Urteil vom Bundesgerichtshof: Alleinerziehende müssen Vollzeit arbeiten

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Kaleika

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gast_

Gast
Ja, habs in den Nachrichten gehört.

Für mich ein Fehlurteil, denn wenn man seine Kinder liebt muß man viel Zeit für sie aufwenden und sie einfach in Betreuung abschieben find ich in vielen Fällen nicht richtig- und auch nicht,daß das andere Elternteil, das sich nicht für die Kinder interessiert, fein raus ist - neben seiner Arbeitszeit seine Freizeit genießen kann!
Nur gut, daß meine Kinder inzwischen erwachsen sind und ich mich noch so um sie kümmern konnte, wie ich das für richtig hielt!
 
E

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Nun, "Eine Ausnahme gibt es nur bei ganz besonderen Umständen."

Wenn ein besonderer Umstand der ist, das man wärend einer Vollzeittätigkeit keine Betreuung findet...

Tja, liebe Herren vom BGH. Dann wird es Zeit für anständige Löhne, die eine bezahlte Betreuung ermöglichen.

Ich kenne keine Mutter, die ein Kind ab 3 Jahren ohne Betreuung lassen kann. Es sei denn, dieses Alter ist weit überschritten! (ab 15 Jahre als Minimum)

Meine Meinung!
 
E

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Gast
DE ist halt kinderfeindliches land
das war schon immer so

aber denoch
ohne betreung wird das nix mit vollzeit arbeiten
und wo gibts heutzutage noch betreungsmöglichkeiten ganztags ?
das man auch noch bezahlen kann

und nicht alle schulen bieten ganztagsbetreung an
also hat das urteil kaum eine bedeutung
 

Jenna S

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Na wenn ich ne Kinderbetreuung hätte und sich Vollzeit wieder lohnen würde, wäre es kein Problem, als Alleinerziehende ganztags zu arbeiten.

Das hat mit Liebe zu den Kindern nichts zu tun.Dann würden ja alle zuhause bleiben müssen, wenns nur um Liebe zu den Kindern geht.

Ich arbeite ja für den Lebensunterhalt der Familie.Wenn man sich das richtig durchorganisiert, funzt das wunderbar.Sehe da jetzt keinen Nachteil für die Alleinerziehenden..ich bin ja auch eine:biggrin:
 
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also hat das urteil kaum eine bedeutung

Das sehe ich nicht so.

Es wurde bereits benannt, dass die Betreuung sichergestellt sein muss!
Es wäre also eine "Ausnahme bei besonderen Umständen", wenn eine Betreuung fehlt.

Fraglich finde ich aber, ob z.B. die JC es auch so sehen.

Denn seit wann schaut man dort nach den "Möglichkeiten"?

Dort wird man sich zunächst, da bin ich mir sicher, lediglich auf das Alter von über 3 Jahren beziehen und Mütter mit Angeboten in Vollzeit zumüllen. (Gibt ja Betreuungsgeld. Oder nicht mehr?)

Ich erahne schon EGV für junge Mütter, in denen "Teilzeit" ratzefatz in "Vollzeit" abgeändert wird. Nur um eine Möglichkeit zu benennen!

Eine Sache möchte ich dabei einmal betonen.
Mir persönlich wäre ein Unterhalt an meine Exfrau nicht zu schade, wenn ich meine Kinder somit in guten Händen wüsste.
Aber dazu müsste auch ein entsprechendes Einkommen vorhanden sein.
Vielleicht bin ich da eine Ausnahme..?
 
E

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Gast
Das sehe ich nicht so.

Es wurde bereits benannt, dass die Betreuung sichergestellt sein muss!
Es wäre also eine "Ausnahme bei besonderen Umständen", wenn eine Betreuung fehlt.

Fraglich finde ich aber, ob z.B. die JC es auch so sehen.

Denn seit wann schaut man dort nach den "Möglichkeiten"?

Dort wird man sich zunächst, da bin ich mir sicher, lediglich auf das Alter von über 3 Jahren beziehen und Mütter mit Angeboten in Vollzeit zumüllen. (Gibt ja Betreuungsgeld. Oder nicht mehr?)

Ich erahne schon EGV für junge Mütter, in denen "Teilzeit" ratzefatz in "Vollzeit" abgeändert wird. Nur um eine Möglichkeit zu benennen!

