Urlaub verlängern - sind mehr als 3 Wochen drin ?

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Phil Phob

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Hallo,


ich plane eine Reise, die mehr als 3 Wochen (5 um genau zu sein) dauern soll. Nun haben wir Hartz 4 Empfänger ja allgemein nur eine Urlaubszulassung für 3 wochen (21 Tage).

Was würdet Ihr mir raten, wie ich meine 5 Wochen trotzdem durchbekomme ?
Hate jemand schon Erfahrungen mit solch einer langen Ortsabwesenheit gemacht ?

Gruß P.
 

Avensis

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ich wäre schon froh wenn ich mir 3Tage eine Urlaubsreise leisten könnte
 

Arania

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Es gibt keine Urlaubszulassung, musst eben auf Risiko fahren
 

Avensis

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Es gibt keine Urlaubszulassung, musst eben auf Risiko fahren
@Ariane

wer sagt den sowas stimmt nicht
bin letztes Jahr in die USA geflogen zu meiner Schwester Flug hat sie bezahlt
habe mich vorher Erkundigt da wurde mir gesagt das nach 3 Wochen wenn ich nicht zurück bin die Zahlung ausbleibt da bin ich halt nach 3 Wochen zurück und habe mich gemeldet
 

Arania

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Ja das stimmt ja, wenn Du die Genehmigung bekommen hast geht es, aber er will ja für 5 Wochen wegfahren und meint einen ANSPRUCH auf Urlaub zu haben, und das stimmt nicht, es ist eine Kann-Leistung und das auch nur für 3 Wochen, wie bei Dir
 

lopo

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Hallo,

die nicht für alle verbindlichen Durchführungshinweise zu § 7 SGB II der Arbeitsagentur sagen hier folgendes :

(12) Will ein Hilfebedürftiger sich länger als drei, aber nicht mehr als sechs Wochen außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches aufhalten, ist die Zustimmung des persönlichen Ansprechpartners hierzu möglich. Folge ist eine Weitergewährung des Arbeitslosengeldes II für die ersten drei Wochen der Abwesenheit; danach ist die Leistungsgewährung aufzuheben.

(13) Will sich ein Hilfebedürftiger zusammenhängend länger als sechs Wochen außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches aufhalten, ist dies nur insgesamt ohne Leistungsgewährung möglich.

Nachlesen ab Randziffer 7.69 hier :
https://tinyurl.com/33ustv
 
R

roxy_music

Gast
Was würdet Ihr mir raten, wie ich meine 5 Wochen trotzdem durchbekomme ?
Schlicht und ergreifend: Es kann keinen "wirklichen" Rat geben, da es im SGB II den Begriff "Urlaub" nicht gibt. Es gibt lediglich die sog. Ortsabwesenheit und diese kann bis zu 21 Tagen gewährleistet werden.

Solltest Du darüber hinaus einen Urlaub planen, wirst Du Dir über Deine "Finanzen" und die Krankenversicherung Gedanken machen müssen. :cool:
 

Phil Phob

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Schlicht und ergreifend: Es kann keinen "wirklichen" Rat geben, da es im SGB II den Begriff "Urlaub" nicht gibt. Es gibt lediglich die sog. Ortsabwesenheit und diese kann bis zu 21 Tagen gewährleistet werden.
Ja, ich fürchte soetwas. Aber es ist eine einmalige (günstige) Gelegenheit, die ich im Leben womöglich nicht mehr bekommen werde.

Was würdet Ihr denn tun ?

-Einfach nichts sagen und darauf hoffen, daß Sie der SB auch in diesen 5 Wochen nicht meldet ( so wie er es in den 5 Monaten zuvor auch nicht getan hat),
-Einen termin zur allgemeinen Vorsprache nehmen, um wieder einige Wochen Ruhe zu haben.
-Mit offenen Karten spielen, und "Einkommens"einbußen in Kauf nehmen ?

Gibts noch andere Möglichkeiten ?
 

Borgi

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Es kann dir vermutlich hier keiner einen Ratschlag geben, der nicht gegen das Gesetz verstößt. Ausserdem warten auf solche Antworten auch mitlesende Sachbearbeiter irgendwelcher ARGEn. Sie lesen lieber hier Beiträge als ihrer Arbeit nachzugehen.
 

