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Urlaubsgeld meiner Ehefrau?

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Meine Ehefrau hat im Juli einen geringfügigen Betrag an Urlaubsgeld erhalten. Bin ich nach dem SGB II dazu verpflichtet diesen entsprechenden Betrag der ArGe anzuzeigen?
 
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Leider ja, ich wurde , was das Urleuabsgeld meines Mannes betrifft dazu aufgefordert. Ebenso alle anderen einmaligen Zahlungen wie Weihnachtsgeld und 13. Gehalt ect.

:dampf:
 
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Lillybelle schrieb:
Leider ja, ich wurde , was das Urleuabsgeld meines Mannes betrifft dazu aufgefordert. Ebenso alle anderen einmaligen Zahlungen wie Weihnachtsgeld und 13. Gehalt ect.

:dampf:
Dann warte ich bis ich von der ArGe schriftlich dazu aufgefordert werde. Denn freiwillig zeige ich es nicht an!
 
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Du bist leider aufgrund der Mitwirkungspflicht dazu verdonnert, es von selbst anzugeben, - genauso, wie eine Arbeitsaufnahme, sonst kann dass schlimme Konsequenzen haben, wenn die dahinter kommen und sie fordern es sowieso per Rückzahlung,- also das dann zuviel ausbezahlte ALG2 ,- zurück.
 
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Lillybelle schrieb:
Du bist leider aufgrund der Mitwirkungspflicht dazu verdonnert, es von selbst anzugeben, - genauso, wie eine Arbeitsaufnahme, sonst kann dass schlimme Konsequenzen haben, wenn die dahinter kommen und sie fordern es sowieso per Rückzahlung,- also das dann zuviel ausbezahlte ALG2 ,- zurück.
Was weiß denn dieser verdammte Staat oder irgendein scheiß Politiker darüber wie ich mich als Ausgegrenzter in Deutschland fühle? Es wird ein würdeloses Gesetz wie das SGB II verabschiedet und der einzelne Mensch wird fortan nur noch gegängelt und geknebelt. Das geringe Urlaubsgeld ist eine kleine Aufhellung für unser dunkles Leben und der Staat nimmt es uns mit einer fadenscheinigen Begründung einfach wieder weg? Für mich ist das Enteignung und nichts anderes!

Das GG behinhaltet die Würde des Menschen. Im SGB II kommt dieses Wort nicht vor. Ergo: Ich werde als Mensch von einem würdelosen Gesetz bevormundet. Eine sog. Eingliederungsvereinbarung unterstellt mir, daß ich ein ausgegliederter Mensch sei. Nein - das mache ich nicht mehr mit...

Das kann doch alles nicht sein... ich bin ein 45-jähriger Mann und sitze nun heulend vor dem Bildschirm... ich begreife mein Leben nicht mehr...
 
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Gibt es denn wenigstens eine bestimmte Grenze, welcher Betrag wird nicht angerechnet?
 

jane doe

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hat der arbeitsvertrag deiner frau beim aa vorgelegen? wenn ja, dann ist es schon bekannt und ich würde dann keine meldung machen. wenn nicht, dann würde ich doch mal mit dem aa sprechen ...
 
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Ergo: Ich werde als Mensch von einem würdelosen Gesetz bevormundet.
Hartz IV heißt Massenverarmung und Entmündigung der Erwerbslosen :motz:

Catweazle nicht jammern, dass macht dich nur kaputt. Du hast nur ein Leben und eine Gesundheit :evil: Kämpfe und mach denen das Leben zur Hölle.
 

fishmam1

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bschlimme schrieb:
Ergo: Ich werde als Mensch von einem würdelosen Gesetz bevormundet.
Hartz IV heißt Massenverarmung und Entmündigung der Erwerbslosen :motz:


Nicht nur Erwerbslosen auch die arbeiten und sich die " Frechheit " herausnahmen eine Frau / Mann mit Kindern zu heiraten,wo der / die Väter / Mütter keinen Unterhalt zahlen.


Aber trotzdem nicht den Kopf in den Sand stecken und kämpfen,auch wenn es oft sehr schwer fällt.Ich lasse mich nicht als Mensch zweiter Klasse behandeln.

Gruß
Karin
 
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Catweazle schrieb:
Gibt es denn wenigstens eine bestimmte Grenze, welcher Betrag wird nicht angerechnet?
Hallo, Thomas!

Einmalig im Jahr 50 € Einkommen sind anrechnungsfrei...ein schlechter Witz, mehr ist das nicht!

Heul dich aus, das erleichtert wenigstens etwas...
und dann melde es, damit du keinen Ärger bekommst...

Gruß aus Ludwigsburg
 

leku

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In der Regel wird ein Einkommen im Durchschnitt berechnet, wenn es gleichbleibend ist. Darin sind Weihnachts- und Urlaubsgeld schon enthalten.

