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Urteil: Hartz-IV-Empfänger müssen Deutsch lernen

Snickers

Elo-User/in

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Mit denen passiert doch grad nahezu eine ähnliche Schweinerei wie anno dazumal:
Wir müssen das in zwei Lager teilen, die die sich wie wir Deutsche ausbeuten lassen und die Migranten die kein deutsch lkernen möchten weil sie nicht vorhaben zu arbeiten!
Ich kenne die, ich war für deren Qualifizierung zuständig.

3/4 Jahr Deutschkurs.........sogar Einzelunterricht monatelang.

Umsonst, die wollten nicht.......... um die geht es, die anderen Billigkräfte zahlen für diese Menschen mit!
 
E

ExitUser

Gast
Wieviel Prozent der Leute, die evetuell kein Bock auf "Intergration" haben, sind es denn von den 100 % Leuten mit Migrationshintergrund..?

Und wieviel Prozent gibt es denn von den 100% Erwerbslosen, die tatsächlich kein Bock haben auf Maloche oder bewusst versuchen zu betrügen, um aus Hartz IV alles rauszuolen, ..was ja häufig auf Stammtischniveau propagiert wird..?

Und ist es gerechtfertigt und so lohnenswert, diese ausgemachten Teile (Personen/Individuen) und deren despektierlichen Verhaltens von der Gesamt-Menge stetig bewußt medial in den Vordergrund zu stellen und so hochzupuschen und aufzubauschen, das unweigerlich der Eindruck entstehen muss, das nicht nur ein bestimmter Prozentanteil der Personen vom Ganzen dieses Verhalten an den Tach legt, sondern alle...?!

Dazu noch ein immer gerne von mir verlinktes Beispiel.

Global betrachtet gibt es halt unterschiedliche Weltanschauungen und Lebensziel-Vorstellungen und in allen erdenklichen sozialen Konstellationen von menschlichen Lebens- Bereichen gibt es auch immer Ausnahmen die von der Norm abweichen (können).

Eine Demokratie die eine offenene moderne Gesellschaft anstrebt, sollte das meiner Meinung nach aushalten können und eine gewisse Toleranzschwelle und ein Spielraum, im Sinne von unterschiedlichen Verhaltensweisen im gemeinsamen Umgang aller Individuen miteinander, darin erhalten bleiben.

Wir müssen nicht noch ständig neue Ressentiments schüren, egal in welche Richtung, um alte zu verstärken, was zu noch mehr Spaltung führen kann, was jetzt aber auch nicht bedeuten soll, das nicht noch verbesserung- und diskussionswürdiges im politischen Sinne für alle Beteiligten angestrebt werden könnte...

Ich sehe das jetzt eher aus der Metaebene heraus. (nur zum besseren Verständnis)
 

Piccolo

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ich habe ja selbst migrationshintergrund (doppelte staatsbürgerschaft) aber ehrlich gesagt, ich verstehe nicht warum man in ein fremdes land auswandert und sich dann dort weigert die sprache zu lernen.
denn was will ich denn dort überhaupt? dort richtig leben oder nur sozialleistungen abgreifen und quasi dieses neue land zu einer aussenstelle meiner ursprungsheimat machen? also es faktisch durch die hintertür 'besetzen'?
so kommt es mir fast vor.
aber laut darf man ja das eigentlich noch nicht mal denken ohne in die rechte ecke geschoben zu werden.
 

JohnDoe

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@Nimschö: :icon_klatsch: Du hast es verstanden, die anderen tun sich schwer.
@andere: Das war auf den Thread von FrankyBoy bezogen: Pflegekräfte im Ausland anwerben


@Nimschö: Schon vor ca. 5 Jahren sagte ich, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis WIR für die Chinesen in unseren Garagen sitzen :eek: und für die hämmern. :eek: Es ist bald soweit.

@andere: Macht schön mit eurer kannibalistischen Hetze weiter. Das Pack soll sich selbst zerfleischen. :icon_twisted: Die Schergen freuen sich.
 
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Wieviel Prozent der Leute, die evetuell kein Bock auf "Intergration" haben, sind es denn von den 100 % Leuten mit Migrationshintergrund..?
Niemand wird das genau sagen können, ist hier auch nicht relevant.


