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Unzumutbare Zeitarbeit

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grobi63

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Hallo Liebe User des elo Forums,

hab gestern über die Zeitarbeitsfirma Randstadt bei der Firma DHL im Lager für genau einen Tag gearbeitet. Die Arbeit war mir zu Stupide da ich ständig ein und die selbe Handlung ausgeübt habe und ich es mir nicht vorstellen kann dort mehrer Jahre meines Lebens zu absolvieren (außerdem hat es dort so sehr gestunken das ich mich des öfteren sogar übergeben musste) konnte zum 1.08 eine Ausbildung als Altenpflegerin beginnen musste aber bei der Zeitarbeitsfirma anfangen, da das Arbeistamt als Vorschrift hat, arbeit geht vor ausbildung komischerweise wurde mir der Ausbildungsplatz vom Arbeitsamt vermittelt. Durch den einen Arbeitstag müsste ich jetzt die ganzen Anträge nochmals ausfüllen bzw auf die Abrechnung von Randstadt abwarten das kann bis zum 15 August dauern. Nun meine Frage welche bezüge ob jetzt ALG 1 oder ALG 2 stehen mir denn noch zu da ich ja geld für den kommenden Monat benötige.

Desweitern Frage ich mich was ist Unzumutbarearbeit.
 

Paolo_Pinkel

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Desweitern Frage ich mich was ist Unzumutbarearbeit.
Hi,

zu deiner Frage:
Zumutbare Arbeit

Dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass

  1. er zu der bestimmten Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist,
  2. die Ausübung der Arbeit ihm die künftige Ausübung seiner bisherigen überwiegenden Arbeit wesentlich erschweren würde, weil die bisherige Tätigkeit besondere körperliche Anforderungen stellt („Wenn zum Beispiel ein Klavierspieler als Maurer eingesetzt würde, bestünde die Gefahr, dass er die Fingerfertigkeit verliert. Das darf nicht sein.“ (Frank-Jürgen Weise)[22]),
  3. die Ausübung der Arbeit die Erziehung seines Kindes oder des Kindes seines Partners gefährden würde; die Erziehung eines Kindes, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, ist in der Regel nicht gefährdet, soweit seine Betreuung in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege im Sinne des SGB VIII oder auf sonstige Weise sichergestellt ist; die zuständigen kommunalen Träger sollen darauf hinwirken, dass erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten wird,
  4. die Ausübung der Arbeit mit der Pflege eines Angehörigen nicht vereinbar wäre und die Pflege nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann,
  5. der Ausübung der Arbeit ein sonstiger wichtiger Grund[23][24] entgegensteht. Ein solcher Grund muss von der Bedeutung den vorgenannten konkreten Gründen für eine Unzumutbarkeit gleich kommen.[25] Ob der Inhalt einer Tätigkeit den Vorstellungen und Ansprüchen des zu vermittelnden entspricht, ist z. B. an sich unerheblich.[26]
Die Gründe für eine geltend gemachte Unzumutbarkeit sind der Behörde stets nachzuweisen.
Arbeitslosengeld II – Wikipedia

Gruss

Paolo
 
E

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Hallo Liebe User des elo Forums,

hab gestern über die Zeitarbeitsfirma Randstadt bei der Firma DHL im Lager für genau einen Tag gearbeitet. Die Arbeit war mir zu Stupide da ich ständig ein und die selbe Handlung ausgeübt habe und ich es mir nicht vorstellen kann dort mehrer Jahre meines Lebens zu absolvieren (außerdem hat es dort so sehr gestunken das ich mich des öfteren sogar übergeben musste) konnte zum 1.08 eine Ausbildung als Altenpflegerin beginnen musste aber bei der Zeitarbeitsfirma anfangen, da das Arbeistamt als Vorschrift hat, arbeit geht vor ausbildung komischerweise wurde mir der Ausbildungsplatz vom Arbeitsamt vermittelt. Durch den einen Arbeitstag müsste ich jetzt die ganzen Anträge nochmals ausfüllen bzw auf die Abrechnung von Randstadt abwarten das kann bis zum 15 August dauern. Nun meine Frage welche bezüge ob jetzt ALG 1 oder ALG 2 stehen mir denn noch zu da ich ja geld für den kommenden Monat benötige. Warst Du in ALG I-Bezug? Dann müßtest Du weiter ALG I bekommen nach dem einen Tag u. dem Abbruch. (Wenn noch Anspruchszeit besteht.)

Desweitern Frage ich mich was ist Unzumutbarearbeit.[/QUOT

Zumindest wenn es einem so schlecht wird, daß man ständig:icon_kotz2:, dann dürfte es gesundheitlich nicht zumutbar sein.
 

