Verfassungsgerichtspräsident,Die Bürger vertrauen der Politik heute nicht mehr"

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wolliohne

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Von Thorsten Jungholt 18. Februar 2009, 07:13 Uhr


Zum 60. Geburtstag der Verfassung mahnt ihr oberster Hüter Hans-Jürgen Papier die Politiker zu mehr Ernsthaftigkeit. Der Verfassungsgerichtspräsident spricht auf WELT ONLINE über ausufernde Staatsverschuldung, über Enteignungen als letztes Mittel und über Dummschwätzer.

WELT ONLINE: Trotz der Wertschätzung für Grundgesetz und Verfassungsgericht beklagen Sie, das Vertrauen der Bürger in das demokratische System gehe zusehends verloren. Woran machen Sie das fest?

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Papier: Es ist ja unbestreitbar, dass die politischen Akteure und die politischen Parteien einen spürbaren Verlust an Vertrauen und auch Ansehen in der Bevölkerung zu verzeichnen haben. Es gibt tendenziell eine Abnahme der Wahlbeteiligung und eine Abschmelzung der Stammwählerpotenziale der großen Volksparteien. Dagegen haben die Gruppen der Nichtwähler und der Protestwähler Zulauf. Dabei glaube ich nicht, dass die Zahl derer abgenommen hat, die an der Politik interessiert sind. Viele Bürger wissen durchaus, dass die Politik über ganz erhebliche Fragen ihres Lebens, ihrer ökonomischen und sozialen Lage entscheidet. Aber sie vertrauen den gewählten Repräsentanten nicht mehr in dem Maße, wie es nötig wäre.



Verfassungsgerichtspräsident: "Die Bürger vertrauen der Politik heute nicht mehr" - Nachrichten Politik - WELT ONLINE
 

Merkur

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Aber auch den Bürgern kann man nicht mehr trauen. Schimpfen und meckern tun sie alle aber nur zum Karneval kommen sie auf die Straße. Es ist oben wie unten das gleiche ! Wer wirklich etwas ändern will tut es auch .
 
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Aber auch den Bürgern kann man nicht mehr trauen. Schimpfen und meckern tun sie alle aber nur zum Karneval kommen sie auf die Straße. Es ist oben wie unten das gleiche ! Wer wirklich etwas ändern will tut es auch .
Hört sich fast so an wie die die immer sagen: "Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit" :icon_sad:
 
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