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Unverschämte Vermittlerin verlangt Auskunft über persönliche Daten

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Unbeugsamer

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Ich habe einen Vermittlungsvorschlag meines Jobcenters erhalten. Es handelt sich um ein Helferjob für 900 Euro brutto bei 38,5 h. Der Arbeitgeber ist eine sogenannte Private Arbeitsvermittlung. Firma XXXXX gGmbH.

Ich sollte mich lt. Jobcenterschreiben umgehend dort vorstellen oder einen Vorstellungstermin vereinbaren. Daher habe ich heute mich erst mal telefonisch dort gemeldet.

Im Vermittlungsvorschlag steht noch, daß ich neben den normalen Bewerbungsunterlagen auch ein polizeiliches Führungszeugnis mitbringen soll.

Ich möchte gleich vorweg nehmen, daß ich einige aussagekräftige Einträge im Führungszeugnis habe. Kann ich halt nicht (mehr) ändern.

Außerdem habe ich zur Zeit eine geringfügige Anstellung bei einem Arbeitgeber.

Nun aber zum Telefonat mit der XXXXX gGmbH:

Im Gespräch fragte ich, wieso ich ein polizeiliches Führungszeugnis benötige? Ich habe gleich gesagt, daß ich vorbestraft bin und mehrer Einträge habe. Daraufhin fragte die Dame um welche Strafen es sich handelt. Ich sagte, daß ich das nicht sagen möchte und ich denke daß das niemand etwas angeht. Die Dame erwiderte, daß sie das als Arbeitgeber sehr wohl was angeht. Ich habe mich dann geweigert über meine Vorstrafen Auskunft zu geben. Die Dame meinte dann, daß sie dem Jobcenter meine Verweigerung mitteilen wird, wenn ich keine Auskunft geben werde.

Nachdem ich ihr sagte, daß ich auch momentan eine geringfügige Beschäftigung ausübe, sagte sie, daß ich zu einem Vorstellungstermin meinen Arbeitsvertrag mitbringen soll, damit sie diesen Umstand dem Jobcenter mitteilen kann. Ich sagte dann zu ihr, daß das gar nicht ihre Aufgabe wäre und außerdem ist der Jobcenter über meine Beschäftigung informiert, denn sonst würde ja mein Arbeitslosengeld nicht gekürzt werden.

Die Dame war komplett unverschämt. Ich solle trotzdem zu einem Vorstellungsgespräch kommen. Jetzt hat sie mir nur 3 Termine genannt die morgens mit meine Job kollidieren. Ich habe gesagt, daß es vormittags schlecht ist. Daraufhin diktierte sie mir ein Termin morgen früh auf, denn ich aber wegen meinem Arbeitgeber nicht wahrnehmen kann.


Ich stehe komplett auf dem Schlauch, wie ich weiter vorgehen soll.
 

Arania

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wenn ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt wird, musst Du es auch vorlegen oder auf den Job verzichten
 

Unbeugsamer

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wenn ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt wird, musst Du es auch vorlegen oder auf den Job verzichten
Die Dame hat mir aber erklärt, wenn Dieses und Jenes drin steht, daß ich nicht für den Job infrage komme. Daraufhin sagte ich, daß in meine Führungszeugnis sowas drin steht. Details habe ich nicht genannt. Sie meinte sie müsste die genauen Eintragungen vorab wissen. Ich weigerte mich hierzu detailliert Auskunft zu geben.
 

Arania

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daß ich das nicht sagen möchte und ich denke daß das niemand etwas angeht. Die Dame erwiderte, daß sie das als Arbeitgeber sehr wohl was angeht. Ich habe mich dann geweigert über meine Vorstrafen Auskunft zu geben
Hast Du Dich nun geweigert oder nicht? Jetzt schreibst Du Du hättest Auskunft gegeben, dann weiss sie es ja, oder nun doch nicht?

Aber natürlich muss sie es sehen oder Dein SB, denn nur behaupten das etwas bestimmtes drin steht könnte schliesslich jeder
 

Unbeugsamer

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Hast Du Dich nun geweigert oder nicht? Jetzt schreibst Du Du hättest Auskunft gegeben, dann weiss sie es ja, oder nun doch nicht?

