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v. d. Leyen will Kindergeld zurück.

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Master of Desaster

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#1
Vor 1 Minute auf WDR2 diese Meldung:
Arbeitsministerin von der Leyen besteht darauf das zuviel überwiesene Kindergeld von Hartz-IV-Empfängern zurückfordern. Schließlich handelt es sich hier um Geld der Steuerzahler.

Hat die Frau mal überlegt zu welcher Verwaltungsorgie sie da einläd? Von den Kosten ganz zu schweigen. Ich hoffe Ihr schreibt schon alle Eure Widersprüche
 

Catsy

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#4
na ja, sie ist ja nicht mehr "Familienministerin" sondern "Arbeitsministerin" und da Kinder ja nicht arbeiten (dürfen), steht ihnen ja auch kein Geld zu - da bläst sie voll ins Horn von Koch!

Dass ihr Arbeitsministerium das u.a. selbst verbockt hat - pssst, das verschweigen wir jetzt lieber!

Brrrr, unsere Regierung ein einziges Brechmittel! (Herr Rösler, da könnten Sie gleich Einsparpotential anmelden für die KK - Krankenhäuser bekommen keine Brechmittel mehr - dem Patienten wird in Zukunft ein Bild unserer Regierungsmitglieder gezeigt - das hat die gleiche Wirkung!)
 

Martin Behrsing

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#6
Von der Leyen besteht auf Kindergeld-Rückzahlung – Erwerbslosenforum rät vorläufig ni

„Einfach im Februar Geld abziehen ist nicht“ – Auch das BMAS muss sich an den Rechtsweg halten

Bonn - Wegen eines Behördenfehlers, der vermeidbar gewesen wäre, müssen viele Hartz-IV- Bezieherr 20 Euro Kindergeld je Kind zurückzahlen - und Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will auch nicht darauf verzichten. Das sei auch Geld des Steuerzahlers, das zu viel ausgezahlt worden ist, und das müsse wieder zurückgeholt werden, sagte sie in Berlin. Das Erwerbslosen Forum Deutschland zum Widerspruch einlegen und erstmal nicht zu zahlen. Im übrigen sei die Praxis vieler Hartz IV-Behörden rechtlich nicht hinzunehmen, dass das Geld mit dem Februar ALG II-Geld verrechnet würde. „Einfach Geld einbehalten ist nicht. So etwas ist nur dann zulässig, wenn den Leistungsbezieher eine Schuld trifft. So muss sich die Behörde gedulden, bis die Eltern beispielsweise durch Beendigung des Leistungsbezugs in der Lage sind, das Geld zurück zuzahlen. Deshalb raten wir bei derartigen Rückforderungsbescheiden dringend dazu unseren Musterwiderspruch zu verwenden, der dann aufschiebende Wirkung entfaltet. Bis jetzt haben schon einige Behörden ihr rechtswidriges Verhalten erkannt und dem Widerspruch abgeholfen“, sagte Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.



weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 
E

ExitUser

Gast
#7
BERLIN - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist nicht bereit, auf die Rückzahlung des an Hartz-IV-Bezieher zu viel ausgezahlten Kindergeldes zu verzichten. „Das ist einfach Geld, das zu viel ausgezahlt worden ist und das jetzt von den Behörden – auch als Geld des Steuerzahlers – wieder zurückgeholt werden muss“, sagte von der Leyen am Donnerstag in Berlin.

Kosten und Nutzen der Rückforderung lägen „in einem vernünftigen Rahmen“, fügte die Ministerin hinzu. Zuvor hatte die nordrhein-westfälische SPD-Chefin Hannelore Kraft in der „Bild“-Zeitung erklärt, es lohne sich wegen des riesigen bürokratischen Aufwands nicht, das Geld zurückzuholen. „Das kostet im Zweifel mehr als die 20 Euro.“ Deshalb hatte Kraft die Bundesregierung aufgefordert, das Geld den betroffenen Familien zu überlassen. Genauso hatte zuvor auch NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) argumentiert.
Abendzeitung - Von der Leyen bleibt bei Kindergeld-Rückzahlung hart

Das die EmpfängerInnen von diesen 20€ auch Steuerzahler sind, ist ihr anscheinend "entfallen". :icon_twisted:
 

Catsy

Elo-User/in
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#8
Und dass für die Rückforderung der "Überzahlung" jeweils bis zu 80,- Euro Verwaltungsaufwand erforderlich ist - wovon wird das denn bezahlt? Nicht vom Geld der Steuerzahler????:icon_kotz:

Also: um 20 Euro zurückzuerhalten ist es wirtschaftlich gerechtfertigt, 80 Euro Verwaltungskosten zu verursachen! Selbst wenn man dann die 20 Euro bekommt und von den 80 Euro abzieht, bleibt pro Fall ein Verwaltungsaufwand von 60 Euro

für den Steuerzahler!

