Verbraucherinsolvenz (1 Betrachter)

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Hilfeopfer

Elo-User*in
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"Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) bekräftigte jetzt noch mal, dass sie die Wohlverhaltensphase von sechs auf drei Jahre verkürzen will. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Schuldner bereits ein Viertel der Forderungen bezahlen kann."

Es glaubt doch nun wirklich keiner, dass die Inso erleichtert werden soll. Kaum ein Schuldner kann innerhalb von drei Jahren 25% der Forderungen aufbringen.
Was ist mit den Schuldner, die diese Quote nicht erreichen können?
 

Al Bandy

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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25% im Vergleich auf einen Schlag bezahlt und man kann sich die Insolvenz gänzlich ersparen.
Voraussetzung ist,man einigt sich,geht manchmal auch schon mit 20%
Und bei der neuen verkürzten Insolvenz 25 % innerhalb 3 Jahren abstottern,ist dann wohl eine Lachplatte.
Und wer das nicht kann,bekommt dann halt keine verkürzte Insolvenz.

Zbs. in England und Frankreich dauert eine Insolvenz 12-bis 15 Monate.
In Germany kann man davon nur Träumen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28343

Gast
Wird die Quote nicht erreicht bleibt es bei den 6 Jahren.

Wer in Insolvenz geht lebt vorher und während dessen schon am Limit. Angesichts der Arbeitsmarktlage haben viele einen flexiblen Null-Plan, wo mit viel Pecht für den Gläubiger am Ende nichts bei raus kommt. Vielleicht sollen Insolaner dazu verleitet werden wenigsten die Quote zu erreichen, damit die Gläubiger überhaupt etwas bekommen?

Bei Bezahlung wenigstens der Verfahrenskosten ist nach 5 Jahren Schluss? Hm, wenn doch eh nichts zum Zahlen vorhanden ist, wie soll Mensch dann die Verfahrenskosten während dessen begleichen, um in den Genuß der 5 Jahres- Dauer zu kommen?

Bin ja mal gespannt, was dabei am Ende raus kommt.
 
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