Carinaa

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konnte zum 1.08 eine Ausbildung als Altenpflegerin beginnen musste aber bei der Zeitarbeitsfirma anfangen, da das Arbeistamt als Vorschrift hat, arbeit geht vor ausbildung komischerweise wurde mir der Ausbildungsplatz vom Arbeitsamt vermittelt.
Wenn es deine erste ausbildung wäre, glaube ich nicht, dass das rechtens ist. Da sollte die Ausbildung ganz klar vorgehen!!!
 
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grobi63, in welchem bundesland hast du denn bei randstad gearbeitet ? :confused:

Wenn du vorher anspruch auf ALG1 oder ALG2 hattest dann läßt du den anspruch wieder aufleben bei deiner zuständigen BA oder Arge.

Gruß Schimmy
 

grobi63

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vielen dank an alle die mir geantwortet haben!!!

also ich habe voher arbeitslosengeld 1 bekommen. Es ist nicht meine erste Ausbildung wäre dann meine Dritte gewesen.
Die beim Arbeitsamt haben zu mir gesagt, ich müsste einen neuen Antrag stellen was sich aber problematisch erweist,weil ich auf die Lohnabrechnung von Randstadt/Hessen warten muss, dies wäre am 15.08.2009.
Laut Arbeitsamt muss ich damit rechnen eine 6wöchige sperre zubekommen.
Jetzt frage ich mich woher ich meine Leistungen beziehen kann da das mit der Lohnabrechnung noch so lange dauert.


LG Grobi63
 

ShankyTMW

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@grobi

Randstad Hessen ist mir bekannt. Sauladen (wie alle Lohnsklavenbuden). Das Du Gehaltsabrechnung und Lohn immer erst gegen Monatsmitte bekommst ist bei denen Programm.

Aber zum Thema bevor ich mich als Leihbudengegner wieder zu arg Aufrege:

Die Lohnabrechnung brauchst du auch erstmal nicht. Du bekommst vom Amt einen Wisch NAmens Verdienstbescheinigung beim Antrag. Diesen gibst du bei Ranstad ab mit einem Schrieb dabei das Du dieses Papier ausgefüllt innerhalb von 7 Tagen (ASngemessener Zeitraum sind eigentlich 14 Tage, aber so kannst ein wenig Druck machen) zurück haben mußt um es beim Amt vor zu legen. Nciht drauf einlassen das die was zum Amt schicken. Denn genau DAS soll kein AG machen.

Mit der Bestätigung das der wisch bei denen ist und du nun auf diesen Wisch wartest ist dem erstmal genüge getan udn da gibts keien Sperren. Denn du kannst nix dafür wann der AG seine Lohnabrechnung macht und auch nciht wenn er den Wiosch nciht zurück gibt.

Bekommst du den Zettel nicht wieder, nachfragen beim AG. Kommt immer nochn nix reichst du das weiter zu Deinem Sachbearbeiter und erklärst ihm das der den Zettel immer noch cniht an dich weiter gereicht hat. Nun ist der SB von sich aus gezwungen zu handeln und setzt sich mit denen in Verbindung um denen den Marsch zu blasen das der Zettel an LAnd kommt. Und Sie müssen das tun, da Sie Dir Hilfe leisten sollen was ohne diesen Zettel nicht geht.

So wäre der Ablauf - die Lohnabrechnung selbst kannst du auf Verlangen immer noch nach reichen, bzw. vorlegen wenn Sie da ist. Alles andere wäre Humbug und ist nicht konform.

Und nun frage ich mich, warum man Dir die 6 Wöchige Sperre gibt?
Denn wegen der Lohnabrechnung wohl eher nicht denk ich mal. Hast du da schon einen Bescheid drüber oder war das nur eien mündliceh Aussage vorab?
 

grobi63

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Danke für deine schnelle und Ausführliche Antwort!

Den Bescheid oder das Formular das ich vom Arbeitsamt bekommen habe, bekommt man laut Randstadt erst ausgehändigt wenn die Lohnabrechnung durch ist, dies ist zum 15ten eines jeden Monats, in diesem Falle der 15.08.

Zu der 6 wöchigen Sperre die haben sie mir mündlich ausgesprochen.

Weil ich einen Tag gearbeitet habe. Diese Arbeit war wie oben genannt unzumutbar.

Vielen Dank für eure hilfe werde langsam schlau aus der Sache.

Freu mich auf eure Antworten, kann aber erst morgen wider zurück schreiben.
 

ShankyTMW

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Danke für deine schnelle und Ausführliche Antwort!

Den Bescheid oder das Formular das ich vom Arbeitsamt bekommen habe, bekommt man laut Randstadt erst ausgehändigt wenn die Lohnabrechnung durch ist, dies ist zum 15ten eines jeden Monats, in diesem Falle der 15.08.
Das ist Quatsch. Das Formular bekommst du bei der BA/ARGE schon bei der Arbeitslosenmeldung. Aber halt, da fällt mir noch was ein, bei 1 Tag Arbeit ist eigentlich nichtmal ein Neuantrag nötig bei der BA (Sorry, das hat ich überlesen).

