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Urteil: Hartz-IV-Empfänger müssen Deutsch lernen

Dingenskirschen

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#1
Wiesbaden (dpa) - Hartz-IV-Empfängern ohne ausreichende Deutschkenntnisse drohen empfindliche finanzielle Einschnitte, wenn sie die Teilnahme an einem Integrationskurs verweigern. Nach einem am Montag veröffentlichten Urteil des Sozialgerichts Wiesbaden sind die Empfänger der Sozialleistungen verpflichtet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Eine unerlässliche Voraussetzung sei dabei das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift. (Aktenzeichen: S 12 AS 484/10)

Eine türkische Mutter von vier Kindern war von ihrem Jobcenter dazu aufgefordert worden, dreimal wöchentlich einen Integrationskurs an der Volkshochschule zu besuchen. Da sich die Frau aber nicht zu dem Kurs zur Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse anmeldete, kürzte das Jobcenter ihre Leistungen für drei Monate um 30 Prozent. Dagegen klagte die Frau.

Das Sozialgericht sah die Sanktion jedoch als rechtmäßig an. Das Sozialgesetzbuch II beruhe auf dem Prinzip des "Förderns und Forderns". Die Teilnahme an dem Kurs diene daher dem gesetzlich angestrebten Ziel und sei auch zumutbar gewesen.
Quelle
 

Trixi2011

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#2
Tja, spanisch oder japanisch wäre in Deutschland auch wenig hilfreich :icon_pfeiff:

Die Menschen, die herkommen - aus welchen Gründen auch immer - müssen im Stande sein unsere Sprache zu mindestens in Ansätzen zu verstehen und auch zu sprechen. Es kann nicht angehen, dass man denen, die Leistungen von unserem Staat wollen, auch noch ständig einen Dolmetscher parat stellt.

Wer glaubt Sozialleistung ohne jede Mühe und ohne jede Form der Gegenleistung auf Dauer zu erhalten, der ist hier fehl am Platz!
 

olivera

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#3
Vorsicht, Trixi - Anti-As.si.mili Erdogan weiß wo Du wohnst; nicht, dass er Dir 'syrische' Separatisten zu Besuch schickt...:eek:
 

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#4
Hallo Trixi

in ermangelung eines Dnke Buttons 1000 DAumen hoch.

Auch wenn es vielen nicht passen wird das da Ausdländer n da sgeld getsrichen wird so ist es eben.
Wenn ich nach Spanien Auswandere habe ich auch Spanisch zu lernen und mich anzupasen.
Und in allen anderen Ländern ist das auch so.

Und wenn man mich deswegen in die Rechte Ecke stellt dann ist das auch OK, weil wi ja eh alles Nazis sind
 
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#6
Tja, um ehrlich zu sein muß ich selbst als sogenannte Deutsche mit Migrationshintergrund euch recht geben.
Nur ist für mich das auch einfach zu sagen, a: ich bin hier geboren, b: zur Schule gegangen. Da sagt sich das auch einfach.
Die Generation meines Vaters, die nach D kam hatte es nie einfach.
Ich kann mich noch genau daran erinnern, als ich ihn mal fragte warum er nie deutsch lernte, er darauf: interessiert mich nicht. Aber er hat sich auch nie die Mühe gemacht mit Deutschen befreundet zu sein. Ich bin dagegen ganz anders. Ich hatte schon immer deutsche Freunde und wenn ich ehrlich bin, stieß mich auch seine Kultur etwas ab. Zu frauenfeindlich.
Ich komme aus einem sehr konservativen, traditionellen Elternhaus und als ich 17 Jahre alt war versuchte mich mein Vater nach Ex-Jugo zu verheiraten. Gab ne Menge Zoff damals, aber ich konnte mich mit Hilfe meiner Mutter durchsetzen.
Ob er es mir jemals verziehen hat, weiß ich heute im Nachhinein nicht, aber wer weiß wo ich heute stünde.
In der Kultur meines Vaters gibt es heute noch Zwangsehen. Wenn dort ein Paar heiratet, muß das Mädchen Jungfrau sein und nach der Hochzeitsnacht wird das Bettlaken der Familie gezeigt.:icon_neutral:
Aber es gibt auch Ausländer, zb, ein guter Kumpel von mir ist so ein nettes .
Seit 1991 in D, mit einer deutschen Frau verheiratet, 2 Kinder mit ihr und spricht sehr schlecht deutsch. Ich kann es nicht begreifen, aber er hat keinen Bock. Und so was finde ich sehr traurig.:eek:
azra
 

jimmy

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#7
Tja, spanisch oder japanisch wäre in Deutschland auch wenig hilfreich :icon_pfeiff:

Die Menschen, die herkommen - aus welchen Gründen auch immer - müssen im Stande sein unsere Sprache zu mindestens in Ansätzen zu verstehen und auch zu sprechen. Es kann nicht angehen, dass man denen, die Leistungen von unserem Staat wollen, auch noch ständig einen Dolmetscher parat stellt.

Wer glaubt Sozialleistung ohne jede Mühe und ohne jede Form der Gegenleistung auf Dauer zu erhalten, der ist hier fehl am Platz!
Jaja, wenn sich die Möglichkeit bietet, dann immer feste drauf auf die ("unwilligen") Ausländer.
Frage: Aber ein Bedingungsloses Grundeinkommen - welches du ja befürwortest - würdest du dir gönnen, hm? So ganz ohne Gegenleistung.
 

Dingenskirschen

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#8
Puh, da können wir alle mal froh sein, dass wir bereits einigermaßen deutsch können. :biggrin:
 

Steamhammer

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#9
Ich habe mal Latein in der Schule gelernt. Sterbende Sprachen können Spass machen.
 

Nimschö

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#10
Ich habe mal Latein in der Schule gelernt. Sterbende Sprachen können Spass machen.
Joa, damit könntest Du z.B. im Vatikan einen zumindest stilechten Antrag auf irgendwas stellen... ;)

Ne, aber ernsthaft, ich versteh nicht worüber überhaupt diskutiert wird. Ganz allgemein: Wer längerfristig in einem Land leben möchte, der sollte sich vor Ort auch in der entsprechenden Landessprache verständigen können. Wer meint das nicht zu müssen, der ist auf die berühmten "Paralleluniversen" angewiesen und darf sich imho nicht wundern, wenn er dann bei den "Alteingesessenen" nicht die dicken Steine im Brett hat.
Mein Gott, auf 'schland bezogen: Es erwartet ja keiner gestochen präzises Mittelhochdeutsch, das beherrscht ja kaum ein Eingeborener, aber die Dinge des Altäglichen sollten schon gehen... Also, nach nem Weg fragen, nen Krankenwagen zur richtigen Anschrift rufen, sich im Beruf ausreichend verständigen können... Wer das nicht kann, öhm, der kann sich gern bei mir beschweren, dass ich mir so schwere Dinge von ihm wünsche, ich versteh ihn ja eh nicht :D
 

Hotti

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#11
ein schönes Beispiel dafür, wie durchschlagend die neo-liberale Gehirnwäsche bereits funktioniert hat....:rolleyes: :icon_tonne:
Trixi hat doch nicht geschrieben, dass sie das so möchte, sie hat doch nur den Status-Quo hier beschrieben.

Aber ich bin dafür, dass jeder, der dazu in der Lage ist, Gegenleistung zu erbringen. Allerdings nicht so, wie unsere Politiker sich das vorstellen, sondern fair und gerecht.

Und jetzt dürft ihr mich hauen.

Zum Thema "deutsch lernen". Ich persönlich würde schon aus eigenen Interesse die Landessprache lernen wo ich leben möchte.
 

Berenike1810

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#13
Tja, spanisch oder japanisch wäre in Deutschland auch wenig hilfreich :icon_pfeiff:

Die Menschen, die herkommen - aus welchen Gründen auch immer - müssen im Stande sein unsere Sprache zu mindestens in Ansätzen zu verstehen und auch zu sprechen. Es kann nicht angehen, dass man denen, die Leistungen von unserem Staat wollen, auch noch ständig einen Dolmetscher parat stellt.

Wer glaubt Sozialleistung ohne jede Mühe und ohne jede Form der Gegenleistung auf Dauer zu erhalten, der ist hier fehl am Platz!

Du hast vollkommen richtig geschrieben, @Trixi !
Ich stimme Dir vollumfänglich zu !!!!

Berenike
.
 
E

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#14
Also ich habe von 199o - 2ooo im Ausland gelebt und war in Italien selbstständig. Dort betrieb ich eine kleine private Jugendherberge und musste demzufolge auch die Landessprache lernen. Es ging los, mit der Anmeldung der Touristen bei der örtl. Fremdenpolizei über Behördengänge für Betriebserlaubnis, Lizenzen für Werbung usw.
Wenn ich mich damals geweigert hätte, italienisch zu lernen, hätte ich gleich wieder nach Deutschlasnd ziehen können. Es ist nun mal notwendig, sich in der Sprache des Landes, in dem man lebt, zu verständigen. Alles andere reicht höchstens für einen Urlaub - aber dafür gibt es nirgends irgendwelche Unterstützung vom jerweiligen Land.
 

elo237

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#15
der Ministerpräsident der Türkei hat ja schon gefordert es es mehr
türkische Bügermeister in Deutschland gibt

fehlt jetzt das er fordert das es mehr türkische SB in den JC gibt :icon_lol:
 

hartz5

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#16
Also mal ganz ehrlich - die Forderung danach, dass jemand die Sprache des Landes beherrscht, in dem er seinen Wohnsitz hat, ist nun wirklich NICHT übertrieben.
 

hope40

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#17
Also ich habe von 199o - 2ooo im Ausland gelebt und war in Italien selbstständig. Dort betrieb ich eine kleine private Jugendherberge und musste demzufolge auch die Landessprache lernen. Es ging los, mit der Anmeldung der Touristen bei der örtl. Fremdenpolizei über Behördengänge für Betriebserlaubnis, Lizenzen für Werbung usw.
Wenn ich mich damals geweigert hätte, italienisch zu lernen, hätte ich gleich wieder nach Deutschlasnd ziehen können. Es ist nun mal notwendig, sich in der Sprache des Landes, in dem man lebt, zu verständigen. Alles andere reicht höchstens für einen Urlaub - aber dafür gibt es nirgends irgendwelche Unterstützung vom jerweiligen Land.

so isses...ich war auch einige jahre im ausland .

es ist ja schon das eigene /private interesse, zu verstehen , was die , in deren nachbarschaft man lebt , über einen reden /mit einem reden können(und umgekehrt ) .

es ist auch ne komische sache , zB. bei nem artzbesuch /krankenhausaufenthalt nicht zu verstehen , was der arzt sagt /mit einem machen will ..und jedemal bräuchte man nen übersetzer .

die sprache zu können (wenigstens soviel , das es für ne alltagskonversation reicht )is eine frage der selbständigkeit /freiheit und des repektes vor den einwohnern des landes , in dem man zu gast ist /lebt /leben will.

sprache ist automatisch auch integration .

ich kann da nix fürchterliches finden , wenn vorausgesetzt wird, wer in deutschland lebt /leben möchte, das er die amtssprache "deutsch "wenigstens soweit beherrscht , das er einigermassen barrierefrei kommunizieren kann ..für "fachdeutsch "brauchen auch viele deutsche e "dolmetscher ":biggrin:(anträge ..behördenvorgänge ...)

in anderen ländern ist es ne Voraussetzung für die einwanderung /einbürgerung , das man nen "sprachbefähigungsnachweis "ablegen muss...ich finde das richtig !

denn..die "parallelgesellschaften "entstehen nicht zuletzt auch deswegen , weil die landessprache nicht /nur mangelhaft (auch von den kindern der migranten )gesprochen wird ..und sie ,leider , von der restlichen gesellschaft abgeschnitten/ab,-ausgegrenzt sind , was wiederum missverständnisse auf beiden seiten fördert .

und ja...es ist eine gegenleistung dafür, das man in dem land leben kann /darf ..ein"respekt zeigen "..wenn man die sprache lernt ..wenn mans nich will , verweigert ...
 
E

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Gast
#18
Ich mach mal einen in Anlehung auf Akif Pirincci:
Warum nicht gleich Türkisch als Landessprache einführen? :icon_twisted:

Aber ernsthaft, Nimschö hat es ua schon gesagt:
Was gibt es da überhaupt zu diskutieren?

