Verdacht auf Betrug (VE)

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silent

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hallo forengemeinde,

ich wurde vor kurzem zu einem standard termin "besprechen gesundheitlicher, bewerbungstechnischer und beruflichen situation" von meinem zuständigen JC eingeladen, diesen termin habe ich heute wahrgenommen und bin direkt in ein kreuzverhör mit einem sachbearbeiter und einem aussendienstmitarbeiter geraten.

ich wurde zunächst damit konfrontiert das es anonyme hinweise aus der nachbarschaft auf ein "zusammenleben mit der mutter meines kindes gibt". danach wurde mir mitgeteilt das der aussendienstler wohl schon mehrere male versucht hat mir unangekündigt einen hausbesuch aufzudrücken. mich jedoch nie antraf... (möglich da ich niemandem aufmache den ich nicht kenne und der unangekündigt auf der matte steht)

nachdem ich mich nicht kooperativ verhalten habe, wollte der aussendientler direkt mit mir nach hause fahren und meine wohnung begutachten. natürlich nur um eventuelle zweifel auszuräumen. ich habe daraufhin mitgeteilt das ich nach dem "verhör" noch andere sachen zu erledigen habe und zudem kein beistand in der nähe wäre den ich im falle einer besichtigung meiner wohnung zuziehen könnte.

daraufhin wurde mir unterstellt mir wären andere sachen wichtiger. desweiteren wurde mir nahe gelegt mich schnellstens in arbeit zu melden... und ob ich denn überhaupt kein schuldgefühl hätte, letzteres habe ich verneint und den raum anschließend verlassen. ohne zu wissen wie es jetzt weiter geht...

ein paar fakten zur situation,

- ich habe ein kind mit fr.X (knapp 2), wir haben gemeinsames sorgerecht, - ich lebe in einer separaten wohnung im haus von fr.X, ganz offiziell mit mietvertrag welcher dem JC seit einzug vorliegt. bisher gab es auch nie schwierigkeiten damit.
- wir haben keine gemeinsamen versicherungen, keine gemeinsamen konten, meine miete zahle ich brav an das konto von fr.x

fakt ist, niemand unserer nachbarn kennt unsere beziehungstechnische situation und niemand wusste das ich leistungen beziehe. also gehe ich mal davon aus das der aussendienstler entweder bei den nachbarn gefährliches halbwissen erschnüffelt hat oder aber sich das ganze aus den fingern sog...

ich würde mich jetzt natürlich gerne auf den bevorstehenden krieg gut vorbereiten und wäre für anregungen sehr dankbar.

viele grüße :)
 
K

Kuhle Wampe

Gast
Verwende Deine Kraft zunächst darauf, Dir sofort gute beratung zu nehmen.Gehe aber zuallererst zu den Sozialverbänden, trete ein und hole zuerst Beratung. Meist haben die auch Anwälte bei der hand.

Was sich die Jobcenter erlauben, ist unfassbar.Lasse Niemanden in Deine Wohnung rein von diesem JC Volk.
 
E

ExitUser

Gast
hallo silent,

erst mal willkommen hier.

Hast du dazu auch einen schriftlichen Anhörungsbogen bekommen?

Das ganze hört sich an als wollten die lediglich auf den Busch klopfen, weil sie nichts konkretes haben, aber gerne etwas daraus konstruieren wollen. Also warte mal was schriftliches ab, Einstellungsbescheid oder Anhörungsbogen.

Es werden sich bestimmt noch andere User melden.
 
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Je härter ein Verhör ist, desto größer ist der Ermittlungsdruck.
Ein Verhör hat den Zweck Beweise, im Ideal ein Geständnis oder
zumindest Indizien zu erhalten. Z.B. durch Widersprüche.
Dabei wird auch mit Einschüchterung und Hilfen gespielt.
Insgesamt dient ein Verhör dazu, einen in die Enge zu treiben.

Normalerweise ist es ganz einfach. Das was 98% aller die
verhört werden nicht schaffen. Einfach die Klappe halten.
Bei einem Meldetermin ist es nicht ganz so einfach, weil man
ja nicht mitwirkt, wenn man hingeht, seinen Namen nennt,
sich hinsetzt und die Zeit komplett schweigt. War hier auch
schonmal Thema unter Mitwirkungspflicht. Dennoch, dieses
Verhör, auch mit der geplanten Überzahl und dann diesem
Überrumpelungsversuch mit der Unverletzbarkeit der Wohnung
und dem hergeholten Grund über einen Hinweis aus der
Nachbarschaft, dem man nachgehen müsse ist in seiner
Qualität schon beachtlich gut, für so dumme SB`s.