Und ist es gerechtfertigt und so lohnenswert, diese ausgemachten Teile (Personen/Individuen) und deren despektierlichen Verhaltens von der Gesamt-Menge stetig bewußt medial in den Vordergrund zu stellen und so hochzupuschen und aufzubauschen, das unweigerlich der Eindruck entstehen muss, das nicht nur ein bestimmter Prozentanteil der Personen vom Ganzen dieses Verhalten an den Tach legt, sondern alle...?!
Ich glaube du hypst das Thema noch am meisten, mit deinen Suggestionen und Unterstellungen.


Global betrachtet gibt es halt unterschiedliche Weltanschauungen und Lebensziel-Vorstellungen und in allen erdenklichen sozialen Konstellationen von menschlichen Lebens- Bereichen gibt es auch immer Ausnahmen die von der Norm abweichen (können).
Immerhin scheinst du eine Norm zu akzeptieren. Um eine solche ging es in dem Urteil, und jetzt?



Eine Demokratie die eine offenene moderne Gesellschaft anstrebt, sollte das meiner Meinung nach aushalten können und eine gewisse Toleranzschwelle und ein Spielraum, im Sinne von unterschiedlichen Verhaltensweisen im gemeinsamen Umgang aller Individuen miteinander, darin erhalten bleiben.
Das schließt mit ein, sagen zu können, das Leute, nenne es Individuen oder Einzelfälle, die keinen Bock haben, die Verkehrssprache zu lernen, eben auch mit Konsequenzen rechnen müssen.


Ich sehe das jetzt eher aus der Metaebene heraus. (nur zum besseren Verständnis)
Beste Voraussetzungen Politiker zu weden: immer auf der Metaeben reden, im Einzelfall dann überfordert.
 
E

ExitUser

Gast
Ich glaube du hypst das Thema noch am meisten, mit deinen Suggestionen und Unterstellungen.
Nö, sehe ich nicht so, ich gebe lediglich meine Auffassung im Gesamtzusammenhang wieder.

Immerhin scheinst du eine Norm zu akzeptieren. Um eine solche ging es in dem Urteil, und jetzt?
In meiner Intention habe ich versucht deutlich zu machen, das ich eben auch die Abweichungen akzeptiere...

Das schließt mit ein, sagen zu können, das Leute, nenne es Individuen oder Einzelfälle, die keinen Bock haben, die Verkehrssprache zu lernen, eben auch mit Konsequenzen rechnen müssen.
Ja logo, auf irgend eine Art und Weise wahrscheinlich schon, so wie deutsche Jugendliche vermutlich auch, wenn sie kein Bock haben in die Schule zu gehen um zu lernen..

Beste Voraussetzungen Politiker zu weden: immer auf der Metaeben reden, im Einzelfall dann überfordert.
Ja, ja...

In diesem Threadverlauf gab es ja nun auch einige abweichende Kommentare vom Titel-Thema aus betrachtet und ich habe mir erlaubt dieses im Kontext zu betrachten und meine Wahrnehmungen und Erfahrungen im öffentlich realen leben mit einzubeziehen...

Die Metaebene, die ich nicht wie von dir unterstellt "immer" anwende, habe ich nicht umsonst erwähnt, wenn dir das missfällt und Du die Sinnhaftigkeit nicht erkennst oder missdeutest, akzeptiere ich das selbstverständlich..

Ich denke schon mir einbilden zu dürfen, gut focussieren zu können und Einzellfälle "objektiv" und so zu betrachten, das sie nicht zwingend auf eine Mehrheit schließen müssen und umgekehrt. ......

...zudem scheint es mir so, das häufig Einzelfälle als Alibi's benutzt werden, um eigentliche Vorbehalte z.B gegen Erwerbslose oder eben Leute mit Migrationshintergrund ganz allgemein bestätigt und verstärkt werden sollen, das ist nur meine Auffassung und Vermutung und meine ich ganz allgemein und nicht alleine auf das Forum bezogen...
 
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..
In meiner Intention habe ich versucht deutlich zu machen, das ich eben auch die Abweichungen akzeptiere...


Kannst du gerne machen, aber nicht erwarten oder fordern, dass das andere auch tun.



