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Urlaubsgeld

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pyza1977

Elo-User/in

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10 Okt 2005
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3
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#1
Hi!

Nächsten Monat bekomme ich neben meinen festen Gehalt und Überstunden Urlaubsgeld.
Wie wird es berechnet? Habe keine Ahnung....

Vielen Dank

Schönen Abend noch

pyza
 

pyza1977

Elo-User/in

  Th.Starter/in   
Mitglied seit
10 Okt 2005
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#3
Hi!

Na, ob das wie ganz normales Einkommen berechnet wird oder was weiß ich....
 
E

ExitUser

Gast
#5
Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Hi,

gibt es auf Urlaubsgeld keine Freibeträge für denjenigen der Urlaubsgeld erhält?
 
E

ExitUser

Gast
#7
Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Details siehe hier:
Zitat: 4.2 Einmalige Einnahmen

(1) Einmalige Einnahmen sind z.B. Steuererstattungen, Lohnnachzahlungen, Eigenheimzulagen (sofern nicht nachweislich zur Finanzierung einer selbst bewohnten Immobile genutzt), Glücksspielgewinne, Gratifikationen, aber auch Weihnachts- und Urlaubsgelder.

3) Die einmaligen Einnahmen sind auf einen angemessenen Zeitraum aufzuteilen und monatlich mit einem entsprechenden Teilbetrag auf den Anspruch anzurechnen. Die Anrechnung ist in der Regel ab dem auf den Zufluss folgenden Kalendermonat vorzunehmen.

Ist die einmalige Einnahme geringer als der Bedarf, so ist sie grundsätzlich in einer Summe auf den monatlichen Bedarf anzurechnen.
Ansonsten ist der angemessene Zeitraum nach pflichtgemäßem Ermessen festzusetzen. Dabei ist sicher zu stellen, dass der Krankenversicherungsschutz nicht entfällt; d. h. es muss ein Zahlbetrag
verbleiben. Der Zeitraum sollte sechs Monate nicht übersteigen.

In besonderen Situationen kann sich die Anrechnung über mehr als einen bzw. sechs Monate erstrecken. Dies ist z. B. der Fall, wenn der Hilfebedürftige nachweist, dass die einmalige Zahlung für die Tilgung von Schulden vorgesehen ist und auch hierfür verwendet wird.

Für einmalige Einkommen aus Erwerbstätigkeit (z. B. Weihnachts-/Urlaubsgeld) ist auch ein Freibetrag nach § 30 zu gewähren. Hierbei sind sowohl die Einkommensstufe gemäß § 30 Satz 2 Nr. 1 als auch die Einkommensobergrenzen gemäß § 30 Satz 2 Nr. 2 zu beachten. Für den Monat des Zuflusses der Einmalzahlung ist der für das laufende Einkommen noch nicht genutzte Freibetrag von der Nettoeinmalzahlung abzusetzen. Das nach Abzug des Freibetrages anzurechnende Einkommen aus der Einmalzahlung ist auf den angemessenen Zeitraum aufzuteilen.


Beispiel:

Laufendes Erwerbseinkommen in Höhe von 950 € brutto, 750 € netto, ohne minderjähriges Kind.

Nettoeinkommen: 750,00 €
./. Grundfreibetrag 100,00 €
./. FB (-800 €) 140,00 €
./. FB (-950 €) 15,00 €
Anrechnungsbetrag 495,00 €

Im November fließt ein Weihnachtsgeld in Höhe von 950 € brutto zu. Aus
dem Gesamtbrutto von 1.900 € ergibt sich ein Nettoentgelt von 1.460 €; der
auf die Einmalzahlung entfallende Teil des Nettoentgelts beträgt somit
710,00 €. Die Einmalzahlung soll für 3 Monate angerechnet werden.

Nicht genutzter Freibetrag bei laufendem Einkommen:
1.200 € (Obergrenze) – 950 € (bisheriges Brutto) = 250 € x 10 % = 25 €

Nettoeinmalzahlung 710,00 €
./. nicht genutzter FB 25,00 €
Anrechnungsbetrag 685,00 € aufgeteilt auf 3 Monate = 228,33 €
monatlich

(9) Es ist zu prüfen, ob durch die Verteilung der einmaligen Einnahmen in den Monaten der Anrechnung ein Anspruch auf Kinderzuschlag besteht.

(10) In begründeten Einzelfällen kann von dieser Vorschrift abgewichen werden, wenn die Berücksichtigung als Einkommen eine besondere Härte für den Hilfebedürftigen bedeuten würde. Eine besondere Härte kann z.B. vorliegen, wenn
eine Sozialleistung, für einen Zeitraum vor Inkrafttreten des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch wegen Säumnis des Leistungsträgers nachgezahlt wird,
der Sinn und Zweck der Leistung einer Berücksichtigung als Einkommen entgegen steht (z.B. Insolvenzgeld),
eine andere Sozialleistung zunächst vorläufig festgesetzt wurde und eine Differenznachzahlung erst während der Bedarfszeit erfolgt,
eine Nachzahlung aufgrund eines Widerspruchs-/Klageverfahrens erst während der Bedarfszeit erfolgt.

Die Berücksichtigung dieser Einnahme als Vermögen bleibt davon
unberührt.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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