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vereitelung der bewerbung

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ofra

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#1
ist es zulässig, dass ich in meinem bewerbungsschreiben angebe, dass ich auf öffentliche verkehrsmittel angewiesen bin, da ich keinen PKW besitze oder kann mir diese anmerkung bereits nachteilig ausgelegt werden (als ob ich gar kein interesse an der stelle hätte) und dadurch eine sperrzeit oder ähnliches entstehen könnte?
 

Grubenpony

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#2
Wenn du die Arbeit wirklich willst und die Entfernung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu schaffen ist, würde ich es weg lassen oder zumindest das persönliche Gespräch abwarten. Anderenfalls kommst du gar nicht erst bis dahin.

Willst du die Stelle nicht, ist dieser Satz sicher geeignet um auch keine weitere Einladung zu bekommen.

Ich habe mal was von "Antibewerbung" gelesen, ich glaube, das würde es schon treffen. Und da kennt die Arge kein Pardon.
 

ladydi12

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#3
Hallo Ofra,

das würde ich nicht tun, weil sonst nachteilig. Das mit dem Führerschein würde ich ggf. im Lebenslauf unterbringen oder bei Fragen erst im Vorstellungsgespräch erwähnen.
Übrigends sieh dir doch mal zum Thema
"Vereitelte " Bewerbungen diesen
Link mal an.

Beinhaltet eine entscheidung des Bundessozialgerichtes zum thema Bewerbungen.

meint ladydi12
 

ofra

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#4
danke den link kenn ich schon. dadurch kam ich ja überhaupt erst auf diese problematik. bei einem früheren bewerbungstraining wurde uns gesagt, wir müssen schon angeben, wenn wir keinen PKW haben.
aber nach dem neuen urteil könnte das schon als nachteil ausgelegt werden.
 
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#5
Hallo ofra,

wozu braucht man als Arbeitnehmer einen PKW? Den braucht man doch nur bei wechselndem Arbeitsort, z.B. wenn man von einer Zeitarbeitsfirma an verschiedene andere Firmen "verliehen" wird. Wie Du Deinen Arbeitsort aufsuchst ist doch prinzipiell Deine Sache, wobei mir klar ist, das bei wechselndem Einsatzort in ländlicher Gegend ein PKW unerläßlich sein dürfte.

Ich möchte in diesem Zusammenhang mal auf die versicherungsrechtliche Problematik bei der dienstlichen Nutzung von Privat-PKW hinweisen. Nutzt man seinen Privat-PKW für dienstliche Fahrten, z.B. vom Arbeitsort A zum Arbeitsort B, kann man im Falle eines Unfalls nicht auf Erstattung der Kosten durch den Arbeitgeber oder dessen Versicherung rechnen! (Habe da den Fall eines Ex-Kollegen in unguter Erinnerung.)

Gruß
Christian
 

ofra

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#6
bei vielen stellenangeboten steht jedoch schon standardmässig dabei: PKW und FS erforderlich. die erwarten einfach, dass man mit dem privatauto angezuckelt kommt.
eigentlich kann es dem AG wurscht sein, wie ich meinen arbeitsplatz erreiche. wenn ich jedoch im vorstellungsgespräch gefragt werde, wie ich zum arbeitsplatz fahre und darauf antworte: mit der bahn, dann ernte ich nur nasenrümpfen und bin schon als bewerber draußen.
irgendwie sehe ich das als benachteiligung der person. man kann nicht von jedem erwarten, dass er einen eigenen PKW hat. schon gar nicht bei der schlechten wirtschaftslage und den hohen benzinpreisen.
ausserdem ist es meine ganz persönliche freiheit ob und welches fahrzeug ich habe. theoretisch könnte ich genauso mit dem privat-jet oder dem hubschrauber fliegen.
 

Grubenpony

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#7
Stimmt. Deshalb habe ich bzw. mein Mann immer reingeschrieben: Führerschein Klasse ..., Pkw vorhanden.

Wessen Pkw steht da ja nicht :lol:

Außerdem kann der ja zwischen Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräch "irreparabel" kaputt gegangen sein :x

Mein Mann ist mit unserer Familienkutsche zum Vorstellungsgespräch gefahren und hat den Job bekommen. Jetzt fährt er mit nem billigen Roller die 25 km jeden Tag hin und auch zurück - und niemand stört sich dran. Warum auch? Ist doch unser Problem.
 
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#8
So sehe ich das auch, ofra!

Ich z.B. habe auch kein Auto, will auch keins haben. Die Firmen, die vom Arbeitnehmer den Besitz eines PKWs verlangen, wollen sich oft die Anschaffung eines Dienstwagens sparen. Nicht nur wegen der Versicherungsproblematik (siehe oben) sondern auch aus Prinzip lehne ich so etwas ab. Demnächst verlangen die noch, daß Du Deinen eigenen PC zur Arbeit mitbringst. (Natürlich ausgestattet mit der neuesten Software des Herrn Gates!)

Wenn ich aber als Arbeitnehmer meine Arbeitsutensilien mitbringen muß, kann ich mich auch gleich selbständig machen, oder?

Gruß
Christian
 
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