Eine Sache möchte ich dabei einmal betonen.
Mir persönlich wäre ein Unterhalt an meine Exfrau nicht zu schade, wenn ich meine Kinder somit in guten Händen wüsste.
Aber dazu müsste auch ein entsprechendes Einkommen vorhanden sein.
Vielleicht bin ich da eine Ausnahme..?

ich vielen städten gibts kaum betreungsmöglichkeiten für die kiddis
das hat man schon gesehn wenn einer allein erziehend ist und dieser soll vollzeit eine massnahme dran teilnehmen
daran ist es schon immer gescheitert

und wie das JC das sieht soll mir egal sein
auch das betreungs geld was man bekommt
damit kannst du nichtmal 1monat lang dein kind halbtags betreuen lassen

also das ist ein witz was an betreungsgeld gibt
glaub 120 oder 160€ für ganzen monat

also von daher sehe ich das urteil nicht so eng
und ich glaub kaum dasin berlin
da scheinen die schlimmsten JCs zu sein
das da genug ganztags betreungsplätze gibt
die das JC auch noch bezahlt oder vom verdiehnst bezahlbar ist

wenn hier in duisburg kaum was gibt
wirts in berlin und anderswo nicht anders aussehn

und wenn das JC meint es gäbe genug freie betreungsmöglichkeiten
dann sollen die dir zeigen wo
und das kann das JC nicht

problem fängt doch schon an mit kiga plätze
einen zu bekommen
wie soll das später aussehn mit ganztags schule ?
 

physicus

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ich sehe da auch nichts schlechtes dran, ausser das es eben KEINE ausreichenden vollzeitstellen gibt.
wir sind 4 geschwister und waren alle im kindergarten und später im schulhort, weil mutter und vater vollzeit arbeiten gingen.

das war im übrigen ganz normal zu ddr zeiten, heute jammert der wessi deshalb auch rum weil die weiblichen ostrentner mehr rente haben, als ihr westliches gegenüber.

mfg physicus
 

Kaleika

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ich sehe da auch nichts schlechtes dran, ausser das es eben KEINE ausreichenden vollzeitstellen gibt.
wir sind 4 geschwister und waren alle im kindergarten und später im schulhort, weil mutter und vater vollzeit arbeiten gingen.

das war im übrigen ganz normal zu ddr zeiten, heute jammert der wessi deshalb auch rum weil die weiblichen ostrentner mehr rente haben, als ihr westliches gegenüber.

mfg physicus

Du hast etwas Entscheidendes übersehen:

Deine Eltern schienen zusammen Euch vier Kinder aufgezogen zu haben.
Hier geht es aber um die Alleinerziehenden!
Ich zog meine Kinder auch alleine groß und kann davon nicht nur ein Lied, sondern ganze Arien singen!
 

Kaleika

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Was´n das? :icon_eek:

Solche Vergleiche, auch die zwischen damals und heute, sind doch wirklich nicht passend.

Wieso denn nicht?
Es ist ein großer Unterschied im Portemonnaie, ob die Mutter später eine armutsfeste Rente hat, oder ob sie auf Transferleistungen angewiesen ist, die leider keine echte Grundsicherung darstellen, weil sie zu Haus war, "nur" für ihre Kinder da war, oder "nur" habtags arbeitete, aber eben nicht wie im Osten Deutschlands einer Vollzeitarbeit nachging, nachgehen konnte, ihre Kinder selbstverständlich betreut wurden.
 

Tycho

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Ich gehöre zwar nicht zur Zielgruppe aber was mich an diesen und anderen,ähnlichen Urteilen stört ist, das wieder ein Teil de Grundrechte durch die Hintertür umgangen und faktisch ausser Kraft gesetzt wird. Alles nach dem Motto:
Du kannst den größten Blödsinn verzapfen, wenn du nur eine ordentliche Begründung dafür hast.

Die Distanz zum "Bundesarbeitsdienst" wird immer kürzer, gute Nacht Deutschland....
 
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gast_

Gast
Na wenn ich ne Kinderbetreuung hätte und sich Vollzeit wieder lohnen würde, wäre es kein Problem, als Alleinerziehende ganztags zu arbeiten.

Und wo bleibt da das Kindeswohl?