Zu der 6 wöchigen Sperre die haben sie mir mündlich ausgesprochen.

Weil ich einen Tag gearbeitet habe. Diese Arbeit war wie oben genannt unzumutbar.
Ah ich seh schon. Die glauben Dir das mit der Unzumutbarkeit nicht. Aber ich werd irgendwie auch nciht schlau wegen der Umschulungsgeschichte bei dir.

Normalerweise ginge das gar nicht weil Du ja in der Schulung drin warst und hättest den Job Sanktionslos ablehnen können. :icon_eek: Irgendwie passt das nicht so wirklich zusammen.
 

grobi63

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nein die ausbildung hätte ich am 1.08 beginnen können, aber das Arbeitsamt hat mir die Arbeit über Randstadt vermittelt und dann hat der Vermittler gesagt die Ausbildung wird abgelehnt, weil arbeit vorgeht.
 

Argekritiker

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Damit dürfte dein AG recht haben. Und zur Zumutbarkeit: Leider ist diese Arbeit selbstverständlich zumutbar. Das sagt der "Zumutsparagraph" schon. Es sei denn, du legst ein Gutachten des "Psychologischen Dienstes" vor, das besagt, dass du mit so wenig Geld depressiv wirst, weil du zum Beispiel sehr hohe Schulden hast und du deine Schulden tilgen möchtest, ehe sie noch größer werden.
 

ShankyTMW

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@grobi
Ja so langsam ergibt es jetzt Sinn. Du hast nur von der Ausbildungsstätte eine Zusage aber sicher noch keinen Bildungsvertrag abgeschlossen und von der BA keinen Bescheid darüber das die Umschulung genehmigt wurde? Ggf. keine BAB bei der BA beantragt? Vermutlich nichtmal Bildungsgutschein bekommen? (Ich bin davon ausgegangen bisher das das alles schon geregelt gewesen wär).

Wenn dem so ist können Sie Dir solang irgendwas anderes vermitteln wie Sie wollen und dann geht Arbeit wirklich vor als Luftnummern über Ausbildungen ohne was Handfestes dem SB vorzulegen. Die Zumutbarkeiten von Arbeiten ist Dir schon genannt worden. Das Dir wegen irgendwas in der Halle ständig schlecht wurde mußt Dir schon von einem Arzt bestätigen lassen. Ansonsten kann ich auch nicht mehr dazu sagen (und das ungern): lebe mit den 6 Wochen Sperre und sei froh das Sie nicht auf das volle Programm von 3 Monaten bestehen, weil es so ausschaut als hättest du selbst den Job geschmissen.

Oder gibts da sonst noch etwas was Du uns an Infos dazu vor enthälst? Wie ist das mit der Kündigung bei Randstad gelaufen und was steht da schriftliches drin? Und solang da noch nix schriftliches vorliegt wegen der Sperre hast die noch nicht (normalerweise).
 

Erntehelfer

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Für mich erscheint "Zeitarbeit" generell als unzumutbar, denn Das Bundesverfassungsgericht bezeichnete diese Form des Menschenhandels als Verleih. Es ist also tatsächlich "Leiharbeit" Sieht man jedoch genau hin so stellt man fest, daß sich dieser Verleih von Arbeitnehmern unentgeltlich vollzieht, denn das Entgelt ist ja meistens ein gedumptes Arbeitsentgelt und kein Leihentgelt. Das entpricht jedenfalls einem sonstigen wichtigen Grund nach §10 SGB2 und wird auch durch den Titel6 Leihe BGB - Bürgerliches Gesetzbuch gestützt, denn Eine Person (Arbeitnehmer) hat gemessen an der Rechtsnorm einen gehobeneren Rechtsstatus wie Sachen oder Tiere, z.B. Würde und Freiheit. Sogar Maschinen werden vermitet.

Ich lehne Leihabeit deshalb grundsätzlich mit dieser Begründung ab.

Gruß Erntehelfer
 

Argekritiker

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Du kannst dir doch einen Anwalt holen, der dann der ARGE sagt, dass Zeitarbeit nichts Anderes als eine Art "Menschenhandel" ist.
Nur leider gibt es da den §10 SGB III, der sagt, dass so eine Arbeit zumutbar bleibt und dein Anwalt darf dich ja nicht gegen Gesetze verstoßen zu lassen, sondern er kann nur den besten Kompromiss für dich aus den bestehenden Gesetzen holen.
 

grobi63

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Ja vielen Dank für eure Hilfe lass das jetzt alles mal auf mich zukommen.
Die Tipps waren super udn haben mir weitergeholen.
 