Dass ich wenigstens rudimentäre Kenntnisse der Landessprache, in dem ich mich befinde, beherrsche, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Noch dazu wenn ich von diesem Land etwas will.
Das sollte für Verfolgte und Glücksritter hierzulande ebenso gelten, wie für Michels, die zb in Spanien seit 20 Jahren in einer Finca hocken und ausser una Cerveza sprachlich nichts zustande bringen. Und wenn Michel keine Finca hat und in Madrid oder sonstwo Sozialleistungen vom spanischen Staat haben will, erst recht.
 

hemmi

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#19
Ich lebe seit einigen Jahren in Frankeich, gut meine Frau ist Französin deswegen habe ich mit dem Sprechen und Verstehen keinerlei Probleme aber beim Schriftlichen gehts los aber daran wird hart gearbeitet, und zum Glück sind meine Kinder Bilingual aufgewachsen die können in einem Satz 20 mal die Sprache wechseln.:icon_biggrin:
 

HartzVerdient

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#20
Das einzige deutsche Wort das man kennen muss, wenn man in die BRD einreist ist:

HartzIV
 

ZynHH

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#24
Eine unerlässliche Voraussetzung sei dabei das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift.
Erst wird das Abitur von 13 auf 12 Jahre verkürzt und nun das.... aber verständlich.:icon_biggrin:
 

roterhusar

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#25
Vielleicht sollte Trixi auch der SGB- Satz gekürzt werden, für jeden Rechtschreibfehler, bzw. zu einem Grammatikkurs angehalten werden.
Also Berenike, das mit dem Verstehen ist für mich verständlich. Aber für einen Studierten?
 

jimmy

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#27
ich kann da nix fürchterliches finden , wenn vorausgesetzt wird, wer in deutschland lebt /leben möchte, das er die amtssprache "deutsch "wenigstens soweit beherrscht , das er einigermassen barrierefrei kommunizieren kann
Ich auch nicht. Aaaaber, und jetzt kommts, man kann den Türken nicht überall erst entgegen kommen, und wenn Sie es sich dann aufgrund des vielen entgegenkommens "bequem" gemacht haben, Sie für selbiges bestrafen wollen.

Auf Ämtern in Berlin-Neukölln hat man sich auf türken eingerichtet und es liegen auch Formulare in türkisch aus. Verstehst, worauf ich hinaus möchte?
 

hope40

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#28
Vielleicht sollte Trixi auch der SGB- Satz gekürzt werden, für jeden Rechtschreibfehler, bzw. zu einem Grammatikkurs angehalten werden.
Also Berenike, das mit dem Verstehen ist für mich verständlich. Aber für einen Studierten?
es verlangt niemand ein perfektes deutsch ...das können die deutschen , dank des tollen bildungssystems , ja selber nich ...und ich denke, das es auch nich nötwendig is , im alltag ..und es kann auch nicht jeder ein studierter sein , bei dem man das voraussetzt .

komischerweise..die minderheit der studierten migranten kann perfektes deutsch ...die mehrheit der "nicht studierten "und ihre nachfahren eben nich ..die behelfen sich mit einem "mischmasch "aus allen möglichen sprachen und /oder sprechen nur ihre herkunftssprache und verkehren eben nur an orten , wo diese gesprochen wird und /oder wo es sicher ist , das diese gedolmetscht wird .

aber, ich finde , die sprache des (gast)landes zu lernen ist die reine eigenverantwortung eines jeden selbst ...es zeugt einfach von interesse an dem (gast )land , seinen bürgern /kultur ...es ist ne frage des respektes ..und eigentlich isses die einzige gegenleistung, die von den "einheimischen "erwartet /vorausgesetzt wird ...das man eben mit seinen zugewanderten nachbarn reden kann /könnte (nicht zuletzt um auch was über deren kultur zu erfahren ..privat , und nicht den mist aus der zeitung )

aber, ich bleibe dabei : die alltagssprache ..das man sich eben zu dingen des alltages verständigen kann , ist aus meiner sicht ein absolutes "muss "..weils einfach der "grundpfeiler "der integration is.

ich verstehe nich , wie man darüber übehaupt debattieren kann ?

ohne sprachverständnis kein verständnis der (gast)kultur ...kein wunder , das sich paarallelgesellschaften entwickelt haben , ist es eher ein ausdruck der hilflosigkeit .

allerdings hat @jimmy recht ...man hätte bei zeiten (mit beginn der migrationswelle )auf das lernen /die beherrschung der deutschen sprache bestehen sollen ...dies JETZT unter androhung von sanktionen zu erzwingen ..ich vermute, das man das keinem so richtig verständlich machen kann , von unseren ausländischen mitbürgern , denn bis jetzt hat ihr leben ja auch funktioniert , ohne ausreichende kenntnis der deutschen umgangssprache ..egal "wo "/"wie ".

ich meine ..hilfen bei "deutschsonderfällen "wie eben das amtsdeutsch ..das verstehen ja selbst die deutschen muttersprachler nicht , finde ich durchaus ok. (in anderen ländern gibts auch ne amtssprache , die mit der umgangssprache nichts /wenig zu tun hat )..aber, wenn in jeder lebenslage (auch bei"popligen "hausfrauentratsch e dolmetscher gebraucht würde...aber, der "hausfrauentratsch" findet ja meistens nich statt , wegen der sprachbarriere und das ist "alltags,-umgangsdeutsch "welches man durchaus lernen könnte , wenn man daran interesse hätte .

die, dies gelernt haben, bezeichnen den zugewinn an "verstehen "/sprechen "/lesen "durchaus als "freiheitsgewinn"...es macht das leben schlicht leichter .
 

FerAlNo

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#29
Sie suchen einfach immer neue Gründe für Sanktionen, mal sehen was da noch kommt...
 
E

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Gast
#30
Würde die Frau denn eine Arbeit bekommen, wenn sie diesen Kurs macht?
Wohl kaum. Wir hier sprechen alle Deutsch, haben bestimmte Qualifikationen und trotzdem keine Arbeit. Wenn sie ausreichend Deutsch kann, findet sie wahrscheinlich keinen Job weil sie Mutter, Türkin, zu hoch oder zu gering qualifiziert ist, keine Berufserfahrung hat, keine Ausbeuterjobs annehmen will, zu jung oder zu alt ist. Irgendwas ist immer.

Und vor allem sind wir selber Schuld, denn wer arbeiten will, findet Arbeit, es herrscht Fachkräftemangel, es gibt ein Jobwunder blablabla :icon_laber:
Seit wann integriert/ fördert das Jobcenter irgendwen? Es geht hier wieder nur um Sanktionen.
Aber natürlich muss man Deutsch lernen, keine Frage, nur sind das zwei verschiedene Paar Schuhe.

Ein bisschen mehr Solidarität (und keine Vorverurteilungen)bei solchen Dingen schadet nicht, zumal wir die genauen Hintergründe dieser Person nicht kennen.
 

JohnDoe

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#31
Na ihr?! Macht ihr auch alle brav eure Hausaufgaben:
Das Hetzen innerhalb der gesellschaftlichen Bodensatzgruppe? :mad:

Na fein! Es finden sich gottseidank auch dort welche, die noch rangniedriger stehen. :icon_pfeiff:

Auf sie mit Gebrüll! Schlagt sie, tretet sie, verjagt sie! :mad:

Es freuen sich händereibend und geldzählend die Schergen…. *grins* :biggrin: :icon_cool:

Macht weiter. Lasst euch nicht stören. :icon_pfeiff:
 

Nimschö

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#32
Nee, Bashing wird doch hier nicht betrieben... Relativen Konsenz haben wir doch schon gefunden, dass es in jeder Hinsicht für sowohl die Betroffenen wie auch ihr Umfeld "praktisch wenn nicht sogar unerläßlich wäre" wenn sie eben die Sprache des Landes in dem sie ihren regelmäßgen Aufenthalt haben zumindest in Grundzügen lernen, falls sie sie nicht schon beherrschen.

Wie ich schon andeutete: Auch hier müssen die Jobcenter wohl einfach mal lernen, wie man solche ausnahmsweise mal sinnvollen Maßnahmen darstellt... Wie erwähnt, wenn ich meinetwegen in Schlumpfhausen wohnen würde und mir wollte einer einen "Schlumpfegrationsurs" an den Hals hängen würd ich auch erstmal sagen "Was? Weiße Kondom-Mützen tragen? Hast Du se noch alle?", würde mir das Ganze von der Bezeichnung wie Beschreibung als reiner SPRACHkurs angeboten, sähe die Sache gleich ganz anders für mich aus. Tja, wenn irgendwo ein Fehler ist, dann sitzt der wahrscheinlich im JC am Schreibtisch...

( Wobei ich mir jetzt alle Mutmaßungen darüber warum diese Frau(!) nicht zu einem Kurs gehen "will"(?) der Einfachheit halber mal spare. ich hab ja heut schon andernthreads den "Nutsi" raushängen lassen...)
 

FerAlNo

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#33
Sie mal an der Schröder musste schon das es kein Recht gibt in dieser Gesellschaft, deshalb ist er wohl nach Russland abgehauen...

Wer in einer Gesellschaft was will wird nicht umhin kommen die Sprache zu sprechen so oder so, wobei viele der Draufhauenden genau die sind, die sich ein Leben lang ich will mal sagen, ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, als Halblegasteniker durchgelogen haben...
 
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#35
Staat - Nation - Kapital: S c h e i ß e - Keinen Finger krumm für diesen Drecksstaat!

Wer glaubt Sozialleistung ohne jede Mühe und ohne jede Form der Gegenleistung auf Dauer zu erhalten, der ist hier fehl am Platz!
Falsch, Deine neoliberale Verwertungslogik ist hier Fehl am Platz, aber sowas von!

Zum einen ist es keine "Gegenleistung" eine Sprache zu sprechen (stell Dir mal vor, es soll sogar Menschen geben, die überhaupt keine Sprache sprechen, weil sie eine Behinderung haben, aber solch wirtschaftlich nutzlose Subjekte dürfen Deiner Ideologie nach vermutlich auch nichts fressen), zum anderen ist kein Mensch irgend jemandem eine "Gegenleistung" schuldig, erst recht keinem neofaschistischen Unrechtskonstrukt namens BRD-Kapital, und schon gar nicht seinem untertänigen Chauvinisten-Fußvolk, welches meint, sich auf seine Nationalität einen Wichsen zu müssen!

Nie wieder Deutschland!
 

hartz5

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#36
Äpfel und Birnen...
zwischen nicht können und nicht wollen ist ja nun doch ein himmelweiter Unterschied......

Meine Fresse, tut doch nicht so, als ob ihr alle einfach in ein anderes Land ziehen könnt und dort trotz Weigerung die Landessprache zu erlernen, Unterstützung von dem Staat bekommen würdet, den ihr so offensichtlich ablehnt.....

Man verlangt doch nicht von der Frau, dass sie sich prostituiert oder ihre Organe verkauft.


Wenn ihr fertig seid, Euch an dem einen Satz aufzugeilen, dann denkt mal wieder in Relationen........
 

jockel

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#37
Ich kenne da eine ganze Reihe von Politikern, die kein verständliches Deutsch sprechen können, sich aber als Deutsche darstellen.

So ein Musterexemplar ist z.B. der Äh-stammelnde Edmund Stoiber oder der weinseelige Rainer Brüderle.

Warum werden die nicht zu Deutschkursen gezwungen und ihres Abgeordnetenwahlmandats enthoben, weil sie nicht der deutschen Sprache mächtig sind?

Und natürlich muß man sie zwingen ihre eigenen Einbürgerungstests fehlerfrei zu bestehen. Schaffen die es nicht, dann könnte man sie endlich abschieben!!!!

Stoiber und die Sprache

Stoibers gestammelte Werke

Klartext Rainer Brüderle FDP - heute show ZDF 21.01.2010

Kabarettist Georg Schramm - Die Kraft der Sprache - Politik, Journalismus, Talkshows

Georg Schramm über die Peinlichkeit der Oberschicht

Georg Schramm - Wer regiert hier eigentlich
 
E

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#38
AW: Staat - Nation - Kapital: S c h e i ß e - Keinen Finger krumm für diesen Drecksst

(stell Dir mal vor, es soll sogar Menschen geben, die überhaupt keine Sprache sprechen, weil sie eine Behinderung haben, aber solch wirtschaftlich nutzlose Subjekte dürfen Deiner Ideologie nach vermutlich auch nichts fressen
Und so was ausgerechnet an Trixi. :icon_eek:


Tschüß.
 