Aber natürlich muss sie es sehen oder Dein SB, denn nur behaupten das etwas bestimmtes drin steht könnte schliesslich jeder
Ich habe nur gesagt, daß in meine Führungszeugnis Eintragungen drin stehen, die lt. Aufzählung der Dame gegen den Job sprechen. Aber ich habe keine Details, also keine Strafen genannt.
 
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Um welche Beschäftigung handelt es sich und ist ein pol. Führungszeugnis dafür unbedingt notwendig?
 

Unbeugsamer

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Um welche Beschäftigung handelt es sich und ist ein pol. Führungszeugnis dafür unbedingt notwendig?
Helfer - Büro, Verwaltung (Recherchen zum historischen Hafen meiner Stadt, Erstellung von Flyern und Informationsmaterial sowie einer Fotodokumentation)

Das ist alles was im Vorschlag steht.
 
E

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Helfer - Büro, Verwaltung (Recherchen zum historischen Hafen meiner Stadt, Erstellung von Flyern und Informationsmaterial sowie einer Fotodokumentation)

Das ist alles was im Vorschlag steht.
Da kommst Du aber nicht mit sensiblen Daten in Berührung wie z. B. in der Stadt-/Gemeindekasse oder anderen Abteilungen. Ansonsten musst Du eh eine "Verschweigenheitserklärung" unterschreiben, falls Du irgendwie mit internen Dingen zu tun haben könntest.
 

Arania

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Das können wir nicht beurteilen ob da ein Führungszeugnis erforderlich ist oder ob er mit sensiblen Daten in Berührung kommt, bei Stadtverwaltungen ist ein pol.Führungszeugnis mittlerweile Pflicht
 
E

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Grundsätzlich ist es nicht ungewöhnlich, dass ein potentieller Arbeitgeber ein Führungszeugnis sehen möchte.

Bei so einer Zeitarbeitsbude, das scheint es hier ja zu sein, wäre ich aber auch vorsichtig mit solchen so persönlichen Daten.

Wenn Du von vorneherein aufgrund Deiner Vorstrafen nicht in Betracht für eine solche Stelle kommst, ist es auch sinnlos noch ein Führungszeugnis vorzulegen.

Ich würde die Dame von der öminösen Privaten Arbeitsvermittlung schriftlich auffordern, die "Aufzählung" der Vorstrafen, die gegen eine Einstellung sprechen, Dir schriftlich zur Verfügung zu stellen. ("Sie haben mir fernmündlich mitgeteilt, dass Vorbestrafte mit folgenden Vorstrafen nicht für die angebotene Tätigkeit infrage kommen .... . Ich bitte um schriftliche Bestätigung.") Kopie an die Arge mit dem Hinweis, dass Du aufgrund feststehender völliger Chancenlosigkeit keine Veranlassung siehst, einer Dir völlig unbekannten Firma sensible persönliche Daten zukommen zu lassen.
 
E

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Die Frage ist, willst Du den Job, oder hast Du dort angerufen, weil Du es musstest?

Ein Führungszeugnis kostet übrigens Geld. Bewerbungen auch. Und die Fahrten zum und vom Vorstellungsgespräch auch. Anträge auf Erstattung der Kosten sind vor ihrer Entstehung zu stellen. Meistens ist dann schon Ruhe auf dem Kanal.

(M)Ein Führungszeugnis würde ich ausschließlich dem potentiellen Arbeitgeber zeigen, nicht einem Verteiler übergeben.
 

Master of Desaster

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Wer soll eigentlich das polizeiliche Führungszeugnis bezahlen?
Und wenn der Job zeitnah angetreten werden soll ist es sowieso Blödsinn,
weil die Ausstellung des Zeugnisses bis zu 6 Wochen dauert.
Weiter bin ich mir auch nicht sich das es verlangt werden darf.
Meines Wissens kommt das nur bei Tätigkeiten im Sicherheistbereich,
für Bankangestellte usw. in Frage.
 