Ja logo, auf irgend eine Art und Weise wahrscheinlich schon, so wie deutsche Jugendliche vermutlich auch, wenn sie kein Bock haben in die Schule zu gehen um zu lernen.. .
Wo ist dann das Problem?


In diesem Threadverlauf gab es ja nun auch einige abweichende Kommentare vom Titel-Thema aus betrachtet und ich habe mir erlaubt dieses im Kontext zu betrachten und meine Wahrnehmungen und Erfahrungen im öffentlich realen leben mit einzubeziehen...
Was hier unverhältnismässig zum threadverlauf dazu geführt hat davon zu sprechen, das "ständig neue Ressentiments" geschürt würden.

Ich denke schon mir einbilden zu dürfen, gut focussieren zu können und Einzellfälle "objektiv" und so zu betrachten, das sie nicht zwingend auf eine Mehrheit schließen müssen und umgekehrt. ......
Sowas kam so gut wie nicht vor.

...zudem scheint es mir so, das häufig Einzelfälle als Alibi's benutzt werden, um eigentliche Vorbehalte z.B gegen Erwerbslose oder eben Leute mit Migrationshintergrund ganz allgemein bestätigt und verstärkt werden sollen, das ist nur meine Auffassung und Vermutung und meine ich ganz allgemein und nicht alleine auf das Forum bezogen...
Diese Subjektivität hast du vorher nicht deutlich gemacht.
 

olivera

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...Eine Demokratie die eine offenene moderne Gesellschaft anstrebt, sollte das meiner Meinung nach aushalten können und eine gewisse Toleranzschwelle und ein Spielraum, im Sinne von unterschiedlichen Verhaltensweisen im gemeinsamen Umgang aller Individuen miteinander, darin erhalten bleiben.
Deine hehren Worte in Sir Popper's Ohr, nur übersiehst Du mehrere Haken.
Der erste ist der Gesellschaftsbegriff, der Strukturen voraussetzt, die Verfasstheit von Gesamtheiten, damit zwischen Individuen über Gruppen bzw. Lebenslage-Gemeinschaften politisch relevante Beziehungen bestehen, die im Konfliktfall durch allgemein legitimationsfähige Verfahren (zB das Rechtssystem) reguliert werden können. Andernfalls bliebe nur eine amorphe, gestaltlose, und undefinierte, da ständiger Fluktuation unterworfene zufällige Menge an disassoziierten Individuen. Die vollkommen offene Gesellschaft ist, wie ein Liter Wasser, den man ins Meer kippt, letztlich keine Gesellschaft mehr.
Das Selbe trifft -zweiter Haken- für solidarisch organisierte Sozialsysteme zu, in gewisser, traditioneller Weise auch für Sozialstaatlichkeit. Solidarbeziehungen (Freund-, Partnerschaft, Familie ... Kommune, Nation, Bündnissysteme, globale Vereinigungen) sind durch miteinander verknüpfte Rechte wie Pflichten charakterisiert, also Bindungen, ohne die der Trittbrettfahrerei, dem 'cherrypicking', Tür und Tor geöffnet sind. Sie müssen nicht starr sein in ihrer Mitgliederschaft, sie können offen für Ein- und Austritte sein, jedoch nur unter den Bedingungen der festgelegten Bindungen (damit Solidarität nicht zur 'Einbahnstraße' wird) - Die Alternative verdeutlicht der bekannte Kalauer:
Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

Im übrigen schränkst Du die Offenheit mit "gewisse Toleranzschwelle und ein Spielraum" selbst ein: genau darum, was toleriert werden soll, wieviel 'Beinfreiheit' Einzelner von der Gesamtheit / Mehrheit hingenommen werden soll, drehen sich die Diskussionen - die sich an Einzelfällen deshalb aufhängen, weil diese als exemplarisch gelten für die Grenzen des Spiels bzw die Spielregeln.

Zum Begriff der 'Metaebene'. "Werden Metadiskussion und diskutierte Diskussion von denselben Sprechern getragen, so liegt ein Fall von Selbstreferentialität vor" - also letztlich für den Diskussionszweck wertlose Aussagen..

