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Urlaubsgeld meiner Ehefrau?

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  Th.Starter/in  
#1
Meine Ehefrau hat im Juli einen geringfügigen Betrag an Urlaubsgeld erhalten. Bin ich nach dem SGB II dazu verpflichtet diesen entsprechenden Betrag der ArGe anzuzeigen?
 
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  Th.Starter/in  
#2
Leider ja, ich wurde , was das Urleuabsgeld meines Mannes betrifft dazu aufgefordert. Ebenso alle anderen einmaligen Zahlungen wie Weihnachtsgeld und 13. Gehalt ect.

:dampf:
 
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  Th.Starter/in  
#3
Lillybelle sagte :
Leider ja, ich wurde , was das Urleuabsgeld meines Mannes betrifft dazu aufgefordert. Ebenso alle anderen einmaligen Zahlungen wie Weihnachtsgeld und 13. Gehalt ect.

:dampf:
Dann warte ich bis ich von der ArGe schriftlich dazu aufgefordert werde. Denn freiwillig zeige ich es nicht an!
 
E

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  Th.Starter/in  
#4
Du bist leider aufgrund der Mitwirkungspflicht dazu verdonnert, es von selbst anzugeben, - genauso, wie eine Arbeitsaufnahme, sonst kann dass schlimme Konsequenzen haben, wenn die dahinter kommen und sie fordern es sowieso per Rückzahlung,- also das dann zuviel ausbezahlte ALG2 ,- zurück.
 
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  Th.Starter/in  
#5
Lillybelle sagte :
Du bist leider aufgrund der Mitwirkungspflicht dazu verdonnert, es von selbst anzugeben, - genauso, wie eine Arbeitsaufnahme, sonst kann dass schlimme Konsequenzen haben, wenn die dahinter kommen und sie fordern es sowieso per Rückzahlung,- also das dann zuviel ausbezahlte ALG2 ,- zurück.
Was weiß denn dieser verdammte Staat oder irgendein scheiß Politiker darüber wie ich mich als Ausgegrenzter in Deutschland fühle? Es wird ein würdeloses Gesetz wie das SGB II verabschiedet und der einzelne Mensch wird fortan nur noch gegängelt und geknebelt. Das geringe Urlaubsgeld ist eine kleine Aufhellung für unser dunkles Leben und der Staat nimmt es uns mit einer fadenscheinigen Begründung einfach wieder weg? Für mich ist das Enteignung und nichts anderes!

Das GG behinhaltet die Würde des Menschen. Im SGB II kommt dieses Wort nicht vor. Ergo: Ich werde als Mensch von einem würdelosen Gesetz bevormundet. Eine sog. Eingliederungsvereinbarung unterstellt mir, daß ich ein ausgegliederter Mensch sei. Nein - das mache ich nicht mehr mit...

Das kann doch alles nicht sein... ich bin ein 45-jähriger Mann und sitze nun heulend vor dem Bildschirm... ich begreife mein Leben nicht mehr...
 
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  Th.Starter/in  
#6
Gibt es denn wenigstens eine bestimmte Grenze, welcher Betrag wird nicht angerechnet?
 

jane doe

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#7
hat der arbeitsvertrag deiner frau beim aa vorgelegen? wenn ja, dann ist es schon bekannt und ich würde dann keine meldung machen. wenn nicht, dann würde ich doch mal mit dem aa sprechen ...
 
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  Th.Starter/in  
#8
Ergo: Ich werde als Mensch von einem würdelosen Gesetz bevormundet.
Hartz IV heißt Massenverarmung und Entmündigung der Erwerbslosen :motz:

Catweazle nicht jammern, dass macht dich nur kaputt. Du hast nur ein Leben und eine Gesundheit :evil: Kämpfe und mach denen das Leben zur Hölle.
 

fishmam1

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#9
bschlimme sagte :
Ergo: Ich werde als Mensch von einem würdelosen Gesetz bevormundet.
Hartz IV heißt Massenverarmung und Entmündigung der Erwerbslosen :motz:


Nicht nur Erwerbslosen auch die arbeiten und sich die " Frechheit " herausnahmen eine Frau / Mann mit Kindern zu heiraten,wo der / die Väter / Mütter keinen Unterhalt zahlen.


