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Urlaubsanspruch während der Teilnahme an Maßnahmen

LeBlubb

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Moinsen. seit ungefähr einen Monat hab ich nun ein sehr denkwürdiges Stück Papier in der Hand.
das besagt, dass ich in der Zeit, in der ich an einer Maßnahme teilnehme keinen Anspruch auf urlaub mehr habe.
Daher wollte ich fragen, kann das überhaupt angehen?
ich mein das kann doch nicht sein, dass ich in ner maßnahme keinen urlaubsanspruch habe und jemand der faul zuhause rumsitzt hat den anspruch. wo isn da die logik? kann mir nich vorstellen, dass das verfassungskonform ist.
hab das schreiben, dass mir in der maßnahme vorgelegt wurde mal angehängt.
 

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LeBlubb

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ich hätte mir denken sollen, dass es gleich wieder jemanden geben wird der sich angesprochen fühlt^^
sry aber sooo isses nich gemeint, aber ich finde es sorgt fürn guten kontrast.
aber... es tut hier nichts zur sache. wäre mir lieb wenn we bei der sache bleiben würden ;)
 

LeBlubb

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die geht 10 monate insgesamt, endet zum 30.09.2011
 

LeBlubb

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es geht mir hier nicht darum ob das amt das mitmacht oder nicht, sondern ob das (auch mit der begründung) rechtens ist.
denn wenn nicht kann das amt zwar gerne was dagegen haben, aber mir kanns dann egal sein.
 

LeBlubb

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auch das beantwortet meine frage nicht. hast du den anhang überhaupt durchgelesen?
denn genau diese regelung soll ja angeblich ausser kraft sein, da ich ja nicht als arbeitslos, sondern als arbeitssuchend eingestuft werde.
ich will wissen ob das sgb2 eine solche differenzierung überhaupt vorsieht/zulässt und wo da der unterscheid ist. denn wenn nicht würde ja wieder die eoa in kraft treten und damit hätte ich anspruch auf ortsabwesenheit.
 

Rwasser

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Ich neige dazu, Deinen Einwand als berechtigt einzustufen.

Du bist in der Maßnahme nicht arbeitslos (ein perfider Statistiktrick, um die Zahlen nach unten zu schrauben), sondern "nur" arbeitssuchend.

Die Erreichbarkeitsanordnung spricht aber lediglich von Pflichten des Arbeitslosen, der, wenn er dagegen verstößt, keine Leistungen erhält.

Das Argument ist ja, dass keine OA genehmigt werden kann, weil der Status nicht "arbeitslos" ist. Müsste dann aber nicht in der Tat die ganze EAO in diesem Falle unzutreffend sein, da sie ja nur von Arbeitslosen spricht?

Ich neige aber auch sehr stark dazu Dich zu bitten, trotz deiner - bis zum Beweis des Gegenteils - berechtigten Empörung mal etwas an Deinen Formulierungen zu arbeiten. In der Tat sitzen die Forumsmitglieder nicht zwingend faul rum (tun die Nichtforumsmitglieder auch nicht unbedingt) sondern versuchen - oft mit sehr viel Engagement und Zeitaufwand - Fragestellern zu helfen. Auch die Frage, ob der Anhang überhaupt gelesen wurde, war nicht besonders hilfreich.

Du hast aber eine Frage aufgeworfen, die hier nicht vollständig beantwortet wurde:

Wo steht, das die EAO auch für "Arbeitssuchende" anwendbar ist, wenn doch dort die Pflichten des "Arbeitslosen" geregelt sind? Zumal in dem Schreiben der Fachaufsicht diese Unterscheidung explizit getroffen wurde!
 
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