JohnDoe

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#39
:icon_kinn:

Wie ist es nur möglich, dass seit den Sechzigerjahren die Türken ohne Deutschkenntnisse hier in diesem unseren Lande existieren konnten? :confused:

Wenn türk Frau putze tut, dann nix mit deuts. Geht auch ohne.
Wenn türk Ali Kessel putzt, dann nix mit Sprache. Geht auch ohne.
Vorarbeiter ist Mehmet - auch Türk!
Nix quatschen - putzen!!! :mad:


((( :icon_mrgreen: )))
 

jockel

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#40
Tja, spanisch oder japanisch wäre in Deutschland auch wenig hilfreich :icon_pfeiff:

Die Menschen, die herkommen - aus welchen Gründen auch immer - müssen im Stande sein unsere Sprache zu mindestens in Ansätzen zu verstehen und auch zu sprechen. Es kann nicht angehen, dass man denen, die Leistungen von unserem Staat wollen, auch noch ständig einen Dolmetscher parat stellt.

Wer glaubt Sozialleistung ohne jede Mühe und ohne jede Form der Gegenleistung auf Dauer zu erhalten, der ist hier fehl am Platz!
Soll das auch für Behinderte mit Sprachschwierigkeiten gelten, die dann auf Ihren Gebärdendolmetscher verzichten müssen.
 

jockel

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#41
:icon_kinn:

Wie ist es nur möglich, dass seit den Sechzigerjahren die Türken ohne Deutschkenntnisse hier in diesem unseren Lande existieren konnten? :confused:

Wenn türk Frau putze tut, dann nix mit deuts. Geht auch ohne.
Wenn türk Ali Kessel putzt, dann nix mit Sprache. Geht auch ohne.
Vorarbeiter ist Mehmet - auch Türk!
Nix quatschen - putzen!!! :mad:


((( :icon_mrgreen: )))
Na dann sollte man auch jedem Deutschen seinen Urlaub im Ausland verbieten, wenn er nicht mal paar Vokabeln der jeweiligen Landessprache drauf hat.
 
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#42
No border - no nation!

Äpfel und Birnen...
zwischen nicht können und nicht wollen ist ja nun doch ein himmelweiter Unterschied......
Es ist überhaupt kein Unterschied, weil Menschenrechte universell und unwiderruflich sein sollten. Die reine Existenz, das Schicksal, geboren zu sein, berechtigt einen Menschen, nicht Wille, Können, Herkunft oder Geldbeutel.

...Unterstützung von dem Staat bekommen würdet, den ihr so offensichtlich ablehnt.....
Die Menschen haben nicht einem Staate zu dienen, den ich selbstverständlich ablehne, ich heiße doch nicht Michel, sondern der Staat gefälliger Weise dem Menschen, andernfalls gehört er konsequent überwunden.

"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass dieser Staat zerstört werden muss." Rosa Luxemburg

"Wenn aber das Gesetz so beschaffen ist, dass es notwendigerweise aus dir den Arm des Unrechts an einem anderen macht, dann, sage ich, brich das Gesetz!" Henry David Thoreau
 

hemmi

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#44
Man stelle sich vor ein Deutscher fährt ins Ausland und dort sind nur Ausländer, und von denen spricht kein Einziger deutsch, mei läwwa do haschd faschd amerigahnische Verhältnisse.:icon_pfeiff:
 
E

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#45
AW: No border - no nation!

Die Menschen haben nicht einem Staate zu dienen, den ich selbstverständlich ablehne, ich heiße doch nicht Michel, sondern der Staat gefälliger Weise dem Menschen, andernfalls gehört er konsequent überwunden.
Klar. Die Frage ist nur: Welchen Menschen?

Nach Deiner Definition wohl allen. Man stelle sich mal vor, der deutsche Staat, den Du dermaßen haßt, müsse allen Menschen weltweit gefälliger Weise dienen.

Schade nur, daß nur ein paar depperte Deutsche den deutschen Staat finanzieren und damit überhaupt erst "dienstfähig" machen.
 

sixthsense

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#47
AW: No border - no nation!

Es ist überhaupt kein Unterschied, weil Menschenrechte universell und unwiderruflich sein sollten. Die reine Existenz, das Schicksal, geboren zu sein, berechtigt einen Menschen, nicht Wille, Können, Herkunft oder Geldbeutel.
Klingt ja schon mal ganz gut... aber mich würde ja mal so sehr interessieren, ob ihr, wenn ihr den Apparat unter euch hättet, euren politischen Gegnern Menschenrecht gewähren würdet oder nicht. :icon_kinn:

Komischerweise beschleicht mich das Gefühl, dass dem nicht so wäre. Aber um es mal mit den Worten des Users "Nimschö" auszudrücken... "wer bin ich denn schon?"...
 

jimmy

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#48
Äpfel und Birnen...
zwischen nicht können und nicht wollen ist ja nun doch ein himmelweiter Unterschied......

Meine Fresse, tut doch nicht so, als ob ihr alle einfach in ein anderes Land ziehen könnt und dort trotz Weigerung die Landessprache zu erlernen, Unterstützung von dem Staat bekommen würdet, den ihr so offensichtlich ablehnt.....

Man verlangt doch nicht von der Frau, dass sie sich prostituiert oder ihre Organe verkauft.


Wenn ihr fertig seid, Euch an dem einen Satz aufzugeilen, dann denkt mal wieder in Relationen........
Das tun wir doch. Man ist - besonders den Türken - in den vergangenen 30 Jahren mehr als entgegen gekommen. In der Türkei wissen sicher viele Türken, dass Sie - zumindest in Berlin Neukölln und Kreuzberg - auch auf türksch in einer Behörde Hilfe bekommen. Und ganz plötzlich gibt es eins vor die Mütze mit den Worten: Ab Heute is Schluss!? Jetzt Sanktion, weil wir - die Behörden dieses landes - unfähig waren durchzugreifen? Selbstverständlich haben einige dann schwebende Fragezeichen vor dem Gesicht.
 

hartz5

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#49
AW: No border - no nation!

Es ist überhaupt kein Unterschied, weil Menschenrechte universell und unwiderruflich sein sollten. Die reine Existenz, das Schicksal, geboren zu sein, berechtigt einen Menschen, nicht Wille, Können, Herkunft oder Geldbeutel.
Die gute Frau weigert sich ja auch nicht, zu atmen oder zu essen, weil sie ihre Kinder versorgen muss. Nur , wenn`s um die Sprache des Landes geht, in dem sie lebt, geht, dann ..........

Und komm mir jetzt nicht wieder mit Behinderten, die wegen ihrer Behinderung auch nicht atmen können.....das ist genau so eine heisse Luft, wie das ganze Geschrei über Menschenrechte, die hier angeblich mit Füssen getreten werden.

Und ja, s ist sch...e, dass sich jahrelang niemand drum gekümmert hat, Sprache als Integrationsmittel z nutzen. Und nun ? Weil es immer so war, muss es bis in alle Ewigkeit so weiter gehen ?


Jeder für sich ohne ein wenig Miteinander?

Jaja, wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht.....
 

Trixi2011

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#50
Habe bis jetzt die weitere Diskussion gar nicht verfolgt und bin ziemlich übrrascht darüber welche, teilweise heftigen Reaktionen erfolgt sind.

Zunächst einmal, geht es nicht darum, ob Personen mit Behinderungen, die einen Gebärdensprachedolmetcher erforderlich machen dieser aberkannt werden soll.

Ich bin selber behindert und habe hier in der Behindertenwerkstatt jeden Tag mit Menschen zu tun, die das Schiksal haben nicht sprechen zu können. Auch mein Partner ist stark sprachbehindert. Von daher würde ich es nie wagen solche abstrusen Sachen zu denken oder zu fordern!

Es geht um Menschen die aus dem Ausland nach Deutschland kommen und von denen erwartet wird, dass sie die deutsche Sprache in Ansätzen erlernen, damit eine halbwegs klare Verständigung von statten gehen kann.

Das diese Gegenleistung in den Augen einiger Personen zuviel verlangt ist, wundert mich doch sehr und dass alleine das kritisieren von meiner Seite als politisch, gelenktes Gedankengut herhalten könnte ist schon echt krass :eek:.

Würde ich oder jede andere hier im Forum z.B. sein zukünfitges Glück in einen andeen Land suchen, wo Deutsch nicht die Landessprache ist, würde man auch erwarten, dass man die dortige Sprache erlernt oder würden hier manche wirklich erwarten, dass in der neuen Heimat die deutsche Sprache eingeführt wird, damit man selber eine Sorge weniger hat?

Reibt euch nur weiter an meiner Ansicht die Nerven auf - Mir ist es egal!

Meine Meinung ist meine Meinung und daran ist auch nichts Verkehrtes.
 

hope40

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#51
AW: No border - no nation!

Die gute Frau weigert sich ja auch nicht, zu atmen oder zu essen, weil sie ihre Kinder versorgen muss. Nur , wenn`s um die Sprache des Landes geht, in dem sie lebt, geht, dann ..........

Und komm mir jetzt nicht wieder mit Behinderten, die wegen ihrer Behinderung auch nicht atmen können.....das ist genau so eine heisse Luft, wie das ganze Geschrei über Menschenrechte, die hier angeblich mit Füssen getreten werden.

Und ja, s ist sch...e, dass sich jahrelang niemand drum gekümmert hat, Sprache als Integrationsmittel z nutzen. Und nun ? Weil es immer so war, muss es bis in alle Ewigkeit so weiter gehen ?


Jeder für sich ohne ein wenig Miteinander?

Jaja, wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht.....
:icon_klatsch:

ich machs mal witzig :

der liebe gott hat die sprache erfunden , das sich die menschen verstehen können /sollen ...

„Das babylonische Sprachgewirr in der Welt hat stets Barrieren errichtet und den zwischenmenschlichen Kontakt sowie Kooperation eingeschränkt.“[2]"

Sprachgewirr ? Wiktionary

und das muss /soll nun so bleiben ?ist unveränderbar ?der mensch kann nicht lernen ?

migrationen hats immer schon gegeben ..aber, es liegt/lag auch in der eigenverantwortung der menschen , sich die sprache anzueignen , die überwiegend dort gesprochen wird / wurde, wo sich die migranten aufgehalten haben /aufhalten wollten /sollten .

es ist ein menschenrecht , am gesellschaftlichen leben teilhaben zu können ..sicher , aber, man muss auch was dafür SELBST tun (für dieses menschenrecht )..nämlich die sprache lernen , durch aktives teilnehmen an der (gast )gesellschaft .

welche sprache man in seinen vier wänden spricht ...egal ..aber, man kann nicht erwarten , das sich die mehrheit nach der (sprachlichen )minderheit richtet ...da müsste man auch strassenschilder in türkisch /arabisch ..weiss ich was für ner sprache aufstellen ..so, wie es in den sorbischen minderheitsgebieten ist .

Sorben - Eine Minderheit ganz in unserer Nähe

naja...nur...die sorben sprechen auch deutsch (weils eben nun mal die amtssprache ist )


und der vergleich mit sprachbehinderten ..mehr als daneben , die KÖNNEN krankheitsbedingt /behinderungsbedingt nicht/schlecht sprechen sie würden liebend gerne mehr /besser am sozialen leben teilhaben und tun (im rahmen ihrer möglichkeiten )alles dafür ..ich finde , das is aber ein gewaltiger unterschied!

das frauen von migranten mitunter schlecht /nicht deutsch sprechen , hat eher was damit zu tun , das sie ihrer kultur mehr verhaftet sind und schon deswegen isolierter ...aber, das gilt ja auch nicht für alle...es gibt genug frauen , aus diesen ländern , die durch ihre kinder deutsch zumindest in "wort "lernen (wollen )schlicht , weil sie erkannt haben , das das sprechen der (gast )sprache für sie ein stück individuelle freiheit ist und ein schritt auf dem weg in die unabhängigkeit .