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Sie meinte sie müsste die genauen Eintragungen vorab wissen. Ich weigerte mich hierzu detailliert Auskunft zu geben.
Zugegebener Maßen bin ich hier nicht sicher. Ich gebe aber zu bedenken, dass bei einer Verurteilung der Grund für die Verurteilung bereits schon vom Gericht, nebst Namen und Anschrift, veröffentlicht wird.

Diese Veröffentlichungen findet man im Gericht als Aushang. Von daher kann man eigentlich nicht mehr von "schützenswerten Daten" sprechen. Ich tendiere daher zu der Auffassung, dass die Dame tatsächlich bei einer Bewerbung das Recht hat, den Grund für die Verurteilungen oder der Ordnungsstrafen zu erfragen.
 

ela1953

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Ein Führungszeugnis für ALG II Empfänger ist kostenlos, wenn der BEscheid vorgelegt wird.

Führungszeugnisse für den öffentlichen Dienst sind ausführlicher und werden direkt an die Dienststelle geschickt.

Und der Arbeitgeber ist ja dann die Stadt und nicht die PAV

Aber wieso lässt die Stadt über eine PAV einstellen? Städte machen das doch in der Regel selber?
 

KK aus C

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Hallo Unbeugsamer,

zunächst kannst Du hier mehr zum Führungszeugnis erfahren:
BfJ Bundeszentralregister

Sonst gilt:
Grundsätzlich darf der Arbeitgeber nur fragen, soweit dies für die Art der Arbeit wichtig ist z. B. Vermögensdelikte bei Kassierern oder Körperverletzung bei Altenpflegern.
Das gleiche gilt, wenn eine Vorstrafe oder ein Ermittlungsverfahren an der persönlichen Eignung des Arbeitnehmers zweifeln lassen. So hat das BAG beispielsweise die Frage nach einem Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern bei einem Bewerber um einen Arbeitsplatz als Erzieher in einem Kindergarten für zulässig gehalten.
Fragen nach laufenden Ermittlungsverfahren werden unter Hinweis auf die in Art. 6 EMRK genannte Unschuldsvermutung als unzulässig angesehen. Das BAG schränkt dies aber ein, wenn durch das laufende Ermittlungsverfahren vielleicht Erkenntnisse auf eine Nicht-Eignung und mangelnde Zuverlässigkeit des Bewerbers für diesen speziellen Arbeitsplatz gegeben sind.

Sicher hast Du Dich nicht sonderlich diplomatisch verhalten indem Du auf Konfrontation gegangen bist, aber ich verstehe Dich. Ich sehe auch immer gleich rot, wenn alle möglichen Leute meinen, meine persönlichen Daten abfragen zu dürfen und mit grösster Selbstverständlichkeit glauben, dass wäre ihr gutes Recht.

Der Vorschlag von Rapid Eye Movement ist genau das, was Du jetzt tun solltest: schriftliche Bestätigung abfordern.

Für die Zukunft solltest Du Dir vielleicht folgendes aneignen:
1. vom Telefon wegdrehen und tief Luft holen und bis 5 zählen
2. nicht aus der Fassung bringen lassen und freundlich / höflich bleiben
3. nachfragen: Das habe ich noch nicht gewusst. Wer übernimmt die Kosten dafür? Wo steht das? Haben Sie dafür mal die gültige Rechtsvorschrift mit dem Paragrafen? UND: KANN ICH DAS BITTE SCHRIFTLICH HABEN?

Die Provokation der Dame war beabsichtigt und hatte System, sie hat Dir Informationen entlockt und diese sofort benutzt um Dich massiv zu verunsichern und unter Druck zu setzen.
Auf diese Weise kann man die Erwerbslosen disziplinieren, Aufmüpfige sofort identifizieren und durch entsprechende Straf/Sanktionsandrohungen erziehen.

