Vater vor kurzem verstorben; Mutter muss jetzt ins Pflegeheim (1 Betrachter)

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Heikejessi

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Hallo,

ich frage hier für den Sohn meiner Freundin. Der Vater ist im Juni diesen Jahres verstorben, vor sechs Wochen bekam meine Freundin einen Schlaganfall. Beide hatten vorher schon Pflegestufe 2 und der Sohn war Pfleger der Mutter.

Wie gesagt, ist der Vater verstorben und nun muss meine Freundin ins Pflegeheim. Der Sohn (21 J. und sehr sehr unselbständig, da ihm nie was zugetraut wurde) wohnt nun noch in der elterlichen Wohnung. Er hat keine Ausbildung und auch keinen Job, da er 1. die Mutter pflegte und 2. in einer Abendschule versucht, seinen Realschulabschluß nachzumachen.

Die Familie behzog teilweise Altersrente, teilweise ergänzendes Arbeitslosengeld II und zweimal Pflegegeld Stufe 2. Nun ist da ja einiges weggefallen. Nämlich einmal Pflegegeld und es gibt nun nur noch Witwenrente nach dem verstorbenen Vater.

Ich gehe davon aus, dass der Sohn jetzt aus der Wohnung ausziehen muss, da zu groß und zu teuer. Ich will ihm da irgendwie helfen, weil er alleine damit überhaupt nicht klar kommen würde und weil es meine Freundin ist, die da jetzt ins Heim muss.

Wie gehe ich die ganze Sache jetzt an? Zum Jobcenter und dort erst mal mitteilen, dass sie jetzt ins Heim geht, klar. Der Sohn braucht eine kleinere Wohnung, die nicht so einfach zu finden sein wird. Wieviel darf sie kosten? Zahlen die erst mal noch die größere Wohnung?

Er wird die Nebenkosten, die da monatlich zu zahlen sind, nicht zahlen können. Die hatten allein durch das Sauerstoffgerät des Vater monatliche Stromkosten von 150 Euronen, die erst gesenkt werden, wenn die Abrechnung ansteht. Also muss er so schnell wie möglich aus der großen Wohnung raus. Aber woher so schnell eine neue hernnehmen?

Er selbst wird wahrscheinlich ab sofort monatlich dann nur noch die 399 Euro bekommen, das sehe ich doch richtig?

Oh man, alles ganz schön kompliziert. Ich wäre für kurze Hilfe dankbar.


LG
 

Kerstin_K

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Hallo,

ich frage hier für den Sohn meiner Freundin. Der Vater ist im Juni diesen Jahres verstorben, vor sechs Wochen bekam meine Freundin einen Schlaganfall. Beide hatten vorher schon Pflegestufe 2 und der Sohn war Pfleger der Mutter.

Wie gesagt, ist der Vater verstorben und nun muss meine Freundin ins Pflegeheim. Der Sohn (21 J. und sehr sehr unselbständig, da ihm nie was zugetraut wurde) wohnt nun noch in der elterlichen Wohnung. Er hat keine Ausbildung und auch keinen Job, da er 1. die Mutter pflegte und 2. in einer Abendschule versucht, seinen Realschulabschluß nachzumachen.

Die Familie behzog teilweise Altersrente, teilweise ergänzendes Arbeitslosengeld II und zweimal Pflegegeld Stufe 2. Nun ist da ja einiges weggefallen. Nämlich einmal Pflegegeld und es gibt nun nur noch Witwenrente nach dem verstorbenen Vater.

Ich gehe davon aus, dass der Sohn jetzt aus der Wohnung ausziehen muss, da zu groß und zu teuer. Ich will ihm da irgendwie helfen, weil er alleine damit überhaupt nicht klar kommen würde und weil es meine Freundin ist, die da jetzt ins Heim muss.

Wie gehe ich die ganze Sache jetzt an? Zum Jobcenter und dort erst mal mitteilen, dass sie jetzt ins Heim geht, klar. Der Sohn braucht eine kleinere Wohnung, die nicht so einfach zu finden sein wird. Wieviel darf sie kosten? Zahlen die erst mal noch die größere Wohnung?

Er wird die Nebenkosten, die da monatlich zu zahlen sind, nicht zahlen können. Die hatten allein durch das Sauerstoffgerät des Vater monatliche Stromkosten von 150 Euronen, die erst gesenkt werden, wenn die Abrechnung ansteht. Also muss er so schnell wie möglich aus der großen Wohnung raus. Aber woher so schnell eine neue hernnehmen?

Er selbst wird wahrscheinlich ab sofort monatlich dann nur noch die 399 Euro bekommen, das sehe ich doch richtig?

Oh man, alles ganz schön kompliziert. Ich wäre für kurze Hilfe dankbar.


LG
Als erstes ein gutes Heim suchen.
 

Fabiola

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Wie gesagt, ist der Vater verstorben und nun muss meine Freundin ins Pflegeheim. Der Sohn (21 J. und sehr sehr unselbständig, da ihm nie was zugetraut wurde) wohnt nun noch in der elterlichen Wohnung. Er hat keine Ausbildung und auch keinen Job, da er 1. die Mutter pflegte und 2. in einer Abendschule versucht, seinen Realschulabschluß nachzumachen.
(...)
Bezieht er bereits AlgII?
Ich gehe davon aus, dass der Sohn jetzt aus der Wohnung ausziehen muss, da zu groß und zu teuer. (...)
Falls er AlgII bezieht, dann käme wohl eine sog. Kostensenkungsaufforderung vom JC, dass er seine Miete durch Untervermietung, Verhandlung mit dem Vermieter oder durch Umzug auf das 'angemessene Maß' senken muss. Dafür wird ihm längstens sechs Monate Zeit eingeräumt. Bis zum Ablauf der sechs Monate muss die Miete (KdU) voll bezahlt werden.
Falls er kein AlgII bezieht, dann sollte er schleunigst einen Antrag stellen. Auch dann gilt das gleiche wie oben beschrieben.

(...)
Der Sohn braucht eine kleinere Wohnung, die nicht so einfach zu finden sein wird. Wieviel darf sie kosten? Zahlen die erst mal noch die größere Wohnung?

Die angemessenen Kosten der Unterkunft (KdU) hängen vom jeweiligen Wohnort ab.
Schau mal hier rein: Harald Thome - Örtliche Richtlinien


Er wird die Nebenkosten, die da monatlich zu zahlen sind, nicht zahlen können. Die hatten allein durch das Sauerstoffgerät des Vater monatliche Stromkosten von 150 Euronen, die erst gesenkt werden, wenn die Abrechnung ansteht.

Er soll sich mit dem Stromversorger in Verbindung setzen, den Fall schildern und um eine geringere Abschlagszahlung bitten. Bei mir war das seinerzeit problemlos möglich.
Was die sonstigen Nebenkosten betrifft, sollte er sich entsprechend mit dem Vermieter in Verbindung setzen.
Ansonsten warte morgen einfach mal weitere Antworten ab - um diese Uhrzeit sind nicht mehr so viele User hier unterwegs.

Good Luck an Euch!!!
 

Heikejessi

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Erstmal Danke. Ein Heim ist bereits gefunden, es geht jetzt darum, dass ich/wir irgendwie den Sohn unterbringen.

Da kommt eine Riesenarbeit auf ihn und mich zu. Mutter kann sich nicht kümmern, da ist noch ein Bruder der Mutter. Ich hoffe, er hilft mit, sonst bin ich für die nächsten Monate ausgebucht.


LG
 
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