Ich muss sagen, das Du Dich da gut geschlagen hast.
Viele Wirbellose wären da sofort oder mehr eingeknickt.
Die Methoden sind zum :icon_kotz2:

Verhöre liegen in den Ermittlungen nicht vorn, weil sie immer
nur dann gemacht werden, wenn Beweise oder Beweisstücke
fehlen. Also daher, Bangemachen gilt nicht.

Denk daran, Dir steht immer ein Beistand zu. Nutze das, schon bei
Gesprächen.
Anonyme Hinweise :icon_lol:, so macht das die Polizei auch,wenn
sie mal bei einem Jäger in die Wohnung will. :icon_pic:
 

silent

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also ehrlich, ich dachte ich bin im falschen film, zumal der vorwand der einladung da ja schon irreführend war... das einzige was wohl bis dato gemacht wurde ist eine gesprächsnotiz die mir aber nicht ausgehändigt wurde, einen anhörungsbogen oder dergleichen habe ich nicht bekommen, laut einladung war das thema ja auch ein ganz anderes... also habe ich brav meine klappe gehalten und harre jetzt mal der dinge, lange wird es wohl nicht dauern bis entweder jemand mit durchsuchungsbefehl vor der tür steht oder aber ein brief ins haus flattert... die einladung kam übrigens auch ganz normal per post... ich erinnere mich das ich sowas auch schon mal per einschreiben bekommen habe...
 

silent

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Verwende Deine Kraft zunächst darauf, Dir sofort gute beratung zu nehmen.Gehe aber zuallererst zu den Sozialverbänden, trete ein und hole zuerst Beratung. Meist haben die auch Anwälte bei der hand.

Was sich die Jobcenter erlauben, ist unfassbar.Lasse Niemanden in Deine Wohnung rein von diesem JC Volk.

das mit der guten beratung ist in meiner gegend leider ein problem... ich hatte schonmal probleme mit der arge... der anwalt bei dem ich damals war meinte ich solle die füße still halten und abwarten... toller rechtsverdreher... ende vom lied war das mir die arge damals über 3k euro nachzahlen musste da angeblich meine akte verschwunden war... aber der anwalt war da keine hilfe...
 

arbeitslos in holland

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die sache ist gans ein fach:

bei dem verdacht auf VE bastelt man dir eine BG an die backe und du darfst das gegenteil beweisen.
dabei wird das "kaffeesatzlesen" des JC, oder die aussage der denunzianten als tatsache bewertet.

es sein denn:

du wärst eigentümer:

https://www.elo-forum.org/unterkunf...im-automatisch-lebenspartner.html#post1462271

da muß nochmal nachgelegt werden, von den kaffesatzlesern vom verarscheramt :rolleyes:
 

Old Way

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Hallo silent,

das ist ungeheuerlich was du erlebst, wenn auch nicht völlig selten. Hast du bereits Drohbriefe erhalten?

Jobcenter will ins Haus! Nun schon der dritte Drohbrief | Syndikalismus's Blog

Noch ist der Eindruck ganz frisch und sehr authentisch sowie detailreich, du solltest zum Erlebten ein Gedächtnisprotokoll schreiben. Es werden andere Eindrücke dazukommen. Lege dir hierzu also eine Art "Mobbing-Tagebuch" an.

Falls dir die dir zustehenden Leistungen nicht ausgezahlt werden, würde ich eine Eingabe ans BMAS richten und mich über den JC-Geschäftsführer beschweren sowie eine Petition an den Bundestag (bewirkten keine Wunder, aber machen dem JC ein bisschen Druck und bekunden, dass es dir Ernst ist).

Zeitgleich am Sozialgericht einen Antrag auf Einstweilige Anordnung stellen - dabei beachten: Wichtig sind die Beweise! der Mittellosigkeit und noch der Hinweis “mit Bitte um sofortige Vorlage”.