Aber trotzdem nicht den Kopf in den Sand stecken und kämpfen,auch wenn es oft sehr schwer fällt.Ich lasse mich nicht als Mensch zweiter Klasse behandeln.

Gruß
Karin
 
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  Th.Starter/in  
#10
Catweazle sagte :
Gibt es denn wenigstens eine bestimmte Grenze, welcher Betrag wird nicht angerechnet?
Hallo, Thomas!

Einmalig im Jahr 50 € Einkommen sind anrechnungsfrei...ein schlechter Witz, mehr ist das nicht!

Heul dich aus, das erleichtert wenigstens etwas...
und dann melde es, damit du keinen Ärger bekommst...

Gruß aus Ludwigsburg
 

leku

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#11
In der Regel wird ein Einkommen im Durchschnitt berechnet, wenn es gleichbleibend ist. Darin sind Weihnachts- und Urlaubsgeld schon enthalten.

Mit anderen Worten wird ein Weihnachtsgeld anteilig schon im Januar angerechnet, das im Nov. oder Dezember erst ausgezahlt wird.


Wir sollten uns aber auch vor Augen halten, bevor wir immer jammern, dass ein Arbeitslosengeld II von der Allgemeinheit finanziert wird.

Man könnte ebenso die Frage stellen, warum mein Nachbar für mich bluten soll, wenn mein vorheriger Arbeitgeber seine Arbeiter entlässt, damit sein Säckel schneller gefüllt wird.
 
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  Th.Starter/in  
#12
leku sagte :
In der Regel wird ein Einkommen im Durchschnitt berechnet, wenn es gleichbleibend ist. Darin sind Weihnachts- und Urlaubsgeld schon enthalten.

Mit anderen Worten wird ein Weihnachtsgeld anteilig schon im Januar angerechnet, das im Nov. oder Dezember erst ausgezahlt wird.


Wir sollten uns aber auch vor Augen halten, bevor wir immer jammern, dass ein Arbeitslosengeld II von der Allgemeinheit finanziert wird.

Man könnte ebenso die Frage stellen, warum mein Nachbar für mich bluten soll, wenn mein vorheriger Arbeitgeber seine Arbeiter entlässt, damit sein Säckel schneller gefüllt wird.
Um eines klarzustellen: Ich habe fast 25 Jahre ununterbrochen gearbeitet. In Zeiten der Arbeitslosigkeit (ab Oktober 2000) habe ich Gelegenheitsjobs angenommen und wenn gar nichts mehr ging, habe ich in sozialen Einrichtungen ehrenamtlich gearbeitet. Seit 01.06.05 bin ich freiwilliger Ein-Euro-Jobber (Tafel e.V.) und gehe nebenbei ehrenamtlich in einem Wohnheim für behinderte Menschen arbeiten.

Das Folgende ist eine unmißverständliche Ansage an Dich: Das Alg II wird zwar von der Allgemeinheit finanziert. Aber deswegen fühle ich mich nicht als Sozialschmarotzer und ich bin definitiv auch kein Sozialschmarotzer, was Du den Alg II - Empfängern ja global unterstellen willst. Ich kann nichts dafür, daß unfähige Politiker und geldgierige Manager keine neuen Arbeitsplätze schaffen können oder wollen um über 5 Mio. Menschen wieder unabhängig von einem Gesetz wie das SGB II, was ich im Übrigen als würdelos empfinde, zu machen.

Ein weiterer Aspekt: Das Urlaubsgeld meiner Ehefrau beträgt nicht 1.500,-- oder 2.000,-- Euro - nein es handelt sich um einen Betrag in Höhe von 166,17 Euro. Ich wollte in diesem Forum nie private Zahlen nennen! Aber ich denke, daß ich in diesem Fall eine Ausnahme machen kann, ohne Gefahr laufen zu müssen, daß ich den Eindruck erwecke den Staat in irgendeiner Weise ausnützen zu wollen.

Im Übrigen habe ich gestern die Veränderung unseres Einkommens der hiesigen ArGe persönlich angezeigt. Nach der Höhe des Urlaubsgeldes gefragt, konnten sich die zwei Sachbearbeiterinnen ein Lächeln nicht verkneifen. Eine erwiderte sogar: Das ist aber gar nicht viel!!!