@Algmein

"Euresgleichen."

wer isn das ?
 

olivera

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#52
JobCenter etc sind Leistungsträger innerhalb des bundesdeutschen Sozialstaates. Keine 'weltsozialämter', um dieses Bös-Wort mal zu gebrauchen, und zwar nur um hier denjenigen ihren inhärent prototalitären Anspruch aufzuzeigen, die nämlich meinen, an ihrem 'idealistisch - (anti)deutschem Wesen' müsse die Welt genesen.
 

Snickers

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#53
@Algemein

Du interpretierst da zu viel hinein! Trixi meint einfach, das man wenn man in ein Land mit einer fremden Sprache einwandert, diese auch lernen bzw. sprechen können sollte!
Ohne Sprache gibt es nun einmal keine Komunikation! Wenn mich aber die MENSCHEN aus diesem anderen Land nicht interessieren, was will ich denn da?

Ich finde schon das man wenn man eben nicht nur auf Urlaub ist, sondern da lebt, man die Sprache sprechen sollte!

Ich selber helfen meine türkischen Nachbarn dabei das zu lernen, wenn sie es möchten.

Gebe Dir einmal ein Beispiel. Hatte meinen Garten an türkische Nachbarn abgegeben. Beim Vertrag, wurde es dann wirklich schwierig. Er mußte ja den Pachtvertrag unterschreiben..........seine Tochter ungefähr 18 Jahre alt war auch dabei, konnte aber auch kaum deutsch sprechen. Nachdem er unterschrieben hatte, fragte ich ihn wann das Fest losgeht?!

Ich sagte ihm das jetzt seine Tochter mit meinen Sohn verlobt sind und er das ja eben auch unterschrieben hätte....Augen wie Untertassen, starrten mich fassungslos an.


Und aus diesem Grund ist es wichtig die Sprache zu können von da wo man lebt, es sei denn die Menschen sind einem egal.........aber was sucht man denn hier?
 

hope40

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#54
sanktionen sind nicht der richtige weg

http://www.elo-forum.org/members/44225.htmlSanktion ? Wikipedia

...allerdings sehe ich :

diejenigen , die sich verweigern , die sprache des landes , in dem sie leben /leben wollen ..auch müssen ,zu lernen sanktionieren sich zwangsläufig SELBST .

und ..wie bitte will /soll man menschen dazu bringen , sich die sprache anzueignen , wenn sie selbst kein interesse dafür haben /aufbringen ...indem sich die mehrheit der minderheit anpasst ?????????????????
 

olivera

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#55
...Hier wird doch wieder mal mit zweierlei Maß gemessen. ...
Nö, da greift folgende Regel (wie unappetitlich auch immer die ist) :

Gleiches Unrecht für Alle...

Wenn sich bei der Mehrheit des (dt.) Prekriats der Eindruck verfestigt, Minderheiten genössen einen Bonus und machten davon reichlich Gebrauch (zB bewuster Nichterwerb von Kenntnissen / Schulabschlüssen /Ausbildung, um möglichst nicht vermittelbar zu sein..., DoppelSPaßß), die 'Obrigkeit' lege zweierlei Maß an und behandelte jene Minderheiten aufgrund außen- und exportpolitischer Interessen mit Samthandschuhen, ist der Nährboden für akzeptierte Repression durch den 'starken mann' geschaffen.
Appeasement und Leugnung anti-sozialen verhaltens derjenigen, die nur minimalste oder keine Loyalität zur Gesellschaft/Gemeinschaft bzw ihren Werten aufbringen ('Parallelgesellschaften'), nützen dagegen wenig, sondern verstärken letztlich die Radikalisierung antiliberaler 'Fliehkräfte'.

Konkret: zur Zeit werden 2 versch. Fälle diskutiert, zum Einen der einer ca. 60-Jährigen (Deutsch-)Türkin - die soll man mE in Ruhe lassen, nachdem man sich jahrzehntelang um ihre 'Integration' auch nicht kümmern wollte.
Der andere Fall: 36-Jährige mit 4 in D schulpflichtigen Kindern. Selbst wenn man die Mutter dem Schicksal der sprachlichen Unmündigkeit und darum geringeren gesellschaftl. Teilhabe überlassen wollte, geht es vor allem um die Förderung der Integrationschancen ihrer Kinder. Nicht selten sind auch Fälle, in denen 'gut integrierte' junge Deutsch-Türken, oder 'Deutsche türkischer Herkunft', sich von ihren rückständigen Eltern abwenden, etwa schon alleine um einer Zwangsverheiratung zu entgehen - mit Recht, möchte ich da meinen.
 

Snickers

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#56
Da ich nun Mitten drin lebe und mehr Nachbarn mit Migrationshintergrund habe als wie Deutsche, kann ich sagen, eine Menge davon sind Analphabeten.

Sie kommen nicht aus türkischen Hauptstädten sondern eher aus ländlichen Regionen, etwa Anatolien. Wenn diese Menschen aber in der eigenen Sprache weder lesen noch schreiben können, wie sollen sie dann unsere lernen? Das funktioniert nicht, leider.

Die Wahrheit ist doch, hier geborene türkische Männer, heiraten meist Frauen aus der Türkei. Diese sitzten dann alleine in ihren Wohnungen mit anderen Türkinen und erziehen ihr Kinder nach türkischen Traditionen und sprechen dabei türkisch!

Diese türkischen Kinder kommen dann in die Schule nicht um zu lernen wie andere Kinder.....sondern um deutsch zu lernen. Deshalb können deutschsprechende Kinder nicht in diese Schulen gehen, es sei den oben rechts auf dem Zeugnis steht, Hartz4.

Auf der anderen Seite kenne ich türkische Jungs und Mädchen mit dem besten Abi...die keine Lehrstelle bkommen :icon_kotz2:


Und wer jetzt meint das ist Ausländerfeindlich, dem sage ich jetzt folgendes.

Wenn Du wissen willst was Ausländerfeindlichkeit ist, dann sei dabei wenn ein deutscher Junge, einem türkischen Vater sagt: " Ich liebe Deine Tochter" !
 
E

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#57
Tja wenn alle der Meinung sind Sanktionen sind gerechtfertigt, wenn man sich weigert jede angebliche Chance zu nutzen um die Hilfebedürftigkeit zu verringern (egal wie sinnlos die Maßnahme ist), verstehe ich nicht warum sich hier viele im Forum so gegen dann doch wohl berechtigte Sanktionen sträuben und um Hilfe bitten.

Denn die Politik, die Wirtschaft und ein leider großer Teil der erwerbstätigen Deutschen hält Sanktionen gegenüber Alg 2 -Beziehern für gerechtfertigt, da diese ja auf Kosten des Steuerzahlers leben und faul sind. Dann muss man konsequent sein und an allen eigenartigen Bewerbungsmaßnahmen und dem 3. Gabelstaplerschein teilnehmen. Gleiches Recht und gleiche Pflicht für alle. Das schließt auch eine Tätigkeit in Zeitarbeitsfirmen ein, da man so die Hilfebedürftigkeit verringert.

Und nochmal, ich finde auch das jeder Deutsch lernen soll. Ich würde irre werden, wenn ich nicht wüsste was um mich herum geschieht. Aber hier immer gleich mit Klischees anzukommen, finde ich schon befremdlich.
 

Nimschö

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#58
*seuuuufz*
Hat wer gesagt, dass die Sanktionen gerechtfertigt sind? Neiiin... Das wird hier nur willkürlich daraus konstruiert, dass hier gesagt/hinterfragt wird warum zur Hölle denn ein sinnvoller Sprachkurs für umme abgelehnt wird, was für mich immer noch unverständlich ist. Sanktioniert werden sollte die Frau für ihre Weigerung nicht, aber die kritische Frage was sie denn dagegen hat im Zweifelsfall einen Krankenwagen rufen zu können, wenn ihr Göttergatte nen Herzkasper bekommt, die muss sie sich wohl gefallen lassen... :icon_pause:

Sanktionen sind grundsätzlich abzulehnen, für alle und auch egal aus welchem Grund. Existenzminimum ist Existenzminimum und das hat nicht unterschritten zu werden.
 

Nimschö

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#59
*nochmal nachles*
K, wenn man möchte kann man Trixies Beitrag "krumm nehmen"...
...auch wennn ich glaube, dass Trixie auf die konkrete Frage "soll diese Frau verhungern, wenn/weil sie kein Deutsch lernen will" wahrscheinlich( soviel guten Willen unterstell ich einfach mal) mit "nee" antworten würde.
 
E

ExitUser

Gast
#60
Nein, es geht schon längst wieder darum, dass ausgerechnet auch noch hier Sanktionen befürwortet werden! Das scheinst du in deinem neoliberalen Wahn überhaupt nicht verstanden zu haben, genauso wenig, wie du die anderen nachvollziehbaren Argumente nicht an dich ran läßt. Aber das kennt man ja von Euresgleichen.



Deine Meinung? Du läßt hier Sprüche im Stile von Hartz-Schröder ab. Was ist daran eigene Meinung? Verkehrter wie hier können solche Sprüche ja nun wirklich nicht mehr sein!
Du spinnst.
 
E

ExitUser

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#61
Algmein will nicht verstehen, was mit einer Aussage gemeint ist, er will verstehen, was ihm in seine Scheuklappenwelt paßt.

Trixi hat eine Formulierung gewählt, die mit bösem Willen falsch verstanden werden kann.

Und Algmein stürzt sich mit Freude und Elan auf diese Möglichkeit, eine Denkweise in diese Formulierung hineinzuinterpretieren, die schlicht nicht da ist, weil er so (wieder mal?) ein Opfer hat, auf dem er Rumhacken kann. Sowas braucht er anscheinend.


Differenzieren ist halt Algmeins Sache nicht. :cool:
 

jimmy

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#63
...allerdings sehe ich :

diejenigen , die sich verweigern , die sprache des landes , in dem sie leben /leben wollen ..auch müssen ,zu lernen sanktionieren sich zwangsläufig SELBST .
Kommt ganz auf die Nationalität an. Auf Türken dürfte das nicht zutreffen. Vorallem dann nicht, wenn Sie in z.b. Berlin-Neukölln oder Kreuzberg leben.
 
E

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#64
Das ist lupenreines "Schröder-Sprech"!
(nur das ein Komma fehlt, aber dafür regt man sich ja über Ausländer auf, die die teutsche Spräche nix behäääschn :icon_neutral:)
"Wer glaubt Sozialleistung ohne jede Mühe und ohne jede Form der Gegenleistung auf Dauer zu erhalten, der ist hier fehl am Platz!"

Nach neuer deutscher Rechtschreibung müssen erweiterte Infinitivsätze nicht mehr mit einem Komma abgetrennt werden, wenn durch das Weglassen keine Mißverständnisse entstehen. Es fehlt also kein Komma.


Kotzbrocken. :icon_kotz:
 
E

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#65
Es ist schon schlimm in diesem neoliberalen, faschistischem (was eigentlich genau?) Staat hier. Verlangt dieser doch allen ernstes zumindest rudimentäre Kenntnisse der Landessprache, wenn ein Neubürger etwas vom hiesigen Kuchen abhaben will. Skandal! Nazis, wohin man blickt!

Man sollte doch gleich die Grundsicherung jedem Erdbewohner von Spitzbergen bis ans Kap der guten Hoffnung bei Bedarf einfach in sein Heimatland überweisen.
Dann muss er sich nicht in diese Hölle hierzulande begeben (warum kommen eigentlich soviele, sind vermutlich Masochisten) und jeglicher Furz von Bringschuld ist von vorneherein kein Thema mehr.
Oh, was schreibe ich, Bringschuld... alleine diese pöse pöse Unwort. :icon_party:
Wie wir das finanzieren steht auf nem anderen Blatt. Vielleicht wäre ja eine Lohnobergrenze von 2€/h fürs Prekariat ein Anfang. Auch könnte man die Landessprache ändern. Wo Deutsche deutsch sprechen, ist es ja zum Stechschritt nicht mehr weit.
 

Snickers

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#66
Diese ganze Sozilaromantik mit Multi Kulti ist für den Arscx!

Die Wahrheit sieht doch ganz anders aus! Die darüber reden, als wenn hier noch alles in Ordnung wäre, wissen doch überhaupt nicht wie die Realität aussieht!

