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Verbraucherinsolvenzen steigen immens

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edy

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Weniger Firmen machen Pleite
Verbraucher melden hingegen häufiger Insolvenz an
Der seit Jahresanfang anhaltende Rückgang der Unternehmensinsolvenzen hat sich auch im Mai fortgesetzt. Im Gegensatz dazu leisten immer mehr Verbraucher einen Offenbarungseid.

Berlin · 5. August · sal/rtr · Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes registrierten die Gerichte im Mai 3100 Firmeninsolvenzen, ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In den ersten fünf Monaten des Jahres lag die Zahl der Insolvenzen mit 15 707 sogar um fast fünf Prozent niedriger als im Vorjahr.

Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) wertete den Rückgang als Beleg für eine konjunkturelle Erholung: "Es gibt schon seit einiger Zeit einen deutlichen Überschuss an Unternehmensgründungen gegenüber Unternehmensinsolvenzen." Dagegen zeigen die Daten nach Einschätzung von Unionsfraktionsvize Ronald Pofalla, dass die rot-grüne Wirtschaftspolitik Verbraucher und Unternehmen schädigt: "Im Gegensatz zu unseren europäischen und amerikanischen Partnern bleiben die Insolvenzen auf einem Rekordhoch."

Einen drastischen Pleiten-Anstieg gab es im Gegensatz zu den Firmen bei den Verbrauchern, von denen 5196 den Gang zum Insolvenzrichter antraten, 46 Prozent mehr als im Mai 2004. Von Januar bis Mai lag die Zahl der Verbraucherinsolvenzen mit 25 201 um knapp 42 Prozent höher als im Vorjahr.

Die Gerichte bezifferten die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger für Mai 2005 auf 2,8 Milliarden Euro - davon betrafen 60 Prozent Unternehmen. Vor einem Jahr beliefen sich diese Forderungen auf drei Milliarden Euro.


quelle: Frankfurter Rundschau, 06.08.05
 

Silvia V

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Das wundert mich nun wirklich nicht.Die ersten Reserven sind verbraucht
und wer mit ALG II überleben will,ist nicht mehr in der Lage die Verbindlichkeiten aus besseren Zeiten zu bedienen.


Gruß

Silvia
 

Visionen2005

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Was haben die denn erwartet? Dass mit Hartz 4 die versteckten Gelder der Arbeitslosen zum Vorschein kommen? Ein Rattenschwanz ohne Ende. :|
 
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