LG von KK
 

Bestagers

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Das polizeiliche Führungszeugnis - Wann wird es riskant für den Job?
Autor: Susanne




Wer kann sich nicht mehr an seine Jugendzeit erinnern, die Zeit in der irgendwie alles einfacher war, man selbst toleranter und offener und auch risikofreudiger handelte. Jeder von uns hat seine kleinen Jugendsünden, schlimm nur, wenn diese ausgeartet sind und auch heute noch ihre Spuren im Berufsleben hinterlassen können. Daher sollte sich auch jeder Jugendliche darüber im klaren sein, was eine Eintragung im polizeilichen Führungszeugnis bedeuten kann und jeder Arbeitnehmer wissen, welche Rechte er in diesem Fall hat.

Generell gilt:

Wenn die Eintragung nicht relevant für die ausgeschriebene Stelle ist, darf der Arbeitgeber keine Einsicht in das Führungszeugnis verlangen, das gilt auch für eine mündliche Befragung im Bewerbungsgespräch.



Spricht ihr Chef Sie also auf Vorstrafen an, müssen sie keine Auskunft geben, sofern die Straftat keinen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle hat.

Bewirbt man sich um den Posten einer Verkäuferin ist es natürlich schon relevant, ob in der Vergangenheit Diebstähle oder ähnliche Straftaten vorgefallen sind, diese müssen dem Arbeitgeber genannt werden.

Diese Tatsache legitimiert jedoch nicht automatisch die Einsicht in das Führungszeugnis, denn hier können neben den bekannten, relevanten Delikten auch für den Arbeitgeber irrelevante Straftaten aufgeführt sein, die bei den Stellenvergabe nicht berücksichtigt werden dürfen. Auch kann das Führungszeugnis bereinigt werden, denn es gibt eine Ablauffrist für die Einträge. Diese kann direkt beim zuständigen Amt erfragt werden, beträgt jedoch meist 5 Jahre plus der auferlegten Freiheitsstrafe (wenn dazu verurteilt) in Jahren.

Ist die Eintragung relevant für den Berufswunsch, muss man sich jedoch seiner Vergangenheit stellen und hoffen, dass der potentielle Arbeitgeber, trotz der Vorstrafe bereit ist dem Bewerber eine Chance zu geben. Natürlich ist es immer besser nicht erst im Nachhinein über die Konsequenzen seiner Tat nachdenken zu müssen, sondern von vornherein durchdacht zu handeln.

Artikel aus www
 
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Ich habe einen Vermittlungsvorschlag meines Jobcenters erhalten. Es handelt sich um ein Helferjob für 900 Euro brutto bei 38,5 h. Der Arbeitgeber ist eine sogenannte Private Arbeitsvermittlung. Firma XXXXX gGmbH.
Muss nicht unbedingt eine zAF sein. Aber zumindest vermittelt diese Firma Stellungen.


Im Vermittlungsvorschlag steht noch, daß ich neben den normalen Bewerbungsunterlagen auch ein polizeiliches Führungszeugnis mitbringen soll.
Soviel ich weiß, kostet das etwas. Es ist auch nicht üblich, dass man das gleich zum Bewerbungsgespräch mitbringen muss. Meist wird das erst verlangt, wenn der Arbeitgeber dich einstellen will und der Vertrag abgeschlossen wird.


Im Gespräch fragte ich, wieso ich ein polizeiliches Führungszeugnis benötige? Ich habe gleich gesagt, daß ich vorbestraft bin und mehrer Einträge habe. Daraufhin fragte die Dame um welche Strafen es sich handelt. Ich sagte, daß ich das nicht sagen möchte und ich denke daß das niemand etwas angeht. Die Dame erwiderte, daß sie das als Arbeitgeber sehr wohl was angeht. Ich habe mich dann geweigert über meine Vorstrafen Auskunft zu geben. Die Dame meinte dann, daß sie dem Jobcenter meine Verweigerung mitteilen wird, wenn ich keine Auskunft geben werde.
Die Dame ist aber nicht der "Arbeitgeber", sondern nur ein potentieller Arbeitgeber, und den geht das vorerst nichts an. Die Aussage "Ich habe Einträge" hätte ihr reichen müssen.