Ich wohne in einen Hamburger Stadteil, mit gefühlten 80 % Migranten. Unsere Türken sind deutscher als wir Deutsche..........dieser große Stadteil ist wie ein Dorf, jeder "Fremde" nicht "Ausländer" fällt sofort auf.....

Und ich fühlte mich hier sicher, aber in der letzten Zeit hat sich so einiges zum negativen verändert. Wenn selbst die türkischen Freunde wegziehen weil es hier zu viele "Ausländer" gibt stimmt was nicht.

Es geht um Rumänen, Bulgaren und Somalier......ständig zerschlagene Autoscheiben, beliebt sind dabei alte Autos! Die haben keine Alarmanlagen und da werden selbst Autoradios geklaut, aus der Zeit der Dinos.

Wir besprechen uns hier derzeit über eine Bürgerwehr....Und das sind von 20 Leuten 18 Türken! Sind die jetzt Ausländerfeindlich? :icon_neutral:

Überfälle, ständig.........gestern war ich mit meinen Hunden im Park, da werden jetzt am helligten Tag Drogen konsumiert und leider gibt es da gehäuft Überfälle. Erst vor ein paar Tagen wurde eine ältere Dame überfallen mit ihrem kleinen Hund.......3 Zigeuner, nicht das sie ihr den Schmuck und das Handy klauten, nein sie mußte dann auch noch zusammen getreten werden und man hat ihr den Oberkiefer und den Arm gebrochen, ganz toll :icon_klatsch:

Gestern hatte ich dann so einen somalischen Piraten am Hals............der will jetzt jeden Tag auf mich im Park warten..........da freue ich mich aber :icon_kotz2:

Ich habe Pfeffergel, eine Machete.............bin ich im Krieg oder was?

Nö ich bin nicht ausländerfeindlich, aber ich muß nicht das ganze ausländische kriminelle Gesocks mögen was hier als Treibgut gestrandet ist.

Ach ja, wir würdet ihr das finden, wenn täglich mehrmals euer Müll durchwühlt wird? Das passiert hier nämlich! Und die Straßen sind aufgeteilt worden....60 % müssen die "Finder" abgeben.........wenn die Mülltomem aufbleiben, so wurden sie gerade durchsucht.

Wer hier meint wir müssen uns alles gefallen lassen und steht auf ein solches Umfeld...Bitte sehr, wandert doch aus! Hier wird es auch noch schlimmer werden..............aber es wird Zeit zu sagen, STOPP

Und ich kann in kein Ursprungsland zurück gehen, wie meine türkischen Nachbarn, ich habe nur diese 1. Heimat!
 

jockel

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#67
Es ist schon schlimm in diesem neoliberalen, faschistischem (was eigentlich genau?) Staat hier. Verlangt dieser doch allen ernstes zumindest rudimentäre Kenntnisse der Landessprache, wenn ein Neubürger etwas vom hiesigen Kuchen abhaben will. Skandal! Nazis, wohin man blickt!

Man sollte doch gleich die Grundsicherung jedem Erdbewohner von Spitzbergen bis ans Kap der guten Hoffnung bei Bedarf einfach in sein Heimatland überweisen.
Dann muss er sich nicht in diese Hölle hierzulande begeben (warum kommen eigentlich soviele, sind vermutlich Masochisten) und jeglicher Furz von Bringschuld ist von vorneherein kein Thema mehr.
Oh, was schreibe ich, Bringschuld... alleine diese pöse pöse Unwort. :icon_party:
Wie wir das finanzieren steht auf nem anderen Blatt. Vielleicht wäre ja eine Lohnobergrenze von 2€/h fürs Prekariat ein Anfang. Auch könnte man die Landessprache ändern. Wo Deutsche deutsch sprechen, ist es ja zum Stechschritt nicht mehr weit.
... und zu fliegenden de Maizière-Überwachungs-, Schnüffel- und Kampfdrohnen. Da sitzt dann vor der Spielekonsole im Vorzimmer des Bundeskriegsministers einer seiner konsolenbefähigten, verbeamteten Vasallen und läßt gleich ganze Drohnen-Schwärme auf's deutsche Untertanenvolk los.

Woher hat man des Geld bloß für dieses Spielzeug?

Nun, für diese Art Merkelscher Wachstumsbeschleunigung macht man auf systemische Art ... Schulden.

Wozu Wachstumsbeschleunigung weitab von der realen, verbraucherorientierten Bedürfnisbefriedigung des untertänigen Fußvolkes, wenn man Raubbau an der Natur und an den Geldbörsen der Untertanen betreiben kann?

Arte - Kaufen für die Merkelsche Wachtumsbeschleunigungs-Müllhalde

Arte - Waffenhandel - ein Bombengeschäft

Volker Pispers - Schulden sind das Vermögen anderer

Genießt den Volker Pispers - er ist einfach herrlich!!!!

Dann muß keine Polizei, Bundeswehr oder Verfassungsschutz ausrücken, sondern man bekämpft rebellische Micheluntertanen mit der sauteuren Joystick-Militärtechnik.

Am Ende kommt dann nur noch die Feuerwehr und kehrt den zusammengeschossenen und -gebombten Michelhaufen zusammen.

Da hat sich die Vereidigung der Bundeswehr auf Führer, Banken und Wirtschaft auch erledigt und wie im II. Weltkrieg braucht man auch keine Kamikatse-Piloten mehr, die sich selbstaufopfernd und schützend gegen den untertänigen Feind werfen.

So spart man sich auch die Betroffenheit der Elite vor Gefallenen-Helden-Denkmalen ein.

Georg Schramm - Der Krieg "Reich gegen Arm"

Ach ja, der Konsolen-Vasall spricht mit den Micheluntertanen kein Wort und die besseren Damen und Herren der schwarzgelben und rotgrünen Deutsch-Mafia-Polit-Bürokraten-Justiz-Wirtschafts- und Banken-Elite machens wie einst der deutsche Feudaladel. Man verständigt sich hochedel wie am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig des XIV. in französisch.
 
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#68
@ snickers: wir diskutieren hier über das Erlernen der deutschen Sprache bzw. Sanktionen durch das Jobcenter. Was soll denn hier jetzt auch noch Kriminalität?
 

Snickers

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#69
@Shani
@ snickers: wir diskutieren hier über das Erlernen der deutschen Sprache bzw. Sanktionen durch das Jobcenter. Was soll denn hier jetzt auch noch Kriminalität?
Das passiert beim "reden"..

Der Statt bezahlt doch schon Deutschkurse, was gibt es denn darüber noch zu reden? Wichtiger ist das die "Betroffenen" hier nicht mit sprechen können und einen Dolmetscher benötigen, um ihre "Rechte" durchzusetzen!

Ein paar Pflichten sollte es schon geben, nicht nur Rechte! :icon_evil:
 

jockel

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Diese ganze Sozilaromantik mit Multi Kulti ist für den Arscx!

Die Wahrheit sieht doch ganz anders aus! Die darüber reden, als wenn hier noch alles in Ordnung wäre, wissen doch überhaupt nicht wie die Realität aussieht!

Ich wohne in einen Hamburger Stadteil, mit gefühlten 80 % Migranten. Unsere Türken sind deutscher als wir Deutsche..........dieser große Stadteil ist wie ein Dorf, jeder "Fremde" nicht "Ausländer" fällt sofort auf.....

Und ich fühlte mich hier sicher, aber in der letzten Zeit hat sich so einiges zum negativen verändert. Wenn selbst die türkischen Freunde wegziehen weil es hier zu viele "Ausländer" gibt stimmt was nicht.

Es geht um Rumänen, Bulgaren und Somalier......ständig zerschlagene Autoscheiben, beliebt sind dabei alte Autos! Die haben keine Alarmanlagen und da werden selbst Autoradios geklaut, aus der Zeit der Dinos.

Wir besprechen uns hier derzeit über eine Bürgerwehr....Und das sind von 20 Leuten 18 Türken! Sind die jetzt Ausländerfeindlich? :icon_neutral:

Überfälle, ständig.........gestern war ich mit meinen Hunden im Park, da werden jetzt am helligten Tag Drogen konsumiert und leider gibt es da gehäuft Überfälle. Erst vor ein paar Tagen wurde eine ältere Dame überfallen mit ihrem kleinen Hund.......3 Zigeuner, nicht das sie ihr den Schmuck und das Handy klauten, nein sie mußte dann auch noch zusammen getreten werden und man hat ihr den Oberkiefer und den Arm gebrochen, ganz toll :icon_klatsch:

Gestern hatte ich dann so einen somalischen Piraten am Hals............der will jetzt jeden Tag auf mich im Park warten..........da freue ich mich aber :icon_kotz2:

Ich habe Pfeffergel, eine Machete.............bin ich im Krieg oder was?

Nö ich bin nicht ausländerfeindlich, aber ich muß nicht das ganze ausländische kriminelle Gesocks mögen was hier als Treibgut gestrandet ist.

Ach ja, wir würdet ihr das finden, wenn täglich mehrmals euer Müll durchwühlt wird? Das passiert hier nämlich! Und die Straßen sind aufgeteilt worden....60 % müssen die "Finder" abgeben.........wenn die Mülltomem aufbleiben, so wurden sie gerade durchsucht.

Wer hier meint wir müssen uns alles gefallen lassen und steht auf ein solches Umfeld...Bitte sehr, wandert doch aus! Hier wird es auch noch schlimmer werden..............aber es wird Zeit zu sagen, STOPP

Und ich kann in kein Ursprungsland zurück gehen, wie meine türkischen Nachbarn, ich habe nur diese 1. Heimat!
Es wird mit der von den großen, kapitalistischen Wirtschaftsstaaten verursachten Klimaerwärmung noch komplizierter mit den Wirtschaftsflüchtlingen werden.

Sollen die in Hitze, Dürre, Wassernot krepieren oder sich in gemäßigte Klimazonen retten? Wer nimmt sich das Recht heraus, ihnen diese Lösung zu verweigern?

Sie sind nicht die Verursacher!!!! Die Verursacher sitzen im eigenen Land auf den Politikerbänken und in den Firmenetagen.

Warum schiebt man diese Polit- und Wirtschaftsganoven nicht in die Dürregebiete ab - freilich aber ohne ihre Millionen?

Man regt sich immer über die Symptome - die Auswirkungen - auf, fragt aber keiner, wer den vorher seinen profitablen und kapitalen Schnitt mit derart Raubbauwirtschaft machte und die Müllhalden in die Herkunftsländer besagter Wirtschaftsflüchtlinge exportiert.
 

Nimschö

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#71
Sollen die in Hitze, Dürre, Wassernot krepieren oder sich in gemäßigte Klimazonen retten? Wer nimmt sich das Recht heraus, ihnen diese Lösung zu verweigern?
In Bezug auf ausschließlich(!) besagte, sich vor dem Hungertod hierher rettende Menschen, die sich NICHT damit zufrieden geben, hier NICHT zu sterben, ein Dach über dem Kopf zu haben, zumindest rudimentär mit Kleidung und Nahrung versorgt zu werden, eine medizinische Versorgung erhalten, die es in der Todeszone aus der sie kommen wahrscheinlich nicht mal als Märchen gibt und auch ihre Religion im Rahmen der hiesigen weltlichen Gesetze ausüben zu dürfen sondern stattdessen hier mafiaähnliche Strukturen aufziehen oder sich sonstwie auf eine Art verhalten, die jeder Beschreibung spottet: Ich. Wegen mir können die an der Grenze am Zaun (ab)kratzen.

Ich find ein solch schräges Verhalten von kleinen Teilen der Einwanderer in zwei Richtungen unter aller Sau: Zum einen ist es gegenüber "uns" als "Gastgeber" unter aller Kanone, zum anderen gegenüber den anderen Flüchtlingen und Migranten, die dann mit dem "freundlichen Bild" dass die Querköpfe von ihnen in der Öffentlichkeit produziert haben leben müssen sehr arschig...
 

jockel

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#72
In Bezug auf ausschließlich(!) besagte, sich vor dem Hungertod hierher rettende Menschen, die sich NICHT damit zufrieden geben, hier NICHT zu sterben, ein Dach über dem Kopf zu haben, zumindest rudimentär mit Kleidung und Nahrung versorgt zu werden, eine medizinische Versorgung erhalten, die es in der Todeszone aus der sie kommen wahrscheinlich nicht mal als Märchen gibt und auch ihre Religion im Rahmen der hiesigen weltlichen Gesetze ausüben zu dürfen sondern stattdessen hier mafiaähnliche Strukturen aufziehen oder sich sonstwie auf eine Art verhalten, die jeder Beschreibung spottet: Ich. Wegen mir können die an der Grenze am Zaun (ab)kratzen.