Zu Deinem 'Lieblingsbeispiel': Statistik kann voller Taschenspielertricks sein. Über den einen aufzuklären, um zu einem gewünschten Ergebnis, einer gewünschten Suggestion zu kommen, aber den dabei selbst benutzten 'Trick' zu verschwiegen, ist intellektuell unredlich, nicht 'lauter' - ein wissen(schaft)ssoziologisches Problem speziell der Soziologie /empir. Sozialforschung: Aufklärung (über die Aufklärung [über die A. ...ad iterum]) tut not.
 

FrankyBoy

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............3/4 Jahr Deutschkurs.........sogar Einzelunterricht monatelang.

Umsonst, die wollten nicht.......... um die geht es, die anderen Billigkräfte zahlen für diese Menschen mit!
Hallo Snickers - ich rege mich nicht über die Almosen auf sondern um die "richtig fetten Abzocker des Systems" - ja, die, die allen arbeitenden Menschen aufgrund des Schuldgeldsystems mehr als 50% des erarbeiteten Wohlstandes rauben - und zwar völlig legal und demokratisch - ja sogar alternativlos und systemrelevant.

Gucke dir mal bitte die Seiten 5 - 12 dieser Studie (keine Angst - viele Schaubilder, wenig Text) an und denke bitte noch einmal drüber nach: http://www.margritkennedy.de/media/prae_geldregiertdiewelt_22.pdf

O. K. Ich kann deine Haltung gut verstehen weil wir alle in diese Richtung indoktriniert wurden aber unser Zorn sollte sich an den richtigen Stellen entladen denn die ganzen Bänkster und Heuschrecken haben noch nie dienstlich wirkliche Werte geschaffen - einige Menschen nennen sie auch Finanzparasiten siehe hier: ::..finanzparasiten.de..::
Und hier: Staatsgeheimnis Bankenrettung - 2013 ARTE , Harald Schumann - YouTube
 
E

ExitUser

Gast
Deine hehren Worte in Sir Popper's Ohr, nur übersiehst Du mehrere Haken.
Der erste ist der Gesellschaftsbegriff, der Strukturen voraussetzt, die Verfasstheit von Gesamtheiten, damit zwischen Individuen über Gruppen bzw. Lebenslage-Gemeinschaften politisch relevante Beziehungen bestehen, die im Konfliktfall durch allgemein legitimationsfähige Verfahren (zB das Rechtssystem) reguliert werden können. Andernfalls bliebe nur eine amorphe, gestaltlose, und undefinierte, da ständiger Fluktuation unterworfene zufällige Menge an disassoziierten Individuen. Die vollkommen offene Gesellschaft ist, wie ein Liter Wasser, den man ins Meer kippt, letztlich keine Gesellschaft mehr.
Das Selbe trifft -zweiter Haken- für solidarisch organisierte Sozialsysteme zu, in gewisser, traditioneller Weise auch für Sozialstaatlichkeit. Solidarbeziehungen (Freund-, Partnerschaft, Familie ... Kommune, Nation, Bündnissysteme, globale Vereinigungen) sind durch miteinander verknüpfte Rechte wie Pflichten charakterisiert, also Bindungen, ohne die der Trittbrettfahrerei, dem 'cherrypicking', Tür und Tor geöffnet sind. Sie müssen nicht starr sein in ihrer Mitgliederschaft, sie können offen für Ein- und Austritte sein, jedoch nur unter den Bedingungen der festgelegten Bindungen (damit Solidarität nicht zur 'Einbahnstraße' wird) - Die Alternative verdeutlicht der bekannte Kalauer:
Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
Mir wird nicht so richtig ersichtlich, welches Gesellschafts/- Wirtschaftsmodell Du dir so vorstellst? Eine vollkommen offene Gesellschaft ohne Regulierungen und Gesetzmäßigkeiten habe ich auch nicht propagiert und darauf muss man auch nicht zwingend schließen, wenn man allgemein von einer offenen modernen Gesellschaft spricht, das zu tun halte ich schon für sehr übertrieben..