Das hat mit Liebe zu den Kindern nichts zu tun.

Jedem seine Meinung - für mich aber schon. Denn bei mir steht ZUERST das Kindeswohl - und dann kommen meine Wünsche.

Und Betreuung - ja... wenn sie gut ist, aber es müßte das Kindeswohl im Vordergrund stehen, nicht, daß ich Vollzeitarbeiten gehen muß - und damit eine Doppelbelastung aufgebürdet bekomme, das andere Elternteil im Falle einer Trennung aber fein raus ist!


Dann würden ja alle zuhause bleiben müssen, wenns nur um Liebe zu den Kindern geht.

Alle nicht - aber wenn ich zwischen entweder oder wählen könnte: Alleinerziehende bis die Kinder in der Schule sind uind darüber hinaus nur Halbtagsarbeit.
Wäre für mich die bessere Alternative denn die meisten Kinder wünschen sich ihren Elternteil mehr zu Hause bzw bräuchten sie zu oft, und keiner ist da.


Ich arbeite ja für den Lebensunterhalt der Familie.Wenn man sich das richtig durchorganisiert, funzt das wunderbar.

Das sehe ich täglich, wie das eben nicht optimal funktioniert.

Sehe da jetzt keinen Nachteil für die Alleinerziehenden..ich bin ja auch eine:biggrin:
Schön für dich, wenn du alles zu deiner Zufriedenheit regeln konntest und auch deine Kinder nicht drunter leiden...gibt es ja auch... aber wohl eher seltener.
 
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gast_

Gast
Mir persönlich wäre ein Unterhalt an meine Exfrau nicht zu schade, wenn ich meine Kinder somit in guten Händen wüsste.
Aber dazu müsste auch ein entsprechendes Einkommen vorhanden sein.
Vielleicht bin ich da eine Ausnahme..?

Ja, da bist du wohl einer von denen, denen etwas an seinen Kindern liegt...du kämpfst ja auch sonst für sie, wie ich mitbekomme :)

Leider denken noch viel zu wenige Männer an ihre Kinder nach einer Trennung...nur daran, wie sie ihrer EX Steine in den Weg legen können!

Denn: Was hindert einen Partner nach der Trennung sich die Erziehung und Betreuung zu teilen?

Ich wäre nie weg gezogen, wenn das möglich gewesen wäre...
 
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Komisch aber, dass die Kacke dann wieder am Dampfen ist und alles so diskriminierend ist, wenn der Vater die Erziehung übernimmt und dafür Unterhalt der Exfrau will :icon_party:
Sprecht doch einfach mal den Vätern (öfter) fair die Kinder zu, aber das klappt dann ja auch wieder nicht.
Die müssen ja immer nur zahlen, das wars auch schon.
Ist ja wie bei den Arbeitslosen....Pflichten Pflichten aber keine Rechte :icon_twisted:
 

Maggy

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Möchte mich auch mal zu dem Thema äußern.

Ich lese regelmäßig in einem Forum mit, dass sich mit Trennung, Scheidung und Unterhaltsfragen beschäftigt.

Wie oft muss ich lesen, wie sich Unterhaltspflichtige mit teilweise sehr harten Bandagen versuchen sich der finanziellen Bürde durch die "Altlasten" zu entledigen. Da wird mir oft schlecht dabei.

Da wird versucht, der Ex-Frau der Unterhalt nach 20 Jahren Ehe auf null zu setzen - im Gegenzug hatte sie auf Karriere verzichtet und nur teilweise Minijobs angenommen um die Kinder zu versorgen und dem Ehegatten den Rücken zwecks Karrieremachen frei zu halten.

Plötzlich ist das neue Modell da und auch noch Nachwuchs - da kann die Ex ja irgendwie wieder vollzeit arbeiten gehen. Ist ja gar nicht schwer, muss sich halt nur mehr bemühen.

Jeder von uns weiß, dass ab 45 für die meisten von uns "Schicht im Schacht" ist, wenn man nicht vorher die ganze Zeit gearbeitet hat und sich weiterbilden konnte.
Ich finde es unverschämt die Lebensleistung und die eheliche Solidarität des betreuenden Elternteils so mit Füßen zu treten.

