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Untersuchung bei Ärztlichen Dienst der AA

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Arco

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Hallo in die Runde !

Habe mal ganz kurz eine Verständnisfrage:

Meine Frau hat eine Einladung zum Ärztlichen Dienst der AA hinsichtlich zur Abklärung der Erwerbsfähigkeit.

Hat sowieso zur Zeit etwas Probleme mit den Nerven und seit 2 Monaten auch noch beidseitig Tinitus, alle wollen was von ihr (ich meine hier die Ämter) und möchte ganz gerne nicht alleine zu diesem Termin gehen.
Ist es von den Ärzten untersagbar, dass ein Familienmitglied, hier der Ehemann, an diesem Gespräch/Untersuchung anwesend ist ???

Über eine Antwort, evtl. mit §, wäre ich dankbar.

Übrigens es geht darum, dass meine Frau Erzieherin/Kindergärtnerin ist und bereits 25 Stunden in der Woche arbeitet
(plus Elternabende, Fortbildungen,Überstunden etc..)
seit Jahren eine feste Stelle hat und nun die Arge ihr noch ein paar Stunden Mehrarbeit aufbrummen will. So in der Art, sie arbeiten ja nur 5 Stunden am Tag, da können sie ja noch 2 bis 3 Stunden am Tag eine Nebenbeschäftigung ausüben.
Ich bin Langzeitarbeitsloser (55) und für die Arge ein "hoffnungsloser Fall" !!
Aus diesem Grunde ist meine Frau ja auch in der BG und damit für das Amt auch "arbeitslos geführt" und erhält "hilfebedürftige" Leistungen.

Es ist und wäre ein Witz, wenn es nicht so traurig wäre was die mit den "Kunden" so alles anstellen !!!!

Danke für evtl. Antworten.
 

___________

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Hallo Arco, ich glaub dieser müsste da auch greifen. SGB X § 13 Bevollmächtigte und Beistände.

Der Beistand darf glaube ich nur nichts dazu sagen, sonst wird das so gewertet als hätte der Betroffene diese Aussage getróffen.

Aber da wissen bestimmt die Fachleute noch mehr zu.

Da ich auch zum Amtsarzt muss, wurde mir auch gesagt: Zeugen mitnehmen. Was ich auch mache. Ist bei was so was das Beste.

Gruss Sadness
 

Arania

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Ich denke schon das jemand dabei sein darf, aber ich war auch alleine beim Amtsarzt - sogar zweimal- und der hat zweimal die Beurteilung in meinem Beisein geschrieben, man muß ihn ja auch von der Schweigepflicht entbinden, wenn man das nicht tut gilt bei ihm die gleiche ärztliche Schweigepflicht wie bei anderen Arztbesuchen auch
 

kalle

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Es ist jederzeit möglich, einen Beistand oder einen Zeugen mitzunehmen. Wenn´s der Ehemann ist, dann darf es sowieso nicht verweigert werden.

Es ist immer sinnvoll, einen Zeugen dabei zu haben. Wobaei ich nicht ganz verstehe, was die von Deiner Frau wollen. Sie tut doch schon alles, die Bedürftigkeit zumindest zu verringern. Wenn die Ihr da noch mehr unterjubeln wollen, da würde ich aber das SG in die Puschen bringen. :twisted:

Aber erst einmal keine Angst, Du kannst mit.
 

Arco

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Re: Antwort an Kalle von Arco

kalle schrieb:
Es ist immer sinnvoll, einen Zeugen dabei zu haben. Wobaei ich nicht ganz verstehe, was die von Deiner Frau wollen. Sie tut doch schon alles, die Bedürftigkeit zumindest zu verringern. Wenn die Ihr da noch mehr unterjubeln wollen, da würde ich aber das SG in die Puschen bringen. :twisted:

Aber erst einmal keine Angst, Du kannst mit.
Hallo Kalle :) :)

also Angst vor diesen Amtschimmel hatte ich noch nie :hihi: :hihi: und die kennen mich schon :pfeiff: :pfeiff:

Aber nichtsdestotrotz meinen DIE die Gesetze so auslegen zu können wie die es wollen, bzw. wie es denen von der Leitung der Argen als interne Anweisungen vorgegeben werden.

Du fragest warum die meine Frau seit 4 Wochen so "anpinkeln" - das kann ich dir genau sagen, weil ich mir nicht alles gefallen lasse und denen, wenn es bisher um mich gegangen ist, denen vorrechne wie die es zu machen haben (z.B. Leistungsberechnungen die immer falsch waren).

So wie in meinem ersten Beitrag oben schon angedeutet, kommen die jetzt auf die Idee, da meine Frau ja auch "hilfsbedürftig durch BG ist", sie ja noch ein paar Stunden zur Mehrarbeit zu verdonnern um dann ja evtl. (wir bekommen zusammen nur ca. 350 € Leistung durch Anrechnung Gehalt Ehefrau) uns aus der Leistung werfen zu können.

Ich bin für die (55 und gesundheitliche Probleme) ein aussichtsloser Fall !! Aussage FM, für sie haben wir nichts !!!!

Übrigens bei Interesse an unserem Fall kannst du dir ja mal meinen ersten Beitrag in diesem Forum / vorher kannte ich EUCH leider nícht (so gegen 2.2.06 ? ) Bedarfsgemeinschaft " Bedarfsgemeinschaft gleich Sippenhaft" oder so ähnlich, anschauen.

Also kurze Rede ..... die meinen Zitat " alles dafür tun um die hilfsbedürftigkeit zu mindern" das sie meine Frau zwingen dürfen mehr zu Arbeiten. Da wir angegeben haben das meine Frau das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann, darf sie jetzt beim Amtstierarzt antreten. Ich gehe mal davon aus, das der "Amtsschimmel" garnicht verstehen kann, das man nicht noch mehr arbeiten kann.

Aber dann geht es weiter, notfalls bis zum SG - davon kannst du ausgehen.

Kalle, nochmals Dank für deine Antwort - für eine Rückmeldung wäre ich dankbar - aber wir werden uns im Forum wohl noch öfters begegnen.
 
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