Mit anderen Worten wird ein Weihnachtsgeld anteilig schon im Januar angerechnet, das im Nov. oder Dezember erst ausgezahlt wird.


Wir sollten uns aber auch vor Augen halten, bevor wir immer jammern, dass ein Arbeitslosengeld II von der Allgemeinheit finanziert wird.

Man könnte ebenso die Frage stellen, warum mein Nachbar für mich bluten soll, wenn mein vorheriger Arbeitgeber seine Arbeiter entlässt, damit sein Säckel schneller gefüllt wird.
 
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leku schrieb:
In der Regel wird ein Einkommen im Durchschnitt berechnet, wenn es gleichbleibend ist. Darin sind Weihnachts- und Urlaubsgeld schon enthalten.

Mit anderen Worten wird ein Weihnachtsgeld anteilig schon im Januar angerechnet, das im Nov. oder Dezember erst ausgezahlt wird.


Wir sollten uns aber auch vor Augen halten, bevor wir immer jammern, dass ein Arbeitslosengeld II von der Allgemeinheit finanziert wird.

Man könnte ebenso die Frage stellen, warum mein Nachbar für mich bluten soll, wenn mein vorheriger Arbeitgeber seine Arbeiter entlässt, damit sein Säckel schneller gefüllt wird.
Um eines klarzustellen: Ich habe fast 25 Jahre ununterbrochen gearbeitet. In Zeiten der Arbeitslosigkeit (ab Oktober 2000) habe ich Gelegenheitsjobs angenommen und wenn gar nichts mehr ging, habe ich in sozialen Einrichtungen ehrenamtlich gearbeitet. Seit 01.06.05 bin ich freiwilliger Ein-Euro-Jobber (Tafel e.V.) und gehe nebenbei ehrenamtlich in einem Wohnheim für behinderte Menschen arbeiten.

Das Folgende ist eine unmißverständliche Ansage an Dich: Das Alg II wird zwar von der Allgemeinheit finanziert. Aber deswegen fühle ich mich nicht als Sozialschmarotzer und ich bin definitiv auch kein Sozialschmarotzer, was Du den Alg II - Empfängern ja global unterstellen willst. Ich kann nichts dafür, daß unfähige Politiker und geldgierige Manager keine neuen Arbeitsplätze schaffen können oder wollen um über 5 Mio. Menschen wieder unabhängig von einem Gesetz wie das SGB II, was ich im Übrigen als würdelos empfinde, zu machen.

Ein weiterer Aspekt: Das Urlaubsgeld meiner Ehefrau beträgt nicht 1.500,-- oder 2.000,-- Euro - nein es handelt sich um einen Betrag in Höhe von 166,17 Euro. Ich wollte in diesem Forum nie private Zahlen nennen! Aber ich denke, daß ich in diesem Fall eine Ausnahme machen kann, ohne Gefahr laufen zu müssen, daß ich den Eindruck erwecke den Staat in irgendeiner Weise ausnützen zu wollen.

Im Übrigen habe ich gestern die Veränderung unseres Einkommens der hiesigen ArGe persönlich angezeigt. Nach der Höhe des Urlaubsgeldes gefragt, konnten sich die zwei Sachbearbeiterinnen ein Lächeln nicht verkneifen. Eine erwiderte sogar: Das ist aber gar nicht viel!!!

Ergebnis: Das AlgII wird nun von August bis Dezember 2005 monatlich um jeweils ca. 4,-- Euro gekürzt.

Ergo: Ich bin ein braver, ehrlicher und vor allem dummer Deutscher Michel, so wie es sich gehört?
 

leku

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Catweazle,

Deine längjährige Tätigkeit hat mit einem Arbeitslosengeld II nichts zu tun.

Hier müsstest du die Arbeitslosenversicherung selbst angreifen.

Die steht in keinem Verhältniss zu deinen eingezahlten Beiträgen.
Da muss geändert werden.

Eine Sozialhilfe ist an Normen gebunden, die zu erfüllen sind.
Hat man keine Lust, diese zu erfüllen, kann man nicht auf Gelder der Allgemeinheit bestehen.
Der Staat selbst hätte dafür Sorge zu tragen, dass mit den aufgebrachten Steuergeldern sorgsam umgegangen wird.

Neue Systeme brauchen immer eine Zeit, bis sie einwandfrei funktionieren. Aufgrund der leeren Kassen ist eine deutliche Verschlampung der Nachbesserungen zu verspüren.
Ebenso ist noch keine einheitliche Rechtsprechung vorhanden, die genutzt wird.
Es ist ein Vakuum entstanden, das auf Kosten der Bedürftigen geht.

Dort ist Kritik angebracht.

Man sollte alles ein wenig ehrlicher angehen. Gab es nicht auch Zeiten, in denen es manchen Arbeitslosen besser ging. Haben auch sie nicht ab und zu einmal ein wenig von oben betrachtet?