Ich find ein solch schräges Verhalten von kleinen Teilen der Einwanderer in zwei Richtungen unter aller Sau: Zum einen ist es gegenüber "uns" als "Gastgeber" unter aller Kanone, zum anderen gegenüber den anderen Flüchtlingen und Migranten, die dann mit dem "freundlichen Bild" dass die Querköpfe von ihnen in der Öffentlichkeit produziert haben leben müssen sehr arschig...
Mit so einer Haltung unterstützt man die Unternehmergauner, die solche miserablen Sozialverhältnisse erst erzeugen. Also schützt Du die Verursacher und verhälst Dich wie zu Zeiten der Antike in einer Arena als Gladiator, der seinen Leidensgenossen abzuschlachten hat.

Oben auf den Rängen johlt die Herrenmenschenklasse und erfreut sich am aufgezwungenen Blutvergießen der Untertanen - das Teile und Herrsche-Prinzip anstelle eines Solidarverhaltens.

Der Wohlstand der Industriestaaten beruht auf der Verelendung und Neokolonialisierung der Dritten Welt.
 

FerAlNo

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#73
Der Satz des Tages -
Die Türken ziehen weg, weil es hier zu viele Ausländer gibt.
Wir haben lange nicht mehr so herzhaft gelacht...
und machen das doch eigentlich jeden Tag...

danke an den Bayer und Jockel, und noch ein paar,

Deutsch lernen geht gar nicht, das gibt es gar nicht mehr und zum Überleben ist ein Strassenslang schon lange von nöten, auch um mit der zunehmenden gewalttätigen Anarchie zurecht zu kommen...

Und die besseren Teutschen waren schon immer die Polen, wobei die Türken dabei sind ihnen den Rang abzulaufen - besseres Auto, ganz wichtig, bessere Glotze sowieso...usw.
 
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88
#74
In Bezug auf ausschließlich(!) besagte, sich vor dem Hungertod hierher rettende Menschen, die sich NICHT damit zufrieden geben, hier NICHT zu sterben, ein Dach über dem Kopf zu haben, zumindest rudimentär mit Kleidung und Nahrung versorgt zu werden, eine medizinische Versorgung erhalten, die es in der Todeszone aus der sie kommen wahrscheinlich nicht mal als Märchen gibt und auch ihre Religion im Rahmen der hiesigen weltlichen Gesetze ausüben zu dürfen sondern stattdessen hier mafiaähnliche Strukturen aufziehen oder sich sonstwie auf eine Art verhalten, die jeder Beschreibung spottet: Ich. Wegen mir können die an der Grenze am Zaun (ab)kratzen.

Ich find ein solch schräges Verhalten von kleinen Teilen der Einwanderer in zwei Richtungen unter aller Sau: Zum einen ist es gegenüber "uns" als "Gastgeber" unter aller Kanone, zum anderen gegenüber den anderen Flüchtlingen und Migranten, die dann mit dem "freundlichen Bild" dass die Querköpfe von ihnen in der Öffentlichkeit produziert haben leben müssen sehr arschig...
Nimschö, da stimme ich dir zu, ich selbst kenne solche und solche. Bestes Beispiel, ein guter Freund und Landsmann von mir wohnt in Frankfurt am Main in einem Hochhaus, Nähe Zoo.
Letztens telefonierten wir und er sagte, ich will unbedingt da weg. Zu viele Ausländer, nachts zu laute Musik usw. Insgeheim mußte ich doch ein wenig lachen. Ich fragte ihn darauf, was bist denn du? Er zögerte dann doch ein wenig mit der Antwort rum und meinte: Das ist ja wohl was anderes, ich bin ein angepasster Kanacke. :eek:
Aber mal was anderes, ich persönlich kenne keine Ghettobildung oder der Gleichen. Ich habe bis jetzt auch immer in sogenannten normalen Wohngegenden gewohnt und wohnte und auch in meiner Vergangenheit nie in solchen Vierteln. Obwohl ich wenn ich ehrlich bin heute lieber wieder in einer Stadt wohnen würde.
Lg. azra
 

jockel

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#75
Der Satz des Tages -
Die Türken ziehen weg, weil es hier zu viele Ausländer gibt.
Wir haben lange nicht mehr so herzhaft gelacht...
und machen das doch eigentlich jeden Tag...

danke an den Bayer und Jockel, und noch ein paar,

Deutsch lernen geht gar nicht, das gibt es gar nicht mehr und zum Überleben ist ein Strassenslang schon lange von nöten, auch um mit der zunehmenden gewalttätigen Anarchie zurecht zu kommen...

Und die besseren Teutschen waren schon immer die Polen, wobei die Türken dabei sind ihnen den Rang abzulaufen - besseres Auto, ganz wichtig, bessere Glotze sowieso...usw.
In einer imperial eingerichteten Welt des Kapitalismus sollen wir unter Bedingungen der Wachstumsbeschleunigung leben. Das heißt Merkel, Banken und Wirtschaft zwingt uns auf mit Konsum- und Industriegütern leben zu müssen, die länger haltbar sein können, aber in denen Sollbruchstellen nach Vorgabe der Unternehmer einzubauen sind. Diese Güter haben spätestens dann nicht mehr zu funktionieren, wenn die Gewährleistungs- und Garantiefrist abgelaufen ist. Dann werden wir von Unternehmern gezwungen ein neues Gerät als Ersatz zu kaufen, weil man mit Vorsatz das Altgerät nicht zum Reparieren oder Austauschen von Verschleißteilen einrichtet.

Und bis zum Erreichen der Sollbruchstelle, der abgelaufenen Gewährleistungs- und Garantiefrist läuft meist auch die kreditmäßige, zinsbeladene Ratenzahlung für dieses Produkt. So machen Banken und Wirtschaft auch ihren gesicherten Profit bei prekär lebenden Arbeitnehmern, sozial Schwachen, Rentnern, die in bar keinen vollen Preis für ein solches Produkt zahlen können.

Damit diese Merkelsche Wachstumsbeschleunigungsblase sich unendlich drehen soll, benutzen Banken und Wirtschaft diese Werkzeuge:

  • Werbung und Marketing, um den nachfragenden Kaufrausch aufrechtzuerhalten
  • den Einbau der Sollbruchstellen um die Haltbarkeit der Produkt künstlich niedrig zu halten und
  • die Raten- und Kreditzahlung mit hohen Zinsen, um mehr Profite den Banken zu garantieren als mit einem einmaligen Barkauf aufgewendet werden müßte.
Unser verschlissener Produktmüll wird nur minimal im Inland in einer Kreislaufwirtschaft recycelt und landet stattdessen in der Dritten Welt.

Wenn man immer mehr wachstumsbeschleunigt produziert ohne zu reparieren und ohne zu recyceln, dann beutet man diesen Planeten maßlos aus, schadet der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen weltweit, versaut das Klima und das Trinkwasser, macht die untertänige Bevölkerung unnötig arm und die schmarotzende Wirtschaft und Banken immer reicher.

Diese Welt ist endlich und hat ihre Grenzen in der Lebenserhaltung. Also kommen wir mit der systemischen Rettung des Kapitalismus nicht wirtschaftlich, politisch und sozial weiter.

Mit kapitalistischer, menschenverachtender Wachstumsbeschleunigung nach Merkelart fahren wir die Welt an die Wand oder in den Abgrund und wir zerstören Lebensgrundlagen aller Lebewesen.

Wir haben kein Recht, anderen Völkern ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu unserem Vorteil aufzuzwingen oder sie an der Flucht vor der von Industriestaaten verursachten Umweltzerstörung in ihren Heimatländern zu unterbinden. Stichwort: Menschenrechte

Folglich ist die kapitalistische Raubbaumarktwirtschaft von angeblicher Angebot-Nachfrage-Beziehung restlos am Ende. Unternehmer sind hirnverbrannt und nur auf den eigenen, betriebswirtschaftlichen Vorteil bedacht. Über die Grenzen ihrer Unternehmen und erst recht nicht im Interesse aller Menschen handeln sie nicht vorausschauend, also vorausplanend und vorsorgend. Mit Ellenbogenwirtschaft kommen wir kein Stück weiter.

Mit sozialistischer Planwirtschaft schon, weil das Raffkeprinzip der individuiellen Vermögensbereicherung wegfällt. Da hat man wirklich dem Wohle der Allgemeinheit zu dienen und nicht dem Wohle eines privatwirtschaftenden, raffenden Unternehmers.

Wenn man nicht in andere Länder flüchten muß, um dort zu überleben, dann wird man auch nicht gezwungen andere Sitten, Bräuche und die Sprache zu erlernen, um sich behaupten zu können. Dann hat Völkerverständigung, Freundschaft, friedliches Zusammenleben und gegenseitiger Beistand einen völlig anderen Inhalt und Stellenwert.

Die Nachteile kapitalistischer Wirtschaftsbeschleunigung, die Verseuchung der Umwelt läßt sich nicht räumlich und zeitlich fest begrenzen und auf andere Völker abladen. Diese Welt wird zurückschlagen.

Soviel Verstand und Einsicht sollten wir schon haben.

Lernen wir besser die Sitten, Bäuche und Fremdsprachen nicht unter sozialen Notbedingungen gegenseitig kennen, sondern mit gegenseitiger Achtung und Respekt. Der Mensch kann sich nicht allein behaupten. Er ist ein gesellschaftliches Wesen und Teil der Natur. Also soll er sich gefälligst auch so verhalten. Ansonsten geht er unter kapitalistischen Raubbaubedingung gnadenlos unter. Er richtet sich sonst selbst zugrunde.

Mit der Wende haben wir gesellschaftspolitisch eine Rolle Rückwärts mindestens bis zum Frühkapitalismus gemacht. Das kapitalistische Wirtschaftsmodell war schon zu Wendezeiten am Ende. Der Zusammenbruch der sozialistischen Staatengemeinschaft hat nur für ein verlängertes Doping gesorgt, indem man mit den sozialistischen Staaten dem Kapitalismus neue, ausplünderungsbare Märkte eröffnete. Spätestens jetzt nach 23 Jahren hat man auch hier die Märkte ausgeblutet, abgewirtschaftet.

Die Märkte sind insgesamt gesättigt, erschöpft, ausgelaugt und es gibt nur noch ruinöses, gegenseitiges, existenzvernichtendes Gezerre zwischen den Marktanbietern. Von der nachfragenden Bevölkerung ist auch nichts mehr groß zu holen, weil man den größten Teil prekarisiert oder arbeitslos gemacht hat, den Mittelstand beständig dezimiert. Der größte Teil des einstigen Volksvermögens ist durch den Zirkulationskreislauf schon oben im gewaschenen Zustand angekommen. Nur die Bessersortierten kloppen sich noch gegenseitig um diese Anteile und die Macht, die man sich damit ergaunern kann.

Kapital und Profit wird in immer weniger Hände konzentriert. Bald gibt es nichts mehr zu konzentrieren, weil es dann nur noch wenige allmächtige Monopolisten geben wird.

Ist so eine gesellschaftspolitische Entwicklung für die Völker erstrebenswert? Ist diese konzentierende Zielsetzung von Privatwirtschaft erstrebenswert?

Ich meine nein!!!!
 

Snickers

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#76
Jockel...........

Mit so einer Haltung unterstützt man die Unternehmergauner, die solche miserablen Sozialverhältnisse erst erzeugen. Also schützt Du die Verursacher und verhälst Dich wie zu Zeiten der Antike in einer Arena als Gladiator, der seinen Leidensgenossen abzuschlachten hat.
:icon_neutral::icon_rolleyes:

1. Ich verursache schon mal nichts in diese Richtung

2.Wer hier meint als Migrant, andere Menschen ausrauben zu dürfen, sie zu schlagen usw. der macht aus unseren Heimatland eine Arena und muß damit rechnen, dass es nach Paradontose noch schlimmeres gibt

3. Wemn ich Jemanden erwische der Autos demoliert, Leute schlägt, der bekommt so was von auf die Fresse! Der kaut danach auf der Felge, wenn überhaupt.