Einstw.Anord.-SGG
Demgegenüber gilt, dass es verfassungsrechtlich unzulässig ist, Nachforschungen über das Intimleben von Partner anzustellen. (BVerfG ebda.; BVerwG 07.04.1995 – 5B 36.94; Münder LPK SGB XII 2005, § 20 Rz. 22) Außerdem verstößt das gegen den Datenschutz. Falls intime Beziehungen dennoch bekannt geworden sind, können sie allerdings ein Anhaltspunkt für innere Bindungen sein.
1.132 „langjähriges Zusammenleben”

Das Bundesverfassungsgericht wertet „langjähriges Zusammenleben” (ebda.) als Indiz für eine Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft. Vor die eheähnliche Gemeinschaft ist gewissermaßen eine Probezeit geschaltet. Das Zusammenleben muss „auf Dauer angelegt” (ebda.) sein. Der Partner muss (wie in einer Ehe) ein Lebensgefährte und nicht nur ein Monats-, Wochen-, oder Nachtgefährte bzw. ein Einjahresgefährte sein.

Leitfaden für Alg II / Sozialhilfe von A-Z - Eheähnliche Gemeinschaft

Weiter so, lass dich nicht einschüchtern.
 

silent

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@Old Way


der termin war ja erst heute... bis dato gab es weder konkrete vorwürfe in schriftlicher form noch irgendwelche drohbriefe... es war quasi ein überraschungstermin...

macht es sinn mal eine akte in kopie anzufordern? bekommt man die so ohne weiteres?
 

Old Way

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Ja, du wirst in der Leistungsakte (Leistungsabteilung, bei den meisten JC noch als Papier-Akte) den entsprechenden erbärmlichen Ermittlungsauftrag an den Außendienst finden.

Ist aber eine eigene Baustelle, die dich, gründlich bearbeiter, eher mehrere Wochen Zeit kosten wird. Dazu empfehlenswert: schriftlich Kontakt aufnehmen zum BfDI (Bonn, Husarenstraße) und dort ein Aktenzeichen bekommen sowie dann fest jedes deiner Schreiben ans JC hin in Kopie nach Bonn.

Akteneinsicht und Antrag auf Datenlöschung ggf. Datenkorrektur bewirkt kein Einstellen der "Verdächtigungen" gegen dich, ist aber sehr sinnvoll, um evtl. in einigen Wochen oder Monaten deinen selbst gewählten Anwalt mit Informationen auszustatten.

Die "anonymen Anzeigen aus der Nachbarschaft" hat sich das JC notfalls selbst geschrieben. Du bekommst sie (bei Akteneinsicht), falls es sie schriftlich gibt, übrigens auf jeden Fall niemals zu sehen (rechne auch eher mitAugenrollen und Gequatsche am Telefon statt mit einem "Text"). Die öffentliche Kassen brechen zusammen, der Druck steigt - du wirst halt Opfer.

Die Schergen im JC kassieren offensichtlich "Kopfprämie" für das Zwangsverheiraten" zu neuen gemeinsamen Bedarfsgemeinschaft.

Auch die Sozialfahnder wollen nicht arbeitslos werden und "kümmern" sich "interessiert" um ihre Objekte der Beobachtung.

Ob ihr händchenhaltend gesehen worden seid, müsste rechtlich weniger von Belang sein, es geht ja v. a. um das gemeinsame Wirtschaften. In den letzten Jahren war schon mal damit zu rechnen, dass sämtliche umliegenden Bäckerei-Verkäufer oder Supermarktkassierer das Konsumverhalten des "Verdächtigen" ausgeforscht hatten. Haupt- und ehrenamtliche Beschäftigte schufen derartig Spitzelnetze wie zu Zeit von Blockwart und StaSi.

Vielleicht bleibt es jetzt sehr lange bei der Drohung gegen dich. Das Gemobbe geht evtl. Jahr für Jahr weiter.

Vielleicht - eher nicht heute, später - sich einen Anwalt nehmen und einen gepfefferten Brief an den JC-Chef schreiben lassen, das Bespitzeln und Verdächtigen einzustellen.

Vielleicht bleibt alles auch bei diesem heutigen Einzelfall und du hörst nichts mehr von der Sache. Wünschenswert wäre es ...
 

silent

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nun meine größte sorge ist eigentlich das mal eben direkt alle leistungen eingestellt werden.

wir kaufen in einer anderen ortschaft ein. daher sind verkäufer und bäcker die falschen ansprechpartner der arge...

ich vermute eher das beim nachbarn ( den ich nicht wirklich kenne) geklingelt wurde...

ich werde mal spaßhalber akteneinsicht anfordern, kann ja nicht schaden den ganzen ramsch mal in kopie zu haben.
 