Das ist o.k. dann - die 20 Euro für das Kind wären dem Steuerzahler nicht zuzumuten gewesen?!

Herr lass Hirn herab ..............:icon_eek:
 
E

ExitUser

Gast
#9
Und dass für die Rückforderung der "Überzahlung" jeweils bis zu 80,- Euro Verwaltungsaufwand erforderlich ist - wovon wird das denn bezahlt? Nicht vom Geld der Steuerzahler????:icon_kotz:

Also: um 20 Euro zurückzuerhalten ist es wirtschaftlich gerechtfertigt, 80 Euro Verwaltungskosten zu verursachen! Selbst wenn man dann die 20 Euro bekommt und von den 80 Euro abzieht, bleibt pro Fall ein Verwaltungsaufwand von 60 Euro

für den Steuerzahler!

Das ist o.k. dann - die 20 Euro für das Kind wären dem Steuerzahler nicht zuzumuten gewesen?!

Herr lass Hirn herab ..............:icon_eek:
Es gibt das Geld der Steuerzahler und das Geld der Steuerzahler.

Das Geld der Steuerzahler, das "zur Rettung der Banken" verpulvert wurde, ist "gutes Geld"

Das Geld das für die "gemeine Bevölkerung" ist, ist natürlich nicht im Interesse der Steuerzahler, die diese Polik vertritt (Leistungsträger ab 1 Mio.) und deswegen muss dieses Geld eben wieder zurückgeholt werden.

:icon_twisted: :biggrin:
 

ela1953

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#10
es geht den Argen nur darum, so wenig Geld wie möglich an den HE zu zahlen.

Daher ist Azubisohn jetzt hier ausgezogen und ich bekomme 164 + 190 Euro mehr jeden Monat.

Hätte das Jobcenter nicht auf der Anrechnung des KG als mein Einkommen bestanden, hätten die 190 Euro jeden Monat gespart (KdU Anteil )
 
E

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Gast
#12
Ja ja... es muss alles seine Richtigkeit haben.

Ich möchte mich hier und jetzt nochmal bei allen Wählern und Wählerinen von ganzen Herzen bedanken, die unsere Schwarz-Gelbe Regierung erst ermöglicht haben.
I Love You!
:icon_hug:


HOFFE DOCH STARK, DAS ES SATIRE IST ODER :icon_eek::icon_kinn:
 

Bambi_69

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#14
Tja, so sind sie unsere Regierende.
60 Euro Verlust-Geschäft? Oder gar mehr (z.B. im Falle eines Auszugs aus einer Bedarfsgemeinschaft)? Ach das macht nix, Hauptsache die bösen bösen Elos bekommen auch ja nicht zuviel bzw. es zu einfach gemacht.
Ein Elo darf auf gar keinen Fall so leben, wie ein Erwerbstätiger. Koste es was es wolle.
Ein Elo muss "angemessen" essen, leben und wohnen. Nicht dass der Erwerbstätige noch neidisch wird...

Liebe Grüße
Bambi_69
 

exzess

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#16
........sehr interessant ist, dass diese frau 1980 ihr studium der volkswirtschaftslehre abgebrochen hat. kein weiterer kommentar.

gruss ex.
 
E

ExitUser

Gast
#17
Es gibt das Geld der Steuerzahler und das Geld der Steuerzahler.

Das Geld der Steuerzahler, das "zur Rettung der Banken" verpulvert wurde, ist "gutes Geld"

Das Geld das für die "gemeine Bevölkerung" ist, ist natürlich nicht im Interesse der Steuerzahler, die diese Polik vertritt (Leistungsträger ab 1 Mio.) und deswegen muss dieses Geld eben wieder zurückgeholt werden.

:icon_twisted: :biggrin:
Das trifft den Nagel auf den Kopf!!
 

sogehtsnich

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#18
um 20 Euro zurückzuerhalten ist es wirtschaftlich gerechtfertigt, 80 Euro Verwaltungskosten zu verursachen!
So arbeiten eben unsere staatlichen Institutionen, besonders ARGE und BA!
Auch ein Grund, warum Hartz IV so "teuer" ist!
 
E

ExitUser

Gast
#20
um 20 Euro zurückzuerhalten ist es wirtschaftlich gerechtfertigt, 80 Euro Verwaltungskosten zu verursachen!
So arbeiten eben unsere staatlichen Institutionen, besonders ARGE und BA!
Auch ein Grund, warum Hartz IV so "teuer" ist!
Tja, was soll man dazu noch sagen? :confused:

Bei 20 Euro wären das 80 Euro, bei 200 Euro = 800, bei 2.000 = 8.000 usw.
Wenn man es so betrachtet, was für ein Schwachsinn :icon_neutral: das Geld könnte man sinnvoller einsetzen...
 
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