4.Unternehmensgauner haben womit was zu tu? Mit Sicherheit nichts mit kriminellen Migranten! Suche doch nicht ständig Entschuldigungen, für asoziales Verhalten!

Übrigens hast du auch Probleme mit kriminellen Migranten?

Wenn nein, dann bitte einfach mal die Frexxe halten..........

FeAINo
Der Satz des Tages -
Die Türken ziehen weg, weil es hier zu viele Ausländer gibt.
Wir haben lange nicht mehr so herzhaft gelacht...
und machen das doch eigentlich jeden Tag...
So ist das aber hier......vorgestern ein nettes Gespräch 2er Türken

1. Trinkst Du Alkohol?

2. Nein nie, ich bin Mosleme!

1. Ich auch, aber moderne Mosleme trinken auch Alkohol

2. Ich kenne ganz viele hochmoderne Menschen, die leben unter der Brücke!

Dann werde ich mich mal mit meinen türkischen Nachbarn und Freunden um die Bürgerwehr kümmern..........aber eigentlich bin ich eher die, die sie bremst......wenns dann den anderen an die Eier geht.
 
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#77
Sehr bedauerlich, dass einige erst per Gerichtsurteil und Sanktionsandrohung auf den Trichter kommen, ein gewisses Maß der Verkehrssprache zu erlernen.
 

jimmy

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#78
Sehr bedauerlich, dass einige erst per Gerichtsurteil und Sanktionsandrohung auf den Trichter kommen, ein gewisses Maß der Verkehrssprache zu erlernen.
Bedauerlich ist, dass die Behörden Jahrzehntelang schlafen, und jetzt die Keule schwingt.
 

FrankyBoy

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#79
Sehr bedauerlich, dass einige erst per Gerichtsurteil und Sanktionsandrohung auf den Trichter kommen, ein gewisses Maß der Verkehrssprache zu erlernen.
Ich wundere mich, dass unsere Bundesminister offenbar überhaupt keine Sachkundeprüfung ablegen müssen, obwohl sie Verantwortung für ganze Völker tragen.

Ich möchte mal an den Amtseid dieser Personen erinnern - im Grundgesetz steht nicht, dass die den Nutzen der Privatbanken und Heuschrecken mehren müssen und ungerecht gegenüber jedermann sein müssen - das Gegenteil ist der Fall und trotzdem haben wir, mit Zustimmung des Bundesverfassungsgerichts einen ESM - wenn das keine Plutokratie ist, dann dürft ihr mich Heino nennen.
Der deutsche Amtseid ist in Art. 56 des deutschen Grundgesetzes festgelegt und wird vom Bundespräsidenten und nach Art. 64 vom Bundeskanzler und den Bundesministern bei ihrem Amtsantritt geleistet. Der Bundespräsident leistet den Amtseid auf einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat; der Bundeskanzler und die Bundesminister leisten den Eid vor den Mitgliedern des Bundestages.
Der Amtseid lautet:
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.
Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden. (Art. 56 Satz 2 GG)
Amtseid ? Wikipedia
Der abgebrochene Augenarzt Rösler ist Wirtschaftsminister und erklärt ziemlich häufig, absoluten Stuss und die Murksel rettet pausenlos Banken und Heuschrecken als wenn es morgen verboten würde und der Rest unserer Politmarionetten ist auch nicht besser - lediglich bei der Partei Die Linke, hege ich noch etwas Hoffnung.
 
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#80
...lediglich bei der Partei Die Linke, hege ich noch etwas Hoffnung.
Ich würde die auch gerne mal mit Regierungsverantworung erleben.
Aber wenn man jetzt schon befürchten muss, dass von denen aufgestellte Mindestanforderungen (z.B. 10 Euro Mindestlohn) bei Koalitionsverhandlungen zur Diskussion und Disposition gestellt werden, kommt Zweifel und Frust auf.

Aber das ist jetzt OT.
 

Nimschö

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#81
Auch für unsere Zugereisten wäre es sicher interessant genug Deutsch zu verstehen, um den Humbug verstehen zu können, den die Pollis bei uns so ablassen.

OK, die meisten Deutsch-Muttersprachler verstehen das ja nichtmal, oder weigern sich zu glauben, was sie da grad gehört haben... :icon_kotz2:
 
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#82
...

OK, die meisten Deutsch-Muttersprachler verstehen das ja nichtmal, oder weigern sich zu glauben, was sie da grad gehört haben... :icon_kotz2:

Stimmt schon, zwischen lesen und hören können einerseits und verstehen bzw. durchschauen anderseits, liegen Welten: aber ohne Ersters, keine Chance für Letzteres, das dürfte auch klar sein.
 

FrankyBoy

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#83
Ich würde die auch gerne mal mit Regierungsverantworung erleben.
Aber wenn man jetzt schon befürchten muss, dass von denen aufgestellte Mindestanforderungen (z.B. 10 Euro Mindestlohn) bei Koalitionsverhandlungen zur Diskussion und Disposition gestellt werden, kommt Zweifel und Frust auf.

Aber das ist jetzt OT.
Ich muss dir leider beipflichten - in einer Koalition ist das durchaus möglich aber um zurück zum Thema zu kommen - ich bin sehr dafür, dass sich auch Bundestagsabgeordnete usw. an die deutsche Sprache halten sollten, wenn sie hier schon Reden hallten, denn seit etwa 25 Jahren wird in Deutschland gespart, bis die Schwarte kracht und das immer progressiver.

Fast alle Politiker nennen es "Sparen" oder "Einsparen" obwohl "Kürzen" der richtigere Ausdruck wäre und das schreibt einer, der im Moment nur eine italienische Staatsangehörigkeit besitzt aber keine Bange, meine Muttersprache ist in der Tat die Deutsche, meine Mutter war eine geb. Wicke.

Es gibt einige solcher Ausrutscher sprachlicher Inkompetenz in Politikerkreisen - die Bankenkrise wird uns als Staatsschuldenkrise verkauft obwohl alle Fakten dafür sprechen, dass private Geschäftsbanken die EZB dazu veranlasst haben, europäische Staaten zu erpressen - so geschehen in Irland, Spanien und Portugal, siehe hier: staatsgeheimnis bankenrettung

Ich könnte jetzt noch einige weitere Beispiele anführen (Rechtsstaat - https://www.youtube.com/watch?v=AlXyiOspg38&list=PLE4EAA3E729A4EE06 ) usw. usw. - mit anderen Worten: Diejenigen, die da die Keule schwingen, sollten selber mal ihre Sprache optimieren - als Repräsentanten unseres Volkes, ist das wohl das mindeste, was man diesbezüglich erwarten darf.
 
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#84
Ich muss dir leider beipflichten - in einer Koalition ist das durchaus möglich ...
Nicht, wenn das Wort "Mindestlohn" ernst genommen wird.

Notfalls muss man dann eben auf Regierungsbeteilgung verzichten.

Faule Kompromisse haben wir schon genug.
 
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#85
...es wurden 30 % der Leistung gekürzt. Das Urteil geht in Ordnung.

Ganz typisch finde ich die Klage der türkischen! Mutter gegen die Entscheidung des JC einen Deutsch-Sprachkurs zu besuchen...
 

FrankyBoy

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#86
Nicht, wenn das Wort "Mindestlohn" ernst genommen wird.

Notfalls muss man dann eben auf Regierungsbeteilgung verzichten.

Faule Kompromisse haben wir schon genug.
Unser gesamtes Konzept ist bereits gescheitert - alle Staaten der Welt, sind aktuell mit 50,65 Bio. $ verschuldet und das sind nur die expliziten Staatsschulden - wenn ich das Verhältnis von Deutschland auf die Welt umrechne, dann haben wir über 200 Bio. $ nur an Staatsschulden: World debt comparison: The global debt clock | The Economist

Klar, unter diesen Umständen ist es natürlich von absoluter Wichtigkeit, dass eine 4-fache Mutter deutsch lernt um dann als 4.420.001 erwerbsfähige Vollhartzerin zu gelten:
Zahl der Hartz-IV-Empfänger: Derzeit gibt es in Deutschland nach den neuesten verfügbaren Zahlen von Februar dieses Jahres ungefähr 6,12 Millionen Leistungsempfänger. Sie teilen sich auf in die 4,42 Millionen erwerbsfähigen Bezieher von Arbeitslosengeld II, wie es korrekt heißt, und in die etwa 1,7 Millionen nicht-erwerbsfähigen Empfänger von Sozialgeld. Das sind zum Beispiel Kinder und Jugendliche, die mit ALG-II-Empfängern in einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft leben.
Hartz-IV und die Statistik - Politik - Süddeutsche.de
Leute, unser System ist korrupt, krank und im Eimer und zwar so etwas von.....

Hey, wir sind schon Exportweltmeister:
Jahrelang war Deutschland Export-Weltmeister. Dann wurde es vom Thron gestoßen. 2012 reichte es nur für den dritten Platz. Das wird sich 2013 nach Ansicht des DIHK wieder ändern.

Deutschland wird wieder Export-Vizeweltmeister | Aktuell Wirtschaft | DW.DE | 17.04.2013
Soll die gute Frau denn mit den Osteuropäern, die für 3,-- € die Stunde in unserer Industrieproduktion Schweine zerlegen konkurrieren?

1. Könnte sie mit ethischen Argumenten argumentieren und
2. Was wäre für sie damit gewonnen? Das Amt zahlt 3,-- € je Stunde weniger abzüglich Freibetrag?
3. Ist das nicht ein Knieschuss der Union, die stets behauptet Familienfreundlich zu sein?
4. Welche Perspektiven hat denn diese Frau, nach dieser Zwangsmaßnahme? Soll sie dann mit den Chinesinnen, die gerade von unserer Bundesregierung für 1,50 € die Stunde engagiert werden konkurrieren?

Liebe(r) Existenzminimum, ich habe in diesen Zusammenhängen einen CDU-Abgeordneten befragt und nachgehakt, weil ich eine Antwort bekommen hatte, die mich aufgrund ihrer "Mittelmäßigkeit" mehr als enttäuscht hat - ich spiele schon seit Wochen mit dem Gedanken, Stufe 3 zu zünden - der kommt aus seiner Plausibilitätsfalle, die die neoliberale Seuche verursacht, nicht mehr raus aber dieses kleine Licht hatte mich eh nur interessiert, weil er in einer Bundestagsrede auch nur Maximalschwachsinn gefaselt hatte und den habe ich ihm um die Ohren gehauen - mein Name ist Franco Frascella - ui, der hat ja doch geantwortet - morgen gibts noch ein Nachhaken - versprochen abgeordnetenwatch.de: Ralph Brinkhaus

P. S. Ein Herr Thomas Schüller hat sich da auch eingeklinkt - könnte ggfs. der hier sein:
Thomas Schüller (* 1961 in Köln) ist ein römisch-katholischer deutscher Theologe und Kirchenrechtler.
Von 2005 bis 2009 war Schüller zunächst als Honorarprofessor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar tätig, bevor er 2009 als ordentlicher Professor für Kirchenrecht an das Institut für Kanonisches Recht der Universität Münster berufen wurde.
Thomas Schüller ? Wikipedia
P. S. Kanonisches Recht - dass ist meine Sprache :icon_eek: :icon_klatsch: :biggrin:.
 
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#87
Meiner Ansicht nach ist es generel vernünftig, wenn Leute mit Migrationshintergrund sich zumindest bemühen Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erlernen oder sonst irgendwie anzueignen...

..aber es macht mich auch nicht krank oder hat auf mein gegenwärtiges Leben so einen besonders großen Einfluß, das ich mir Sorgen darüber machen müsste, wenn diese Leute es nicht tun und sich ohne (deutsche) Sprachkenntnisse durchs Leben schlepppen...:icon_pfeiff:
 

FrankyBoy

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Meiner Ansicht nach ist es generel vernünftig, wenn Leute mit Migrationshintergrund sich zumindest bemühen Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erlernen oder sonst irgendwie anzueignen...

