UVgA / Ganzil welche rechtliche Folgen?

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IchSelbst

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Ab kommenden Montag soll ich an einer UVgA (Unterstützung der Vermittlung mit ganzheitlichem Ansatz) teilnehmen ("bfz - Berufliche Fortbildungszentren -gemeinnützige GmbH"). Was hat das für rechtliche Folgen für mich? Bin ich dann "weg" von der Arbeitsagentur? Eine EGV (Eingliederungsvereinbarung) habe ich nie gesehen - geschweige denn unterschrieben.

Die Maßnahme läuft 6 Monate - also vom 6.7.2009 - 5.1.2010. Mein ALG 1 Anspruch läuft aber nur bis 30.12.2009. OK - das sind nur ein paar Tage Überhang, aber trotzdem. Oder hat ALG 1 Anspruchsdauer damit nichts zu tun?

Problem für mich:
Bis zu meiner Arbeitssuchend-Meldung am 1.1.2009 war ich Selbständig - einzelne EDV-Kunden-Aufträge (und freiwillig arbeitslosenversichert). Aufgrund schlechter Auftragslage habe ich mich seit 1.1.2009 Arbeitssuchend gemeldet. Ich mache zur Zeit meine Selbständigkeit weiter (unterhalb von 165 EUR monatlich und unter 15 Wochenstunden). Sobald aber wieder vereinzelt größere Aufträge reinkommen will ich mich z.B. für 14 Tage "nicht-arbeitssuchend" melden. Ich habe da auch schon in den nächsten Monaten was in Aussicht. Wie geht das jetzt, wenn ich diese UVgA für 6 Monate antrete? Wie "bindend" ist das dann? Muß ich mich dann beim Bildungsträger vorübergehend abmelden oder bei der Arbeitsagentur?

Kann ich diese Maßnahme ablehnen?
Zielgruppe laut Prospekt des "bfz": "Arbeitslose oder arbeitssuchende Frauen und Männer, die sich auf dem Arbeitsmarkt neu orientieren wollen und müssen."

Hm, ich will mich eigentlich nicht "neu orientieren" ...

Und, laut Prospekt des "bfz": 2 Präsenztage pro Woche!
Die Zeit würde ich lieber in die Kundengewinnung (Akquise) stecken.

Was wäre, wenn ich mich ab Montag für z.B. eine Woche "nicht-arbeitssuchend" melde? Wann wäre dann erfahrungsgemäß mit einer erneuten UVgA zu rechnen ? Direkt anschließend?
 
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