Aber jetzt zum Urteil - wir,

die uns keine Haushaltshilfe leisten können,

die keine Oma/Opa um die Ecke wohnen haben um im Krankheitsfall des Kindes/der Kinder die Betreuung kurzfristig zu übernehmen,

die keine Ganztagsschule oder Ganztagskindergarten zur Verfügung haben und auch keine bzw. unzureichende Ganztagsbetreuung während der Ferien (10 Wochen im Jahr/Urlaubsanspruch max 6 Wochen)

deren Kind Verhaltensauffälligkeiten hat und daher mehr Betreuungsbedarf braucht

deren Ex-Partner sich durch Desinteresse am Kind/Kindern und gegebenenfalls keine oder nur geringe Unterhaltszahlungen für das Kind/Kinder am Leben derselben beteiligt
wissen,

dass dieses Urteil nur für einen kleinen Teil der Alleinerziehenden eine bindende Wirkung haben wird.

Allerdings werden die JC sicher versuchen nur den Passus "ab 3 Jahre" zu sehen und die Betreuungspersonen in eine Vollzeittätigkeit zu pressen - sparen, koste es was es wolle.

Diese Rechtsprechung arbeitet vor allen Dingen für diejenigen, die Unterhaltspflichtige sind - damit sie sich noch eher ihrer "Altlasten" entledigen können.

LG
Maggy

Nachtrag: Zur Entledigung der "Altlasten" ist natürlich auch die neue Verpartnerung des betreuenden Elternteils von Interesse, da in bestimmten Konstellationen dann auch der neue Partner nicht nur für die betreuende Person den Unterhalt übernehmen muss, sondern auch für die Kinder (Stiefkindregelung SGB II)
 

physicus

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Deine Eltern schienen zusammen Euch vier Kinder aufgezogen zu haben.
Hier geht es aber um die Alleinerziehenden!
Ich zog meine Kinder auch alleine groß und kann davon nicht nur ein Lied, sondern ganze Arien singen!

das ist richtig, allerdings gabs auch bei uns alleinerziehende welche vollzeit arbeiteten, dann halt nur in tagdienst nicht im 2 oder 3 schichtsystem, das ist klar.

ich meine, wenn ein kita platz vorhanden ist, kann man auch vollzeit arbeiten, das hat ja nichts mit "nicht seine kinder lieben" zu tun, denn dann hätte damals niemand seine kinder geliebt. ;)
so pauschal kann man das also nicht fest machen.

viel schlimmer ist halt, das es gar keine vollzeitstellen für alle gibt die arbeiten gehen wollen, das ist das wiedersinnig an dem ganzen quark, ergo könnte man es den müttern/vätern in der tat selbst überlassen, ob sie das wollen oder auch nicht.

mfg physicus
 
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gast_

Gast
Richtig. Man muß nur mal sehen, was eine Trennung für ein Kind bedeutet...

und dann soll es auch noch ganz plötzlich abgeschoben werden - Mama/Papa muß ja Vollzeit arbeiten, und dann noch den Haushalt schmeißen, mit dem EX auseinandersetzen und wer weiß was noch alles! Wo bleibt da Zeit für die Kinder?

Das kann nicht zum Wohl des Kindes sein...
 

Katapult

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Ich finde das Urteil absolut richtig und es wurde auch mal Zeit,das sich was ändert.:icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:
Bei Ehepaaren können oder gar müssen auch beide Elternteile arbeiten gehen,während z.b. die Oma auf die Kinder aufpasst.Warum kann es denn eine Alleinerziehende denn nicht??
Ganz einfach,weil sie in Wirklichkeit überhaupt nicht arbeiten wollen.Als Argument wird einfach das Kind vorgeschoben und schon kann man den Ex-Ehemann fleissig abkassieren,ohne überhaupt einen Finger krumm machen zu müssen.
Es gibt genug Alleinerziehende,welche sich extra schwängern lassen,um auch für die nächsten Jahre nicht arbeiten zu müssen.
5 Kinder von 5 verschiedenen Erzeugern ist keine Seltenheit!
Bevor jetzt jemand auf meine Meinung rumhackt,um seine Position zu verteidigen:
Ich habe genau dieses über Jahre erlebt,durfte nicht nur Kinderunterhalt zahlen,sondern auch nachehelichen Unterhalt.Ich musste mir von der Ex-Frau sagen lassen,das sie mich ausnehmen wird,wie eine Gans; das sie überhaupt nicht dran denke,jemals arbeiten zu gehen.Zum Dank durfte ich meine Kinder nie sehen und heute werden sie gegen mich aufgehetzt,weil die Kindesmutter kein Anspruch auf Unterhalt mehr hat und ich darf ich mir von diesen sogar noch Vorwürfe anhören,ich hätte mich nie um sie gekümmert,hätte nie für sie Unterhalt bezahlt.Aber das ich all die Jahre nach Abzug aller Unterhaltsverpflichtungen nur vom Existenzminimum gelebt habe,davon wollen sie nichts wissen.Auch wollem sie nicht die Wahrheit hören,das es ihnen all den Jahren mit ihrer Mutter finanziell immer besser ging als mir.
 