Es trifft zwar zu, dass es sehr unterschiedliche Einträge gibt, die das einemal zum Tragen kommen und das andere mal nicht. Der eine hat einen Eintrag, weil er betrunken am Steuer erwischt wurde (wenn er für die Arbeit keinen Führerschein benötigt, ist das gleichgültig), der andere hat etwas gestohlen oder betrogen (der hat schlechte Chancen) und der Dritte hat nur seinen Mini-Job der ARGE nicht gemeldet oder schwarz gearbeitet (das ist nicht so wichtig für einen ARbeitsplatz)

Nachdem ich ihr sagte, daß ich auch momentan eine geringfügige Beschäftigung ausübe, sagte sie, daß ich zu einem Vorstellungstermin meinen Arbeitsvertrag mitbringen soll, damit sie diesen Umstand dem Jobcenter mitteilen kann. Ich sagte dann zu ihr, daß das gar nicht ihre Aufgabe wäre und außerdem ist der Jobcenter über meine Beschäftigung informiert, denn sonst würde ja mein Arbeitslosengeld nicht gekürzt werden.
Da muss die Dame aber stutzig geworden sein! Das geht die nämlich wirklich nichts an!

Die Dame war komplett unverschämt. Ich solle trotzdem zu einem Vorstellungsgespräch kommen. Jetzt hat sie mir nur 3 Termine genannt die morgens mit meine Job kollidieren. Ich habe gesagt, daß es vormittags schlecht ist. Daraufhin diktierte sie mir ein Termin morgen früh auf, denn ich aber wegen meinem Arbeitgeber nicht wahrnehmen kann.
Dann gehe auch bitte nicht hin.

Wenn du deswegen von deiner SB eine Anhörung bekommen solltest, dann kannst du da reinschreiben, dass der Termin nicht vereinbart (sondern vorgegeben) wurde und du zu diesem Zeitpunkt am Arbeitsplatz warst. Wenn du noch eine schriftliche Bestätigung vom Arbeitgeber erhalten kannst, dann können die dir gar nichts. Schlecht für die Dame.
 

wolf77

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Hallo Unbeugsamer, erlebe gerade ein Deja Vu ;-)

Habe diese Historischer Hafen Geschichte auch auf dem Tisch :icon_twisted:

P.s.: Du bekommst eine PN von mir
 

Crowbar

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Ein Führungszeugnis geht einer Arbeitsvermittlung gar nichts an!
Ebenso hat eine Vermittlung sich nicht in fremde Arbeitsverträge einzumischen.
 

BSBA53

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Die Frage ist, willst Du den Job, oder hast Du dort angerufen, weil Du es musstest?

Ein Führungszeugnis kostet übrigens Geld. Bewerbungen auch. Und die Fahrten zum und vom Vorstellungsgespräch auch. Anträge auf Erstattung der Kosten sind vor ihrer Entstehung zu stellen. Meistens ist dann schon Ruhe auf dem Kanal.

(M)Ein Führungszeugnis würde ich ausschließlich dem potentiellen Arbeitgeber zeigen, nicht einem Verteiler übergeben.
Meine Meinung... im übrigen benötigt man bei Arbeitsaufnahme in einer öffentlichen Behörde ( wie Stadtverwaltung o.ä. ) ein sogenannten Behördenführungszeugnis. Dieses ist bei Beantragung sofort zu bezahlen. Bei uns sind dies 13,00 €.
 

Crowbar

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Erst muss es mal zu einer Zusage kommen. So ein Zeugnis kann man immer noch nachreichen.
 

Arania

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Wie meinen?:rolleyes: Erst den Job zusagen und dann erst überprüfen ob der Bewerber passt, oder wie?
 

ela1953

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Meine Meinung... im übrigen benötigt man bei Arbeitsaufnahme in einer öffentlichen Behörde ( wie Stadtverwaltung o.ä. ) ein sogenannten Behördenführungszeugnis. Dieses ist bei Beantragung sofort zu bezahlen. Bei uns sind dies 13,00 €.

Wenn du bei, besser vor, der Beantragung deinen Bescheid vorlegst, ist es kostenlos
 
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