Unterstützung / Aufstockung nach mehrmonatiger AU bei Neubeschäftigung mit 15h / Woche.

RickBlaine

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Hallo alle miteinander :)
dies ist mein erster Beitrag hier, daher bitte ich um Nachsicht falls ich etwas falsch mache. Ich werde es dann umgehend korrigieren. Ich lese seit längerer Zeit mit aber ich trau mich jetzt einfach mal selber zu schreiben.


Kurz zu meiner Geschichte:

Ich bin seit über einem Jahr wegen psychischen Gründen krank geschrieben, die 78 Wochen sind bald erreicht. Vor Monaten habe ich ein kurzfristiges lukratives Job-Angebot in Vollzeit angenommen, mir ging es zwar nicht besser aber mir fiel die Decke auf den Kopf und ich wollte unbedingt wieder ins Berufsleben einsteigen. Die Gängelung der Krankenkasse und des MDKs kennen hier sicher genügend Menschen, ich wollte einfach nur noch raus. Der Sprung ins kalte Wasser gelang mir allerdings nicht, es wurde schlimmer. Ich war nach einer Woche wieder AU und verlor den Job dauerhaft.

Nun habe ich eine tolle Möglichkeit in einem anderen Berreich was mit jungen Menschen zu machen und dort ca. 15h die Woche zu arbeiten. Meine Ärzte und Therapeuten haben dies ebenfalls empfohlen und würden mir das auch schriftlich begründen. Da ich mitlerweile mit meiner KK per Anwalt vorm Sozialgericht bin wegen diverser Sachen möchte ich dort einfach nur weg. Ich weiß es gibt auch Hamburger Modelle und so Eingliederungssachen aber da habe ich ständig die Erwartungshaltung und den Druck fremder Menschen im Nacken.
Ich habe erfahren dass wenn ich mit zB 15h für 10€ Stundenlohn ca 650 Brutto / 519 Netto im Monat verdienen kann, ich dann Anspruch auf ALG II Aufstockung habe. Ich brauch keine Vermögen, ich will einfach nur über die Runden kommen und mir über Miete und Essen keine Sorgen mehr machen müssen solang bis ich zu meinen alten Resourcen finde. Diese Aufstockung muss aber genehmigt werden und wird evtl. von Ärzten des Jobcenters erneut in Frage gestellt. Belege meiner Ärzte und Therapeuten reichen da anscheinend nicht aus, korrekt? Ich hab fast ein Jahr gebraucht um eine Therapeutin zu finden der ich vertrauen konnte und geschafft habe alles nach und nach erzählen zu können. Wenn ich dran denke dass beim Jobcenter wahrscheinlich die selben taktlosen und höchst unmenschlichen "Fachärzte" nur darauf warten Menschen wie mich in Ihren tiefsten Kriesen weiter zu zerfleischen und das letzte bißchen Mut und Ehre was man noch hat einzureißen kriege ich schon wieder Panik.

Daher würde ich mich freuen wenn hier andere Betroffene ihre Erfahrungen und Ratschläge mit mir teilen würden. Schonmal vorab vielen Dank für eure Antworten.

Lieben Gruß und einen schönen Tag noch.
 

Kerstin_K

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Das Problem ist, du kannst nicht krankgeschrieben sien und gleichzeitig arbeiten. Wenn du aber ALG II beziehst, wird von dir erwartet, dass du deine Hilfabedüftigkeit senkst, also mehr arbeitest. wenn jetzt dene ärtesagen, das mehr nicht geht, dann würde das vermütlich vom ärztlichen Dienst überprüft. Und wenn der anderer meinung ist, kann das Probleme geben.

Wie wie weit bist Du denn noch von der Austeuerung weg?
 

RickBlaine

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Ich bin zwar noch krank geschrieben und die Ärzte würden mich auch weiterhin krank schreiben. Ich würde aber darauf verzichten und den neuen Job erst nach der letzte Folge AU antreten. Falls es denn Sinn macht mit ALG2 Aufstockung.

Aussteuerung steht unmittelbar bevor. Hätte ich dann bessere Karten oder schlechtere?
 
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Kerstin_K

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Nach der Aussteuerung kannst Du ALG I beantragen. Da darfst Du bis unter 15 Stunden nebenbe arbeiten, allerdings wird der Verdienst oberhalb von 165 EUR im Monat auf das ALG I angerechnet.
 
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