Erntehelfer

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Du kannst dir doch einen Anwalt holen, der dann der ARGE sagt, dass Zeitarbeit nichts Anderes als eine Art "Menschenhandel" ist.
Nur leider gibt es da den §10 SGB III, der sagt, dass so eine Arbeit zumutbar bleibt und dein Anwalt darf dich ja nicht gegen Gesetze verstoßen zu lassen, sondern er kann nur den besten Kompromiss für dich aus den bestehenden Gesetzen holen.
Ätschebäsch, hab keinen und brauch auch keinen, denn jener Paragraph ist diesbezüglich völlig irrelevnt. Sollte ich jedoch mal einen nehmen, so wird er nur meine Interessen vertreten.
 

newslave

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Hallo,

ich bin bei einem Personaldiensleister angestellt. Mein Stundenlohn beträgt 6,53€ Brutto. Jetzt hat mein PDL einen neuen Kunden für mich gefunden. Die Arbeitsstelle ist etwa 55 KM von meinem Wohnort entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmittel zahle ich pro tag etwa 42 € um zum Kunden zu gelangen (und zurück). Ich verdiene aber nur etwa 35 € netto am Tag. Von der Quali her bin ich System Ingeneur und ich wurde eingestellt mit der Option wieder in der IT fussfassen zu können. Jetzt muss ich beim Kunden verbrannte Gegenstände aus einem ausgebrannten Haus entfernen. Ist diese Arbeit zumutbar? Wie soll ich das finanzieren? Ich brauche die 700 € monatlich ganz für Rechnungen zu bezahlen und da kann ich es mir nicht leisten mal eben 210€ davon für öffentliche Verkehrsmittel auszugeben. Wer kann denn von 490€ im Monat leben.. Mit Harz4 bin ich besser dran!!!
 

Volker

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Hallo Newslave, bist du wahnsinnig?

Die Fahrkosten hat der AG zu übernehmen. Auch bei Leiharbeit.

Volker
 

ShankyTMW

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Willkommen in der gnadenlosen Wirklichkeit der Zeitlohnsklaven.

ich bin bei einem Personaldiensleister angestellt. Mein Stundenlohn beträgt 6,53€ Brutto. Jetzt hat mein PDL einen neuen Kunden für mich gefunden. Die Arbeitsstelle ist etwa 55 KM von meinem Wohnort entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmittel zahle ich pro tag etwa 42 € um zum Kunden zu gelangen (und zurück). Ich verdiene aber nur etwa 35 € netto am Tag. Von der Quali her bin ich System Ingeneur und ich wurde eingestellt mit der Option wieder in der IT fussfassen zu können. Jetzt muss ich beim Kunden verbrannte Gegenstände aus einem ausgebrannten Haus entfernen. Ist diese Arbeit zumutbar? Wie soll ich das finanzieren? Ich brauche die 700 € monatlich ganz für Rechnungen zu bezahlen und da kann ich es mir nicht leisten mal eben 210€ davon für öffentliche Verkehrsmittel auszugeben. Wer kann denn von 490€ im Monat leben.. Mit Harz4 bin ich besser dran!!!
Du könntest, nein mußt sogar aufstockendes ALG2 (Hartz4) beantragen. Ich kenne kaum noch ZA-MA die ohne das auskommen können mit dem Hungerlohn ihres Sklavenverleihers. Abgesehen mal davon, 42 EUR pro Tag als Fahrtkosten - bekommst Du keine Wegegeldpauschale von Deinem Sklavenhalter? ca. 200 EUR waren das pro Monat die die Zusätzlich zum Lohn zahlen und mußt mit denen dann bei jedem Einsatz neu aushandeln.

Ähm, wieseo nur 210 EUR im Monat - ist das nur ein Wochenjob? Bei den Fahrtkosten und bei 5 Tagen wirst eher 880,- EUR im Monat brauchen *hüstel* - DAS würd ich auf jeden Fall ablehnen, auch wenn Du am Jahresende das von der Steuer wieder bekommst (mit ausnahme du bekommst unterstützendes ALG2 - das geht dann an die ARGE dann)

Und, klär ab wie lange das etwa geht um Wochen/Monatskarten zu erhalten. die sind im Endeffekt billiger als Einzelfahrscheine.

Ganz nebenbei wurde schon erwähnt das solche Arbeiten laut SGB III zumutbar sind. Als was Du bei einem Lohnsklaven eingestellt wirst ist eh unbedeutend. Salvatorische Klauseln machen es möglich die immer schön weit unten in der Lohngruppe zu halten, Begriffsspielereien als Helfer obwohl berufsnah für Tätigkeiten in denen man nur Ausgebildete sucht verfeinern diese Betrügereien nur noch.

Und verabschiede dich von dem Gedanken das dich Zeitarbeit Deine Kenntnisse erweitert, dich auf den aktuellen Stand hält oder dir eien Chance gibt in reguläre Arbeit zu geraten (ok, das letzte ist nicht unmöglich, aber so selten das man es im Promille Bereich sehen muß).
 