Linuxuser

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Huhu

<< Ja, ich fürchte soetwas. Aber es ist eine einmalige (günstige) Gelegenheit, die ich im Leben womöglich nicht mehr bekommen werde. >>

Evtl. begründet sich Deine Ortsabwesenheit durch eine Jobsuche vor Ort ? das wäre doch die einmalige Gelegenheit, dem AlgII zu entfliehen....
 

kingwilli

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ich wäre da vorsichtig, denn bei einer nicht genehmigten ortsabwesenheit gibt es nicht nur kein geld, sondern vor allem keinen versicherungsschutz, und das kann unter umständen verdammt teuer werden.

gruß

kingwilli
 

peter_S

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Was würdet Ihr denn tun ?

-Einfach nichts sagen und darauf hoffen, daß Sie der SB auch in diesen 5 Wochen nicht meldet ( so wie er es in den 5 Monaten zuvor auch nicht getan hat),
-Einen termin zur allgemeinen Vorsprache nehmen, um wieder einige Wochen Ruhe zu haben.
-Mit offenen Karten spielen, und "Einkommens"einbußen in Kauf nehmen ?

Gibts noch andere Möglichkeiten ?

ich gehe mal davon aus das wenn du eine Reise von 5 Wochen planst du dort eingeladen bist und diese Leute auch deine finanziellen Verhältnisse kennen.

Insofern dürften die 2 Wochen in denen du keine Leistung bekommen würdest dir zwar wehtun aber nicht so ins Gewicht fallen.

Von dem Vorhaben "nix sagen und hoffen" würde ich dir abraten, sowas kann recht schnell in einer Strafanzeige wegen Sozialbetrug enden. Und du kennst "Murphy's Gesetz", wenn die ARGE sich 2 Jahre nicht meldet kannst du dich drauf verlassen das der Brief an dem Tag im Kasten liegt wo du grad mal 3 Tage bei der Oma bist.
 

Arania

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Es tut einem nicht weh 2 Wochen keine Leistungen zu bekommen? Zumal dann die ARGE wahrscheinlich wieder eine ihrer komischen Vermutungen bekommen wird, das diese Leute bei denen man dann urlaubt einem vielleicht auch finanziell unter die Arme greifen KÖNNTE?

Also den Ärger würde ich mir ersparen, was ist übrigens wenn man dann dort einen Unfall hat?:icon_kratz:
 

Papa Bär

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was ist übrigens wenn man dann dort einen Unfall hat?:icon_kratz:
Dann wird man krank geschrieben... sicher ein möglicher Lösungsansatz. Aber auch so etwas beeindruckt die eine oder andere ARGE nicht unbedingt, was einem zumindest jede Menge Scherereien einbringt. :icon_stop:

Ich weiß ja gar nicht wo es hingeht. Deutschland ist nun wirklich nicht so groß, als dass man nicht nahezu unmittelbar reagieren könnte. Zur Not muss man eben seine Gastgeber oder Verwandte einspannen, einem zu helfen, wenns "brennt".

Im übrigen sind die geschilderten Umsetzungen der Ortsabwesenheit noch recht human. Ich habe noch dunkel in Erinnerung, dass Ortsabwesenheiten bis zu drei Wochen, unter Fortzahlung der Leistung möglich sind... steht aber von vornherein fest, dass die drei Wochen überschritten werden, konnte über den gesamten Zeitraum die Leistung versagt werden.

Uwe
 

Phil Phob

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Dann wird man krank geschrieben... sicher ein möglicher Lösungsansatz. Aber auch so etwas beeindruckt die eine oder andere ARGE nicht unbedingt, was einem zumindest jede Menge Scherereien einbringt. :icon_stop:

Ich weiß ja gar nicht wo es hingeht. Deutschland ist nun wirklich nicht so groß, als dass man nicht nahezu unmittelbar reagieren könnte. Zur Not muss man eben seine Gastgeber oder Verwandte einspannen, einem zu helfen, wenns "brennt".

Im übrigen sind die geschilderten Umsetzungen der Ortsabwesenheit noch recht human. Ich habe noch dunkel in Erinnerung, dass Ortsabwesenheiten bis zu drei Wochen, unter Fortzahlung der Leistung möglich sind... steht aber von vornherein fest, dass die drei Wochen überschritten werden, konnte über den gesamten Zeitraum die Leistung versagt werden.

Uwe
Sicher, in Deutschland ist es "nicht so das Problem" kurzfristig zu reagieren. Aber es soll schon weiter weg gehen. Mit Flug buchen und nicht mal eben zurück können und so.
Wenn die Leistungen versagt werden würden, würde mich das finanziell umbringen.
Auch mit einem Vorstellungsgespräch kann 5 Wochen Abwesenheit nicht begründen denk ich mal....
 
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