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USA: In der Stadt Ferguson tobt der Bürgerkrieg

Paolo_Pinkel

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#1
n der US-Stadt Ferguson kommt es seit fünf Tagen zu schweren Ausschreitungen zwischen Polizisten und Anwohnern. Ursache ist die Tötung eines jungen Afroamerikaners durch einen Polizeibeamten. Die Sicherheitskräfte haben die gesamte Stadt abgeriegelt und setzen Tränengas und Gummigeschosse ein. Ein US-Abgeordneter beklagt sich über die massive Militarisierung der Strafverfolgungsbehörden.
==> USA: In der Stadt Ferguson tobt der Bürgerkrieg | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
 
G

Gast1

Gast
#2
Noch ein Bürgerkriegs-Thread?

Ja, die DWN, sehr zuverlässige Quelle.

@all: Wann tobt in Deiner Stadt oder Deinem Dorf endlich der Bürgerkrieg?
 

ThisIsTheEnd

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#3
Die im Eröffnungspost angegebene Quelle ist jetzt sicher nicht die beste, aber da ist schon ganz gut was los. Aber Bürgerkrieg ist mal wieder typisch für DWN.


Das hier rauschte gestern durch meine Timeline. Sehr interessant ist die Gegenüberstellung von Bildern Ferguson - Irak.

Ferguson or Iraq? Photos Unmask the Militarization of America's Police

The racial tensions, looting, vandalism and police tactics that have followed Michael Brown's death in Ferguson, Missouri, have raised the question: Is this really what America looks like in 2014?
Brown, a black 18-year-old who was unarmed, was reportedly shot and killed by a police officer on Saturday in Ferguson, a predominantly black suburb of St. Louis. Residents protesting his death have flooded the streets this week, and photographs of police trying to contain them bear an eerie resemblance to a military operation.
Ferguson or Iraq? Photos Unmask the Militarization of America's Police
 

sixthsense

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#4
@Paolo_Pinkel

Schon heftig was für einen Auftritt die Polizei da in den vergangenen Tagen hingelegt hatte.

Ich dachte beim ersten Blick das richtige Militär wäre da wegen den paar friedlichen Demonstranten aufmarschiert.

Noch ein Bürgerkriegs-Thread?

Ja, die DWN, sehr zuverlässige Quelle.
Boah, geh doch heulen!
 

Don Vittorio

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#6
Der Tod des 18-jährigen Brown hatte in Ferguson Unruhen und Ausschreitungen ausgelöst. Es kam zu Demonstrationen, aber auch Plünderungen. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse.

Doch erst nachdem Missouris Gouverneur die Verantwortung für die Kleinstadt der Autobahnpolizei übertrug, beruhigte sich die Lage. Der Chef der Behörde, Ronald S. Johnson, setzt auf Dialog und Deeskalation.

Polizeichef Jackson gestand ein, zu hart gegen die Demonstranten vorgegangen zu sein. "Ich gebe zu, dass ich Fehler gemacht habe", sagte er in einem Interview mit CNN. Er stellte aber auch klar, dass bei den Einsätzen mit Gummigeschossen, Tränengas und Rauchbomben kein Protestler verletzt worden sei. Das FBI hat eine Untersuchung angekündigt.
Ferguson: Schütze im Fall Michael Brown identifiziert - SPIEGEL ONLINE

Ein tobender Bürgerkrieg,ganz ohne Verletzte. :wink:
 

HajoDF

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#8
Heute sieht es schon wieder besser aus. Nichts ist schlimmer als "alte Nachrichten".
Vor allem aber trug Johnson weder Schutzanzug noch Sturmgewehr, er versprach den Menschen, dass sie so lange demonstrieren dürften, wie sie wollten - so lange sie sich friedlich verhalten und den Verkehr nicht gefährden würden. "Manchmal muss man die Leute ganz einfach sprechen lassen", sagte Johnson. Es funktionierte: Am Donnerstagabend sah diese Stadt nicht mehr aus wie ein Kriegsgebiet.
Hier der ganze Artikel <-click der SZ
 

ThisIsTheEnd

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#9
Kritik an der US-Polizei

"Es gibt eine Erosion der Bürgerrechte"

Es läuft etwas grundlegend falsch im Umgang der Polizeit mit afro-amerikanischen Teenagern: Diese Erkenntnis wächst in allen politischen Lagern nach dem Tod des 18-Jährigen Michael Brown in Ferguson. Kann ein Gesetz für einen Wandel sorgen?
Eine Zahl: Ein weißer Polizist erschießt einen schwarzen Bürger - das passiert in den USA durchschnittlich zweimal die Woche. So zitiert "USA Today" eine Statistik der Bundespolizei FBI für die Jahre von 1995 bis 2012.
Kritik an der US-Polizei: "Es gibt eine Erosion der Bürgerrechte" | tagesschau.de
 

ThisIsTheEnd

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#10
Land of the free and the home of the brave...