..aber es macht mich auch nicht krank oder hat auf mein gegenwärtiges Leben so einen besonders großen Einfluß, das ich mir Sorgen darüber machen müsste, wenn diese Leute es nicht tun und sich ohne (deutsche) Sprachkenntnisse durchs Leben schlepppen...:icon_pfeiff:
Prinzipiell hast du vollkommen Recht und von den 47,3 Jahren die ich nun lebe, war ich ca. 46 Jahre Ausländer nur im Italienurlaub nicht :icon_wink:.

Ich habe schon in einigen europäischen Staaten gearbeitet und war jeweils bemüht, die Sprache dort recht schnell zu lernen aber in meinen Berufen, wird durchaus europaweit auch Englisch gesprochen und daher hatte ich zumindest einen "gemeinsamen Schlüssel" um weiter zu kommen und die deutsche Sprache beherrschen mehr Europäer, als ich es mir vorgestellt habe - das war manchmal schon erstaunlich.

Mann müsste schon die Gesamtumstände des Falles kennen um hier detaillierter argumentieren zu können.
 
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#89
...
Mann müsste schon die Gesamtumstände des Falles kennen um hier detaillierter argumentieren zu können.

Nein, ich denke das muss man nicht.


Klar, unter diesen Umständen ist es natürlich von absoluter Wichtigkeit, dass eine 4-fache Mutter deutsch lernt um dann als 4.420.001 erwerbsfähige Vollhartzerin zu gelten:
Muss ich jetzt damit rechnen, dass du bald den nahenden Weltuntergang in deine Argumentation einbaust?

Du schriebst ja selbst, dass du bemüht warst, die Sprachen deiner Aufenthaltlsänder zu lernen, warum wohl?
 

FrankyBoy

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Nein, ich denke das muss man nicht.

Muss ich jetzt damit rechnen, dass du bald den nahenden Weltuntergang in deine Argumentation einbaust?

Du schriebst ja selbst, dass du bemüht warst, die Sprachen deiner Aufenthaltlsänder zu lernen, warum wohl?
Weil ich mich auch aus persönlichen Gründen, in die jeweilige Gesellschaft integrieren wollte aber ich kenne leider die Beweggründe, die die Frau, die hier Gegenstand der Diskussion ist absolut nicht - wenn türkische Männer das nicht wollen, haben türkische Frauen wenig zu melden usw. usw. außerdem sind 4 Kinder ein Argument auch wenn gerade die davon profitieren würden, wenn Mutti alles verstehen und vorbildlich Deutsch sprechen würde - keine Frage aber angesichts der Fakten die unser Arbeitsmarkt tatsächlich zu bieten hat und die neuerliche Anwerbung von Billigstlöhnern aus Rumänien, Polen, China, den Philippinen etc. etc., sorgt doch dafür, dass sich für Menschen wie diese Frau auch nichts ändern wird.

P. S. Einen Weltuntergang wird es wohl nicht geben aber das, was gerade geschieht, hat schon vor 52 Jahren ein "echter Politiker" gesagt, der tatsächlich an der Seite seiner Bevölkerung stand - ich sage nur, dass seine Visionen, die er vor sehr langer Zeit präzise vorhergesagt hat, schon lange Realität sind - hier die Rede: https://www.youtube.com/watch?v=qs8ZvRsFDTg
 
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#91
...es wurden 30 % der Leistung gekürzt. Das Urteil geht in Ordnung.

Ganz typisch finde ich die Klage der türkischen! Mutter gegen die Entscheidung des JC einen Deutsch-Sprachkurs zu besuchen...
Typisch, weil türkische Staatsbürger mit deutscher Meldeadresse gemäß Abkommen mit der Türkei sofortigen Anspruch auf Leistungen des SGB II haben - inklusive Krankenversicherung....gerade Familiennachzug ist an Zuwanderung zwecks Arbeitsaufnahme nur zweitrangig interessiert-es gibt ja schließlich auch nicht mehr so viele Jobs..
...meine das jetzt nicht 'rassistisch' - sondern als Feststellung das Menschen dorthin gehen -wenn sie können- wo es ihnen besser geht...
 

FrankyBoy

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Typisch, weil türkische Staatsbürger mit deutscher Meldeadresse gemäß Abkommen mit der Türkei sofortigen Anspruch auf Leistungen des SGB II haben - inklusive Krankenversicherung....gerade Familiennachzug ist an Zuwanderung zwecks Arbeitsaufnahme nur zweitrangig interessiert-es gibt ja schließlich auch nicht mehr so viele Jobs..
...meine das jetzt nicht 'rassistisch' - sondern als Feststellung das Menschen dorthin gehen -wenn sie können- wo es ihnen besser geht...
Deine Feststellung hatten auch die Regierungsfraktionen im Auge, als die Arbeitnehmer-Freizügligkeit mit einigen neueren EU-Ländern in Kraft trat - und dann liest man dass:

In China, Bosnien und den PhilippinenDeutschland buhlt um Pfleger

Die Deutschen werden immer gebrechlicher, schon jetzt mangelt es an tausenden Pflegekräften. Deshalb wirbt die Bundesagentur für Arbeit verstärkt im Ausland. Besonders Fachpersonal aus China und den Philippinen sollen den deutschen Pflegenotstand beheben.
Die Bundesagentur für Arbeit sucht verstärkt nach Pflegekräften im Ausland. Dabei geht die dafür zuständige Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) nicht nur europaweit auf die Suche: Auch in China und auf den Philippinen sollen dringend benötigte Pflegekräfte für Deutschland gewonnen werden. "Auf Dauer reicht es nicht aus, nur in Europa nach Fachpersonal zu suchen", erklärt ZAV-Direktorin Monika Varnhagen.
Nach aktuellen ZAV-Angaben gab es im März mehr als 8000 als offen gemeldete Stellen in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie gut 10.000 offene Stellen in der Altenpflege. Der tatsächliche Bedarf dürfte weit höher liegen. Nach Schätzungen des Arbeitgeberverbandes Pflege fehlen bereits jetzt rund 30.000 Fachkräfte.
In China, Bosnien und den Philippinen: Deutschland buhlt um Pfleger - n-tv.de


Zahl der Hartz-IV-Empfänger
: Derzeit gibt es in Deutschland nach den neuesten verfügbaren Zahlen von Februar dieses Jahres ungefähr 6,12 Millionen Leistungsempfänger. Sie teilen sich auf in die 4,42 Millionen erwerbsfähigen Bezieher von Arbeitslosengeld II, wie es korrekt heißt, und in die etwa 1,7 Millionen nicht-erwerbsfähigen Empfänger von Sozialgeld........
...............
SGB II und SGB III
: Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem Sozialgesetzbuch II, das, alle Hartz-IV-Empfänger erfasst und dem Sozialgesetzbuch III, dass die Leistungen für Bezieher von Arbeitslosengeld I regelt. Nicht alle der 3,14 Millionen Arbeitslosen sind Hartz-IV-Empfänger. 1,13 Millionen (34 Prozent) von ihnen beziehen Arbeitslosengeld I.

Hartz-IV und die Statistik - Politik - Süddeutsche.de
Komisch, von den tatsächlich ca. 5.550.000 erwerbslosen Personen in Deutschland, lassen sich keine 30.000 Fachkräfte rekrutieren - es müssen also unbedingt Fernarbeiter (suche noch ein Äquivalent zu "Fremdarbeiter") sein, die auch bestimmt super mit den Dokumentationen etc. klar kommen und die "Ältesten" in unserer Gesellschaft betreuen - meno, bin ich eigentlich der einzige der bei den Argumentationsketten graue Haare bekommt?

Fakt ist doch, dass in dem Bereich die Arbeitsbedingungen so mies sind, dass viele Fachkräfte, die wir tatsächlich haben heute andere Jobs machen - außerdem sind Hartzer in 1,-- € Jobs doch gut qualifiziert für diesen Mist - wie kann das denn sein?
 

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#93
:icon_kinn: Pflegekräfte im Ausland gesucht?

:icon_idee: Offensichtlich wollen die noch billigere Kräfte haben als die Ein-Euro-Jobber. Wie geht denn das?
:icon_idee: Ah! Ich habs! Die bringen ihre eigene Kohle mit. :icon_twisted:

:icon_mrgreen:
 

FrankyBoy

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:icon_kinn: Pflegekräfte im Ausland gesucht?

:icon_idee: Offensichtlich wollen die noch billigere Kräfte haben als die Ein-Euro-Jobber. Wie geht denn das?
:icon_idee: Ah! Ich habs! Die bringen ihre eigene Kohle mit. :icon_twisted:

:icon_mrgreen:
Nein, die Wohnen mit 6 - 10 Leuten pro Zimmer in "alten Häusern" um so die KdU zu sparen - so hat es jedenfalls die Gewerkschaft NGG für die Fleischindustrie beschrieben.

Klar - Chinesinnen oder Philippininen scheinen so leicht zu sein, dass man diese ggfs. auch auf den Patienten schlafen lassen kann - wenn das nicht so traurig wäre.......
 
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#96
Ganz typisch finde ich die Klage der türkischen! Mutter gegen die Entscheidung des JC einen Deutsch-Sprachkurs zu besuchen...
Man stelle sich vor, Hein Blöd vom Hintermdeich spricht kein Wort Englisch und wandert nach Kanada aus. Dort geht er schnurstracks zum Sozialamt um Stütze zu kassieren. Da ihn niemand versteht, wird ihm kostenfrei ein Dolmetscher zur Verfügung gestellt. Kurz darauf kassiert er seine Grundsicherung vom kanadischen Staat und erhält die Möglichkeit, einen kostenfreien Englischkurs besuchen zu dürfen.
Hein denkt sich, ich bin doch nicht blöd, mit mir nicht, das verletzt meine friesischen Gefühle und Wurzeln, und klagt gegen die kanadische Behörde, die ihm diese Chance gewähren wollte.

Abstruse, an den Haaren herbeigezogene Geschichte. Nur hierzulande schafft man das Realität werden zu lassen (und muss sich als I-Tüpfelchen noch als faschistoid beschimpfen lassen).
Manche merken wirklich überhaupt nix mehr.
 

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#97
Abstruse, an den Haaren herbeigezogene Geschichte. Nur hierzulande schafft man das Realität werden zu lassen (und muss sich als I-Tüpfelchen noch als faschistoid beschimpfen lassen).
Manche merken wirklich überhaupt nix mehr.
Recht hast du.........und unsere 4 Kinder bringen wir natürlich auch mit! Und passen auf das sie außer deutsch auch nichts anderes sprechen........weshalb arbeiten, geht doch auch ohne..........
das Bedingungslose Grundeinkommen gibt es eigentlich bereits, zumindest für einige!
 

JohnDoe

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#98
Naja, mit dem Anwerben von Fremdarbeitern haben die Deutschen ja bereits gute Erfahrungen gemacht - angefangen im 3. Reich: Kommt nach Deutschland! Dort boomt die Industrie!
...Und dann kamen sie und... waren entrechtete Zwangsarbeiter. :icon_kotz:

Und die Moral von der Geschicht:
TRAUT NIEMALS DEN DEUTSCHEN NICHT! :icon_evil:
 

Snickers

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#99
...Und dann kamen sie und... waren entrechtete Zwangsarbeiter.
Blödsinn, mach mal den Erklärbär! Und was hat das alles mit den Millionen Wirtschaftsflüchtlingen von heute zu tun?

Deshalb brauchen sie kein deutsch lernen? Und Du ernährst sie? ach ne........das können ja die anderen machen! Die suchen sich dann noch einen 2 und 3 Job!!! EKELHAFT asozial!
 

Nimschö

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Mit denen passiert doch grad nahezu eine ähnliche Schweinerei wie anno dazumal: Die werden hier von Politik und Wirtschaft als Lohndrücker mißbraucht und wissen es selbst nicht...

Lustigerweise klappt das nur mit "Niederqualifizierten Tätigkeiten"... Die hochqualifizierten Menschen in aller Welt werden den Teufel tun und nach 'schland kommen um hier für etwa die Hälfte des (welt-)branchenüblichen Lohnes zu arbeiten...

'schland ist JETZT dabei Taiwan und China den Platz als Billiglohnland #1 abzulaufen. Demnächst lassen die ihre T-Shirts HIER zusammennähen :icon_neutral:
 
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