Xivender

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Hallo Themenstarter...
Du solltest aufpassen, was Du über die Firma mit dem tollen "R" im Internet fragst / sagst.

Ich hatte vor vielen Jahren (2 oder 3 Jahre) mal bei der Firma R bei H gearbeitet.

Bei der Firma H, wo ich eingesetzt war, hatte ich einen Wegeunfall.
Firma R hat mir daraufhin einen Urlaubstag abgezogen.

Ich fragte in einen Internetforum um Rat...

Einen Tag später hatte ich einen Anruf von der Firma R. dass ich nicht mehr erscheinen brauche.... Er hatte mir meinen Forenbeitrag e.c.t. vorgelesen ...

Was ich damit sagen will.... Firma R sucht täglich nach Ihrer Firma im Internet.....

Scheiss auf die Firma R, das sind eh nur Ausbeuter!
 

Volker

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Hallo Themenstarter...
Du solltest aufpassen, was Du über die Firma mit dem tollen "R" im Internet fragst / sagst.
Nicht die Namen senden, Ran.......t haette auch gereicht.

Die Filialen sind untereinander mehr oder weniger auttark. Wenn die die Zeit haben, www zu durchsuchen, bitte. Sowas schützt dich auch vor sehr schlechten Anstellungen. Kann man also von zwei Seiten her beleuchten.

Volker
 

newslave

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Willkommen in der gnadenlosen Wirklichkeit der Zeitlohnsklaven.



Du könntest, nein mußt sogar aufstockendes ALG2 (Hartz4) beantragen. Ich kenne kaum noch ZA-MA die ohne das auskommen können mit dem Hungerlohn ihres Sklavenverleihers. Abgesehen mal davon, 42 EUR pro Tag als Fahrtkosten - bekommst Du keine Wegegeldpauschale von Deinem Sklavenhalter? ca. 200 EUR waren das pro Monat die die Zusätzlich zum Lohn zahlen und mußt mit denen dann bei jedem Einsatz neu aushandeln.

Ähm, wieseo nur 210 EUR im Monat - ist das nur ein Wochenjob? Bei den Fahrtkosten und bei 5 Tagen wirst eher 880,- EUR im Monat brauchen *hüstel* - DAS würd ich auf jeden Fall ablehnen, auch wenn Du am Jahresende das von der Steuer wieder bekommst (mit ausnahme du bekommst unterstützendes ALG2 - das geht dann an die ARGE dann)

Und, klär ab wie lange das etwa geht um Wochen/Monatskarten zu erhalten. die sind im Endeffekt billiger als Einzelfahrscheine.

Ganz nebenbei wurde schon erwähnt das solche Arbeiten laut SGB III zumutbar sind. Als was Du bei einem Lohnsklaven eingestellt wirst ist eh unbedeutend. Salvatorische Klauseln machen es möglich die immer schön weit unten in der Lohngruppe zu halten, Begriffsspielereien als Helfer obwohl berufsnah für Tätigkeiten in denen man nur Ausgebildete sucht verfeinern diese Betrügereien nur noch.

Und verabschiede dich von dem Gedanken das dich Zeitarbeit Deine Kenntnisse erweitert, dich auf den aktuellen Stand hält oder dir eien Chance gibt in reguläre Arbeit zu geraten (ok, das letzte ist nicht unmöglich, aber so selten das man es im Promille Bereich sehen muß).
Hallo und danke für die schnelle Reaktion. Der Kundeneinsatz sollte sich vorerst auf fünf Tage beschränken (aber der Folgeeinsatz ist genau so weit weg). Als Ausgleichszahlung hat mir der Arbeitgeber knappe 5€ brutto täglich angeboten. Bin mir jetzt auch nicht sicher ob das Steuerfrei ist vor allem, weil in meinem Stundenlohn schon Steuerfreie "Aufwandsentschädigungen" enthalten sind. Was immer das Bedeuten mag. Mit der Aufstockung meines Gehaltes über ALG2 möchte ich Abstand nehmen. Was macht es für einen Sinn, einen Job zu haben und trotzdem noch von der ARGE abhängig zu sein. Aber hier ist die Politik gefragt! Hätten die Berliner Herren mal den Kündigunsschutz gelockert, dann bräuchte kein Arbeitnehmer mehr auf "Zeitsklaven" zurückzugreifen. Aber nu ist das Kind in den Brunnen gefallen und diese Zecken haben sich schon im Pelz festgesetzt und ernähren sich von unserem Blut. Hypotetisch gesprochen.
So kanns gehen: YouTube - Zeitarbeit & Eingliederungsvereinbarung
 

ShankyTMW

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Hallo und danke für die schnelle Reaktion. Der Kundeneinsatz sollte sich vorerst auf fünf Tage beschränken (aber der Folgeeinsatz ist genau so weit weg). Als Ausgleichszahlung hat mir der Arbeitgeber knappe 5€ brutto täglich angeboten.
Das ist ein Witz oder? :eek: Den Auftrag würd ich wegen der fehlenden Fahrtkosten sofort ablehnen.