Ergebnis: Das AlgII wird nun von August bis Dezember 2005 monatlich um jeweils ca. 4,-- Euro gekürzt.

Ergo: Ich bin ein braver, ehrlicher und vor allem dummer Deutscher Michel, so wie es sich gehört?
 

leku

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#13
Catweazle,

Deine längjährige Tätigkeit hat mit einem Arbeitslosengeld II nichts zu tun.

Hier müsstest du die Arbeitslosenversicherung selbst angreifen.

Die steht in keinem Verhältniss zu deinen eingezahlten Beiträgen.
Da muss geändert werden.

Eine Sozialhilfe ist an Normen gebunden, die zu erfüllen sind.
Hat man keine Lust, diese zu erfüllen, kann man nicht auf Gelder der Allgemeinheit bestehen.
Der Staat selbst hätte dafür Sorge zu tragen, dass mit den aufgebrachten Steuergeldern sorgsam umgegangen wird.

Neue Systeme brauchen immer eine Zeit, bis sie einwandfrei funktionieren. Aufgrund der leeren Kassen ist eine deutliche Verschlampung der Nachbesserungen zu verspüren.
Ebenso ist noch keine einheitliche Rechtsprechung vorhanden, die genutzt wird.
Es ist ein Vakuum entstanden, das auf Kosten der Bedürftigen geht.

Dort ist Kritik angebracht.

Man sollte alles ein wenig ehrlicher angehen. Gab es nicht auch Zeiten, in denen es manchen Arbeitslosen besser ging. Haben auch sie nicht ab und zu einmal ein wenig von oben betrachtet?

Ich glaube, dass auch wir genügend zu einer Denunzierung beigetragen haben.
Entsprechende Schlagzeilen erhöhen jede Zeitungsausgabe, entsprechende Fernsehveranstaltungen hatten riesige Zuschauerzahlen.

Wird nicht jede Gerichtssendung mir steigender Geilheit verfolgt, wenn andere Leute sich die Köpfe einschlagen?

Dementsprechend ist eine solche Meinungsbildung voraussehbar.

Wen wundert' s?
 
E

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#14
Liebe(r) leku,

ich verstehe Deine Antwort und die von Dir herangezogenen Vergleiche leider nicht. Ich kann sie nicht nachvollziehen.
 

leku

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#15
PS:

Wie heißt du nun? Catweazle oder Ehrlicher Michel?

Zudem habe ich mit meiner Argumentation niemanden angegriffen.

Zudem sollten sich die Bürger darüber klar werden, ob sie den totalen sozialen Staat wollen.
Es geht nun einmal nicht, dass man über soziale Abgaben wettert, auf der anderen Seite jede soziale Einrichtung erfordert.

Dass Hartz IV nicht ausgewogen ist und jede Menge Unklarheiten hinterlässt, ist inzwischen hinreichend bekannt.

Nur wird der kleine Mann der Straße kaum etwas bewegen können.
Das können nur die, die solche Gesetze auch erlassen.

Demnächst kannst du wählen. und die richtigen Leute an die Spitze bringen.


:hihi:
 
E

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  Th.Starter/in  
#16
leku sagte :
Wie heißt du nun? Catweazle oder Ehrlicher Michel?
Weder noch...

Deine Polemik kann ich trotzdem nicht nachvollziehen - egal wie ich heiße oder wer ich bin.
 
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  Th.Starter/in  
#17
Meine Ehefrau hat im Juli einen geringfügigen Betrag an Urlaubsgeld erhalten. Bin ich nach dem SGB II dazu verpflichtet diesen entsprechenden Betrag der ArGe anzuzeigen?
diese Frage wurde beantwortet durch ...

Du bist leider aufgrund der Mitwirkungspflicht dazu verdonnert, es von selbst anzugeben, - genauso, wie eine Arbeitsaufnahme, sonst kann dass schlimme Konsequenzen haben, wenn die dahinter kommen und sie fordern es sowieso per Rückzahlung,

... und damit ist dieses Thema geschlossen und Diskussion zum politischen Sinn, bitte hier führen ------ > http://www.elo-forum.org/forum/viewforum.php?f=13 und privates bitte per PN.