hope40

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die debatte übers "kindeswohl "...:eek:

fakt ist :

ein kind ist (was zu bedauern ist )der grösste (mit ,-)faktor für erwerbslosigkeit , da kinder zum beispiel ja auch mal krank werden ..welcher arbeitgeber ist denn sooo grosszügig (bis auf gaaaanz wenige ausnahmen, die aber mit sicherheit nicht den "pöbel "unter der arbeinehmerschaft betrifft )und duldet flexible arbeitszeiten , ggf die arbeit zu hause(sofern die möglichkeit dazu besteht )?

heut zu tage ist es ja, trotz moderner kommunikationsmittel überwiegend immer noch so , das arbeit an einem bestimmten ort stattfinden muss(mit dem dementsprechenden aufwand ) ..bei arbeiterinnen /arbeitern in der produktion erübrigt sich eh jede debatte ..

kind =kein betreuungsplatz =kein arbeitsplatz =kein einkommen =transferleistungen

wie da nun ein gericht meint entscheiden zu müssen oder nicht , die realität gibt doch den "takt "vor .

und, daran ändert sich auch nix, wenn getrennt lebender papa oder mama sich am "kinderhüten "beteiligt ..denn , der der arbeiten geht ist im allgemeinen so eingespannt ..im endeffekt , sind beide partner nicht erwerbslos, ist bei berufstätigen der partner, ders kind betreut , ja auch nur alleinerziehend !

nein , "kinder bekommen "ist in diesem lande nicht gewollt ..wozu auch, die leute sollen arbeiten , den wirtschaftsaufschwung voranbringen und nicht die "kinderwiege "schaukeln ....billigen nachwuchs holen wir uns ausn dem ausland !
 

arbeitslos in holland

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wie die geschichte weitergehen wird->siehe michael moore "bowling for columbine"

dort wird in einer zwischensequenz darauf eingegangen, wie es passieren konnte, dass ein sechsjähriger, eine fünfjährige im kiga, beim spielen, erschossen hat.
das hat(te) nichts damit zu tun, das es in amerikanien zuviele waffen(narren)gibt

NEIN: der hauptgrund war, dass die alleinerziehende mutter, morgens mit einem bus 150km in der landschaft herumgekarrt wurde, um in einer reicheren gegend, den snobbs drinks zu servieren(und damit für ihre sozialhilfe zu arbeiten->workfare-prinzip). der "betreuente" onkel hatte eine waffe, die der junior mit in den kiga nahm->bumm! :eek:

und mit dem weltfremden urteil jetzt, wird das genau den alleinerziehenden abverlangt werden: soll doch denen ihre blagen betreuen, wer will(der penner von der straße hat doch zeit)
hauptsache workfare wird endlich wirklichkeit.

in amerikanien gibt es keine "zusätzlichkeit" und in germanien dereinst auch nicht mehr......
für euer "almosen" erwartet man von euch demnächst, vollen einsatz, kinder sind luxus und werden nicht mehr berücksichtigt.
----> mit dem gg kann man sich jetzt öffentlich den NoNo abwischen ! :icon_klatsch:
 

hope40

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es wird noch nen zacken schärfer kommen, denke ich :

wenn man sich jetzt schon mal überlegt , was an einen erziehenden für ansprüche gestellt werden .