Bin mir jetzt auch nicht sicher ob das Steuerfrei ist vor allem, weil in meinem Stundenlohn schon Steuerfreie "Aufwandsentschädigungen" enthalten sind. Was immer das Bedeuten mag.
Nach welchen Tarif wirst eigentlich da bezahlt?

Mit der Aufstockung meines Gehaltes über ALG2 möchte ich Abstand nehmen. Was macht es für einen Sinn, einen Job zu haben und trotzdem noch von der ARGE abhängig zu sein.
Tja, dann hättest Du den Job zu dem Lohn gar nicht erst annehmen sollen. Und ncoh viel weniger bei ZAFs - wo sogar bekannt ist das Sie einen wo es nur geht übers Ohr hauen.

Aber hier ist die Politik gefragt! Hätten die Berliner Herren mal den Kündigunsschutz gelockert, dann bräuchte kein Arbeitnehmer mehr auf "Zeitsklaven" zurückzugreifen. Aber nu ist das Kind in den Brunnen gefallen und diese Zecken haben sich schon im Pelz festgesetzt und ernähren sich von unserem Blut. Hypotetisch gesprochen.
Dumm nur das gerade das alles von den Berliner Herren inkl. dem Hartz-Arbeitskreis es so gewollt haben wie es jetzt ist. Zusätzlich das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz das durch die Wissentlichen Tarifverträge der Gewerkschaften, allen voran DGB, Ver.di und dem Christlichen Haufen noch ausgehebelt werden um den ZAFs zu ermöglichen dem ZAF-MA weniger bezahlen zu müssen. Ich glaub auch kaum das man in der Politik, Wirtschaft und den Gewerkschaften noch ein echtes Interesse daran hat, das zu ändern - eher wird man es noch weiter fördern und ausbauen wollen obwohl es dank der Wirtschaftskriese jetz dort zu dramatischen Einbrüchen gekommen ist.
 

newslave

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Die sprechen hier im Arbeitsvertrag von:
MTV BZA; ETV BZA und ERTV BZA

Es ist nun so, das ich nicht wieder ins Hartz4 fallen wollte und gezwungenermaßen vorrübergehend beim PDL anzuheuern. Nur erkenne ich jetzt, das der PDL systematisch meinen Finanzhaushalt aushebelt und meine Existenz dadurch gefährdet. Ich nehme lieber die Sperre der ARGE in Kauf und spreche meinem PDL die Kündigung aus. Wird zwar im ersten Monat schwierig sein aber dann kriege ich meinen Lebensunterhat gerade so finanziert was jetzt nicht der Fall ist. Ich bin durch die Arbeit zu sehr an Arbeitszeiten gebunden. Kann weder zur ARGE um da was zu beantragen, noch kann mich ein Arbeitgeber telefonisch erreichen, falls meine Bewerbung mal das Interesse einer Firma geweckt hat. Von Freistellungen fürs Bewerbungsgespräch wollen wir gar nicht reden. Alles in allem bleibt mir nur die Möglichkeit wieder ins Hartz4 zu kommen um mich Problemlos bewerben zu können und meine Existenzgrundlage zu sichern.
 
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hallo newslave,

ich würde bei deinem pdl nicht selber kündigen, dann lasse dich am besten kündigen, denn eine speere von der arge dauert bekanntlich 3 monate bei selbstkündigung. wie mann sich bei einem pdl kündigen läßt brauche ich wohl nicht zu sagen, da gibt es viele möglichkeiten...

oder was sagen die mitstreiter/in ?

meint schimmy
 

ShankyTMW

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MTV BZA; ETV BZA und ERTV BZA
Oha, klingt nach BZA Tarif für die Ostländer. Ist zwar ein wenig OT für den Thread, aber hier sollten Politiker langsam mal was tun das wir nicht ständig eienen Ost/West Unterschied haben im eigenen Land. Soviel Vereinigtes D. mit soviel Unterschieden ist auf Dauer auch cniht gesund fürs Land.

Es ist nun so, das ich nicht wieder ins Hartz4 fallen wollte und gezwungenermaßen vorrübergehend beim PDL anzuheuern. Nur erkenne ich jetzt, das der PDL systematisch meinen Finanzhaushalt aushebelt und meine Existenz dadurch gefährdet.
Naja, Du kannst ja auch mal 1 Jahr bei denen weiter arbeiten und dann Arbeitslos werden. Rat nmal wieviel ALG 1 Du dann bekommst: RICHTIG 60% von dem ZAF Lohn. Damit machst Dich auf Dauer ebenfalls Unglücklich mit, dann dann wirst Du, wie inzwischen auch viele (nicht nur durch die ZAFs, es gibt noch andere billig-Lohn Nischen) zum Hartz4 Aufstocker mit ALG1.

