Urteil - Kreis Rendsburg-Eckernförde hat kein schlüssiges Konzept. Daher ist dort die Wohngeldtabelle des Wohngeldgesetz anzuwenden.

romeo1222

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Das Schleswig-Holsteinische Landessozialgericht hat mit Beschluss vom 20.06.2019 – L 6 AS 50/19 B ER – entscheiden, dass der Kreis Rendsburg Eckernförde derzeit nicht über ein schlüssiges Konzept zur Bestimmung der Mietobergrenze verfügt.


https://www.anwalt-kiel.com/sozialr...es-konzept-zur-bestimmung-der-mietobergrenze/

Somit ist die Wohngeldtabelle anzuwenden. Ob bereits eine Umsetzung stattfindet, vermag ich nicht zu sagen. Auf der Homepage des JC und des Kreises werden aber noch die alten Werte von Analyse & Konzept genannt. Unabhängig davon, wäre die Richtlinie aber auch so nicht anwendbar, da die letzte Aktualisierung / Fortschreibung / Neuschreibung schon über 2,5 Jahre her ist.

Wohngeldtabelle:
https://www.gesetze-im-internet.de/...TyfyS668cNWiattY-hmaGcjkMsEjYjPHdJL13L8Adj3S8

und die Liste mit der Mietenstufe (allerdings nur für ganz SH):
https://www.wohngeld.org/mietstufe/schleswig-holstein.html

Für meinen Wohnort bedeutet es immerhin ca. 100€ mehr, für den Nachbarwohnort der direkt angrenzt (indem ich auch lange Zeit lebte) sogar fast 250€ mehr (für 2 Personen).
 
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