Old Way

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wir kaufen in einer anderen Ortschaft ein. Daher sind Verkäufer und Bäcker die falschen Ansprechpartner der ARGE ...

Sei da ganz unbesorgt: das ist dem JC bekannt was, wieviel und wo du einkaufst.

Ahaa: "wir kaufen ... ein", gemeinsames Einkaufen, ja sooowas ... wenn das mal sehr schlimm ist (ist es nicht, aber ...).
ich vermute eher, dass beim Nachbarn ( den ich nicht wirklich kenne) geklingelt wurde...

Frage gar nicht erst nicht: "wer war das, wer hat da über mich gequatscht" - du wirst es nicht herausbekommen und dem JC gelingt es so noch mehr, zwischen den Menschen zu spalten bzw. das Klima im Straßenzug zu vergiften.
ich werde mal spaßhalber akteneinsicht anfordern

Ist kein Spaß. Bitte sehr ernst nehmen - oder ganz bleiben lassen.

Wahrscheinlich sollte man volständige Einsicht beantragen, also auch in VerBIS bzw. in die eigentlich jedes Mal angelegten Gesprächsprotokolle bei der Berufsberatung / paP / FM.

TIPP: Kann sehr zäh werden!
nach § 83 Absatz 1 SGB X habe ich Anspruch auf Auskunft über die im Jobcenter [ Stadt ] über mich gespeicherten Daten.
meine Absicht ist, die Löschung der gegebenenfalls nicht (mehr) erforderlichen Daten (§ 84 Absatz 2 SGB X) sicherzustellen

Besser niemals mit dem Kundenreaktionsmanager reden, der schwatzt dich lächelnd zu und arbeitet kalt gegen dich. Die JC sind verpflichtet worden, einen Ansprechpartner für Datenschutz zu haben (der nicht der Geschäftsführer sein darf ...).

Am günstigsten, direkt an den GF des JC zu schreiben.
 

silent

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nabend old way, ich nehme das sehr ernst da es meine existenz betrifft. ich habe auch nicht vor zu fragen wer das was wem gesagt hat, in der regel interessiert es mich nicht was andere über mich reden.

mir ist gerade noch ein anderer gedanke gekommen,,, ich habe irgendwann mal die dreistheit besessen zwecks einer förderung für eine beschäftigung in fr.x unternehmen nachzufragen... vielleicht rührt es daher das man sich plötzlich so interessiert...
 

Old Way

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zwecks einer förderung für eine beschäftigung in fr.x unternehmen nachzufragen... vielleicht rührt es daher das man sich plötzlich so interessiert...

Kann durchaus sein, dass auch ein bisschen "Rache" eine Rolle spielt, es sind eben Menschen dort um JC, intrigante und ziegige Menschen. Die solllten sich eigentlich freuen, dass jemand aktives Interesse an seiner beruflichen Eingliederung zeigt.

Den Außendienst auf keinen Fall ins Haus lassen.

Manche JC haben sich einen "Fragebogen" selbstgebastelt, den auf keinen Fall ausfüllen.
Nach kurzer Zeit rückte die Dame auch damit raus, das es um mich gehe und darum ob wir eine eheähnliche Gemeinschaft seien. Als Antwort habe ich ihr mitgeteilt das ein Hausbesuch darüber jawohl kaum Auskunft geben würde und das JC ja auch die eidesstattliche Versicherung und alle Informationen bereits hat. Sie fragte dann ob wir eine WG seien. Das habe ich verneint und ihr gesagt das es neben WGs ja auch noch andere Gemeinschaften. Ausserdem habe ich sie darüber informiert das ich nicht will das MA des JC sich auch Dinge ansehen, die ICH mitbewohne, sprich ich keine JC MA in meiner Wohnung sehen will.

Da waren sie dann erstmal baff. Sie hat dann nochmal versucht etwas wegen eheähnlicher Gemeinschaft zu konstruieren, woraufhin sie die Antwort erhielt das es sie ja nichts anginge ob und mit wem ich in die Kiste springen würde und selbst das ja wohl nichts darüber aussagt ob ich jemanden finanziell unterstützen möchte/kann oder werde.
Folgende Unterlage wird für sie noch benötigt:

Beigefügter Fragebogen, von Ihnen vollständig unterzeichnet und von allen Bewohnern der Wohnung unterzeichnet.