Danke :daumen:
 
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#18
Urlaubsgeld meiner Ehefrau, Teil 2

Der Änderungsbescheid der ArGe liegt mir bereits vor. Für den Monat August wird mir das Alg II um einen einmaligen Betrag in Höhe von 96,49 Euro gekürzt, weil meine Ehefrau im Juli Urlaubsgeld in Höhe von 166,17 Euro erhält.
 
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#19
Nun folgt aber der Rund-Um-Schlag der ArGe. Hier im Wortlaut die weiteren Ausführungen des Änderungsbescheides:

"Guthaben aus Nebenkostenabrechnungen, Heizkostenabrechnungen usw. stehen der ArGe zu. Ggfs. bitten wir, uns die Abrechnung zuzusenden und das Guthaben an uns zu überweisen und zwar unter Angabe des o.a. Aktenzeichens.

Bei stationären Aufenthalten in Krankenhäusern, Kureinrichtungen o.ä. Einrichtungen ist der Regelsatz um den für die Ernährung enthaltenen Anteil von 35 Prozent zu kürzen, da diese anderweitig sichergestellt ist. Ein evtl. Mehrbedarfszuschlag wegen kostenaufwendiger Ernährung wird insoweit ebenfalls nicht gewährt. Wir bitten daher, uns bei stationären Aufenthalten, auch bei Kuren Aufnahme- und Entlasstag mitzuteilen.

Sollten Sie oder andere Personen der Haushaltsgemeinschaft (z.B. auch Kinder) während des Hilfebezuges weitere Einkünfte erzielen oder Zahlungen erhalten, die bei der Hilfeberechnung bislang noch nicht berücksichtigt wurden, sind diese umgehend hierher mitzuteilen. Diese Mitteilungspflicht bezieht sich z.B. auch auf Steuererstattungen, Weihnachtsgeld oder 13. Monatsgehalt, die Sie während des Hilfebezuges erhalten.

Ferner bitten wir, uns von der Aufnahme jeglicher Beschäftigung, unabhängig von der Höhe des Verdienstes, in jedem Fall zu informieren. Dies bezieht sich auch auf geringfügige und/oder kurzzeitige Beschäftigungen. Eine Mitteilungspflicht besteht auch, wenn Kinder oder andere Mitglieder der Haushaltsgemeinschaft eine Beschäftigung aufnehmen. Ob und ggfs. in welcher Höhe sich dies auf die Leistungen auswirkt, wird Ihnen dann mitgeteilt."

 

fishmam1

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#20
So langsam haben die den Schuß echt nicht mehr gehört.Nebenkostennachzahlungen kann man nur als Darlehen bekommen aber Nachzahlungen (Guthaben ) wollen die gleich haben.Wie soll das denn angehen?Da muß ich ja doppelt bezahlen.
 
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#21
"Guthaben aus Nebenkostenabrechnungen, Heizkostenabrechnungen usw. stehen der ArGe zu. Ggfs. bitten wir, uns die Abrechnung zuzusenden und das Guthaben an uns zu überweisen und zwar unter Angabe des o.a. Aktenzeichens.
... dem solltest du wiedersprechen, denn es handelt sich hier um Ansparungen bestimmt aus 2004 und ist demnach Vermögen und kein Einkommen. Genaueres könnte man sagen, wenn du sagen würdest - um welche Nachzahlungen es sich handelt.

:kinn:
 
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#22
Bei stationären Aufenthalten in Krankenhäusern, Kureinrichtungen o.ä. Einrichtungen ist der Regelsatz um den für die Ernährung enthaltenen Anteil von 35 Prozent zu kürzen, da diese anderweitig sichergestellt ist.

Von dieser Regelung machte schon das Sozialamt Gebrauch:

So, dann kann der Regelsatz um 30% gekürzt werden weil vermutet wird das derjenige dort regelmässig kostenlos ist und somit erheblich weniger Kosten für Ernährung aufzuwenden hat.

@Cat plastere die mit einem Widerspruch zu

Wenn jemand ins Krankenhaus muss, benötigt dieser wohl ehr einen Mehrbedarf. Es kann nicht sein, dass sich ein Kranker nichtmal eine Flasche Wasser kaufen darf.

Wer krank ist, dem wird zur Strafe etwas von seinem Essensgeld abgezogen.. :| :|
 
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#23
Bei einem Zusatz-Job verhält es sich ebenso. Falls der dortige Arbeitgeber beispielsweise das Mittagessen kostenlos anbietet (das soll's durchaus geben), dann wird der Regelsatz des Alg II dementsprechend gemindert.
 
