Urlaubstage während der Kündigungsfrist

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melissa1919

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Ich werde jetzt am Freitag meinen derzeitigen Job zum 15. März kündigen. 8 Urlaubstage hab´ ich noch übrig. 2 davon benötige ich für die Einarbeitung am neuen Arbeitsplatz Mitte Februar, da meine Vorgängerin am 25.02. in den Mutterschutz geht. 5 Tage Urlaub habe ich bereits im Oktober für die erste Märzwoche beantragt und mündich genehmigt bekommen.

Als ich meinen Urlaub gebucht habe, wusste ich noch nicht dass ich die Arbeitsstelle wechseln würde. Normalerweise ist es in meiner Firma so, dass die Leute, welche die Firma verlassen, vorzeitig beurlaubt werden und früher gehen dürfen als geplant - egal wie viele Urlaubstage man noch auf dem Konto hat. Jetzt ist es aber so, dass wir momentan total unterbesetzt sind und gerade in meiner Abteilung jede einzelne Person gebraucht wird.

Meine Frage lautet: Hat der Arbeitgeber das Recht, mir meine zustehenden 8 Urlaubstage so einzuteilen wie er möchte... also z. B. dass er sagt, dass ich die letzten 8 Tage vor dem 15. März frei nehme und dann nicht in den Urlaub fliegen kann? Falls sich hier jemand fragt warum ich ihn mir nicht schriftlich habe genehmigen lassen: Die Geschäftsleitung bei uns genehmigt grundsätzlich KEINEN Urlaub schriftlich.
 

burki

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Hi,
wenn wichtige Gründe vorlegen, kann Dein Arbeitgeber deinen Urlaub selbstverständlich verlegen und im Falle einer Kündigung sogar Deinem nächsten Arbeitgeber übertragen (!!). Ebenso ist eine Auszahlung der Urlaubstage in solchen Fällen möglich.
Aber: I.d.R. wird der Arbeitgeber einem "ziehenden" Arbeitnehmer nicht bis zum letzten offiziellen Arbeitstag zur Arbeit zwingen.
Gruss
burki
 

Muzel

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Schau ins Bundesurlaubsgesetz nach. Es besteht aus lauter Gummiparagraphen. Grundsätzlich haben betriebliche Belange einen hohen Wert im Gesetz. Es geht um einen Arbeitsvertrag. Da sind die Hauptleistungspflichten des Arbeitnehmers die Erfüllung seiner Dienstleistungspflichten und der Arbeitgeber muss dafür zahlen. Urlaubsansprüche sind nachrangig. Gibt es Betriebsvereinbarungen oder einen Tarifvertrag? Die wären sehr hilfreich.
Wenn du schon den Flieger gebucht hast, muss der AG allerdings Stornogebühren zahlen.
 

avalon

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Wenn du schon den Flieger gebucht hast, muss der AG allerdings Stornogebühren zahlen.
Ja, vielleicht. Hängt alles davon ab, was unter der mündlichen genehmigung zu verstehen ist. Mündlich ist immer schwierig, die Grenzen zwischen einer Genehmigung und einem "wird wahrscheinlich möglich sein" sind fließend.

Es muss eigentlich einen Urlaubsplan geben! Wie soll sonst irgend jemand einen Urlaub planen?
 
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