Unzumutbare Arbeitsstelle oder nicht? (1 Betrachter)

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_Sandra_

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Ich habe von der ArGe eine Stelle angeboten bekommen. Als ich beim Vorstellungsgespräch war, habe ich erfahren, dass schon alles mit meinem Sachbearbeiter abgeklärt war, dass sie mich nehmen würden und vorher 4 Wochen Praktikum dort machen muss. Beim Vorstellungsgespräch merkte ich schnell, dass ich dort überhaupt nicht rein passe und die merkten das ganz offensichtlich auch. Trotz allem möchten sie mich "angeblich" einstellen (vielleicht auch nur als ****, der das Praktikum machen soll und danach wieder aufhören).

Jedenfalls komme ich mit der Thematik, die dieses Unternehmen betrifft überhaupt nicht klar, aufgrund privaten psychen Vorfällen, da ich solche Sachen schon selbst erlebt habe und damit nichts mehr zu tun haben kann.

Wie kann ich vorgehen, dass ich dieser Stelle entkommen kann? Zum Psycho-Doc gehen und ein Gutachten holen?

Über eine Antwort wäre ich dankbar! :icon_smile:
 

Mario Nette

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Kannst du dir ärztlich bestätigen lassen, dass die Thematik für dich im Prinzip gesundheitsgefärdend bzw. gesundheitsschädlich ist?

Mario Nette
 

Rechtsverdreher

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Praktikum im Callcenter, das ist doch Blödsinn, die wollen Dich bloß ausnutzen und dann nicht übernehmen.

Das sind doch alles Dreckschweine.

Ein Praktikum muß sich jedenfalls von einer regulären Tätigkeit erkennbar unterscheiden.

In jedem Fall würde ich ein genaues Tätigkeitsprotokoll als Beweismittel schreiben.
 

Rechtsverdreher

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Ich habe die Tatsachen nicht verdreht, sondern das NEIN überlesen.

Davon abgesehen sind Null Euro Praktika welcher Art auch immer unnötig, das sind alles Betrüger und Dreckschweine die sowas anbieten und fertig.
 

avalon

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Ich habe die Tatsachen nicht verdreht, sondern das NEIN überlesen.

Davon abgesehen sind Null Euro Praktika welcher Art auch immer unnötig, das sind alles Betrüger und Dreckschweine die sowas anbieten und fertig.
Ja, in der Bewertung dieser Ausbeutung stimme ich Dir ja völlig zu, und de meisten anderen hier werden das auch tun. Das klärt aber leider nicht, ob man dann sanktionsfrei absagen darf!

Mein gaaaaaanz vorsichtig geäußerter Tip wäre der folgende: einfach annehmen, und wenn (was höchstwahrscheinlich der Fall sein wird!)sich
dieses "Praktikum" als unbezahlte Arbeit entpuppt, einfach sehr schnell den
übliche Lohn rückwirkend einfordern und ggf. einklagen. Das sollte funktionieren!.
 

Kerstin_K

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Ich würde den Arbeitgeber mal ganz offen fragen, wieso er erst ein Praktikum möchte und ob eine bezahlte Probezeit mit kurzer Kündigungsfrist nicht reicht.

Je nachdem, was dann als Antwort kommt, häte man vielleicht einen Ablehnungsgrund in der Hand.
 

_Sandra_

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Danke für eure Antworten! Ich habe mir inzwischen ärztlich Bestätigen lassen, dass ich die Arbeit nicht ausführen kann.

Allerdings fande ich eure Antworten sehr interessant, da ihr alle geschrieben habt, man kann etwas dagegen tun, wenn das Praktikum unbezahlt ist? Bin ich nicht dazu verpflichtet unbezahlte Praktika zu leisten? :confused:
 

Mario Nette

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Die ARGE mag unbezahlte Praktika eigentlich nicht - besonders nicht, wenn sie länger dauern. Der Grund: Du verminderst dadurch deinen Leistungsanspruch nicht und dennoch können sie nicht viel mit dir anfangen, weil du ihren Werkzeugen und Instrumenten kaum zugänglich bist. Wenn die aber irgendwo schriftlich haben, dass der AG dich wirklich übernimmt nach dem Praktikum, dann traue ich den Damen und Herren auch zu, dass sie bei einem dreimonatigem Praktikum zustimmen. Allerdings würde ich mich dann wieder fragen, warum der AG dann nicht sofort einstellt mit Probezeit.

Mario Nette
 

Rechtsverdreher

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Laut Gesetz ist man ja verpflichetet jede Tätigkeit anzunehmen um seine Hilfebedürftigkeit zu verringern, aber bei einem Null-Euro-Praktikum verringert sich die Hilfebdürftigkeit nicht (wie der Vorredner schon schrieb).
Streng genommen müsste man das dann ja auch nicht annehmen. Ich glaube auch nicht das man sich da auf irgendwelche hohlen Versprechungen einlassen muß, von wegen wir übernehmen sie eventuell etc..
Da müßte meiner Meinung nach wenigstens ein Vertrag abgeschlossen werden in welchem nachvollziehbare Kriterien aufgeführt sind die nach Abschluß des angeblichen Praktikums entweder zur Festanstellung oder zur Entlassung führen.

Ich würde mal meinen das es zur Annahme unbezahlter Tätigkeiten keine gesetzliche Grundlage gibt. Aber irgendein dahergelaufener Richter wird schon eine faule Ausrede finden.

Jedenfalls sollte das mal ein Gericht klären.
 
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