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#24
Janchen sagte :
"Guthaben aus Nebenkostenabrechnungen, Heizkostenabrechnungen usw. stehen der ArGe zu. Ggfs. bitten wir, uns die Abrechnung zuzusenden und das Guthaben an uns zu überweisen und zwar unter Angabe des o.a. Aktenzeichens.
... dem solltest du wiedersprechen, denn es handelt sich hier um Ansparungen bestimmt aus 2004 und ist demnach Vermögen und kein Einkommen. Genaueres könnte man sagen, wenn du sagen würdest - um welche Nachzahlungen es sich handelt.
Ich bin des Kämpfens müde...
 

ramona34

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#25
Ich bin des Kämpfens müde...
:evil:
Weisst du, manchmal liegen bei mir auch die Nerven blank und ich blicke überhaupt nicht mehr durch, aber deshalb Aufgeben?! OH NEIN!!
Wer aufgibt hat schon verloren.................also mach dich starkt!!!
 
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#26
Ich bin des Kämpfens müde...
@Cat, genau das wollen die mit Hartz IV erreichen. Ein Katz-und-Maus-Spiel, man kann es auch Zermürbungstaktik nennen. Sich aufgeben ist der falsche Weg :evil:
 
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#27
bschlimme sagte :
Ich bin des Kämpfens müde...
@Cat, genau das wollen die mit Hartz IV erreichen. Ein Katz-und-Maus-Spiel, man kann es auch Zermürbungstaktik nennen. Sich aufgeben ist der falsche Weg :evil:
Vor einer Woche haben wir dieses Thema in einem anderen Thread schon einmal andiskutiert und jeder riet mir das Urlaubsgeld meiner Ehefrau bei der ArGe anzuzeigen, weil ich mich sonst strafbar machen würde. Ein gewisser User "leku" unterstellte mir mit "Blümchen umschrieben" sogar Schmarotzertum.

Hätte ich nur das Maul gehalten und das geringfügige Urlaubsgeld der ArGe verschwiegen und unser Geld komplett eingesteckt!!! Wie kann man nur so dumm sein? :|

Übrigens: Meine Frau wollte, daß ich das Urlaubsgeld der ArGe nicht anzeige. Hätte ich nur auf sie gehört...

Und nun rät man mir Widerspruch gegen den Änderungsbescheid einzulegen - das paßt alles nicht mehr zusammen!!!

Ich werde definitiv keinen Widerspruch gegen den Änderungsbescheid einlegen, weil es keinen Sinn macht.

Siehe auch:

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic683.html
 

fishmam1

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#28
Cat, genau das wollen die mit Hartz IV erreichen. Ein Katz-und-Maus-Spiel, man kann es auch Zermürbungstaktik nennen. Sich aufgeben ist der falsche Weg :evil:

Das mit der Zermürbungstaktik stimmt allerdings.Bei uns geht es auch so.Ich habe die Nase wirklich langsam gestrichen voll.Nun fällt der Arge auf das die Akten nicht vollständig sind,und dafür haben die 7 Monate gebraucht?Geschweige das sie anhand der Akten ja die Begründung für das Sozialgericht geschrieben haben,ebenso hat die Regionaldirektion in Düsseldorf die Beschwerde fürs LSG verfaßt.Und nun fehlt was?Weil die Arge in Dortmund die Bescherde selber verfassen muß?Ist doch auch wieder nur Zeitschinderei.Es ist schon mehr als zum :kotz: :kotz: :kotz: :kotz:
Gruß
Karin
 
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#29
Vor einer Woche haben wir dieses Thema in einem anderen Thread schon einmal andiskutiert und jeder riet mir das Urlaubsgeld meiner Ehefrau bei der ArGe anzuzeigen, weil ich mich sonst strafbar machen würde. Ein gewisser User "leku" unterstellte mir mit "Blümchen umschrieben" sogar Schmarotzertum.