So oder so, als ZAF-MA kommst Du um HArtz4 letztendlich gar nicht herum.

Und an die spätere Rente würd ich dann gar keienn Gedanken verschwenden. Riestern als Kleinverdiener lohnt eh nicht, wenigstesn kann man sich das sparen. Aber am Ende kriegst da auch nicht mehr viel.

Ich nehme lieber die Sperre der ARGE in Kauf und spreche meinem PDL die Kündigung aus. Wird zwar im ersten Monat schwierig sein aber dann kriege ich meinen Lebensunterhat gerade so finanziert was jetzt nicht der Fall ist.
hallo newslave,

ich würde bei deinem pdl nicht selber kündigen, dann lasse dich am besten kündigen, denn eine speere von der arge dauert bekanntlich 3 monate bei selbstkündigung. wie mann sich bei einem pdl kündigen läßt brauche ich wohl nicht zu sagen, da gibt es viele möglichkeiten...

oder was sagen die mitstreiter/in ?

meint schimmy
Sperre bei Selbstkündigung:

bei ALG1 = 3 Monate gar kein Geld
bei ALG2 = 3 Monate 30% gekürzter Regelsatz + normale Ausbezahlte KdU

Das wäre das was dich erwartet, als ALG2ler stehst da ein wenig besser - aber wie Schimmy schon sagt, möglichst von denen kündigen lassen ohne das es wie ein Gegenseitiges Einvernehmen Ausschaut wenn Du schon sowas vor hast.

Ich bin durch die Arbeit zu sehr an Arbeitszeiten gebunden. ... [Snip - nur ein wenig kürzen]... Alles in allem bleibt mir nur die Möglichkeit wieder ins Hartz4 zu kommen um mich Problemlos bewerben zu können und meine Existenzgrundlage zu sichern.
So traurig es klingt, aber in dem Fall schon. Ich kenn das nur zu gut. hin udn her scheuchen der ZAF von Firma x nach Y. lange Fahrtwege, keinerlei Freizeitplanung mehr, Einsatzbereitschaft auch im Urlaub solang man nciht gebucht hat (was zu den Preisen und dem Lohn kaum einer wirklich machen kann), imemr am Hetzen und dank ständig wechselnder Aufträge immer in der Schwebe mit allem was mit der eigenen Zeitplanung zu tun hat. Soziale Kontakte gehen flöten und neue im Job bilden sich durch das hin und Her Gehüpfe auch kaum. Ganz zu schweigen das die Berugflichen Aussichten als ZAF Gewerbe eher ein Stillstand ist. Man entwickelt sich nicht weiter und bleibt auf dem Level Zeitarbeits-Helfer stehen. Das versaut einem noch nebenbei den Lebenslauf udn hinterläßt überall den Eindruck nur dafür geeignet zu sein. Jeden Tag, jede Stunde unsicheres Arbeiten weil man nie weiß ob man den Auftrag wirklich die ganze vorher angesagte Zeit macht, länger bleibt oder schon früher dort wieder gehen muß. Udn halt auch das Finanzielle eben. Alles in allem geht sowas alles mit der Zeit auch aufs Gemüt und man wird zusätzlich noch Depressiv.

Alles keine Gründe für mcih bei einer ZAF jemals wieder anzufangen. :icon_evil:
 
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ja zeitarbeit bleibt ausbeute und nicht mehr, die zeitarbeitskräfte werden mit hungerlöhnen abgespeisst und die zeitfirmen wachsen wie pilze aus den boden und zahlen löhne nach bza, igz, christlichen-tarifvertrag, diese hungerlöhne wurden noch von diesen möchtergern gewerkschaften ausgehandelt, die löhne gehen doch bei 6.00euro brutto los und enden wohl irgendwo bei 7.50 euro brutto und das war es, den reibach machen die sklaventreiber und die politik unstützt es noch, wo soll das hier noch enden, es wird immer munter so weitergehen die lohnspirale wird immer weiter nach unter gehen.
 

