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Vedrdienstausfall beim 1-Euro Job

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Roadqueen

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Ich hatte bei der Hartz-IV Beschäftigungstherapie einen Arbeitsunfall, da mein Auge beim Astschneiden unliebsame bekanntschaft mit selbigem gemacht hat. Das Resultat der Sache war Schlussendlich eine Krankmeldung über 8 Tage. Jetzt kann-(oder will) mir beim Amt keiner sagen ob mir Verdienstausfall zusteht oder nicht. Weiß vielleicht jemand etwas über dieses Thema und könnte mir dabei vielleicht helfen.
 

Ironwhistle

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Ich kann es dir nicht mit Sicherheit sagen, aber ich denke in dem Fall sollte dir ein Verdienstausfall zustehen...
 

gelibeh

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Da diese 1€ eine Mehraufwandsentschädigung sind, eben für den Mehraufwand, den Du hast, wenn Du dort antrabst, sehe ich schwarz für Dich. Denn wenn Du dort nicht aufläufst hast Du nach deren Logik auch keinen Mehraufwand. Es ist eben kein Verdienst .
 
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Es ist richtig, was gelibeh schreibt, einen Verdienstausfall bekommst Du leider nicht.

ABER:
ich hoffe, Du hast diesen Unfall ordnungsgemäß bei einem D-Arzt oder in der Amblulanz eines Krankenhauses als Arbeitsunfall protokollieren lassen.

Wenn da ein Ast gegen das Auge geprallt ist, besteht die Möglichkeit eines Hämatoms oder einer sonstigen Verletzung, welche nicht gleich sichtbar ist, sondern als Spätfolge zutage tritt.

Eine AU hast Du ja bekommen.Vom Hausarzt?
 

Bruno1st

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Tinkalla schrieb:
ABER:
ich hoffe, Du hast diesen Unfall ordnungsgemäß bei einem D-Arzt oder in der Amblulanz eines Krankenhauses als Arbeitsunfall protokollieren lassen.
Auf jeden Fall alles dokumentieren und auch vom Arbeitgeber verlangen, daß dieser den Unfall meldet und dir Kopien davon gibt. Ebenso würde ich auch Daten der Kollegen sammeln die dabei waren, usw. Geh auf Nummer Sicher und verlasse dich nicht auf die Arge.

Wie sah es mit Schutzausrüstung aus ? Denn beim Baumschneiden sind solche Unfälle "normal".
 

Robinson

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Schmerzensgeld nach § 847 BGB kann man nur bekommen, wenn eine andere Person eine "unerlaubte Handlung" nach § 823 BGB begangen hat.

Ein Ast gilt nicht als juristische Person.

Außerdem gibts kein MAE, da während der Krankheit kein Mehraufwand entsteht.
 

Rote Socke

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Ein Ein-Euro-Job kann ins Auge gehen. :evil:

Schluss mit lustig.

Da der Ein Euro Job 1. erzwungen wurde unter Androhung der Entziehung der Lebensgrundlage wurde die Gefahr einer Verletzung von der Arge und vom Träger gebilligt.
Der Träger hatte es entgegen seiner Sorfaltspflicht unterlassen zu kontrollieren ob entspr. Unfallschutzmaßnahmen (Schutzbrillen) ausgegeben und getragen wurden. Ich würde auf jedem Fall die Berufsgenossenschaft über die Umstände informieren.
2. Stellt dieser Unfall keine privat verursachte Krankheit dar. Es ist und bleibt ein Arbeitsunfall mit der Konsequenz, das der Verunfallte bei bleibenden Schäden auf eine Rente klagen kann.
Ich sehe keine Minderung der Mehraufwandentschädigun. Im Gegenteil sollten de Kosten der Behandlung zur Wiederherstellung der Gesundheit im vollem Umfang der Träger heran gezogen werden.

Das ist meine pers. Meinung.

Gute Besserung wünscht
Rote Socke
 
E

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Gast
Rote Socke,

Du hast mit Deiner Meinung vollinhaltlich recht.
Dafür ist es aber erforderlich, dass der Arbeitsunfall- wie ich oben schon gesagt habe- D-ärztlich aufgenommen wird.

Dass heisst: Ein D-Arzt ist autorisiert, den Arbeitsunfall auf einem entsprechenden BG-Formular zu dokumentieren, die Verletzungen festzustellen, zu beurteilen und zu behandeln.
Das ganze wird dann an die entsprechende BG( hier, in dem Fall, die Verwaltungs-BG) weitergeleitet und von dort aus erfolgen die weiteren Schritte.

Bei bleibenden Folgeschäden steht dann auch eine entsprechende Rente zu erwarten. Und bei Verletzung der vorgeschriebenen Sorgfaltspflichten, wird auch der 'Arbeitgeber' in die Verantwortung genommen.

Nur als Hinweis: geschieht ein Wegeunfall, wenn man auf dem Weg zum Arbeitsamt/ ARGE ist, wird sogar dieser als Arbeitsunfall gewertet.
 

Roadqueen

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Danke für die vielen Antworten. Ihr hab mir sehr weiter geholfen.
suuuuuuuuper Forum. :klatsch: :daumen: 5sterne :stern: :stern: :stern: :stern: :stern:
 
E

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Zusätzlich zu dem, was Tinkalla undRote Socke geschrieben haben, würde ich auch alle Mehrkosten, die durch diesen Unfall geschehen sind, auflisten, mit Belegen versehen und als zusätzlichen Aufwand im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit beim Träger der Maßnahme beantragen.

Kann ja wohl nicht richtig sein, dass MAEler keine richtige Schutzbekleidung (Schutzbrille) erhalten und dann noch die Mehrkosten, die daraufhin entstehen, selber tragen sollen.
 
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Barney schrieb:
Kann ja wohl nicht richtig sein, dass MAEler keine richtige Schutzbekleidung (Schutzbrille) erhalten und dann noch die Mehrkosten, die daraufhin entstehen, selber tragen sollen.
:daumen:
Stimmt, Barney, darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Es fielen ja auch noch Fahrtkosten etc. zum Arzt usw. an. Klar, die sollten wirklich erstattet werden.
 

Bruno1st

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Barney schrieb:
...... auflisten, mit Belegen versehen und als zusätzlichen Aufwand ......
Hinweis : Belge können auch Eigenbelege sein !!!
z.B. km Aufstellung wenn dich jemand zur Untersuchung gefahren hat, usw.
Du brauchst nicht für alles einen gedurkcten Beleg - auch wenn die Typen das sicher verlangen.

Das Finanzamt hat in der Fortbildung meine Fachbücher auch anerkannt, weil die im Regal standen, ich diese aber bis zu 20% günstiger privat (als Mitarbeitereinkauf über einen Bekannten) bekommen habe.
 
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