also, er soll voll und ganz in der kindererziehung aufgehen , soll rund um die uhr das kind "bespassen "beaufsichtigen, hausaufgaben machen , den ausserschulischen bereich abdecken (zu vereinen bringen , abholen ...) ..ihm was bieten (was immer man darunter auch verstehen mag ), den haushalt führen (jeden tag perfekt bitte, wies die werbung suggeriert ), arbeiten (vollzeit natürlich und am besten )und das alles bei bester laune, nicht gestresst ..immer mit einem offenen ohr fürs kind...natürlich jedes eigene , private , menschliche bedürfnis muss /soll hinterm "kindewohl "zurückbleiben ...davon abgesehen ist ja nach der "lesart "was ein perfekter elternteil zu sein hat , eh keine zeit dafür .
aber, wenn..dann bitte noch ein ansehnlicher , nicht erschöpft aussehender partner sein ..der für alles und jedes noch munter aufgeschlossen ist :biggrin:..nicht , das er vielleicht den unmut seines (wenn noch vorhandenen partners )auf sich zieht und gefahr läuft , gegen einen "frischeren "partner ausgetauscht zu werden , mit der folge :sozialer absturz =transferleistungen )

und, wenn nicht , wenn ein erwachsener mal durchblicken lässt , das er auch grenzen hat ..na, da haben wir ja noch das jugendamt , welches dann aus der versenkung auftaucht und mit der "keule "des kindewohls "droht und sich als imaginärer interessenvertreter aufspielt ..aber nicht als helfer in der not, denn das kostet ja geld !!!!!!!!!!!!!!
 

Jenna S

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Ich gehöre zwar nicht zur Zielgruppe aber was mich an diesen und anderen,ähnlichen Urteilen stört ist, das wieder ein Teil de Grundrechte durch die Hintertür umgangen und faktisch ausser Kraft gesetzt wird. Alles nach dem Motto:
Du kannst den größten Blödsinn verzapfen, wenn du nur eine ordentliche Begründung dafür hast.

Die Distanz zum "Bundesarbeitsdienst" wird immer kürzer, gute Nacht Deutschland....

Grundrechte..soso

Ich hab aber als Alleinerziehende auch ein Recht auf Arbeit.Und wiso sollte das Urteil denn jetzt so schlimm sein?

Ich sehs eben so, dass man als Alleinerziehende wunderbar gewappnet ist für den Berufsalltag.

Wir habens doch auch geschafft, die Kinder zu gebären und aufzuziehen..mal mehr mal weniger gut.Wir Alleinerziehenden haben
Managerpotenzial.Wir sind Krankenschwester, Lehrer, Entwicklungshelfer, Ordnungshüter unserer Kinder..

Und wenn ich als Alleinerziehende ein Grundrecht auf Arbeit habe, dann ist das doch nur positiv.

Betreuungsplätze fehlen eben..aber wird ja auch schon dran gebastelt.Deswegen meine Meinung:

Mummypower^^:icon_stern::icon_smile:
 
E

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Betreuungsplätze fehlen eben..aber wird ja auch schon dran gebastelt.Deswegen meine Meinung:

die basteln da schon zu lange dran rum
und was ist rausgekommen ?
nix

und das wird sich auch nicht ändern da betreungsplätze vieeel geld kosten
und die kommunen und länder haben kein geld über für solche vorhaben
oder besser gesagt die wollen nicht
 

jackfruit

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es geht in dem urteil ja darum, dass der frau kein unterhalt vom exmann zusteht, wenn sie zu hause bleiben möchte muss sie halt mit den konsequenzen leben, ist nach der elternzeit ja auch nicht anders

wenn unsere toll regierung es jetzt auch noch schaffen würde ausreichend kitaplätze zu schaffen wäre das sicherlich kein problem und ich geh davon aus das ein ausnahmefall angenommen wird wenn man wirklich keine kinderbetreuung findet, weil dann kann es der frau und dem kind nicht zugemutet werden arbeiten zu gehen

wer allerdings freiwillig trotz betreuungsplätze zu hause bleibt muss mit den finanziellen konsequenzen leben da seh ich das ein das der exmann das nicht zu zahlen hat

mein mutter ist nach nem halben jahr wieder arbeiten gegangen im schichtdienst und iner ersten klasse war ich schon früh morgens allein zu hause und hab mir selber frühstück gemacht geschadet hats mir sicherlich nicht
 
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