newslave

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ja zeitarbeit bleibt ausbeute und nicht mehr, die zeitarbeitskräfte werden mit hungerlöhnen abgespeisst und die zeitfirmen wachsen wie pilze aus den boden und zahlen löhne nach bza, igz, christlichen-tarifvertrag, diese hungerlöhne wurden noch von diesen möchtergern gewerkschaften ausgehandelt, die löhne gehen doch bei 6.00euro brutto los und enden wohl irgendwo bei 7.50 euro brutto und das war es, den reibach machen die sklaventreiber und die politik unstützt es noch, wo soll das hier noch enden, es wird immer munter so weitergehen die lohnspirale wird immer weiter nach unter gehen.
Ich sehe in dem Arbeitsmarkt der ZAF's/PDL's auch keine Zukunft. Als Zeitarbeiter identifiziert sich doch niemand mehr mit der Kundenfirma. Kein Geschäftsführer kann qualitätsbewußtes denken erwarten, wenn er auf einen Zeitarbeiter zurückgreift, obwohl er min. 15 - 20 € für diese Arbeitskraft pro Stunde zahlt. Von drei neuen Artikel die ich heutzutage so kaufe, ist eins schon nach dem auspacken defekt. Woran das wohl liegen mag? Wenn ein Chef zu seinem Firmannamen auch Qualität anbieten möchte, dann darf er nicht auf Zeitarbeiter zurückgreifen. Aber aus Sicht der Regierung und und der A'ämter sind PDL's bestens dazu geeignet die Statistik aufzubessern. Kein Politiker mag daran denken wie die Arbeitslosenstatistik aussieht, wenn es keine PDL's mehr gibt. Nur das PDL's in meinen Augen das Krebsgeschwür des Arbeitsmarkes sind und es nur eine Frage der Zeit ist, bis das alles kollabiert. "Unzumutbare Arbeit" muss mit einem hohen Stundenlohn "zumutbar" gemacht werden, anders gehts nicht! Und in diesem Schema ist für PDL's kein Platz! Es kann doch nicht sein das auf einen Produktionsmitarbeiter ein Verwalter (PDL:icon_twisted:) mitverdient. Oder ist das die neue Auslegung des Wortes "Jobsharing". Einer Arbeitet und einer Teilt den Verdienst :icon_neutral:. PDL's dürfen nicht an jeder Arbeitsstunde, an jeder Schichtzulage und an jedem gefahrenen Kilometer mitverdienen. Eine einmalige Auslösesumme vom Kunden an den PDL sollte ausreichen, damit Stundenlöhne wieder gesichert sind. Ein Arbeitnehmer ist mit einer Anstellung beim PDL sowieso im Nachteil, gegenüber jemanden mit einer Direktanstellung. Ich finde das ein solcher Nachteil finanziell abgefangen werden muss um die ganze Sache lukrativer zu machen.
 

Gegenzeitarbeit

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Gegen Zeitarbeit

Gegen-Zeitarbeit

ist eine Interessengemeinschaft für alle Zeitarbeiter in Deutschland. Wir wollen als erste Interessenvertretung von Zeitarbeitern auf unsere Situation auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam machen und die uns gebotenen schlechten Arbeitsbedingungen verbessern.

Die Situation

Viele Fachkräfte besonders im gewerblichen Bereich finden nach Abschluss ihrer Ausbildung trotz sehr guten Qualifikationen keine direkte Einstellung in einem Unternehmen. Der Grund liegt jedoch nicht bei fehlenden Arbeitsplätzen – im Gegenteil: Arbeit ist genug da! Es hat sich jedoch mittlerweile eingebürgert, dass Unternehmen Vollzeit-Arbeitsplätze durch Zeitarbeitskräfte ersetzen. Was anfangs dafür gedacht war in saisonell starken Monaten für kurze Zeit Kräfte einzustellen, wurde allmählich dafür genutzt über längeren Zeitraum Vollzeitstellen von Festpersonal mit billigen Arbeitskräften (Zeitarbeiter) zu ersetzen.

Die Ausbeutung dahinter


Mit einer angeblichen Aussicht auf eine "eventuelle Übernahme" werden Zeitarbeiter geködert, diese Arbeitsstelle anzunehmen, oft für ein paar €/Monat. Die Arbeitsbedingungen sind dabei nicht selten miserabel – unbezahlte Überstunden, zu geringer Urlaubsanspruch, Wochenendarbeit. Oftmals verrichten Zeitarbeiter für die gleiche Arbeit wie die Festangestellten gerade mal 1/3 des Stundenlohnes. Auch der Kündigungsschutz ist nicht hinnehmbar. Eine Übernahme ist in den meisten Fällen von Vornherein gar nicht geplant. Dies fällt auf wenn man sieht das manche sehr große Unternehmen z.B. in den Branchen der Chemie oder Druckerei eigene (Zeitarbeitsfirmen) Tochterfirmen gründen, mit denen Sie dann billige Arbeitskräfte anwerben und einstellen.

So sind viele Zeitarbeitnehmer, obwohl sie 35 Stunden (und mehr) die Woche arbeiten, auf die Unterstützung durch das Arbeitsamt/Sozialamt angewiesen. Sie stehen damit nicht nur psychisch und finanziell auf wackligen Beinen, sondern belasten die Sozialsysteme, anstatt in diese einzuzahlen. Dies wollen wir ändern!​

Forum "Gegen-Zeitarbeit"

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