Überrascht irgendwie auch nicht mehr so richtig. Rassismus? Aber nicht doch... :icon_kotz:

Jury-Entscheid im Fall Michael Brown: Proteste in Ferguson schlagen in Gewalt um

In der US-Stadt Ferguson ist es zu heftigen Krawallen gekommen - weil ein weißer Polizist nicht für die tödlichen Schüsse auf einen jungen Schwarzen angeklagt wird. Der Polizeichef registrierte "rund 150 Schüsse", zwölf Gebäude gingen in Flammen auf.
Ferguson: Proteste im Fall Michael Brown schlagen in Gewalt um - SPIEGEL ONLINE

Edith sagt: Die "Grand Jury" - die über die Anklage entschieden hat - bestand aus neun Weißen und drei Schwarzen.
 

Lecarior

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#11
Ich finde es interessant, dass die deutschen Zeitungsleser, die sich in den Kommentarspalten vom SPIEGEL, der WELT, der ZEIT usw. austoben, besser über den Sachverhalt bescheid wissen als die zuständige Jury. Aus welchen Gründen die Jury zu diesem Entschluss gekommen ist, darüber können wir nur spekulieren. Es aber an der Hautfarbe festzumachen, also den weißen Geschworenen pauschal Rassismus zu unterstellen, halte ich im Gegenzug für ziemlich rassistisch.
 
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#13
Aus welchen Gründen die Jury zu diesem Entschluss gekommen ist, darüber können wir nur spekulieren. Es aber an der Hautfarbe festzumachen, also den weißen Geschworenen pauschal Rassismus zu unterstellen, halte ich im Gegenzug für ziemlich rassistisch.
Es ist überhaupt ein Thema, das lediglich die USA und seine Bewohner angeht. Oder vielleicht sogar nur Ferguson und seine Bewohner.
 

Public Enemy

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#15
Land of the free and the home of the brave...

Überrascht irgendwie auch nicht mehr so richtig. Rassismus? Aber nicht doch... :icon_kotz:

Ferguson: Proteste im Fall Michael Brown schlagen in Gewalt um - SPIEGEL ONLINE

Edith sagt: Die "Grand Jury" - die über die Anklage entschieden hat - bestand aus neun Weißen und drei Schwarzen.
Doch doch, tatsächlich! Das Land , dass "die" Demokratie im Gewand der hässlichsten Fratze überhaupt vertritt. Ganz egal, ob du für 39 Jahre unschuldig im Bau lebst oder darin jahrzehntelang auf Begnadigung wartest, obwohl du vielleicht sogar unschuldig bist.
Todesstrafe in den Vereinigten Staaten ? Wikipedia
(siehe unten, Fehlurteile)
Aber die gefährliche Scharia ist uns ja bedrohlich viel näher...
 
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#18
.
Ein Polizist, der auf einen unbewaffneten Menschen - ganz egal, wie der aggressive Backround war - 12 Schüsse, davon 6 tödliche abgibt, war kein Polizist mehr, sondern wurde zu einem "rot" sehenden Bullen.

So ein Subjekt ist psychisch total deformiert krank und daraus folgernd ein: Mörder in Uniform.

Das ErscheinungsBild dieser Rambos mit KillerFormat ist hinlänglich dokumentiert.

Unabhängig von ihren abwiegelnden Sprüchen ist dieses RamboWesen gut und gewollt eingebaut in das immer tödlicher werdende MachtGelüste eines sich strukturell mit schnellen Schritten offenbarenden faschistischen Kalküls. UssA.

Der KlassenGegensatz formiert sich seitens der dortig Herrschenden immer offener zum: KlassenKampf. Die ständig weiter ausgebaute Militarisierung ist dokumentiert und zeigt sich anschaulich auch in der maßlosen Bewaffnung der Homeland Security.

Die aggressive Militarisierung im Inneren korrespondiert mit dem MachtStreben nach außen.

Das sich finanziell in die Ecke gedrängte US-Kapital läßt durch seine Masken die immer deutlicher sich zeigende Fratze des Faschismus erkennen.

Dort und dort aufflackernde Riots sind der Beginn eines flächendeckenden gesellschaftlichen ErdBebens.
.

 

Stuhoy

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#19

ThisIsTheEnd

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#20
Weiße Cops sind ja traditionell die besten Freunde der Afro-Amerikaner. Die haben sich so gerne, dass pro Woche durchschnittlich zwei Schwarze in die Kugeln der aufrechten Cops laufen. Ein Spaß für die ganze Familie.
 

roterhusar

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#22
Dies passiert dort täglich. NUn interessieren sich die Erwerbslosen sogar. Klar, dass die zunehmend selbstbewusste black community, kann man das so nennen, sich nicht mit einen Präsident Obama abspeisen lassen.
 
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