Hätte ich nur das Maul gehalten und das geringfügige Urlaubsgeld der ArGe verschwiegen und unser Geld komplett eingesteckt!!! Wie kann man nur so dumm sein?
... weist du Thomas, wenn dir gutgemeinte Hinweise, welche eindeutig zum Entzug der Strafbarkeit verholfen haben, wieder mit Füssen treten möchtest, dann ist dir weiter nicht zu helfen und deinen Kampf gegen dein Amt in eine rechtlich haltbare bzw. vertretbare Linie zu lenken.

Mach wie du denkst - und damit uns nicht verantwortlich.

:daumen:
 
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#30
Janchen sagte :
Vor einer Woche haben wir dieses Thema in einem anderen Thread schon einmal andiskutiert und jeder riet mir das Urlaubsgeld meiner Ehefrau bei der ArGe anzuzeigen, weil ich mich sonst strafbar machen würde. Ein gewisser User "leku" unterstellte mir mit "Blümchen umschrieben" sogar Schmarotzertum.

Hätte ich nur das Maul gehalten und das geringfügige Urlaubsgeld der ArGe verschwiegen und unser Geld komplett eingesteckt!!! Wie kann man nur so dumm sein?
... weist du Thomas, wenn dir gutgemeinte Hinweise, welche eindeutig zum Entzug der Strafbarkeit verholfen haben, wieder mit Füssen treten möchtest, dann ist dir weiter nicht zu helfen und deinen Kampf gegen dein Amt in eine rechtlich haltbare bzw. vertretbare Linie zu lenken.

Mach wie du denkst - und damit uns nicht verantwortlich.

:daumen:
Ich mache hier keine bestimmten Personen für irgendetwas verantwortlich! Ich habe ausschließlich meine persönliche Meinung in diesem Thread vertreten!
 

Sonntagsmaja

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#31
Catweazle sagte :
Bei einem Zusatz-Job verhält es sich ebenso. Falls der dortige Arbeitgeber beispielsweise das Mittagessen kostenlos anbietet (das soll's durchaus geben), dann wird der Regelsatz des Alg II dementsprechend gemindert.
Da kannst Du auf jeden Fall widersprechen!! Denn das SGB II sieht eine Regelsatzkürzung NICHT vor.

Es gibt da höchstens die "Anrechnung geldeswerter Vorteile". Aber dieser müßte aber dann nur von der Aufwandsentschädigung abgezogen werden.
 
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#32
Sonntagsmaja sagte :
Da kannst Du auf jeden Fall widersprechen!! Denn das SGB II sieht eine Regelsatzkürzung NICHT vor.

Es gibt da höchstens die "Anrechnung geldeswerter Vorteile". Aber dieser müßte aber dann nur von der Aufwandsentschädigung abgezogen werden.
Es ist nicht vorgesehen, daß ein Ein-Euro-Jobber kostenlos, beispielsweise mit einem täglichen Mittagessen versorgt wird. Falls ja, dann wird das Alg II dementsprechend gemindert. Die ArGe Breisgau-Hochschwarzwald verfährt so.
 

heuschrecke

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#33
Das Anmelden des Urlaubsgeldes war sicher die richtige Entescheidung. Die hätten das nämlich früher oder später wohl eh rausgekriegt: Rasterfahndungsbegehren gegen die Hartz4-Empfänger sind ja in der Politik grad en vogue.

Da hättest du dann wesentlich mehr Ärger gekriegt: Verletzung der Mitwirklungspflicht=30% Abzug für 3 Monate & Rückzahlungsaufforderung.

Hartz4 funktioniert im Prinzip nach einem ähnlichen Model wie der amerikanische Strafvollzug: Man will es den Leuten so unerträglich machen, dass sie zu allem bereit sind, um von Hartz4 wegzukommen. Notfalls halt auf den Strich gehen oder Drogen verticken. Das psychologische Konzept dahinter nennt sich 'Overcorrection', also Überbestrafung.

Das funktioniert allerdings nur solange befriedigend, wie sich diejenigen in ihre Bestraftenrolle einfügen. Wenn sie die Mechanismen erkennen und sich geschickt zur Wehr setzen funktionieren solche Unterdrückungs- und Ausbeutungs-Mechanismen auf Dauer seeeeehhhr schlecht.

Zum Thema leku: Ausgenutzt werden immer Arme durch Reiche. Und nicht Arme durch Arme. Ist eigentlich eine seeehr simple Logik, auch wenn in der Blöd gern das Gegenteil behauptet wird...
 
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