendung für Betriebsaus-gaben (Anschaffungen, Investitionen , Kosten usw.) ist insofern bei der Ermittlung der Hilfebedürftigkeit nicht zu berücksichtigen.

Für solch nicht zu berücksichtigende Vermögensgegenstände bestehen daher keine Mitwirkungspflichten bei Antragstellung und auch keine Schätzungsbefugnis des jobcenters, da diese nur für zu berücksichtigendes EINKOMMEN oder VERMÖGEN gilt.

nicht zu berücksichtigendes Betriebsvermögen kann also nicht vom jobcenter nicht anerkannt, nicht geschätzt oder bei der Ermittlung des EINKOMMENS berücksichtigt werden, weder bei Antragstellung (sowieso vorl.Bewilligung) noch bei endgültiger Feststellung von zu berücksichtigenden Einkommen oder Vermögen. (Hilfebedürftigkeit)

Wo liegt mein Denkfehler ?
 
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