US-Armee entwirft Blaupause für dritten Weltkrieg

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zunami

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Amerikanische Politiker und Medien stecken im Moment in einer Debatte mit zunehmend scharfem Ton über die Strategie, die im jüngsten US-Krieg im Nahen Osten zur Anwendung kommt. In dem Zusammenhang hat die United States Army ein neues Dokument mit dem Titel Army Operating Concept (AOC) herausgebracht, das eine „Vision künftiger bewaffneter Konflikte“ darlegt.

Dieses Dokument hat äußerst bedrohliche Implikationen. Es ist das jüngste in einer ganzen Reihe, in denen das Pentagon die Präventivkriegsstrategie ausarbeitet, die 1992 enthüllt worden war. Damit ist der Einsatz von Krieg als Mittel zur Zerstörung potentieller geopolitischer und ökonomischer Rivalen gemeint, bevor diese mächtig genug werden, um der amerikanischen Vorherrschaft auf dem Globus gefährlich zu werden.
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In Bezug auf die aktuelle Debatte über “Bodentruppen” macht das Dokument klar, dass eins für die oberste Heeresführung außer Frage steht: Bodentruppen werden zum Einsatz kommen, und zwar massenhaft.

Gleich zu Beginn erklärt das AOC seine “Vision” der von der Armee in den kommenden Jahren zu führenden Kriege. Im Stil des ehemaligen Verteidigungsministers Donald Rumsfeld über die „unbekannten Unbekannten“ heißt es in dem Dokument: „Die Armee wird in unbekannter Umgebung operieren. Der Feind ist unbekannt, die Geographie ist unbekannt und die Koalitionen sind unbekannt.“

Die einzige logische Erklärung für dieses paranoide Szenarium ist, dass jedes Land außerhalb der eigenen Grenzen als potentieller Feind betrachtet wird. Ausgehend von der Prämisse, dass die Umgebung, die Feinde, die Geographie und die Koalitionen künftiger Kriege unbekannt seien, braucht die amerikanische Armee eine Strategie für Krieg gegen alle Länder und alle Völker. Diese Strategie leitet sich von dem unausgesprochenen, zugrunde liegenden Imperativ ab, dass der US-Imperialismus die Hegemonie über den ganzen Planeten, seine Märkte und Reichtümer ausübt, und dass er bereit ist, jeden Rivalen zu vernichten, der ihm im Weg steht.
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Es ist bezeichnend, dass nach mehr als zehn Jahren von “globalem Krieg gegen den Terror”, in dem der Kampf gegen die angeblich allgegenwärtige Bedrohung durch al-Qaida die vorrangige Mission des amerikanischen Militär- und Geheimdienstapparats war, die „transnationalen Terrororganisationen“ weit unten auf der Liste der Armee-Prioritäten auftauchen.

An erster Stelle stehen konkurrierende Mächte, mit China an der Spitze und Russland an zweiter Stelle. Im Fall Chinas äußert sich das Dokument ernsthaft besorgt über die „Modernisierungsbemühungen der Streitkräfte“ dieses Landes. Diese zielen nach Aussage des Dokuments darauf ab, „Stabilität entlang seiner Peripherie zu bewahren“. Das zu verhindern, ist das amerikanische Militär entschlossen. Chinas militärische Bemühungen, heißt es, „beleuchten die Notwendigkeit von weit vorne positionierten und regional engagierten Armeeeinheiten“ und von „Armeeeinheiten mit Boden-Luftfähigkeiten und Fähigkeiten in den Bereichen, Marine, Weltraum und Cyberspace“.
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Das Dokument beschränkt seine “Vision” von zukünftigen militärischen Operationen nicht auf Kriege im Ausland, sondern schließt auch die Notwendigkeit ein, „auf Krisen in der Heimat zu reagieren und sie zu kontrollieren“. Solche Szenarien beschreibt es als „ein einzigartiges Einsatzgebiet für die Vereinten Streitkräfte und die Armee“. Die Mission der Armee innerhalb der Vereinigten Staaten umfasst, so das Dokument, „Unterstützung der zivilen Behörden im Verteidigungsfall“.

Das AOC-Dokument ist ein drastischer Beleg dafür, dass das Militär Amok läuft. Diese strategischen Konzeptionen beinhalten weit fortgeschrittene Vorbereitungen auf einen dritten Weltkrieg. Verbunden ist das mit der Errichtung einer Militärdiktatur in den USA selbst in allem, nur nicht dem Namen nach.
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Im politischen Establishment der USA und seinen beiden Parteien existiert keine einzige ernsthafte Opposition, die sich dagegen wehrt, dass die Militarisierung des Lebens in der so genannten „Heimat“ zur letzten Konsequenz getrieben wird. Die zivile Kontrolle über das Militär ist inzwischen ein toter Buchstabe. Die Politiker beugen sich regelmäßig den Generalen, in der Außen- wie in der Innenpolitik.

US-Armee entwirft Blaupause für dritten Weltkrieg - World Socialist Web Site
 

Travolta

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Der 3. Weltkrieg wird mit Atombomben ausgetragen.
Deshalb wird es keinen 4. Weltkrieg geben.
 

Ela

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nee, glaub ik net...dazu sind die alle zu feige..die wissen genau was das bedeuten würde...keiner will sterben.selbst die net.... von daher....
 

zunami

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