Bitte reichen Sie die Unterlage bei der benannten Stelle bis zu 19.07.2013 ein.

Für den Bezug von Leistungen .. (blablabla spare ich mir hier´)

Die Blätter des Fragebogens habe ich angehängt

https://www.elo-forum.org/bedarfs-h...129-immer-gleiche-jc-hausbesuch-wegen-ve.html
 

Old Way

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ganz offiziell mit mietvertrag

Sehr gut, ein Mietvertrag ist mit die wichtigste Grundlage, um dein autonomes Wirtschaften zu belegen.

Hoffentlich bezahlst du alle NK - Strom, Heizung - selbst? Wenn die an Daten zu einem Gesamtverbrauch (Wasser, Energie) kämen, an denen du lt. Mietvertrag verbrauchsabhängig beteiligt bist, wäre das nicht so ideal zu Abwehr einer unterstellten gemeinsamen BG.
ich lebe in einer separaten wohnung im haus von fr.X

Die könnten euch ein Scheingeschäft unterstellen.

Wie auch immer: du brauchst keine Daten über Dritte herauszugeben.

Gesprächsinhalte wie heute besser höflich ablehnen: "Alles nur noch schriftlich bitte" - diese Gesprächsinhalte dienen nicht deiner beruflichen Integration. Persönlich dagewesen: Meldezweck erfüllt, sich höflich verabschieden und gehen für heute.

Halt uns gerne auf dem Laufenden.

Alles Gute!
 

silent

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ich bekomme für wasser/heizung eine nebenkostenabrechnung von fr.x dazu ist sie als vermieterin verpflichtet... eine solche liegt mir noch nicht vor da dieses mietverhältniss erst seit anfang des jahres besteht.

also von uns bekommen die definitiv keine daten zu irgendwelchen zählerständen...

ein gespräch vornherein abzulehnen ist schwierig, ich wäre da nicht hin gegangen hätte ich gewusst um was es geht... aber nein... es ging ja laut einladung um meine gesundheit, bewerbungen und berufliche situation...
 

Old Way

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ich bekomme für wasser/heizung eine nebenkostenabrechnung

Optimal, du bekommst eine Rechnung und bezahlst sie. So funktioniert getrenntes Wirtschaften.
ein gespräch vornherein abzulehnen ist schwierig

Klar, den Meldetermin muss man einhalten. Richtig unsachlich wird es aber bei plötzlichen Provokationen.

Was du heute erleben musstest, ist dreist: "Haben Sie denn überhaupt kein Schuldgefühl?" dürfte mich ein Psychologe meines Vertrauens ja gerne fragen, gehört aber nicht in eine Berufsaberatung bzw. in ein Vermittlungsgespräch.
es ging ja laut einladung um meine gesundheit, bewerbungen und berufliche situation...

Das ist immer der Standard, viel anders dürfen bzw. können sie uns nicht einladen / hinlocken. "Ich möchte mit Ihnen über Ihre berufliche Situation sprechen."

Tja, wir müssen also 1. hin und 2. mit dem Schlimmsten rechnen ...
 

Old Way

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Hahh, neuer "Verdacht"
also von uns bekommen die definitiv keine daten zu irgendwelchen zählerständen...

Da ist es: von uns.

Uiuiui, an diese Daten solltest du aber auch gar nicht heran kommen. Zum Beispiel wenn deine Vermieterin sie dir einfach nicht geben will.

Ein jedes uns klingt verdächtig nach wir ...

Du kannst die Daten nicht herausgeben. So was aber auch ...
Die Grenzen der Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 – 64 SGB I sind überschritten, wenn der Träger der Grundsicherungsleistungen einem Leistungsantragsteller aufgibt, Urkunden von einem privaten Dritten zu beschaffen und vorzulegen, der nicht am Sozialleistungsverhältnis beteiligt ist. Auskunftspflichten, die Dritte betreffen, erstrecken sich allenfalls auf Tatsachen, die dem Leistungsempfänger selbst bekannt sind. Grundsätzlich besteht keine Ermittlungspflicht des Leistungsempfängers gegenüber Dritten. ...

Grundsätzlich besteht keine Ermittlungspflicht des Leistungsempfängers gegenüber Dritten. Er braucht sich keine Erkenntnisse zu verschaffen. Daraus folgt, dass auch keine Verpflichtung besteht, Beweismittel – etwa Urkunden – von einem privaten Dritten zu beschaffen und vorzulegen.

LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 14. Januar 2008 - Az. L 7 AS 772/07 ER

Architektonisch ein Haus,
ökonomisch zwei (oder noch mehr) Haushalte.
 

romeo1222

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Frage gar nicht erst nicht: "wer war das, wer hat da über mich gequatscht" - du wirst es nicht herausbekommen und dem JC gelingt es so noch mehr, zwischen den Menschen zu spalten bzw. das Klima im Straßenzug zu vergiften.

Sag das nicht, ich kenne einen Fall, wo ein hohes Tier vom JC Neuwied (Es war nicht die normale Sachbearbeiterin, sondern ein männlicher Vorgesetzter von ihr, sie war nur anwesend bei dem Termin) den Namen gesagt hatte, wer sie anonym angezeigt hatte. Nach der gefälschten Tränendrüse der angezeigten Person musste sie das Geld nur zurückzahlen, eine Anzeige wegen Leistungsbetrug oder Urkundenfälschung oder ähnliches gab es nicht.

Ist also möglich dass man es erfährt, auch wenn natürlich unwahrscheinlich.
 

pinguin

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fakt ist, niemand unserer nachbarn kennt unsere beziehungstechnische situation und niemand wusste das ich leistungen beziehe.
Was ist "Fakt"? Und was heißt, "niemand" wusste es? In dem Augenblick, wo Du etwas nicht persönlich beim Absender in Empfang nimmst, wissen es all jene, die bspw. mit der Übermittlung einer Nachricht zu tun haben, obschon sie punktuell nichts über den Inhalt wissen bzw. wissen sollten.

Und dann kommt hinzu, wo Du gerade wohnst; in der Stadt weiß es u. U. nicht mal Dein Nachbar, auf dem Dorf weiß es garantiert jeder.
 

pinguin

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Ist also möglich dass man es erfährt, auch wenn natürlich unwahrscheinlich.
Unwahrscheinlich? Jeder, der etwas Illegales getan hat, wird sich früher oder später verplappern, sei es aus Dummheit, sei es aus Geltungsbedürftigkeit, sei es aus reiner Geschwätzigkeit heraus oder aus der Kombination aller Faktoren.
 

romeo1222

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Unwahrscheinlich? Jeder, der etwas Illegales getan hat, wird sich früher oder später verplappern, sei es aus Dummheit, sei es aus Geltungsbedürftigkeit, sei es aus reiner Geschwätzigkeit heraus oder aus der Kombination aller Faktoren.

Ich meinte das man erfährt, wer einen "anonym" angezeigt hat. Denke, die meisten JC verraten hier nicht ihre Informanten. Und wer einen anzeigt, macht ja damit nichts illegales, meiner Meinung nach. Solange es natürlich Hand und Fuß hat. Wer willkürlich andere anzeigt, wegen was auch immer, das ist natürlich eine andere Geschichte.
 

silent

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es gab keine anzeige im sprichwörtlichen, es war nur die rede von anonymen hinweisen, "ich" bin hier zugezogen, niemand hier kann auch nur ansatzweise wissen wie "ich" wohne, oder wovon "ich" lebe.

daher tippe ich eher auf "ausgedacht"
 

pinguin

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Und wer einen anzeigt, macht ja damit nichts illegales, meiner Meinung nach. Solange es natürlich Hand und Fuß hat.
Wer kann von sich behaupten, daß er in das Leben eines anderen einen derart tiefen Einblick hat?

@silent
niemand hier kann auch nur ansatzweise wissen wie "ich" wohne, oder wovon "ich" lebe.
Sicher?
- das Innere Deiner Wohnung kennen alle, die Du zwecks Reparaturen, Heizungsablesung etc. reinläßt; -> bist Du ob deren Schweigen so sicher?;
- Dein Wohnumfeld ist garantiert dem Meldeamt bekannt und garantiert wissen die auch, ob Du zur Miete wohnst oder bspw. Eigentum hast und wer evtl. noch mit im Haus oder in Deiner Wohnung wohnt bzw. gemeldet ist; -> bist ob deren Schweigen so sicher?;

Alle, die mit Dir befasst sind, wissen um Dich Bescheid. Im Zweifelsfalle wirst Du schon rund-um-die Uhr beobachtet und merkst es nicht.
 
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