Unterstellung einer Bedarfsgemeinschaft - Wie kann ich vorgehen?

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tobinarjes

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Guten Tag,

ich habe meine schwangere Freundin am 08.01 zur Antragsstellung bei der ARGE Bonn begleitet, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war ob ich die Schule besuchen kann oder nicht. Am 27.01 hatten wir dann einen Termin zwecks Antragstellung bei Frau N., wir hatten uns noch nicht mal gesetzt da sagte Frau N. schon zu mir schön, dass Sie mitgekommen sind und reichte mir mit den Worten: "hier ist ihr Sofortangebot" eine Eingliederungsvereinbarung. Da war ich natürlich erstmal Sprachlos, da ich vorerst gar keinen Antrag stellen wollte um erst mal zu klären ob ich die Schule noch besuchen darf oder nicht. Also hab ich mich erstmal krank schreiben lassen um zu klären ob das noch was wird mit der Schule; was dann auch klappte. Ich besuche jetzt wieder die Schule und bin somit nicht ALG 2 berechtig da ich jetzt einen Bafög-Antrag stellen kann. Ich bin dann trotzdem zu dem Sofortangebot erschienen um den Antrag meiner schwangeren Freundin nicht zu gefährden. Dort haben wir mit einem netten Mitarbeiter geklärt was wir jetzt am besten machen um mich aus dem Antrag zu bekommen. Haben dann 2 Schreiben verfasst aus denen hervorgeht, dass mann uns bei Antragsstellung unterstellte eine Bedarfsgemeinschaft zu bilden und wir dem ausdrücklich wiedersprechen! Ich bin bei meiner Mutter gemeldet wohne dort aber nicht fest, weil ich oft bei meiner Freundin schlafe, auch fast alle meine Klamotten befinden sich bei meiner Freundin. Ich stehe aber in keinem Mietvertrag! Es ist also ihre alleinige Wohnung! Wir haben nur dummerweise bei dem Gespräch bei Frau N. unterschreiben dass wir zusammen leben, was Sie uns aber aufgedrängt hat. Heute haben wir ein Schreiben bekommen in dem Sie schreibt, dass unsere Schreiben nicht ausreichen würden und unsere wiedersprüchlichen Aussagen die Aufklärung des Sachverhalts erheblich erschwert haben. Sie will uns also nicht glauben und daran festhalten dass wir eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Was können wir jetzt noch tun?

Ich hoffe Sie können uns helfen!

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Narjes
 

vagabund

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Im Grunde kommt es nicht darauf an, wo Du gemeldet bist, sondern auf die tatsächlichen Verhältnisse.

Bei einem Rechtsstreit kann es auch zum Ortstermin kommen, um zu klären, wo du dich aufhältst. Da musst Du schon stichhaltiger Argumente bringen.

Ihr müsst Euch schon entscheiden...was ihr wollt.
 

gerda52

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Haben dann 2 Schreiben verfasst aus denen hervorgeht, dass mann uns bei Antragsstellung unterstellte eine Bedarfsgemeinschaft zu bilden und wir dem ausdrücklich wiedersprechen! Ich bin bei meiner Mutter gemeldet wohne dort aber nicht fest, weil ich oft bei meiner Freundin schlafe, auch fast alle meine Klamotten befinden sich bei meiner Freundin. Ich stehe aber in keinem Mietvertrag! Es ist also ihre alleinige Wohnung!
Wenn Du das genauso im Schreiben an die Arge formuliert hast, wirst Du Dich wohl oder übel an den Wohnkosten der Freundin beteiligen müssen. Dein gewöhnlicher Aufenthalt und nicht die Meldeadresse ist maßgebend für die Berücksichtigung durch die Arge.

Wovon lebst Du zur Zeit und wie alt bist Du?
 

tobinarjes

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Reicht denn der Fakt das ich mich bei meiner Freundin aufhalte schon um uns eine Bedarfsgemeinschaft zu unterstellen? Ich bin Schüler hab jetzt Bafög beantragt, wovon ich aber nicht sehen werde, weil es noch eine offene Rückfoderung von 1500€ gibt. Ich kann mich also an keinen Mietkosten beteiligen, da ich keinen cent habe! Deswegen wollen wir nicht als Bedarfsgemeinschaft eingetragen werden, damit meine Freundin Ihre Miete übernommen bekommt. Für Ihre Wohnung! Ich bin zurzeit bei meiner Mutter gemeldet werde mich aber jetzt ummelden müssen da Sie ALG 2 bekommt und jetzt natürlich auch Probleme bekommt!

Ich will doch nur das meine schwangere Freundin in Ihrer Wohnung in ruhe Schwanger sein kann, bis wir uns eine gemeinsame Wohnung gesucht haben!
 

Arania

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Und was würde sich bei einer neuen gemeinsamen Wohnung ändern? Ihr wäret eine BG wie jetzt vermutlich auch
 

Ralsom

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nehme mal an, dass ihr beide unter 25 Jahren seid? Für den Fall habt ihr doch eigentlich Glück, dass man euch als BG sieht und ihr eine gemeinsame Wohnung mit dem Baby bewohnen könnt? Wenn du bei deiner Mutter gemeldet bist und Schule machst, wirst du doch eh kein oder nur sehr wenig Bafög bekommen. In einer gemeinsamen Wohnung mit Freundin und Kind hast du doch auch einen anderen Anspruch?? Klar wird dein "Einkommen" auf die Leistung deiner Freundin angerechnet. Aber damit seid ihr doch auf keinen Fall schlechter gestellt als jetzt??
Würde mir mehr Gedanken darum machen, jetzt die Anträge zu stellen, die euch als junge Familie zustehen.
 

avalon

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Falls ich nix übersehe, ist das eh vollkommen egal! Wenn Einkommen vorhanden ist, bestehen ohnehin Unterhaltsansprüche von Mutter und (demnnächst) Kind, die eingefordert werden MÜSSEN ! Mehr passiert bei einer BG auch nicht!
 
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