Verdienstgrenze bei ALG II-Bezug (1 Betrachter)

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Hallo!

Ich bin ALG-II-Empfänger und arbeitsuchend, arbeite aber selbständig (als freier Autor und VHS-Dozent, beides auf Honorarbasis).

Ich werde in diesem Monat vermutlich – man weiß ja als Honorarkraft nie, wann das Geld kommt – zum ersten Mal Einnahmen knapp über 1100 Euro haben.

Fliege ich damit für diesen Monat aus dem ALG II?

Zwei Dinge sind dabei wichtig:

1. Es handelt sich bei dieser Summe um die EINNAHMEN, nicht um den GEWINN, der wird deutlich unter 1100 Euro liegen.

2. Ich habe ein Kind, das nicht bei mir lebt, dem gegenüber ich aber unterhaltspflichtig bin.

Wird nun der Gewinn oder die Einnahmen (ohne Abzüge) als Berechtigungsgrundlage genommen und gelten für mich 1100 oder 1500 Euro wegen meines Kindes?
 

Martin Behrsing

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Hallo!

Ich bin ALG-II-Empfänger und arbeitsuchend, arbeite aber selbständig (als freier Autor und VHS-Dozent, beides auf Honorarbasis).

Ich werde in diesem Monat vermutlich – man weiß ja als Honorarkraft nie, wann das Geld kommt – zum ersten Mal Einnahmen knapp über 1100 Euro haben.

Fliege ich damit für diesen Monat aus dem ALG II?

Zwei Dinge sind dabei wichtig:

1. Es handelt sich bei dieser Summe um die EINNAHMEN, nicht um den GEWINN, der wird deutlich unter 1100 Euro liegen.

2. Ich habe ein Kind, das nicht bei mir lebt, dem gegenüber ich aber unterhaltspflichtig bin.

Wird nun der Gewinn oder die Einnahmen (ohne Abzüge) als Berechtigungsgrundlage genommen und gelten für mich 1100 oder 1500 Euro wegen meines Kindes?
Es kann ja nur der Gewinn zählen. Einkommen wird ausgerechnet. Solltest Du darüber liegen, bist du dann halt draußen. Sollte es einmaliges höheres Einkommen sein, wird es über mehrere Monate verteilt. Ich hofe ja nicht, dass Du zu den Dozentensklaven gehörst, die für 8-10 Euro brutto (und selbstständig) arbeiten gehen. So ein System sollte man keinesfalls unterstützen.
 

gerda52

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Re: Verdienstgrenze bei ALG II-Bezug

Auch hallo

Leistungsangelegenheit meinte:
Zwei Dinge sind dabei wichtig:

1. Es handelt sich bei dieser Summe um die EINNAHMEN, nicht um den GEWINN, der wird deutlich unter 1100 Euro liegen.

Maßgebl. ist der Gewinn. Bei der Anrechnung werden dann noch Freibeträge berücksichtigt.

2. Ich habe ein Kind, das nicht bei mir lebt, dem gegenüber ich aber unterhaltspflichtig bin.

Wenn Du Deiner Unterhaltspflicht nachweislich immer nachkommst, kann der Dir dadurch nicht zur eigenen Verfügung stehende Betrag auch nicht angerechnet werden.

Wird nun der Gewinn oder die Einnahmen (ohne Abzüge) als Berechtigungsgrundlage genommen und gelten für mich 1100 ?? oder 1500 Euro wegen meines Kindes?

Es gelten die 1200 Euro, da das Kind nicht zur BG gehört.
Diese 1200 Euro stellen aber keinesfalls eine Verdienstgrenze dar. Der Betrag steht lediglich als Grenze für die Berechnung der Freibeträge.
 
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