Ich glaube, dass auch wir genügend zu einer Denunzierung beigetragen haben.
Entsprechende Schlagzeilen erhöhen jede Zeitungsausgabe, entsprechende Fernsehveranstaltungen hatten riesige Zuschauerzahlen.

Wird nicht jede Gerichtssendung mir steigender Geilheit verfolgt, wenn andere Leute sich die Köpfe einschlagen?

Dementsprechend ist eine solche Meinungsbildung voraussehbar.

Wen wundert' s?
 
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Liebe(r) leku,

ich verstehe Deine Antwort und die von Dir herangezogenen Vergleiche leider nicht. Ich kann sie nicht nachvollziehen.
 

leku

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PS:

Wie heißt du nun? Catweazle oder Ehrlicher Michel?

Zudem habe ich mit meiner Argumentation niemanden angegriffen.

Zudem sollten sich die Bürger darüber klar werden, ob sie den totalen sozialen Staat wollen.
Es geht nun einmal nicht, dass man über soziale Abgaben wettert, auf der anderen Seite jede soziale Einrichtung erfordert.

Dass Hartz IV nicht ausgewogen ist und jede Menge Unklarheiten hinterlässt, ist inzwischen hinreichend bekannt.

Nur wird der kleine Mann der Straße kaum etwas bewegen können.
Das können nur die, die solche Gesetze auch erlassen.

Demnächst kannst du wählen. und die richtigen Leute an die Spitze bringen.


:hihi:
 
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Meine Ehefrau hat im Juli einen geringfügigen Betrag an Urlaubsgeld erhalten. Bin ich nach dem SGB II dazu verpflichtet diesen entsprechenden Betrag der ArGe anzuzeigen?
diese Frage wurde beantwortet durch ...

Du bist leider aufgrund der Mitwirkungspflicht dazu verdonnert, es von selbst anzugeben, - genauso, wie eine Arbeitsaufnahme, sonst kann dass schlimme Konsequenzen haben, wenn die dahinter kommen und sie fordern es sowieso per Rückzahlung,

... und damit ist dieses Thema geschlossen und Diskussion zum politischen Sinn, bitte hier führen ------ > http://www.elo-forum.org/forum/viewforum.php?f=13 und privates bitte per PN.

Danke :daumen:
 
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Urlaubsgeld meiner Ehefrau, Teil 2

Der Änderungsbescheid der ArGe liegt mir bereits vor. Für den Monat August wird mir das Alg II um einen einmaligen Betrag in Höhe von 96,49 Euro gekürzt, weil meine Ehefrau im Juli Urlaubsgeld in Höhe von 166,17 Euro erhält.
 
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Nun folgt aber der Rund-Um-Schlag der ArGe. Hier im Wortlaut die weiteren Ausführungen des Änderungsbescheides:

"Guthaben aus Nebenkostenabrechnungen, Heizkostenabrechnungen usw. stehen der ArGe zu. Ggfs. bitten wir, uns die Abrechnung zuzusenden und das Guthaben an uns zu überweisen und zwar unter Angabe des o.a. Aktenzeichens.

Bei stationären Aufenthalten in Krankenhäusern, Kureinrichtungen o.ä. Einrichtungen ist der Regelsatz um den für die Ernährung enthaltenen Anteil von 35 Prozent zu kürzen, da diese anderweitig sichergestellt ist. Ein evtl. Mehrbedarfszuschlag wegen kostenaufwendiger Ernährung wird insoweit ebenfalls nicht gewährt. Wir bitten daher, uns bei stationären Aufenthalten, auch bei Kuren Aufnahme- und Entlasstag mitzuteilen.

Sollten Sie oder andere Personen der Haushaltsgemeinschaft (z.B. auch Kinder) während des Hilfebezuges weitere Einkünfte erzielen oder Zahlungen erhalten, die bei der Hilfeberechnung bislang noch nicht berücksichtigt wurden, sind diese umgehend hierher mitzuteilen. Diese Mitteilungspflicht bezieht sich z.B. auch auf Steuererstattungen, Weihnachtsgeld oder 13. Monatsgehalt, die Sie während des Hilfebezuges erhalten.

Ferner bitten wir, uns von der Aufnahme jeglicher Beschäftigung, unabhängig von der Höhe des Verdienstes, in jedem Fall zu informieren. Dies bezieht sich auch auf geringfügige und/oder kurzzeitige Beschäftigungen. Eine Mitteilungspflicht besteht auch, wenn Kinder oder andere Mitglieder der Haushaltsgemeinschaft eine Beschäftigung aufnehmen. Ob und ggfs. in welcher Höhe sich dies auf die Leistungen auswirkt, wird Ihnen dann mitgeteilt."

 

fishmam1

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So langsam haben die den Schuß echt nicht mehr gehört.Nebenkostennachzahlungen kann man nur als Darlehen bekommen aber Nachzahlungen (Guthaben ) wollen die gleich haben.Wie soll das denn angehen?Da muß ich ja doppelt bezahlen.
 
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