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Untervermietung bei ALG II

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introdu

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#1
Ausgangslage:
Hauptmieter: Empfänger ALG II.
Untervermietung: Keine Bedarfsgemeinschaft, sondern WG.

Wohnort: München.
Größe der Wohnung: 57,5 qm. 2,5 Zimmer.
Kaltmiete 550.
Warmmiete 700 (NK 85; HK 65).

Bewilligung: Kosten der Unterkunft und Heizung sind voll anerkannt. Vom Gesamtbedarf wird das Einkommen durch Vermietung in Abzug gebracht.

Untervermietung erfolgte bis dato zu EUR 450.
Nun ist eine Senkung der Untermiete notwendig.

Frage:
Bis zu welcher Untergrenze kann bei der Mietsenkung wohl gegangen werden, ohne das die ARGE München Probleme bereiten könnte? Was wäre bei einer Senkung auf EUR 320? Was bei gar nur EUR 220?

Kann gar bei einer zu niedrigen Untervermietung der Wohnraum als zu groß angenommen und ein Umzug verlangt werden?

Viele Dank für Eure Einschätzung!! :)

introdu
 

Mario Nette

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#2
Die ARGE wird sich einfach freuen, dass sie weniger zahlen muss. Hat die ARGE die Senkung der KdU angeordnet?

Mario Nette
 
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Gast
#3
Nun ist eine Senkung der Untermiete notwendig.
Warum?

P.S.: Habe ich richtig gelesen, dass der Untermieter 450 € bezahlt, während die Gesamtmiete 700 € beträgt?
 

introdu

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#4
Die ARGE wird sich einfach freuen, dass sie weniger zahlen muss. Hat die ARGE die Senkung der KdU angeordnet?

Mario Nette

Vielleicht war´s zu unklar formuliert:
Die Mietsenkung bezieht sich auf die Höhe der Untermiete. Somit würde sich die zu zahlende Leistung der ARGE erhöhen
(Gesamtbedarf = KdU plus Regelleistung minus Untermiete).
 

introdu

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#5
Warum?

P.S.: Habe ich richtig gelesen, dass der Untermieter 450 € bezahlt, während die Gesamtmiete 700 € beträgt?
Relevanz der Fragen zum Thema? :confused:

Aber: Der Mietanteil steht im Verhältnis zum genutzten Wohnraum. Und zu einer Warmmiete von 700, kommen - wie bei jeder Wohnung und gerade bei Zwischen- bzw. Untervermietung - weitere Kosten bis hin zu einer "Gesamtmiete" hinzu (Strom, Telefon / DSL, Zeitung, Nutzung und Überlassung von Einrichtung, ...).Und in Kürze: Mietanpassung ist notwendig / Finanzieller Engpass des Untermieters. Keine Beihilfen, wie Wohngeld-Bezug u. a. möglich (aber das würde jetzt alles zu weit gehen und in keinem Bezug zu meiner Themenfrage stehen...)
 

treggi

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#6
Die ARGE wird wohl fragen, warum eine Senkung der Untermiete vorgenommen werden soll. Wenn man Mieteinnahmen hat, sollte man sie so hoch wie möglich halten, um damit seinen Lebensunterhalt so weit wie möglich selbst zu bestreiten.
Der springende Punkt wird wohl sein, womit die - eher unübliche - Mietsenkung begründet wird. Normalerweise gibt es ja immer nur Mieterhöhungen, außer es ändert sich was bei den Nebenkosten oder Abschlagszahlungen.
Die Arge könnte aufgrund dieser unüblichen Mietsenkung auch vermuten, dass die Untervermietung nur ein Trick ist und nun versucht werden soll, das Maximum an ALG II herauszuholen.
Falls nicht schon geschehen, könnte mal ein Hausbesuch erfolgen.
 

introdu

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#7
Die ARGE wird wohl fragen, warum eine Senkung der Untermiete vorgenommen werden soll. Wenn man Mieteinnahmen hat, sollte man sie so hoch wie möglich halten, um damit seinen Lebensunterhalt so weit wie möglich selbst zu bestreiten.
Der springende Punkt wird wohl sein, womit die - eher unübliche - Mietsenkung begründet wird. Normalerweise gibt es ja immer nur Mieterhöhungen, außer es ändert sich was bei den Nebenkosten oder Abschlagszahlungen.
Die Arge könnte aufgrund dieser unüblichen Mietsenkung auch vermuten, dass die Untervermietung nur ein Trick ist und nun versucht werden soll, das Maximum an ALG II herauszuholen.
Falls nicht schon geschehen, könnte mal ein Hausbesuch erfolgen.
Danke für die ersten Hinweise!! :icon_daumen:

Um gleich mal alle Betrugsabsichten zu zerstreuen:
Es besteht eine reine ZweckWG (Münchner Mietpreise... Eine allein genutzte Wohnung ist ungleich teurer).
Und ja, es haben sich zudem die Nebenkosten geändert.

Zum Hausbesuch: Gibt nichts zu verbergen, aber sehe dies unter "Betteln und Hausieren verboten!", "Kaufen nichts!" ;) :cool:
 
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