Unterstützung beim Lesenlernen für Erstklässlerin aus B+T Paket?

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Kerstin_K

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Hallo zusammen,

Meine Putzhilfe hat mir heute eine Frahe gestellt, die ich nicht wirklich beantworten konnte.

Ihre Tocjte geht jetzt seit 5 Monaten zur Schule und at grosse Schwierigkeiten mit dem Lesen und demzufolge auch nit dem Schreiben. Die Lehrerin meinte jetzt, dass das Kind da Unterstützung braucht. Die Mutter kann das nicht helfen. SIe ist alleinerziehend, Ägyüterin und hat seöber noc mit der deutschen Sprache zu kämpfen und da sie selber nur arabische Schriftzeichen gelernt hat, auch mit dem Screiben.

Zahlt das JC da etwas? Eventuell über das Bildung & Teilhabe-Paket?

Schlaut mich da doch bitte mal auf, ich habe keien Kinde und kenen mich da gar nicht aus. Ich weiss nur, dass das wohl meist über Gutsceine läuft.

Danke.
 

Zerberus X

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Das Kind ist jetzt ca.6 Monate in der Schule,könnte auch sein das es zu früh in die Schule gekommen,oder ein Spätzünder ist. Spricht es mit der Mutter Deutsch? War es im Kindergarten?
 

Kerstin_K

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Sie wird Mitte März 7. Ihre Schwester ist im Kindergarten (2 JAhre jünger). sie ist in Ägypten geboren aber seit 5 Jahren in Deutschland. Ob sie voher im Kindergarten war, weiss ich nicht, aber ich gehe davon aus. Zu Hause wird arabisch gesprochen, damit die Kinder die Muttersprache auch lernen. Ichhabe das Mädchen noch nicht kennengelernt, aber die Mutter sagt, sie spricht deutsch.

Laut der Lehrerin liegt es wohl auch daran, dass sie die ganze Zeit mit der neben ihr sitzenden Freundin schwätzt. Warum man die beiden nicht enfach auseinander setzt, verstehe ich nicht.

Ich habe die Formulare schon ausgedruckt und die Mutter kommt morgen bei mir vorbei. Wir stelen einfach mal den Antrag, schaden kann das nicht.
 

Helga40

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Nachhilfe wird im Allgemeinen bei Versetzungsgefährdung bewilligt. Gibt es sowas überhaupt in den unteren Klassen? Da gibt es doch auch keine Noten, jedenfalls in meinem Bundesland nicht. Würde denn mal auf Rechtschreib- Leseschwäche untersucht? Welche Möglichkeiten bietet die Schule (extra Stunden für Kinder mit Migrationshintergrund sind doch heute üblich)?
 

Birgit63

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Ich kenne das auch so, dass es in der Schule Förderunterricht gibt. Ansonsten sollte es doch möglich sein, mit einer Erstklässlerin Lesen und Schreiben zu üben. Gerade in der ersten Klasse ist das doch kein Problem. Vielleicht kannst du ja deine Putzhilfe in dieser Angelegenheit unterstützen. Als erstes sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man handeln würde, wenn es das B u T-Paket nicht gäbe bzw. wenn man nicht auf Sozialleistungen angewiesen wäre. Würde man gleich ein Nachhilfeinstitut bzw. einen Nachhilfelehrer engagieren?
 
G

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Gast
Auch Erstklässler bekommen regelmäßig BuT bewilligt und landen in den Nachhilfeinstituten. Gerade in einigen Brennpunktschulen ist es gängig, individuellen Förderbedarf auf diese Weise abzuschieben. Als ich noch in einem Institut unterrichtet habe, hatte ich einige Grundschülergruppen. Ein paar von denen brauchten Hausaufgabenbetreuung, ein paar einen Psychologen, einige eine Diagnostik ihrer Lerneinschränkung und einige schlicht Erziehung.
Inwieweit eine 90-minütige Kleingruppe bei Lehrern, die von Grundschuldidaktik keine Ahnung und für Grundschüler keine Materialien haben, fürs Lesenlernen sinnvoll ist, mag jeder selbst beurteilen...

Wenn man als Eltern aber selbst sprachlich nicht kann, keine passenden Freunde parat hat und die Schule es eben so macht ist es allemal besser als nichts zu unternehmen.
 

Kerstin_K

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Inzwische habe ich mehr Informationen: Das Mädchen war erst fünf als sie eingeschult wirde, wurde erst 4 Wochen spöter erst 6 (NAx eder niedersächsische Regelung ein Muss-Kind). Ich hatte die beiden Schwestern vertauscht, die eine hat im März geburtstag und wird jetzt 5, die andere wird im September 7.

Das Problem scheint nicht nur mit Lesen und Schreiben zu bestehen, sondern auch in Mathe. Die Lehrerin sagt, sie braucht Einzeluntericht und die Muter hat auch eine Nachhilfeschule gefunden, de ihr gleich den B+T Antrag mitgegeben hat. Die schicken ihr sogar eien Lehrerin nachHause, weil sie ja jetzt den Halbtagsjob hat un das dann mit ein Kind aus dem Kiga holen und das andere aus der Schule (leigen entgegengesetzt) zeitlich nicht schafft, mit der Grossen noch in die NAchhilfeschule zu gehen und sie abzuholen. Sind zwar nur ein paar hunder Meter von der Wohnung, aber wenn die Schule das macht, warum nicht?

Ich habe das Kind nicht kennengelernt,a ber es stellt sich schon die Frage, mit wieviel NAchhilfe man eine Erstklässlerrin malträtieren sollte und ob es am Ende nicht besser st, wenn sie das Jahr wiederholt.
 

Badener

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Hallo,
das ist eine Entscheidung die wohl am besten die Lehrer mit der Mutter besprechen sollten. Erfahrungsgemäß ist es oft besser wenn eine Klasse wiederholt wird! Gerade weil das Mädchen ja noch so jung ist!
LG
 

Kerstin_K

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Eben. Und gerade so junge Schüler können sich auch nicht endlos konzentrieren. Die brauchen auch noch Zeit zum Spielen.
 

Birgit63

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Ich finde auch, dass man diesem Kind noch ein Jahr schenken sollte. Schon in der 1. Klasse mit zusätzlichem Unterricht anzufangen, finde ich nicht schön. Da kann es sein, dass das Kind gleich die Lust an der Schule verliert. Bei meiner Tochter war auch ein Junge in der ersten Klasse, der diese wiederholt hat. Er war einfach noch nicht schulreif. Als er die Klasse wiederholt hat, lief alles wie am Schnürchen. Er hatte auch wieder Spaß am Lernen. Er hat später Abitur gemacht und studiert.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
"Nur" Lesen üben wäre kein Problem. Es ist ja fast normal, dass ein Kind, dessen Eltern nicht so gut Deutsch sprechen und daher nicht selbst helfen können, hierbei etwas Hilfe von außen braucht. Ist zwar schade, wenn die Grundschule das nicht selbst leisten kann, aber immer noch besser, wenn sie es früh kommunizieren als dass das Defizit mitgeschleppt wird.

Mehr Nachhilfe in der ersten Klasse halte ich auch für blödsinnig. Allerdings sind viele Lehrer ja der Ansicht, dass "sitzen bleiben" pädagogisch totaaaal schlecht ist. Also wereden die Schüler mitgeschleift bis die Lücken so groß sind, dass gar nichts mehr geht. Dann hilft aber die Wiederholung des Schuljahres auch nichts mehr, weil die Lücken viel früher entstanden sind.
 
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