Im übrigen schränkst Du die Offenheit mit "gewisse Toleranzschwelle und ein Spielraum" selbst ein: genau darum, was toleriert werden soll, wieviel 'Beinfreiheit' Einzelner von der Gesamtheit / Mehrheit hingenommen werden soll, drehen sich die Diskussionen - die sich an Einzelfällen deshalb aufhängen, weil diese als exemplarisch gelten für die Grenzen des Spiels bzw die Spielregeln.
Toleranz und Spielräume muss es geben können im ethischen Verhalten miteinander, dazu braucht es keine bestimmten Regeln und Gesetze und könnte man schon als evolutionär intuitives Verhalten beim Menschen bezeichnen, oder man bevorzugt bewußt null Toleranz und es wird statisch. Meine Katze hatte auch immer einen Platz in der Wohnung der für mich selbstverständlich Tabu war, falls wir uns mal zofften und sie sich zurückziehen wollte, nur mal so als abstraktes Beispiel...

Zum Begriff der 'Metaebene'. "Werden Metadiskussion und diskutierte Diskussion von denselben Sprechern getragen, so liegt ein Fall von Selbstreferentialität vor" - also letztlich für den Diskussionszweck wertlose Aussagen..
Man könnte es vieleicht auch Metadiskussion nennen, aber egal..

Ok, dann sind viele meiner Beiträge eben wertlos, ich versuche halt meine eigenen Wahrnehmungen und Urteile vorher zu prüfen und zu berücksichtigen bevor ich meine Ansichten in Beiträge verfasse ... und damit, das ich die "Metaebene" erwähnte, versuchte ich lediglich anzudeuten, das ich mit meinen Ansichten nicht den Anspruch auf eine absolute Wahrheit erhebe und anderen Sichtweisen gegenüber aufgeschloßen bin und diese selbstverständlich erstmal wertneutral zulasse... ....und mit der Hoffnung, das das auch erkannt wird...:icon_rolleyes:

...auf welcher Ebene kommen denn z.B. deine Beiträge zustande...:wink:

Zu Deinem 'Lieblingsbeispiel': Statistik kann voller Taschenspielertricks sein. Über den einen aufzuklären, um zu einem gewünschten Ergebnis, einer gewünschten Suggestion zu kommen, aber den dabei selbst benutzten 'Trick' zu verschwiegen, ist intellektuell unredlich, nicht 'lauter' - ein wissen(schaft)ssoziologisches Problem speziell der Soziologie /empir. Sozialforschung: Aufklärung (über die Aufklärung [über die A. ...ad iterum]) tut not.
Kannste mir den Trick mal verraten...?
 

roterhusar

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Was meinen sie mit Toleranzschwelle?
Wenn Menschen weltweit zu ihnen kommen und bitte, bitte sagen, dann sind es ihre Toleranzen, die auf einmal anschwellen, wie das, was in den Hosen anschwellen sollte. Doch gerade dort passiert dann gar nichts mehr.
Stattdessen erfinden sie Rassenunterschiede, mit denen sie auf keinen Fall Verständigung eingehen wollen. Auf einmal sind sie alle kriminell, nur ich nicht. sechs! setzen!
 
E

ExitUser

Gast
Was meinen sie mit Toleranzschwelle?
Wenn Menschen weltweit zu ihnen kommen und bitte, bitte sagen, dann sind es ihre Toleranzen, die auf einmal anschwellen, wie das, was in den Hosen anschwellen sollte. Doch gerade dort passiert dann gar nichts mehr.
Stattdessen erfinden sie Rassenunterschiede, mit denen sie auf keinen Fall Verständigung eingehen wollen. Auf einmal sind sie alle kriminell, nur ich nicht. sechs! setzen!
Vermutlich meinen sie mich und diese Aussage aus einem meiner Beiträge:
Eine Demokratie die eine offenene moderne Gesellschaft anstrebt, sollte das meiner Meinung nach aushalten können und eine gewisse Toleranzschwelle und ein Spielraum, im Sinne von unterschiedlichen Verhaltensweisen im gemeinsamen Umgang aller Individuen miteinander, darin erhalten bleiben.
Jo, da habe ich mich mal wieder dämlich ausgedrückt!

Im Gesamt-Kontext meine ich selbstverständlich, das eine offene Gesellschaft im Umgang miteinander soviel Toleranz hergeben muss, das alle Individuen, auch die, die eventuell aus welchen Gründen auch immer, nicht von allen so erwünscht sein sollten, hier mit einer gleichberechtigten Existenzberechtigung leben können, wie weit die Toleranz der einzelnen Individuen untereinander dann gehen könnte, will und kann ich nicht beurteilen..
 
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